gefühlt gedacht

Wir alle denken und fühlen - manchmal bewusst, manchmal leise, oft unausgesprochen.

Die Schwestern Julia und Johanna ergründen und hinterfragen im Podcast „gefühlt gedacht“ die Vielfalt menschlichen Erlebens.

Sie sprechen über Gefühle, Gedanken, Verhalten, Körperempfindungen und innere Prozesse. Dabei benennen sie, was sonst oft schwer greifbar bleibt und reden offen über Überforderung, innere Konflikte, Wachstum, Krisen, persönliche Entwicklung und all die Fragen, die sich im Menschsein und in der Arbeit mit Menschen stellen.

So treffen persönliche Erfahrungen auf Perspektiven aus Psychologie und Nervensystem.
Nahbar, ehrlich, differenziert.

gefühlt gedacht

Neueste Episoden

Mehr Weg, weniger Ziel: Wie der Druck den Genuss auffrisst

Mehr Weg, weniger Ziel: Wie der Druck den Genuss auffrisst

‧ 63m 34s

Aufgaben abzugeben klingt erstmal einfach.
Doch nur so lange bis Vertrauen, eigene Ansprüche und der Wunsch nach Flexibilität ins Spiel kommen. Julia und Johanna sprechen anhand von Praxisgründung, Zusammenarbeit und Alltagsbeispielen darüber, warum Selbermachen manchmal leichter erscheint als Erklären. Sie unterscheiden zwischen Kontrolle behalten wollen und dem Wunsch, einen Weg selbst zu erleben. Dabei geht es auch um selbstgemachten Druck, realistische Prioritäten und die Frage, was innerlich erst klar werden muss, bevor Unterstützung möglich wird. Zum Einstieg beleuchten sie den Weg vom Psychologiestudium zur Psychotherapie und die Frage, wie Wirksamkeit erforscht wird.

Zwischen Aufbruch, Erfolgserlebnissen, Trauer und Abschied

Zwischen Aufbruch, Erfolgserlebnissen, Trauer und Abschied

‧ 67m 2s

Julia und Johanna setzen den persönlichen Blick auf Johannas Biografie fort: vom Aufbruch ins Studium in Erfurt bis zu den Beziehungen zu ihren beiden Hunden.
Johannas Hunde Teddy und Mylo haben sie auf sehr unterschiedliche Weise geprägt: Der eine stärkte ihren Selbstwert, der andere stellte vertraute Muster infrage.
Im Gespräch mit Julia erzählt sie von Angst, Scham und der Frage, wie viel Verantwortung sie für das Verhalten ihrer Tiere trägt. Mit Teddys Krebserkrankung und seinem Abschied geht es auch um eine schwere Entscheidung, wiederkehrende Trauer und die Möglichkeit, in schmerzhaften Erfahrungen etwas Wertvolles zu finden, ohne sie schönzureden.

"Das schaffst du eh nicht": Wie aus Prophezeihungen Motivation wurde

‧ 51m 46s

Darf die eigene Lebensgeschichte schwierige Kapitel haben, wenn man Psychotherapeutin werden möchte?
Julia und Johanna sprechen über Selbstzweifel, Bewertungsängste und widersprüchliche Vorstellungen vom Therapieberuf. Müssen Psychotherapeut:innen ihr eigenes Leben vollkommen im Griff haben? Oder macht gerade die Erfahrung mit eigenen Schwierigkeiten einen Unterschied? Julia und Johanna hinterfragen beide Vorstellungen anhand eines persönlichen Lebens- und Ausbildungswegs.
In dieser weiteren Biografiefolge geht es vom Berufswunsch Richterin über Hürden im Psychologiestudium bis zur Hypnoseausbildung. Dabei wird deutlich, wie persönliche Erfahrungen in die therapeutische Arbeit hineinwirken können und warum Selbsterfahrung und das Erkennen eigener Muster so wichtig sind.

Von „everybody’s darling“ zum „bad girl“

Von „everybody’s darling“ zum „bad girl“

‧ 63m 53s

Rebellion, Ablehnung und der Wunsch nach Zugehörigkeit prägen Johannas Rückblick auf ihre Jugend.
Im Gespräch mit ihrer Schwester Julia erzählt sie von Konflikten in der Schule, einer Fünf im Sozialverhalten und dem Gefühl, vieles wiedergutmachen zu müssen.
Gemeinsam erkunden sie, wie Fremdbilder das eigene Selbstbild beeinflussen, warum äußere Anpassung innere Unsicherheit verdecken kann und was es bedeutet, heute mit einem liebevolleren Blick auf diese Zeit zu schauen.