Wie beeinflussen selbsterfüllende Prophezeiungen unser Leben?

Shownotes

Julia hat ihre Biografiefolge gehört und eine Erkenntnis mitgebracht, die sie nicht mehr loslässt.

Immer wieder hat sie sich Situationen ausgesucht, in denen sie anders war. War das alles nur Zufall oder eine Strategie, die tiefer geht?

In dieser Folge fragt Julia sich zum ersten Mal laut: Was wäre, wenn das Anderssein ein Muster ist, das sie sich unbewusst immer wieder selbst konstruiert hat? Und vor allem: Wovor schützt es sie eigentlich?

Ein Gespräch über selbsterfüllende Prophezeiungen ("self fulfilling prophecies"), Sichtbarkeit als größte Herausforderung und die Frage, was verloren gehen würde, wenn Julia plötzlich gar nicht mehr anders wäre.

In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

  • Die Erkenntnis aus Teil 1: Hat Julia sich Situationen, in denen sie ihre Andersartigkeit gesehen hat, unbewusst immer wieder selbst ausgesucht?
  • Self fulfilling prophecy: wenn wir Beweise für das finden, woran wir bereits glauben
  • Sichtbarkeit als größte Herausforderung und warum ausgerechnet Julia einen Podcast macht
  • Der Moment bei Audi, der alles auf den Punkt bringt: Glänzen ohne gesehen werden zu wollen
  • Vergleiche von Geburt an, wie gesellschaftliche Normen uns formen, bevor wir überhaupt denken können

Key Takeaway der Folge: Wenn wir glauben, anders zu sein, finden wir Beweise dafür. Überall. Immer. Die eigentliche Frage ist nicht ob das stimmt, sondern ob wir es noch brauchen.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu gefühlt gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches erleben.

00:00:08: Wir sind Julia

00:00:09: und Johanna und sprechen mit viel Herz und Offenheit über das was sonst nur in unseren Gedanken bleibt!

00:00:29: Wir sind stehen geblieben beim letzten Mal in deiner Biografiefolge und ich habe eben gerade schon gedacht, da gab es ja noch eine spannende Erkenntnis für dich im Nachhinein.

00:00:39: Die du mit mir schon geteilt hast die du aber vielleicht auch mit den Zuhörenden teilen möchtest bevor wir dann auch weitermachen mit dem wie dein Leben sich dann so weiterentwickelt hat.

00:00:49: Magst du gleich reinspringen in deine Erkenntniss?

00:00:52: Total gerne!

00:00:54: Ich hab die Folge gehört und dachte mir ist schon interessant weil Und das hatten wir am Anfang von der Folge.

00:01:02: Ich habe gesagt, dass ich mich ganz häufig anders fühle und nicht dazugehörig fühle.

00:01:05: so der Alien hab' ich gesagt ne?

00:01:07: Das hört sich sehr dramatisch an... ...und dann ist mir aufgefallen, dass.. ..ich mir schon auch die Erfahrung immer diesbezüglich so ein wenig ausgesucht habe Hauptsache anders zu sein!

00:01:27: mit Wissen darauf schaue.

00:01:28: und wenn mir das jetzt mal ein Klient oder sowas erzählen würde, würde ich auch schonmal sagen okay.

00:01:32: Und was wäre, wenn du mal anders auf diese ganzen Erfahrungen draufschaust?

00:01:37: Oder was wäre wenn du gar nicht so viel anders bist und es aber immer nur anders aussah weil letztlich... Ich war ja auch immer dabei!

00:01:46: Ja, ich habe schon immer meinen eigenen Weg gemacht, aber warum ist das anders?

00:01:55: Ist da immer noch dieses Gefühl von, ich bin halt einfach anders.

00:02:02: Wo verschützt mich das?

00:02:03: Ich glaube, dass ist das worauf ich dann geendet bin auch für mich gedanklich und ich habe das natürlich dann auch gleich nochmal auf das ganze Thema Business bezogen weil das ja am Anfang von der Folge letztes Mal auch extrem raus kann, dass ich manchmal so das Gefühl hab, dass sich da sogar niemanden habe, der in meiner Nische ist.

00:02:21: Und ich glaub also tatsächlich kann es natürlich auch daher vorragend sein Eine Hypothese, so.

00:02:29: Ich glaube so muss ich rangehen weil für mich selber habe ich noch nicht rausgefunden was da das definitive Ding ist.

00:02:36: aber eine der Hypothesen die ich machen würde wenn ich mein eigener Klient wäre dann wäre es definitiv an naja es schützt mich davor eben genau in den Vergleich zu gehen Kompetition zu haben, also vielleicht auch potenziell schlechter zu sein als jemand anders.

00:02:56: Beziehungsweise auch wieder mit anderen verglichen zu werden und ich bin wirklich kein Freund davon verglichend zu werden.

00:03:03: Ich verstehe dass das was ist was gemacht wird aber auch für mich in der Schule damals ich fand es total Banane dieser Durchschnittswert Was zur Hölle bringt mir einen Durchschnitzwert?

00:03:17: Als Schüler, wenn ich mit meiner Note zufrieden oder eben nicht zufriedend bin.

00:03:21: Und es kam mir wirklich eine Situation erinnern wo das so für mich prägnant rauskam und zwar Mathe LK wir hatten das schon ne... Das heißt zwar Oberstufe, ich hab Mathe Leistungskurs gehabt und das war ein Thema was mir so gelegen hat und ich hatte vierzehn Punkte Nicht fünfzehn, nein vierzehn.

00:03:41: Wegen einem halben Fehler.

00:03:43: Also tatsächlich nicht bis zu den fünfzehnten Punkte hatte ich gehabt wenn nicht drei

00:03:46: Punkt

00:03:47: mehr.

00:03:49: Richtig!

00:03:49: Jeder der das Woll hat diese Situation weiß genau wie frustrierend das ist und ich weiß ich bin heimgekommen habe das gesagt und die Antwort bekommen hab ja was war denn der Durchschnitt?

00:04:00: Das ist überhaupt nicht relevant, was der Durchschnitt war in diesem Moment.

00:04:04: Für mich ist es jetzt gerade einfach nicht genug Punkt,

00:04:06: richtig?

00:04:06: Wollte ich so ein bisschen

00:04:07: Punkte... das war das Ziel, weil ich weiß, ich mag das und kann das!

00:04:10: Ja.

00:04:11: Exakt.

00:04:12: Und wenn's mir vollkommt, macht auch das Gefühl in mir nicht weg, dass ich in dem Moment für mich nicht das erreicht habe, was ich hätte erreichen können und wollen als

00:04:21: so... Super nachvollziehbar.

00:04:22: Ja, find' ich ja.

00:04:24: Ja.

00:04:25: Und das ist der, hört ihr durchschnittbar keine Ahnung.

00:04:28: Zehn Punkte, elf Punkte zehn Punkte, glaube ich sogar damals.

00:04:31: Und das war guck mal du hast so viel überdurchschnittes mir vollkommen.

00:04:34: es ist

00:04:35: wirklich Scheißegal, was der fucking Durchschnitt macht.

00:04:39: Es war wahrscheinlich so ein Versuch zu trösten aber das kommt dann gar nicht an in dem Moment weil halt einfach der eigene Anspruch ein ganz anderer war.

00:04:45: es geht nicht darum besser zu sein als der Durchsinn oder sowas sondern einfach für sich selber die Leistungen abzurufen oder auch vielleicht Entlohnung zu erfahren.

00:04:54: manchmal hat sie ja auch gar nicht unbedingt etwas mit Leistung zu tun sondern auch was mit Entlohnung.

00:04:57: ich hab da jetzt gedacht ich habe das verstanden und ich möchte jetzt auch dass man sieht dass ich das verstandene habe und dass ich da stolz drauf bin so und für mich das eben auch eine Art von Ausgleich vielleicht zu bekommen, oder?

00:05:09: Oder ging es tatsächlich um das Leistungsthema.

00:05:11: Ich wollte jetzt wirklich die fünfzehn Punkte, weil ich diese Gut... also diese Bestleistung rausholen wollte.

00:05:16: Ja!

00:05:18: Okay okay.

00:05:20: Als du eben angefangen hast mit der zweiten Hypothese Datschmitte ne, was ist so wahr?

00:05:23: Ne.

00:05:25: Antwort

00:05:25: A. Genau.

00:05:29: Exakt.

00:05:30: Lohn.

00:05:32: Ne.

00:05:32: Irgendwem was beweisen.

00:05:34: Ja mir selbst Ja, das mit dem Stolz-Thema schon.

00:05:39: Ich bin immer mein größter Antrieb und mein größer Feind zugleich oder mein größster Kritiker... Alles ist bei mir wirklich in mir!

00:05:53: Ich vergleiche mich mit mir, ich vergleiche ganz häufig mich mit dem wo ich herkam wenn ich mich daran erinnere dass ich das tue aber vor allen Dingen mit dem was ich hin will.

00:06:09: Und das ist, was so frustrierend auch manchmal in mir ist.

00:06:12: Dass ich merke wie viel Bock ich auf gewisse Dinge habe und mich damit aber teilweise auch selber blockiere weil es mich überfordert.

00:06:28: Ich

00:06:29: glaube mein Größen waren eigentlich schon fast,

00:06:32: den ich mir unterstelle?

00:06:40: Ja, ja

00:06:43: und?

00:06:43: Manche Dinge sind halt auch limitiert oder begrenzt.

00:06:46: Nee das überfordert mich.

00:06:48: Okay!

00:06:49: Diese Fülle

00:06:50: an.

00:06:51: Genau das Größe mich überfordern.

00:06:54: Verstehe was du meinst.

00:06:56: Diese fünf Jahrespläne... Boah meine Fresse weißt Du wo ich in fünf Jahren sein kann wenn ich das auf einen Platz schreiben würde?

00:07:03: Das macht mir Angst.

00:07:05: Plain und simpel Und damit fahre ich lieber auf Sicht, weil ich weiß dass das für mich trotzdem noch also ausreichend an Führungsstrichen.

00:07:14: Aber die Dimension wo das hingehen könnte... Das

00:07:25: bleibt in mir sogar hängen!

00:07:27: Nee es bleibt auch in

00:07:28: mir hängen so.

00:07:30: So.

00:07:31: Das zeigt sich richtig körperlich.

00:07:33: dann auch diese Empfindung du gerade beschrieben hast.

00:07:35: ja Ich hatte, als du gesprochen hast mehrere Gedanken.

00:07:39: Ich fange vielleicht mal bei dem ersten Gedanken an der mir kam war so dieses Thema Self-fulfilling Prophecy also diese selbst erfüllende Prophezeiung.

00:07:45: wenn ich denke dass ich anders bin finde ich beweise dafür das ich anders Bin.

00:07:49: dann hattest du was auch schönes gesagt dieses thema quasi Also.

00:07:55: Vielleicht müsste ich anders auf meine geschichte drauf gucken.

00:07:58: ich glaube so Hattest Du es irgendwie formuliert und ja macht total Sinn also mal genau Andersrum draufzuschauen und du sagst auch noch etwas wichtig ist nämlich Wovor schützt es mich?

00:08:07: Das fand ich auch sehr schön.

00:08:09: Weil, ich mir dann auch die Frage gestellt hab was würde denn passieren wenn du jetzt selber sagen würdest Ich bin wie alle anderen also ich weiß nicht ob das das Pondant dazu wäre.

00:08:17: das war jetzt einer meiner Pondants die in meinem Kopf wären.

00:08:20: Also statt ich bin anders und ich passe nirgendwo rein Zu sagen ne ich bin komplett wie die Anderen Was würde das denn machen?

00:08:26: Was würde denn dann verloren gehen?

00:08:28: Und hat das nicht eigentlich auch so eine gewisse Art von auf der einen Seite irgendwie Autonomie und Selbstbestimmung, ich darf anders sein.

00:08:37: Und vielleicht auch würde genau das damit verloren gehen.

00:08:40: Auch so dieses sich vielleicht besonders fühlen könnte ja auch verloren

00:08:43: gehen.".

00:08:44: Ich habe mir – das war jetzt noch der dritte Punkt – relativ häufig an die eigene Nase gefasst und dachte so wie spannend es kann sein dass es familiär vielleicht gehäuft bei uns ist?

00:08:55: Ich kenne das tatsächlich aber auch von mir!

00:08:58: weiß jetzt nicht, wie es bei den Zuhörenden so ist.

00:09:00: Aber ich würde mal die Hypothese aufstellen dass das bei recht vielen der Fall ist sich andersartig zu fühlen manchmal vielleicht auch den Eindruck zu haben nicht reinzupassen nicht stimmig zu sein nicht so verbunden zu sein wie wir uns das eigentlich wünschen vielleicht in einer in einem sozialen Gefüge.

00:09:16: und Ich hab dann schon mich auch hinterfragt, warum ist das etwas was ich zum Beispiel bei mir mag?

00:09:21: Weil ich erinnere mich gut.

00:09:23: Ich habe dir das ja auch schon mal erzählt dass wir im...ich hatte Rally-Leistungskurs Englisch und Rally Und im Rally Leistungskurs haben wir ganz am Ende Haben wir uns Schilder hinten auf dem Rücken geklebt und jeder durfte bei den anderen nette Sachen drauf schreiben.

00:09:37: also was weiß ich?

00:09:38: wenn ich dann meiner Schulfreundin da dann irgendwie was auf den Rücken geschrieben hat Dann habe ich irgendwie was sich über sie denke draufgeschrieben oder was ich ihr wünsche oder sowas.

00:09:46: so war es gedacht.

00:09:48: Also haben auch alle möglichen anderen Klassenkameradinnen damals von mir eben auch Sachen auf den Rücken geschrieben und meine sehr gute Freundin aus der Schulzeit schrieb mir hinten drauf, du bist einfach anders als andere.

00:09:59: Das macht dich so besonders und deswegen mag ich dich so gerne oder irgendwie so in diese

00:10:02: Richtung.".

00:10:03: Aber dieses Du bist einfach Anders Als Andere war für mich etwas was sich damals total stimmig und passend angefühlt hat und ehrlich gesagt auch selbstwert stabilisierend angeführt.

00:10:15: Und dann habe ich mich gefragt, wo ist eigentlich der Unterschied da zwischen uns beiden?

00:10:18: Weil ich weiß nicht ob das bei dir was Self-Stabilisieren.

00:10:21: Das hört sich manchmal eher so an als wäre es etwas, was dir vielleicht auch Herausforderungen bereitet hat.

00:10:26: Die hab' ich für mich zum Beispiel jetzt so bewusst nicht wahrgenommen in mir dass dieses andersartig fühlen... Ich bleib mal bei fühlen Dass das tatsächlich auch etwas is', was sich für mich als Herausforderung darstellt.

00:10:39: Sondern für mich war das immer sowas Ja, finde ich gut Ich bin irgendwie exklusiv, ne?

00:10:45: Also es hat irgendwas Besonderes für mich ausgedrückt.

00:10:49: Ja und meinen narzisslischen Anteil genährt also auch das mit Sicherheit den wir alle mehr oder weniger stark in uns ausgeprägt finden.

00:10:58: und ja dass eigentlich ganz angenehm fand vielleicht auch da so ein bisschen eine besondere Heize sein.

00:11:07: Ja näher ist es für mich.

00:11:12: ich glaube nicht umsonst mache ich heute die Dinge die ich tue Und es geht bei mir ganz viel um Anpassung loslassen.

00:11:20: Um Anpassungsleistungen vermindern.

00:11:23: Ich glaube, dieses Du bist anders hat immer dazu geführt dass ich mich nie vollständig... und vielleicht liegt das genau daran, ne?

00:11:31: Dass ich immer das Gefühl hatte, einen Teil von mir verstecken zu müssen.

00:11:35: Ja

00:11:36: oder nicht!

00:11:37: Ich sag mal die Tiefe, die wir jetzt gerade haben, dass das nicht okay ist, dass die Emotionalität, die ich besitze, nicht okay isst.

00:11:47: Also, du bist anders und die Teile von dir, die anders sind musst du verstecken.

00:11:55: Das ist glaube ich das womit ich... Und damit nicht selbst wird steigern?

00:11:59: Nein!

00:11:59: Sondern genau das Gegenteil.

00:12:02: Das kann ich total nachvollziehen.

00:12:03: auch aus unserer Biografie her betrachtet finde ich ist es auch irgendwie sehr nachvollziehbar für mich zumindest und logisch und ich teile mit dir dieses Gefühl in der Kindheit durchaus.

00:12:13: darüber haben wir ja auch schon gesprochen.

00:12:15: da war ich ja schon immer empfindliche, empfindsame Übersensible.

00:12:20: Jetzt nimmst du doch nicht so ernst ne?

00:12:21: Von daher da aus dem familiären Kontext würde ich jetzt auch sagen kann ich das bei mir schon sehen.

00:12:27: Irgendwie hat sich das dann in so einer Art von Anteil von mir selbst integriert der für mich irgendwann sogar sehr stimmig und angenehm war.

00:12:34: aber Ich verstehe das total was Du sagst dass das dann eher etwas irgendwie schien zu sein Was nicht okay ist und was eben nicht angepasst ist Und was vielleicht verändert werden soll muss.

00:12:44: Es gab Ehrlicherweise gab es Stellen in meinem Leben, wo ich vollkommen fein damit war was Besonderes zu sein.

00:12:52: Oder andersrum?

00:12:53: Wo ich nicht das Gefühl hätte dass meine Andersartigkeit einen Problem darstellt.

00:13:00: Ich formulier's mal so rum.

00:13:06: Okay Gedanken sortieren.

00:13:15: Ich weiß gar nichts wodurch das angefangen hat.

00:13:19: Ich überlege gerade ob es da irgendeinen Moment gab Wo ich das Gefühl hatte, dass das... Ich glaube, es war der Moment wo ich gemerkt habe, dass viele meiner auch freundschaftlichen Beziehungen auf Ebenen ablaufen.

00:13:40: Ja, wobei!

00:13:44: Für deinen Gedanken gern noch zu Ende?

00:13:46: Die auf Ebenden ablaufen?

00:13:48: Damit wir noch wissen welchen Gedanken du gerade

00:13:49: verbrauchst?!

00:13:50: Nee, hab' ich... Das Problem ist, ich hab gar keinen richtigen Gedanken gehabt.

00:13:55: Ah okay!

00:13:57: Ich hab überlegt ob's da also im Prinzip... Das, was ihr hört ist live das, was an meinem Kopf passiert.

00:14:03: Mein Kopf versucht mich jetzt in möglichen Szenarien zu rennen und öffnet quasi so Türen, guckt rein ... Nee, Tür wieder zu!

00:14:13: Was mit Freunden ist das?

00:14:14: Was ist da?

00:14:17: Hast du dich hier versteckt?

00:14:18: Wo bist du eigentlich?

00:14:19: Komm mal raus!

00:14:19: Ja genau, exakt das.

00:14:22: Das ist der verzweifelte Versuch von meinem Kopf irgendwas in Worte zu fassen, was noch nicht.

00:14:28: noch nicht die Worte.

00:14:29: fassbar ist für mich gerade aktuell.

00:14:32: Ja, das ist ja auch völlig in Ordnung vielleicht da jetzt auch gerade noch keine Worte führt zu haben wo und wann sich das vielleicht auch verändert hat und wofür es dann vielleicht auch wo sich das gezeigt hat oder was dann vielleicht eine Veränderung notwendig gemacht hat in diesem erleben.

00:14:49: aber spannend ist ja auf jeden Fall die Erkenntnis vielleicht hast du dir Diese Momente des Alien-Signs in Anführungsstrichen auch bewusst kreiert ein Stück weit, eher unbewusst würde ich.

00:15:01: Ich würde das bewusst streichen und durch Unbewusst ersetzen, unbewusst kreieren was der aber heute bewusst wird dass das so war, dass das eine alte Strategie, ein altes Muster, ein altes Schema würde man vielleicht auch sagen, war nachdem du immer wieder gelebt hast und was dich immer wieder in verschiedenen Momenten in deinem Leben präsentierte?

00:15:17: Ja und sehr gut, dass du das nochmal sozusagen gefasst hast!

00:15:20: Für was ist da die Frage?

00:15:21: Und bei mir kam jetzt ganz klar, um nicht gesehen zu werden.

00:15:27: Das war ... Ganz viel ein ... Ja.

00:15:32: Um das anbauen und mal nichts zu zeigen.

00:15:34: Um sich zu verzeigen.

00:15:37: Weil wenn diese Hände zu verstecken...

00:15:39: Richtig!

00:15:40: Genau, das ist was wir schon mal hatten.

00:15:42: Und das ist jetzt ein schöner Stichpunkt, finde ich, Jule.

00:15:45: Dieses Thema sichtbar sein.

00:15:47: Weil jetzt sitzen wir heute hier, zwanzig sechsundzwanzig.

00:15:50: Wir machen einen Podcast!

00:15:52: Ich glaube gefühlt also für mich... Jetzt können wir noch ein Videopodcast machen aber viel mehr in die Sichtbarkeit.

00:15:56: Können wir

00:15:57: meiner

00:15:57: Meinung

00:15:57: nach... Also ich meine

00:15:58: kannst du noch auf wie großen Bühnen stehen?

00:16:00: Das ist schon klar.

00:16:01: Also es geht sicherlich noch mehr.

00:16:02: Aber also das sind ja Sichtbarkeiten hochhundert für mich.

00:16:06: in meiner Vorstellung und vor allem wir sprechen ja jetzt nicht darüber, hey wir machen jetzt hier einen Podcast.

00:16:11: Und wir erklären euch keine Ahnung die Zusammenhänge von Depressionen und Mediennutzung, von Depression und Ernährung, Von Endometriose und was auch immer.

00:16:20: na also Wir Machen Jetzt Hier Nicht Nur So Ein Rhein-Wissensvermittlungspotkast Was Ich Potenziell Als Eine Sehr Wichtige und Gleichzeitig Auch sehr wie soll ich sagen eigene Anteil potenziell versteckende Möglichkeit betrachten würde, sondern wir gehen ja hier richtig ins Tiefe.

00:16:36: Nämlich in das was uns beschäftigt, was unsere Gedanken sind, was unserer Herausforderungen sind und was unsere Schmerzpunkte teilweise auch sind vielleicht an der einen oder anderen Stelle.

00:16:45: Das heißt viel mehr in die Sichtbarkeit.

00:16:48: mit dem wie wir sind, mit all dem was wir haben können wir fast gar nicht gehen.

00:16:53: Ja weil wissen ehrlicherweise sorry aber Wissen für mich ohne Erfahrung und Erleben, um das umgesetzt zu haben ist halt einfach für ein Arsch.

00:17:05: Ja.

00:17:06: Umstrücken?

00:17:07: Ja!

00:17:07: Aber das so.

00:17:10: Wenn es im Wissen bleibt...

00:17:14: Das ist nett.

00:17:14: Ich kann mir die ganzen Bücher in den Schrank stellen.

00:17:16: wenn ich all das was sich an Wissen angeeignet habe nicht für mich umsetzbar gestalte für mich in mein Leben integriere, dann ist es alles nur Theorie.

00:17:28: Und dann hat das nicht viel ... Für-für-für mich... Ja!

00:17:33: Dann isst's nichts wert für mich.

00:17:34: So plötzlich das anhört.

00:17:35: aber für mich ist Wissen alleine nichts wert wenn ich es nicht anwenden kann.

00:17:39: Das ist der Grund warum für mich dieses ganze Schulthema häufig so nen was hab' ich davon?

00:17:46: Mhm.

00:17:47: Was kann ich konkret damit machen?

00:17:48: Mach's

00:17:49: mir noch nicht ganz wahr.

00:17:49: Ich seh manchmal

00:17:50: die Relevanz.

00:17:51: Ja, ja.

00:17:52: Für den Alltag

00:17:54: bin ich ganz bei dir Und ich meine, dass gerade dieses Thema Sichtbarkeit auch noch mal so schön deinen Weg.

00:18:00: Das passt jetzt hier dann total in die Folge rein und finde ich ist eine super Überleitung!

00:18:05: Weil es ist ja schon erstaunlich wenn man jetzt mal von außen drauf schaut oder aus der Metaebene draufschaut vielleicht siehst du das auch bei dir selber dass eigentlich du sprichst ja davon, nicht in die Sichtbarkeit zu wollen.

00:18:16: Teile verstecken zu wollen und auch so eine Angst zu haben vor Sichtbarkeits- und vor vielleicht zahmiglichem Nichtreinpassen.

00:18:25: Sogar Panik!

00:18:26: Also nochmal die Steigerung von Anges.

00:18:28: Ja also noch mal das Ultima Ratio.

00:18:30: Es gibt

00:18:31: Momente... es gibt wirklich Momente, deswegen sage ich das so wo ich mich so krass oder fast immer eigentlich, wenn irgendwas passiert oder ähnlich ist.

00:18:44: Es ist bei mir einer meiner größten Impulse in mir, wenn mein Körper entscheiden darf was ich mache ist verstecken zurückziehen so viel wie möglich, soweit wie möglich

00:18:56: weg

00:18:58: und wirklich mit einem Sichtbereich sodass sich alle Gefahr von vorne sehen kann.

00:19:02: Augenweide aufgerissen also nicht!

00:19:04: Ich bin mittlerweile in diese Dinge ja körperlich gut eingestiegen Und das ist schon manchmal intensiv.

00:19:11: Von daher kann ich dir sagen, dass es Panik ist, die dahinter sitzt?

00:19:15: Ja!

00:19:16: Also ich habe gerade dieses Bild vor mir und dachte so ja Panik oder Panisch war mein Wort.

00:19:23: Ja absolut.

00:19:24: Und grade aus dieser Panik, aus diesem massiven Gefühl was ja ganz viel auch Lähmung ganz viel zurückziehen wollen begünstigt dann in so eine Sichtbarkeit zu kommen.

00:19:36: Du bist Social Media Content Creatorin, du bist jetzt Podcasterin und du hast ganz viele Wege durchlaufen um anderen und vielleicht auch für dich selber da eben auch viel mitzunehmen aus dem psychologischen Themen, aus Somatic Experiencing, aus allem möglichen.

00:19:55: und dass du heute da stehst wo du stehst ist schon eine krasse Entwicklung.

00:20:00: Und vielleicht gehen wir genau dahin, wo wir das letzte Mal so ungefähr den geblieben sind im Studium?

00:20:06: Weil ich glaube – wie würdest du sagen jetzt gerade, dass was wir hatten dieses Thema Sichtbarkeit, Angst vor Sichtbarkeits.

00:20:12: Das war ja da schon noch ganz schön da oder?

00:20:14: Das war auch schon da besondere Herausforderungen und Themen wahrscheinlich noch.

00:20:17: So stell ich es mir jetzt auf jeden Fall vor.

00:20:19: Oder ist das so?

00:20:21: Hat sich das da schon angefangen zu wandeln?

00:20:25: Nee, das war noch voll da!

00:20:26: Das war später noch in der Arbeit da.

00:20:28: Ich kann mich daran erinnern, da habe ich schon gearbeitet.

00:20:36: Da war ich noch beim Dienstleister aber für Audi eingesetzt und da war es mir aber schon wichtig... ...ich wollte schon immer Führungskraft werden!

00:20:47: Keine Ahnung, ich wollte schon mal höher weiter, das ist einfach in mir drin.

00:20:51: Und ich wusste auch dass ich Menschen führen möchte.

00:20:56: Das war auch für mich irgendwie immer gesetzt?

00:21:01: Das ist auch was, was ich nicht hinterfrage.

00:21:03: Hinterfragt habe zu dem damaligen Zeitpunkt und... Ich weiß das mein damaliger Verantwortlicher zu mir gesagt hat, naja dann musst du halt auch glänzen.

00:21:17: Also

00:21:17: jetzt bei Audi meinst du wo du da gearbeitet hast?

00:21:20: Genau!

00:21:20: Okay.

00:21:21: also wenn du anderes führen willst, dann musst wir glänzeln.

00:21:24: Wenn du gesehen werden willst Wenn du hier wahrgenommen werden willst, als jemand der potenziell sich in diese Richtung entwickeln kann musst du auch glänzen.

00:21:35: Und ich hatte in dem Moment eine goldene Jacke an oder so ne Goldfarbene Jacke und hab gesagt ja, deswegen habe ich meine goldenen Jacke heute angezogen.

00:21:42: Ich hab es ein bisschen lustig gemacht aber eigentlich hat sich in mir alles zusammengezogen und hat gesagt so ist das Wahnsinns!

00:21:49: Ich will da nicht glänz'n, ich will doch nur...ich will doch dass nur machen!

00:21:52: Ich'll doch einfach ne Gutzeit im Job dafür muss ich jetzt doch einen auf dicke Hose machen.

00:21:59: Das ist für mich auch häufig so eine Sichtbarkeit, hat für mich ganz häufig auch leider einen sehr negativen Touch gehabt ehrlicherweise.

00:22:09: Dieses selbstdarstellerische?

00:22:10: Meinst du das?

00:22:11: Ja.

00:22:13: Okay.

00:22:13: Dieses

00:22:14: Übertrieb also halt auch dieses unehrlichste daran.

00:22:18: Mhm.

00:22:20: Dieses ja tatsächlich so dass Ich glaube, das ist mit einer der Gründe.

00:22:29: Warum?

00:22:30: Du kannst immer so interessant eigentlich sprechen darüber und Parallel läuft ja bei mir mein Beobachter mit und

00:22:39: die Metaperspektive

00:22:41: kommt halt immer mal dazu.

00:22:43: Das ist ganz interessant aktuell.

00:22:47: Letztes Mal habe ich einfach nur erzählt und heute ist mein Beopachter sehr aktiv und sehr online und bringt immer auch wieder so die Meta

00:22:53: eben.

00:22:55: Spannend!

00:22:57: Ich habe eben gerade, also wahrscheinlich zehn Fragen die jetzt noch weiterführen würden.

00:23:03: Also für mich vielleicht eine Frage, die wahrscheinlich trotzdem auch uns weit von dem Thema wieder wegführen könnte wo wir eigentlich hin wollten nämlich die Biografie weiter zu besprechen.

00:23:11: aber weil es mich einfach so interessiert wie schaffst du's denn heute zu verbinden zwischen quasi ehrlich sein ne?

00:23:19: Weil du jetzt eben von uneerdlichkeit sozusagen gesprochen hast und sichtbar zu sein Wie funktioniert das in der Kombination.

00:23:24: geht das für dich heute?

00:23:26: Hast du da für dich einen Weg gefunden?

00:23:31: Es wird besser.

00:23:32: Da

00:23:32: fühlt sich

00:23:33: das.

00:23:33: Und ich habe immer, ich hab das Gefühl, es interessiert eigentlich gar keinen.

00:23:36: Da kommt aber wieder so eine ganz andere Geschichte rein, dass ich häufig auch gehört habe Lese von anderen Business Coaches ist auch höhere Naja.

00:23:51: Du musst halt irgendwie auch die Authority sein also Die wo andere Menschen zu hoch gucken Wenn du da die ganze Zeit deine Probleme, deine Herausforderungen und so teilst.

00:24:06: Es ist mal gut aber nicht Standard.

00:24:08: Ich merke das da ganz viel... Das eine zieht in die Richtung, das andere in diese Richtung.

00:24:18: ich glaube es ist einer der Grunde, warum ich mich immer wieder in einem Wandel auch für mich befinde weil ich noch den Tonus für mich gefunden habe der das alles gut abbildet.

00:24:31: Für mich ist meine Selbstständigkeit, meine größte Entwicklungsreise.

00:24:36: Das gibt Momente wo ich ... Ich hab das schon zu meinem Mann gesagt.

00:24:40: Also dieses, weißt du?

00:24:41: Die Person die sich immer vor allem versteckt hat, die nie ihre Anteile zeigen wollte, die immer nur die positive, gut gelaunte, die energetische, diese Personen darstellen und zeigen wollte in ihrem Leben wählt diesen Weg die dir am meisten Probleme mit Sichtbarkeit hatte, wählt diesen Weg um Marketing zu machen.

00:25:04: Also wie beschreuert bin ich eigentlich dass ich mir das überlege und überlegt habe?

00:25:10: Und es ist okay weil das ist irgendwie so meine persönliche Reise.

00:25:14: Ich würde mich schon vielleicht erst setzen wollen.

00:25:17: Aber wenn ich den... Nee, ich möchte dir deine

00:25:19: Gedanken verfeuern.

00:25:20: Das ist ein ironisches Teil.

00:25:22: Wenn du alle meine, ich sag mal Muster anschaust, Nicht mein sein aber wenn du tatsächlich mal so alle.

00:25:29: Strategien die ich mir auch mit jahre erarbeitet habe weil sie mich sicher gemacht haben, wenn du dir das anschaust und sagst okay wie möchtest du alle strategien herausfordern um sie nicht heran?

00:25:43: macht dich selbstständig und dein Instagram oder ein marketing kanal ist instagram so da daa und

00:25:50: das fing ja noch viel früher an.

00:25:53: Also wenn ich jetzt so draufschau, du bist irgendwie als Promoterin nach Mallorca gegangen und hattest aber eigentlich soziale Unsicherheiten.

00:26:01: So zack erstes Thema mitten rein ab in den Swimmingpool und jetzt lerne

00:26:06: mal Schwimmen.

00:26:06: Ich hatte ja gar keine sozialen Unsicherheit für mich.

00:26:08: das ist der Witz

00:26:09: bei der ganzen Geschichte.

00:26:10: Es war dir nicht bewusst?

00:26:11: Ja exakt

00:26:14: und ich glaube dass war mit der Selbstständigkeit auch das Thema.

00:26:16: also ich glaube da gibt es ganz viel Dinge die ich mache und einfach mal springe weil es irgendwie mich anzieht.

00:26:26: Und später denke ich mir... Warum machst du dies?

00:26:31: Warum habe ich das jetzt eigentlich schon wieder

00:26:33: getan, hätte ich mir nicht was Leichteres aussuchen können!

00:26:37: Ja und

00:26:39: wer hat das gerade gestern Abend?

00:26:41: biede dass ich da stand.

00:26:42: ich hab mit meinem Mann einen kleinen Konflikt gehabt wirklich super klein aber ich habe halt einfach wieder wie gedacht so Du bist zu empfindsam geworden.

00:26:52: Warum hast du das eigentlich?

00:26:54: Also

00:26:54: warum?

00:26:55: Es

00:26:55: war doch so vielleicht,

00:26:56: dass ich alles nicht gespürt habe.

00:26:58: Exakt!

00:27:05: Das ist dann so ein kurzer Gedanke in mir der kommt und er darf auch da sein und es ist okay und ich weiß wofür ich das alles mache.

00:27:12: Ich hab einen riesen Grund für mich intern dahinter sitzen das ist vollkommen ok.

00:27:18: Und trotzdem gibt es Momente Wo bei mir auch kommt so dieses, oh okay krass.

00:27:27: Wie war das eigentlich?

00:27:28: Also nicht tatsächlich auch so ein bisschen wie hast du das früher eigentlich alles gemacht dass... Das nicht.

00:27:34: Dass du

00:27:34: das nicht gespürt hast.

00:27:36: Ja!

00:27:38: Wie krass war da diese Schicht eigentlich die da war und die alles?

00:27:43: also

00:27:45: ja Ich fasse mir gerade gedanklich mit an die eigene Nase, kann ich sehr gut nachempfinden und ich glaube da greift wieder so ein bisschen dieses Prinzip.

00:27:55: Es gibt halt immer auch eine Kehrseite.

00:27:57: also ich würde sagen für mich ist die Goldmedaille auf der Seite von Emotionen spüren und zulassen auf jeden Fall deutlich glänzender und schöner.

00:28:07: und das genau der Weg den ich möchte und es gibt natürlich auch Momente daran oder Punkte daran mit dem Thema ich kriege Zugang zu meinen Emotionen einfach auch nochmal herausfordernd dargestalten.

00:28:22: Es ist nicht dadurch leichter, es wird anders und es wird verständlicher.

00:28:27: Ich glaube man kriegt mehr Zugang oder ich krieg zumindest mehr Zugangs zu mir.

00:28:31: Ich habe viele Erkenntnisprozesse dadurch.

00:28:34: Ich lerne mich besser kennen plus besser regulieren da für mich zu sein nachzubeeltern usw.. Und es ist auch ein anstrengender Weg.

00:28:45: Das ist nicht nur schön und nicht nur immer angenehm, auf jeden Fall!

00:28:51: Würde ich so zumindest für mich zusammenfassen?

00:28:54: Total... ...für mich mit Verweile!

00:28:58: Genau, darauf wollte ich gewinnen.

00:29:01: Für mich das was, genau das, was gestern Abend passiert ist innerhalb von, ich sag mal, das ist ein Konflikt gestern abend, das war eine Kleinigkeit gewesen, das wäre ein konflikt der potenziell früher hätte wirklich in einen riesen Streit laufen können, der mir noch ein Tag oder zwei nachgehangen hätte.

00:29:19: Das wäre gestern Abend das Potenzial gewesen definitiv von dem wie es mir emotional ging und heute die Fähigkeit zu besitzen dass zu stoppen auch in mir zu sagen okay ne Regulation reinbringen.

00:29:39: was ist hier tatsächlich passiert?

00:29:41: Das auch in dieser Geschwindigkeit.

00:29:44: Ich sage mal, das war ein gestern Abend... ich habe mich selber rausgezogen, habe pausiert für mich.

00:29:51: Hab mir, lass es fünf Minuten gewesen sein!

00:29:53: Hat es gedauert bis in meinem System ein.

00:29:56: Bis ich wieder alles gesetzt hatte, bis sich alles gesettelt hat und tatsächlich wahrnehmen konnte was bei mir gewesen ist.

00:30:02: Bis das alles kam, das waren nicht viel Zeit.

00:30:07: Und ich bin ins Bett gegangen und es war alles okay.

00:30:12: Und das ist für mich, und das habe ich so häufig.

00:30:20: Dass ich weiß damals wie oft Dinge so hängen geblieben sind in meinem System.

00:30:26: Das ist ja interessant!

00:30:27: Ein

00:30:28: schlechtes Wort oder was weiß ich?

00:30:30: Was einfach lange... Ich gar nicht greifen konnte aber was einfach irgendwie sowas mit mir gemacht hat.

00:30:37: Mich vielleicht auch näher ans Wasser gebracht hat würde ich es jetzt mal formulieren.

00:30:45: Gab Situationen, da saß ich einfach heulend auf dem Klo bei der Audi.

00:30:50: Das will... Darüber spricht man nicht als Frau aber es gab Momente.

00:30:55: die haben mich einfach fix und fertig gemacht.

00:30:59: Du musst dabei weiter funktionieren du musst ins nächste Meeting.

00:31:02: Also was machst du?

00:31:03: Du dekompressierst und regulierst mal.

00:31:05: Ich wusste damals nicht dass das ist.

00:31:07: Ich habe mich übrigens dafür auch noch schlecht gefühlt dass ich das gemacht habe.

00:31:10: Heute weiß ich, hervorragend.

00:31:12: Mein Körper hat eine Regulationsstrategie in dem Moment gefunden, die super schnell funktioniert.

00:31:17: Genau!

00:31:21: Aber damals habe ich mich noch zusätzlich dafür, dass es mir schon schlecht ging, hab' ich mich auch noch dafür geschämt, das es mir so schlecht geht und dass sich jetzt hier heule und dass ich aufm Klo sitze und dass sie mich verstecken muss... Und da kam dann nochmal ein Riesenball dazu ins Rollen.

00:31:36: Und auch wieder Scham und sich verstecken wollen da, ist auch interessant.

00:31:40: Auch nicht die Sichtbarkeit wählen wollen?

00:31:42: Nein,

00:31:43: nein überhaupt nicht, bloß nicht.

00:31:47: Ja genau und heute und das hat mir dann immer noch ich glaube teilweise Wochenweise nachgehangen wo ich gemerkt habe okay es ist immer noch nicht wieder gut in mir.

00:31:58: Wo ich gemerkt hab dass immer noch was da und Heute Das einfach meistens innerhalb von kürzester Zeit, so wie es kommt auch wieder gehen lassen zu können.

00:32:17: Dann ist Emotionen halt nicht mehr das Riesenthema.

00:32:20: Also

00:32:21: in dem

00:32:22: Moment wo du sie hast natürlich ein Riesenthema weil sie enttrennt sind, weil sie krass sind, da sind und wirklich da sind aber das Wundervolle daran wenn Sie dann wechseln sind sie halt auch weg

00:32:33: Ja.

00:32:34: Sie sind nicht mehr so in diesem... Da kommt und geht oft irgendwie die ganze Zeit, im Hintergrund irgendwie mit dabei.

00:32:40: Und das finde ich ja jetzt auch.

00:32:41: Deswegen habe ich eben schon vor ein paar Minuten gesagt, dass ist doch das Interessante weil wir haben früher vielleicht weniger Zugang, weniger Bewusstsein, weniger... Ich bleibe als Zugang für diese Emotionen gehabt aber eigentlich ja trotzdem durch diese Emotionen, die wir durchaus erlebt

00:33:01: haben,

00:33:01: nur eben nicht so bewusst und nicht den Zugang so empfunden haben.

00:33:05: Trotzdem aber ja auch gelitten darunter.

00:33:07: Und wir haben es dann eher als was Unbewusstes Dummstes, was uns mit ins Bett und am nächsten Tag und vielleicht am übernächsten Tag noch mitbegleitet hat wahrgenommen Und das ist jetzt heute nicht mehr der Fall.

00:33:16: Es braucht also nicht so im Unbewussten, im wahrbanden etwas bleiben sondern es kann halt ganz bewusst angegangen werden und das verstärkt vielleicht für diesen kurzen Moment den Schmerz.

00:33:25: Also ich würde sagen früher war das eher so ein Gedämpft aber hat sich langgezogen.

00:33:29: Das könnte man jetzt vielleicht vergleichen.

00:33:31: habe ich dann so als Bild irgendwie in mir gehabt wie so einen Pflaster was man ganz langsam über mehrere Monate gefühlt abzieht immer wieder so ein bisschen.

00:33:42: Ja, ich mag dieses ganz schneller jetzt abreißen.

00:33:44: Verpasst mich ganz dazu aber ein Potenzial ein bisschen schneller.

00:33:47: Das heißt es macht kurz mehr Schmerz, aber ist dann auch schneller weg und ist das tatsächlich auch weg?

00:33:54: So als Bild.

00:33:54: Ich mag das Bild schon gerne!

00:33:58: Also zumindest für mich trifft das ziemlich gut.

00:34:03: Okay, bei mir hat's irgendwas noch nicht ganz gepasst... Ich glaube, dass schnell wegkriegen.

00:34:09: Es gibt auch Emotionen... Ja genau es geht manchmal nicht schnell weg und das ist das was für mich so relevant dabei ist.

00:34:19: Heute verstehe ich halt auch und da ist das, was ich meine wo Wissen dann doch sinnvoll sein kann.

00:34:25: heute versteh' ich halt also auch, dass weinende Regulationsstrategie ist.

00:34:30: Wo ich mich früher für geschämt habe, was ja zusätzlich noch eine Emotion wieder ist.

00:34:35: Heute weiß ich, dass das sein darf.

00:34:37: Ich sag mal ... Wenn ich heute den Impuls habe, mich zu verstecken und es möglich ist, dann mach' ich das aber wissentlich!

00:34:45: Also bewusst so dieses Okay guck mal du hast dich jetzt versteckt.

00:34:48: was passiert gerade in dir?

00:34:49: Was will vielleicht auch als nächstes passieren?

00:34:52: Wann fühlst Du Dich wieder sicher genug da auch wieder rauszugehen?

00:34:55: Und nicht sagen Oh mein Gott du musst dich jetzt verstecken, du läufst weg, du vermeidest All diese Negativ-Assoziationen, die auch leider gesellschaftlich normal sind muss man mal dazu sagen.

00:35:07: Die zu verlernen und das Neue zu erlernen – Das war einfach ein Weg!

00:35:15: Und der ist aber für mich super hilfreich gewesen um auch zu akzeptieren dass ich mich so verhalte wie ich mich verhalTe und das vielleicht sogar einen guten Grund hat.

00:35:27: und das ist was wo Wissen mich sehr unterstützt hat.

00:35:32: Ja, und auch da kommt es ja wieder in die Anwendungsebene.

00:35:36: Du nutzt das Jahr für dich!

00:35:37: Und von daher ist es nicht mehr nur noch ein plattes Wissen sage ich jetzt mal also irgendwie etwas was ungreifbar bleibt sondern dadurch wird es ja auch wieder ganz zentral und relevant für Dich.

00:35:48: und ich frag mich jetzt wie hat sich der Weg für dich verändert.

00:35:53: Also wir hatten ja gehört, du hast Abi gemacht und warst mit zehn Fragezeichen im Kopf, ne?

00:35:58: Eine Promoterin dann gewesen mal so ein bisschen Zeit dir gelassen um vielleicht daraus zu finden was willst Du machen?

00:36:04: Dann trotzdem nicht so ganz eine Sicherheit gehabt.

00:36:08: Ja?

00:36:09: Vielleicht da ganz kurz eingeagt ich war Promotorin in einem Studium das war eine Semesterfähen Da war ich schon die CDs der Wesen.

00:36:16: Siehst

00:36:17: du, ich dachte dass er übergangen.

00:36:21: Ah, okay.

00:36:23: Siehst du das auch?

00:36:23: Das war mir nicht klar beim letzten Mal vom Ablauf her quasi.

00:36:28: Ich dachte es wäre so in der Übergangsphase irgendwie gewesen zwischen Abi und dann Studiumbeginn.

00:36:34: Okay, das waren die Semesterbegen.

00:36:35: Da

00:36:35: habe ich woanders gearbeitet.

00:36:36: Da hab' ich als Kellner gearbeitet also...

00:36:40: Ach, ich erinnere mich stimmt!

00:36:41: Okay,

00:36:44: gut

00:36:45: Und dann fingst du das Studium an, war es dann Promoterin?

00:36:49: Hast da im Studium für dich ja auch schon so München irgendwie als Place to be

00:36:54: sozusagen

00:36:56: auserkoren gehabt.

00:36:57: Ja und dann bist du zur Audi nach dem Studium.

00:37:01: Genau!

00:37:03: Und war es in einem großen Konzern Genau und hast ja jetzt auch schon beschrieben, dass das da eben nicht alles so erfüllend und glücklich war.

00:37:10: Jetzt könnte man ja meinen auf dem Platt Papier.

00:37:11: also wenn wir jetzt drauf gucken denkt man ja so krass hat ja irgendwie alles geschafft als Maschinenbau studiert ist dann Ingenieurin hier groß ist dir bei Audi.

00:37:19: Und ich möchte ja da an der Stelle auch sagen von dem was du da gemacht hast.

00:37:24: Ich kann mich zum Beispiel noch an dieses Video erinnern.

00:37:27: Ich hatte dich im letzten Podcast auch schon gefragt, wann kam denn dieses Video?

00:37:31: Das war ja auch ein Teil.

00:37:35: Wenn man außen dran steht, dann kriegt man das gar nicht so bewusst mit.

00:37:38: logischerweise.

00:37:39: was macht meine Schwester da eigentlich und ich glaube wir waren jetzt nie die Schwestern, die sich fünf Stunden hingesetzt haben und ausgetauscht haben, was genau du bei Audi konkret machst und wofür du da zuständig bist und was deine Inhalte sind.

00:37:50: Darüber haben wir vielleicht mal in einem nebenbei Gespräch drüber gesprochen.

00:37:57: und als ich dann dieses Video hatte, wo du dieses Einpark-System quasi gemacht hattest und vorstellt in dem Video.

00:38:04: Da kann ich mich erinnern da gab es einen Moment auch in mir, wo ich so gedacht habe boah das ist meine große Schwester wow!

00:38:13: Wo so irgendwie auch so dieses Dieser Stolz, dieses Bewusstsein für Boah das hat sie gemacht.

00:38:20: Das hat sie geschaffen und den gibt's heute auch.

00:38:23: Den gibt es heute für deine Entwicklung als Person übrigens aber da kommen wir später vielleicht noch mal hin Aber Wurscht.

00:38:28: auf jeden Fall gab es da diesen Moment dieses Videos?

00:38:31: Wann war das?

00:38:32: Vielleicht ramen das mal für mich ein, weil das irgendwie auch so ein ganz besonderer Moment für mich war der mit deinem Arbeitsleben irgendwie verknüpft war.

00:38:39: Das war... Es müsste zweizig siebzehn gewesen sein.

00:38:45: Okay Wie lange warst du da in diesem Konzern?

00:38:48: Was war so deine Tätigkeit, vielleicht da ein bisschen zum Abholen.

00:38:53: Gut ich bin nach dem Studium ja direkt dort hängen geblieben in der Anführung.

00:38:58: Ich wollte schon dahin bleiben und dann bin nach Amerika rüber und mein Mann ist nach Amerika entsendet worden eigentlich zwanzig-zwanzig.

00:39:11: Dann war Corona wie wir alle wissen.

00:39:13: deswegen hat sich unsere Entsendungen verschoben auf Dezember zwanzigzwanzig, wir hätten eigentlich Anfang zwanziger gehen sollen.

00:39:21: Und ich bin dann zu Audi nach... also Volkswagen Group of America, also VW Amerika rübergewechselt und hab dort... Wobei

00:39:29: war das Video nicht vorher?

00:39:30: Entschuldigung, dass ich kurz...

00:39:31: Genau!

00:39:31: Ich wollte es wissen, wie lange ich quasi gehe.

00:39:34: Ich versuche gerade für mich herauszufinden.

00:39:36: Du kriegst auch wieder live meinen Gedanken mit.

00:39:38: Ich versuchen gerade selber herauszufunden.

00:39:40: Ich kenne mein Lebenslauf nicht so.

00:39:43: Das heißt, ich kann dir nichts sagen.

00:39:44: Ich war elf Jahre, zwölf Jahre, zehn Jahre irgendwie Jager bei Audi.

00:39:48: Ich fahre gerade versucht herauszufinden, wie lange es immer gewesen sein wird.

00:39:51: Verstanden!

00:39:52: Okay,

00:39:52: genau also ich bin Ende zwanzig-einundzwanzig ausgestiegen.

00:39:56: Es müssten knapp zwei Audi gewesen sein.

00:39:58: Genau neun... Ja

00:39:58: acht,

00:40:00: neun, zehn, jetzt müsste ich gucken.

00:40:02: Ich glaube, ich habe zwanzigs elf, zwanzigt zwölf ja so zehn Jahre irgendwo

00:40:08: so da begonnen.

00:40:09: bei audio das heißt also ungefähr fünf jahre quasi nachdem du da angestellt wurdest gab es dieses video von dem ich eben sprach und dann auch die möglichkeit nach amerika zu gehen.

00:40:21: man muss ja dazu sagen du warst ja vorher schon mal in chicago gewesen hatte das auf was mit audi zu tun während der studium.

00:40:28: dass hat nichts mit audi zu tun.

00:40:31: also ich hab während im studium als Werkstudentin bei Continental gearbeitet.

00:40:39: Und bin dann für Continental, also war ich auch in Amerika beworben beim Continental für mein betriebspraktisches Semester was ich im Rahmen des Studiums machen musste.

00:40:48: Ich glaube das ist das was ich in der letzten Folge schon erwähnt habe und spannend hierzu zu erwähnen zum Thema Sichtbarkeit und ähnliches.

00:40:56: Ich war natürlich auch nicht gut entsprachen weil Sprachen musst du sprechen und wenn du das nicht kannst zeigst du jeden Fehler.

00:41:04: So, das heißt für mich Sprachen lernen immer eine riesen Herausforderung gewesen.

00:41:08: Nicht weil ich keine Sprachen kann übrigens sondern weil für mich der Akt des Sprechens, des Zeigens dass sich es nicht kann super und komfortabel ist.

00:41:19: bis heute ja ich zeige mich lieber gerne als die dies kann wie als die dieses nicht kann.

00:41:22: leider und nicht leider sondern das Ding ist viele Dinge kann ich halt auch leider wirklich gut und schnell.

00:41:28: Also, das verstärkt sich natürlich immer und hat mich auch noch.

00:41:33: Wenn du gebündet bist von dir, dass dir Dinge leicht von der Hand gehen.

00:41:37: Wenn dir dann die Rolle schwer

00:41:38: von der... Ja, wenn dir dann Dinge mal schwer von einer Hand gehen, ist es so, ich will das gar nicht genau zeigen!

00:41:43: Und ich will dich dabei sehen weil das ist natürlich noch unkomfortabler, weil's ungewohnt da ist.

00:41:49: Ebenso.

00:41:52: Ich bin im Abi.

00:41:54: Es gab einen Moment wo ich ... wo man mir Angst gemacht hat, dass ich mein Abitur nicht kriege aufgrund von meiner schlechten Englischnote.

00:42:03: Das hatte auch noch Lehrer-Thematiken und so aber ich war natürlich oft gut in Englische.

00:42:08: Genau!

00:42:08: Und es war so das ich als Werkstudentin bei Continental in Wetzlar saß und dann aber Englis mit den Ingenieuren die in Rumänien glaube ich saßen oder also in einem nicht deutschsprachigen Land saßen Und ich musste mit ihnen teilweise dann telefonieren und ich weiß, dass ich mich so sehr geschämt habe auf Englisch zu telefonieren.

00:42:35: Dass auch da wieder Rückzug... Ich habe mir einen sicheren Ort gewählt wo keiner war, wo ich den Raum... Also teilweise hab' ich mir nicht in den Raucheraum gesetzt, den es damals noch gab.

00:42:46: Teilweise habe ich mir Konferenzräume gemietet wo ich englisch telefonieren konnte.

00:42:50: Ich hab' mir vorher aufgeschrieben was ich sagen möchte Ganz konkret, damit ich nicht ins Stock komme.

00:42:55: Und wenn dann was kam, was ich nicht vorbereitet habe... Oh mein Gott!

00:42:59: Oh nein!

00:42:59: Ja

00:43:00: natürlich.

00:43:02: Aber so sehr

00:43:03: Sicherheitsankart er dann verloren gegangen war.

00:43:05: Richtig aber das waren meine Vorbereitungen, wenn ich mal ein kurzes Telefon hat auf Englisch machen musste.

00:43:12: Ja und wie krass da?

00:43:12: Aber bitte auch schon wieder dass du dann selber wieder mal selber wählst okay komm jetzt bewerbe ich Milch in Amerika.

00:43:21: Ja, es kann ja nicht sein, dass das schwer fällt.

00:43:27: Die Flucht ist schon nach vorne immer bei mir.

00:43:29: So plötzlich das anhört aber für mich...

00:43:32: Drücke die Grenzen!

00:43:33: Also im Englischen hatte ich's gerade im Kopf, ich hab's jetzt schon wieder auf Deutsch übersetzt und vielleicht ein bisschen leichter verständlich zu machen war so Push the Boundary, sonst irgendwie so'n Lebensmotto oder?

00:43:42: Es kann ja nichts sein, daß sich mir selbst verbiete was ich kann, also daß ich selber sage was ich kanne oder nicht kann

00:43:46: ne?!

00:43:48: Das was ich immer ausmache, mache ich den Menschen dann auch nicht anders.

00:43:50: Das ist schon so herrlich sehr gut.

00:43:55: Was das geht nicht?

00:43:56: Moment!

00:43:57: Ein Moment lass mich nur mal von anderen Seiten drauf gucken.

00:43:59: wir probieren das jetzt.

00:44:00: Find a way.

00:44:02: Genau ja siehst du es so weg finden es doch zu hinzukriegen.

00:44:06: Ja

00:44:08: das ist schon etwas wonach ich lebe.

00:44:10: Ja kenne ich Okay, also du hattest ja jetzt schon mal ein bisschen fast forward gedrückt.

00:44:16: Du hast gesagt okay dann bei Audi gearbeitet, zwei siebzehender diesen Werbespot gehabt und dann irgendwie oder diesen Videospot, dann irgendwie zwanzig-zwanzig eigentlich wo du da nach Amerika wolltest mit deinem Mann auch?

00:44:32: Ja

00:44:34: Und ihr dann ja auch zwanzigeinundzwanziger nach Amerika seid wegen Corona etwas delayed aber so ein bisschen verspätet, aber ihr seid dann dorthin Und ab da gefühlt, also ganz bewusst für mich im Außen hat sich auch sehr viel verändert.

00:44:47: Ich meine es hat sich ja vorher schon was verändert.

00:44:49: Ihr habt ja euer erstes Kind bekommen?

00:44:52: Ja, zwanzig achtzehn.

00:44:53: Das

00:44:53: war ja, glaub ich auch,

00:44:55: bitte!

00:44:57: Ja, genau.

00:44:58: Und das war ja auch schon so ein erster Wendepunkt.

00:45:02: Das war vor Amerika, wo sich da viel in dir angefangen hat zu verändern, wenn ich das von außen mitbekomme.

00:45:09: Ist das so?

00:45:09: Würdest du dem zustimmen?

00:45:11: und wenn ja, dann wie fern?

00:45:15: Dem würde ich definitiv zustimmen.

00:45:17: Ich glaube ab dem Moment, wo meine Tochter geboren wurde ... Geboren wurde.

00:45:27: Wo du sie geboren hast...

00:45:30: Danke!

00:45:31: Es kam immer mehr so, ich glaube heute reflektiv draufschauen würde ich sagen da ist der Clash und die Kluft vielleicht.

00:45:40: Das ist lustig.

00:45:40: es ist ein Clash ohne kluft.

00:45:42: Die Klufte die in mir existiert hat immer größer geworden und die verschiedenen Rollen die ich hatte sind immer mehr geklashed und nicht haltbar gewesen.

00:45:54: So, ne?

00:45:55: Da Kluft und Clash.

00:45:57: Also das war sehr extrem!

00:46:00: Genau, also

00:46:02: ich

00:46:03: hab meine Tochter bekommen und ich war eine der wenigen die nach fünf Monaten was ja in Deutschland unüblich ist.

00:46:09: Aber ich wollte nach fünf Monaten wieder ein bisschen einsteigen zu arbeiten und habe ihn auch mit fünfzehn Stunden in der Woche eingestiegen.

00:46:16: Damals noch vor Corona war ich diejenige die im Homeoffice gewesen bin vier Tage die Woche und einen Tag vor Ort gewesen bin.

00:46:25: diese Regelung hat man mit mir gemacht weil Ich gute Arbeit geleistet hab, weil man mich kannte.

00:46:33: Man wusste, dass man sich darauf verlassen kann und so weiter.

00:46:36: Das war damals nicht üblich.

00:46:37: Gar nicht übelig, dass jemanden nicht im Werk war, sondern das war eine Ausnahmereglung.

00:46:42: Die für mehr oder weniger Unmut auch gesorgt hat immer mal wieder bei vor allen Dingen Kollegen?

00:46:49: Ja natürlich!

00:46:50: Spannend.

00:46:51: Du bist ja nicht da und du bist nicht erreichbar.

00:46:54: So, man versucht mich telefonisch zu erreichen...ja also Ja.

00:46:59: Ich sag mal, da hat Corona glaube ich schon viel auch für uns alle getan damals was da auch ein Verständnis für ist ja und auch so Dinge von wieso hast du ein Kind bekommen wenn du dann doch wieder arbeiten willst und ähnliches all solcher Themen definitiv?

00:47:25: Und Das Interessante ist eigentlich, dass wenn du in andere Länder schaust.

00:47:29: Ist das übrigens vollkommen ein Standard?

00:47:31: Da sind wir Deutschen die so ein bisschen anders sind eigentlich.

00:47:36: Dass hier immer das erste Jahr mindestens zu Hause bleiben und ähnlich das existiert in ganz vielen anderen Ländern überhaupt nicht so Und dass hier Unterstützung erhalten vom Staat.

00:47:46: Aber hier in Deutschland ist es nun mal so und das ist so.

00:47:48: das interessante glaube ich Wo ich auch immer wieder darauf zurück komme und ich glaub daher kommt auch Gehattendes am Anfang Was ist da bei mir eigentlich passiert, dass ich mittlerweile checke?

00:47:58: Dass meine Andersartigkeit vielleicht auch eher selbstwert stärkt.

00:48:03: Darüber würde ich nur nicht hingehen ehrlicherweise aber das ist okay wird, dass sich so bin wie ich bin.

00:48:09: Ist genau dieser Input von hey pass mal auf die machen's so!

00:48:13: Die machen es so.

00:48:15: überall hast du gesellschaftlich andere Normen.

00:48:19: Das ist gut, das ist schlecht, das is ok... Einfach da sind als, ich sag jetzt mal, Sozialisierung.

00:48:28: Wenn die Klingesworte übrigens.

00:48:30: Aber jedes Land sozialisiert seine Bürger unterschiedlich und aufgrund dieser Sozialisierung kommen ja auch Normen in uns und Richtlinien, die mal ausgesprochen oder mal unausgesprochen sind.

00:48:46: Mhm.

00:48:48: So wenn du dem nicht entsprichst... Dann kommt halt dieses Anders rein.

00:48:54: Aber das ist halt nur weil du anders bist, woanders gar nicht anders, sondern du bist genau richtig dort.

00:49:03: Ist wie ein Brusselteil, was am Falsch.

00:49:07: Sollte ich gerade sagen aber vielleicht ist in einer anderen sozialen Gruppe in einem anderen sozialem Gefüge eben doch genau das total normal, wie du dich auch hier schon gezeigt und verhalten hast?

00:49:18: Was hier halt vielleicht eher als unnormal gilt, mit diesen fünf Monaten jetzt nach.

00:49:23: Ja und

00:49:24: warum?

00:49:27: Warum müssen wir denn überhaupt eine Bewertung darauf geben wie jemand sein eigenes Leben gestaltet?

00:49:32: Das ist für mich so ein... Also wenn es einen Effekt auf mich hat verstehe ich das irgendwo immer noch mal mehr.

00:49:39: aber wenn es keinen Effekt auch nicht hat dann weiß ich nicht warum es einen effekt auf sich hat.

00:49:49: also verstehst du was ich meine?

00:49:51: Ja, ich weiß was du meinst.

00:49:54: Wenn es mich nicht berührt, warum tangiert's mich dann?

00:49:56: Also

00:49:57: ja...

00:49:58: Warum macht man trotzdem was?

00:49:59: Genau, haben nicht so meinen Kollegen das so gehabt eigentlich.

00:50:02: Aber irgendwie haben sie doch noch alle ein Problem damit dass ich meinen Kind allein gelassen habe.

00:50:06: Ein Papa fragt übrigens keiner, warum ist der sein Kinderheim alleine!

00:50:10: Ja, ich wollte das gerade einwerfen.

00:50:12: Ich meine, ich habe ja keine Kinder und gleichzeitig kriege ich schon mit wie viel dieses Thema Eltern sein.

00:50:18: Das wird ja teilweise schon fast zu so einer Identitätsdinge.

00:50:22: Also auch sehr viele Menschen dienen

00:50:25: teilweise.

00:50:26: Ja, die sich vorstellen.

00:50:27: Das erste was sie über sich selber sagen ich habe zwei Kinder oder ich habe fünf Kinder und ich habe ein Kind oder sowas.

00:50:33: also das heißt es wird zum Teil einer eigenen Identität.

00:50:37: sozusagen und sich darüber dann auch Auszutauschen mit anderen Eltern bedingt ja automatisch auch, dass da so ein Abgleich dann passiert.

00:50:46: Wie mache ich es?

00:50:47: Wie halte ich es für richtig?

00:50:49: und wenn ich das jetzt nicht richtig mache oder wenn ich abweichend mache bin ich denn überhaupt eine gute Mutter, ein guter Vater, bin ich gutes Elternteil.

00:50:57: Das erlebe ich ganz häufig.

00:50:59: Da haben wir dieses Vergleichsthema wieder.

00:51:02: Ja!

00:51:04: Superinteressant.

00:51:05: Es ist so gut, dass du das gerade sagst weil mir wird gerade bewusst.

00:51:08: Deswegen habe ich eben gesagt Ich hasse das.

00:51:13: Aber das hatten

00:51:14: wir ja schon

00:51:18: vorhin!

00:51:19: Und halt dein Kind heute... Keine Ahnung, ist mir egal.

00:51:21: Müssen wir uns darüber unterhalten?

00:51:23: Können wir uns nicht über die wirklich relevanten Themen unterhalten?

00:51:28: wie geht es damit?

00:51:30: Wie fühlt sich das

00:51:32: für dich an?

00:51:33: Ist es mir vollkommen egal ob dein Kind laufen kann oder nicht?

00:51:37: Es wird irgendwann tun.

00:51:40: Ja, aber was das manchmal für einen Druck in Familien macht.

00:51:43: Ist dein Kind denn schon trocken?

00:51:44: Nein!

00:51:44: Dein Kind verwendet immer noch Pembis.

00:51:45: Das geht doch nicht.

00:51:46: Du kannst auch nicht... Das Kind ist jetzt viel.

00:51:48: Das muss doch selbstständig auf Toilette und das große Geschäft machen.

00:51:52: Wieviel sozialer Druck da reinkommt und wieviel... Wow!

00:51:57: Ich glaube, wir hatten das Thema anders.

00:52:02: Dadurch dass ich bei diesen Dingen immer mehr denke, oh, ich habe gar keinen Bock auf diese... Wir hatten es beim Durchschnitt im Mathe.

00:52:09: Es ist mir vollkommen egal, was der Durchschnitt ist.

00:52:14: Auch da... Ich brauche diese ganzen Vergleiche nicht.

00:52:17: Mich hat das immer schon frustriert und genervt.

00:52:20: Und so dieses Jahr.

00:52:21: gut ich bin halt anders.

00:52:22: natürlich nervt mich das.

00:52:23: Oh guess what?

00:52:24: Was ein Wunder!

00:52:25: Auch dass es etwas anders ist.

00:52:28: Aber verstehst du das?

00:52:29: Das ist so lustig.

00:52:31: Da ist wieder der Kreis,

00:52:32: der sich liebt.

00:52:33: Ja,

00:52:34: da ist das Pasta widersichtbar.

00:52:37: Herzlich willkommen!

00:52:38: Sehr gut.

00:52:39: Egal woher ich nicht gekommen bin in meinem Leben... Aber vielleicht ist es genau das.

00:52:44: Vielleicht ist dieses Vergleichsthema so prägnant?

00:52:51: Weil dass das was überall ist und ehrlich du gehst mit einem Kind zu einer U-Untersuchung.

00:52:56: Das ist auf der Sohnsovielten per Zentil auch da.

00:52:59: Genau.

00:52:59: Es messen und verglichen.

00:53:00: Es wird gewogen, immer besser verglichnen.

00:53:02: Immer und überall Womit ich einfach ... Ich verstehe den Sinn nicht.

00:53:10: Wirklich!

00:53:11: Also, wach um?

00:53:15: Ja... Es geht wahrscheinlich so um dieses Thema.

00:53:18: Hier können wir jetzt vielleicht anhand der vermeintlichen Norm herausfinden, ob es Abweichung gibt und da wollen wir sowieso... Wir haben vorher schon drüber gesprochen weil wir meistens, obwohl wir uns zu der Aufnahme verabreden doch auch immer noch mal ins Quatschen kommen und haben festgestellt, dass wir unbedingt diese Normalitätsfolge machen wollen.

00:53:37: Was ist denn eigentlich Norm?

00:53:39: Da haben wir das wieder.

00:53:39: Das wird halt wieder an einer vermeintliche Norm etwas gemessen Und da anhand dessen quasi gesagt, dass das jetzt alles hier unauffällig im Normbereich brauchen wir uns keine Gedanken machen oder hier gibt es Abweichungen.

00:53:54: also ihr Kind braucht und ich meine teilweise macht das ja auch Sinn.

00:53:57: Also jetzt beispielsweise Frühförderung, logopädische Frühförterung oder sowas macht total Sinn bei Kindern die sprachlich auffällig sind.

00:54:06: Es macht Sinn zu gucken können die Kinder zum Beispiel akustische Reize wahrnehmen?

00:54:11: all diese Dinge machen total Sinn und gleichzeitig und das ist ein wichtiger Punkt dieser ständige und stetige Vergleich mit anderen wird uns ja dadurch eigentlich schon fast in die Wiege gelegt.

00:54:22: also im wahrsten Sinne wir werden von Geburt an verglichen vom außen In der Schwangerschaft schon.

00:54:31: Da sind wir noch nicht mal auf dem Erdball existent als eigenständiges, unabhängiges Wesen aus den Mutterleib.

00:54:37: Du hast recht?

00:54:38: Nein.

00:54:38: Ja!

00:54:39: Wie krass im Eigentil ist

00:54:40: es eigentlich.

00:54:41: Wenn das Kind zu schwer ist wird eine Kaiserschnitt angeraten oder vielleicht sogar eine Einleitung in der dreißigsten Woche weil ... Wir haben mittlerweile für mich gesellschaftlich angefangen in Dinge einzugreifen.

00:54:57: Du hast vollkommen recht mit dem, was du sagst.

00:54:59: Da auch zu sagen wie kann ich dem Kind vielleicht Unterstützung bieten?

00:55:02: Weil ich merke dass da jetzt in einen Bereich reinkommt wo Unterstützung sinnvoll und notwendig ist.

00:55:08: dafür verstehe ich das vollkommen.

00:55:11: Ich bin mir nicht sicher ob diese Fokussierung auf Was im Normbereich liegt was nicht Wie wir sie aktuell betreiben wirklich hilfreiches

00:55:26: Und ob das nicht auch zu dieser Anpassung führt, die du vorhin beschrieben hast?

00:55:31: Genau dieses kann ich jetzt hier reinpassen.

00:55:33: Ich bin jetzt in Ordnung.

00:55:34: muss sich nicht Teile verstecken von mir weil sie vielleicht nicht normgerecht wären... Das ist doch genau das oder nicht?

00:55:40: Ich war ja am Merkelende auf dem Flohmarkt.

00:55:42: Pass auf!

00:55:43: Die Frage, die ich mir gestellt habe, ich hab samstens nach Abend mein Auto beladen und ich hatte Sachen aussortiert und ich dachte mir reingeladen und so Kann ich das auch noch mit dem...?

00:55:51: Oder ist das jetzt nicht zu viel?

00:55:55: Es

00:55:55: ist sogar in so simplen Dingen eigentlich, ne?

00:55:58: Das

00:55:58: ist das worauf ich hinaus wollte.

00:55:59: In so simplenen Dingen wo du denkst ja es ist doch ein Flohmarkt nimm doch einfach das mit was du verkaufen willst.

00:56:03: aber ich hatte das Gefühl da ist schon so viel da

00:56:06: Ja ist

00:56:07: zuviel.

00:56:07: wenn ich das auch noch mitnehme Ist das jetzt oh mein Gott Ne und dann mein Mann schreibt mir auch noch Ich hab dann so Video von meinem Bestand geschickt und er so ist in der ganze Boutique.

00:56:15: Und dann dachte ich mir

00:56:18: So?

00:56:20: Ist das jetzt wirklich zu viel, war das... Mein Gott!

00:56:22: Jetzt fühle ich mich vielleicht

00:56:23: doch als wäre es so viel gewesen.

00:56:25: Das der Witz.

00:56:25: an dem Moment wo ich das gemacht habe, war dann wieder alles okay bei mir gekommen.

00:56:28: Ah auch cool.

00:56:29: Ja ja, das ist mittlerweile super interessant.

00:56:32: also die Frage kommt vorher.

00:56:33: aber im Normalfall wenn ich das dann mache, ist das ein Okay jetzt mach' ich das.

00:56:39: Dann hab' ich dass ja vorher abgewägt und entschieden daß sich das machen.

00:56:43: So läuft das.

00:56:44: Ja nicht

00:56:45: immer, aber manchmal läuft.. Also ne ich prozessiere das vorher.

00:56:50: Ja, es ist tatsächlich der Entscheidungsprozess gefallen und dann ist das für dich fein.

00:56:53: Also sozusagen dieses Abwägen vorher war vorher da und war eine Unsicherheit die du dann aber überwunden hast und wo du dann für dich eine gewisse Sicherheit in dir empfinden kannst.

00:57:03: doch ich habe das abgewogen und so hab' ich das jetzt gemacht und dann fühlt sich das stimmig an.

00:57:06: So habe ich's verstanden?

00:57:09: Ja Jule, danke dir.

00:57:11: Wir sind nicht fertig geworden mit deiner Biografie oder das finde ich völlig fein!

00:57:15: Ich gucke auf die Uhrzeit und denke wir machen hier für heute einen Cut.

00:57:18: ihr Lieben.

00:57:19: Vielen Dank fürs Zuhören und wir machen aber auf jeden Fall noch eine dritte Folge wo wir dann nochmal mehr auf Amerika und die ganzen Entwicklungen leuchten.

00:57:27: Ich finde auch da schon ganz kribbelig.

00:57:28: Ich freue mich.

00:57:29: Wir können es gleich aufnehmen,

00:57:30: Jule.

00:57:31: Du

00:57:32: darfst dann doch ne Woche warten haha!

00:57:35: Ja geil.

00:57:36: Das ist übrigens...wird das nur gerne Hier erwähnen, weil diese Folge so ... Auch wenn wir sehr gesprungen sind.

00:57:44: Wir laufen jetzt keinen ... Du versuchst immer mal wieder den Zeitrahmen reinzubringen?

00:57:49: Aber letztlich hilft's meiner

00:57:51: inneren Orientierung!

00:57:52: Alles gut aber ich glaube nicht nur deiner.

00:57:54: Ich glaub das ist schon sehr sinnvoll was du machst.

00:57:57: Aber ich glaube so gefällt mir.

00:58:00: Biografie teilen übrigens viel besser.

00:58:04: Weil ja, mir gefällt es besser.

00:58:07: Punkt.

00:58:07: Ich glaube ich muss gar kein Wal.

00:58:09: Ende.

00:58:09: Ich habe gerade festgestellt, so gefällt es mir!

00:58:13: Kann ich gut nachempfinden?

00:58:15: Ich glaube diese Frage ist so Julia jetzt stelle dich doch mal vor und was hast du alles in deinem Leben gemacht?

00:58:19: das wäre also wenn mir so etwas... Johanna jetzt stellte ich da mal vor was du hast gemacht.

00:58:22: Wenn mir das gestellt werden würde wär der Moment so okay.

00:58:25: Alles klar übrigens.

00:58:26: hi ich bin Johanna ich bin so alt Und können wir jetzt weitermachen?

00:58:32: Das kann mir jetzt irgendwas anderes besprechen?

00:58:34: Dann wird's für mich auch.

00:58:35: dann merke ich da kaufe ich in so ein Performance Druck.

00:58:37: das mag ich gar nicht so gerne.

00:58:38: Genau das.

00:58:39: Bei mir ist da immer direkt die nächste, okay was wird jetzt von mir erwartet?

00:58:42: Was ist zu viel?

00:58:43: Ja so wenig!

00:58:43: Was muss ich erzählen und was ist wirklich wichtig?

00:58:45: Was is hier relevant?

00:58:46: in welche Richtung möchte ich zu gehen?

00:58:48: Also es sind so viele... Wir hatten's gerade, guck mal wir sind jetzt schon ein bisschen auf Familie auch eine persönliche Entwicklung weil wir waren auch schon viel über dem Thema Beruf.

00:58:57: Das sind ja einfach auch so viele verschiedene Bereiche.

00:58:59: dann meine Rolle als Mutter, meine Rolle also eher.

00:59:03: Ich hab mich unfassbar gesagt dass manchmal auch zu meinem Mann.

00:59:07: Ich hab mich so weit entwickelt, dass er manchmal jemand ... Also hat tatsächlich jemand anderen geheiratet?

00:59:14: Ja!

00:59:14: Mal vor zehn Jahren und das ist wirklich... So da ist ja ganz viel passiert.

00:59:22: also du könntest wahrscheinlich deswegen finde ich immer erzähl mal ein bisschen was über dich so dieses okay in welchen Bereich möchtest.

00:59:27: über welchen bereich soll ich denn jetzt hier reden?

00:59:30: Was ist denn relevant für dich?

00:59:30: Welche

00:59:31: Zeitspanne, welcher Beräres soziales beruflich ist emotionales was willst eigentlich haben hier von mir?

00:59:38: Tatsächlich, das ist so viel...

00:59:40: Ja.

00:59:44: Wie tief steigen wir jetzt hier ein?

00:59:48: Lebenslaufmäßig

00:59:49: oder was müsste?

00:59:50: Willst

00:59:50: du eine nette Geschichte?

00:59:51: hab ich schon paar Auflager?

00:59:53: hättest du gerne lieber die Totalwitzige, die der Halbwitzende, die mit einem kleinen Narrativ im Hintergrund?

00:59:59: oder hättste gerne das Muster, was ich von mir kenne, was sich mal bei meinem ganzen Leben zieht?

01:00:03: So!

01:00:06: Und ich find's so schön, dass wir es hier schaffen doch auf verschiedene Ebenen zumindest mitaufzugreifen.

01:00:11: Also ich glaub in die Tiefe zu gehen das ist ein hoher Anspruch also jetzt wirklich tieftief-tief.

01:00:15: aber ich hab schon den Eindruck wir steigen an den coolen Punkten auch immer mal tiefer rein und haben auch verschiedene Ebene ne soziale Ebene berufliche Ebene emotionale Ebene.

01:00:27: was passiert eigentlich auch in der Reflektion dann für dich danach?

01:00:31: Ich finde das cool.

01:00:32: Damit sind wir am Ende von dieser Folge von gefühltgedacht angekommen.

01:00:37: Wenn Dich etwas aus dieser Folge berührt hat, wenn Du Gedanken, Fragen oder auch Themenwünsche mit uns teilen möchtest dann schreib uns doch einfach!

01:00:45: Das geht über unsere Mail info at gefühld-gedacht.de Oder über Instagram.

01:00:52: gefüllt.gedacht.

01:00:54: Gefühlt dabei immer mit Ue.

01:00:57: Wir freuen uns von Dir zu hören.

01:00:59: Und jetzt noch ein Aufruf in eigener Sache.

01:01:01: Wir sind noch ein junger Podcast und freuen uns deshalb riesig über alles, was uns hilft weiter zu wachsen!

01:01:07: Über Feedback, über Nachrichten, über geteilte Folgen mit all den Personen die es vielleicht aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis interessieren könnte – über einen Follow auf Instagram und natürlich auch über eine Bewertung auf der Plattform, auf der du uns

01:01:21: hörst.

01:01:22: All das hilft uns dabei, zu wachsen und größer zu werden.

01:01:25: Danke dass Du heute dabei warst dass du mitgefühlt, mitgedacht und mitgehört hast.

01:01:32: Bis zum nächsten Mal bei Gefühl gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches erleben!

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