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Mehr Weg, weniger Ziel: Wie der Druck den Genuss auffrisst

Mehr Weg, weniger Ziel: Wie der Druck den Genuss auffrisst

‧ 63m 34s

Aufgaben abzugeben klingt erstmal einfach.
Doch nur so lange bis Vertrauen, eigene Ansprüche und der Wunsch nach Flexibilität ins Spiel kommen. Julia und Johanna sprechen anhand von Praxisgründung, Zusammenarbeit und Alltagsbeispielen darüber, warum Selbermachen manchmal leichter erscheint als Erklären. Sie unterscheiden zwischen Kontrolle behalten wollen und dem Wunsch, einen Weg selbst zu erleben. Dabei geht es auch um selbstgemachten Druck, realistische Prioritäten und die Frage, was innerlich erst klar werden muss, bevor Unterstützung möglich wird. Zum Einstieg beleuchten sie den Weg vom Psychologiestudium zur Psychotherapie und die Frage, wie Wirksamkeit erforscht wird.

Zwischen Aufbruch, Erfolgserlebnissen, Trauer und Abschied

Zwischen Aufbruch, Erfolgserlebnissen, Trauer und Abschied

‧ 67m 2s

Julia und Johanna setzen den persönlichen Blick auf Johannas Biografie fort: vom Aufbruch ins Studium in Erfurt bis zu den Beziehungen zu ihren beiden Hunden.
Johannas Hunde Teddy und Mylo haben sie auf sehr unterschiedliche Weise geprägt: Der eine stärkte ihren Selbstwert, der andere stellte vertraute Muster infrage.
Im Gespräch mit Julia erzählt sie von Angst, Scham und der Frage, wie viel Verantwortung sie für das Verhalten ihrer Tiere trägt. Mit Teddys Krebserkrankung und seinem Abschied geht es auch um eine schwere Entscheidung, wiederkehrende Trauer und die Möglichkeit, in schmerzhaften Erfahrungen etwas Wertvolles zu finden, ohne sie schönzureden.

"Das schaffst du eh nicht": Wie aus Prophezeihungen Motivation wurde

‧ 51m 46s

Darf die eigene Lebensgeschichte schwierige Kapitel haben, wenn man Psychotherapeutin werden möchte?
Julia und Johanna sprechen über Selbstzweifel, Bewertungsängste und widersprüchliche Vorstellungen vom Therapieberuf. Müssen Psychotherapeut:innen ihr eigenes Leben vollkommen im Griff haben? Oder macht gerade die Erfahrung mit eigenen Schwierigkeiten einen Unterschied? Julia und Johanna hinterfragen beide Vorstellungen anhand eines persönlichen Lebens- und Ausbildungswegs.
In dieser weiteren Biografiefolge geht es vom Berufswunsch Richterin über Hürden im Psychologiestudium bis zur Hypnoseausbildung. Dabei wird deutlich, wie persönliche Erfahrungen in die therapeutische Arbeit hineinwirken können und warum Selbsterfahrung und das Erkennen eigener Muster so wichtig sind.

Von „everybody’s darling“ zum „bad girl“

Von „everybody’s darling“ zum „bad girl“

‧ 63m 53s

Rebellion, Ablehnung und der Wunsch nach Zugehörigkeit prägen Johannas Rückblick auf ihre Jugend.
Im Gespräch mit ihrer Schwester Julia erzählt sie von Konflikten in der Schule, einer Fünf im Sozialverhalten und dem Gefühl, vieles wiedergutmachen zu müssen.
Gemeinsam erkunden sie, wie Fremdbilder das eigene Selbstbild beeinflussen, warum äußere Anpassung innere Unsicherheit verdecken kann und was es bedeutet, heute mit einem liebevolleren Blick auf diese Zeit zu schauen.

Muss es wehtun, damit wir lernen?

Muss es wehtun, damit wir lernen?

‧ 57m 11s

Braucht es Leid, damit wir uns verändern? Macht Bestrafung uns wirklich verantwortungsvoller? Und werden Kinder tatsächlich besser auf die Welt vorbereitet, wenn sie früh lernen, mit Strafe und unangenehmen Konsequenzen umzugehen?
Wir nehmen euch mit in ein Gespräch über Erziehung, Gerechtigkeit, menschliches Verhalten und die Frage, warum wir eigentlich so selbstverständlich davon ausgehen, dass Menschen erst leiden müssen, bevor sie bereit sind, etwas zu verändern.
Wir stellen Gewohntes infrage, spielen Gedanken durch und wagen einen Blick auf eine Gesellschaft, in der nicht Bestrafung im Mittelpunkt steht, sondern die Möglichkeit echter Veränderung.

Erziehung mit Lob und Bestrafung: sinnvoll oder veraltet?

Erziehung mit Lob und Bestrafung: sinnvoll oder veraltet?

‧ 73m 20s

Loben, belohnen, bestrafen: machen wir das nicht alle irgendwie?
Und was davon wirkt eigentlich wie?

Wir sprechen darüber, wie wir durch unser Verhalten Einfluss auf andere nehmen, wo unsere Verantwortung dabei liegt und warum wir trotzdem nicht für das Verhalten anderer verantwortlich sind.
Eine Folge über Erziehung, alte Muster und die spannende Frage: Wo ist die Grenze? Wie viel können wir eigentlich beeinflussen und wie viel liegt am Ende beim anderen?

Wenn Sticker Verhalten verändern sollen

Wenn Sticker Verhalten verändern sollen

‧ 82m 29s

*Über Verstärkerpläne, Belohnung und ihre Grenzen*

Sticker, Punkte, Belohnungen: Verstärkerpläne sollen Verhalten verändern. Aber was passiert dabei eigentlich wirklich?

Wir sprechen darüber, wann Verstärkerpläne sinnvoll sein können, wo ihre Grenzen liegen und warum es einen Unterschied macht, ob wir ein Verhalten verändern wollen oder verstehen, warum es überhaupt da ist.

Eine Folge über Belohnung, Verhalten und die Frage, wem die Veränderung eigentlich dienen soll.

Suizidalität: Das Thema, das viele gern verschweigen und warum genau das gefährlich ist

Suizidalität: Das Thema, das viele gern verschweigen und warum genau das gefährlich ist

‧ 56m 19s

Wir starten in diese Folge mit Suizidalität aus der Brille einer Therapeutin: Was passiert, wenn jemand nicht mehr leben möchte? Welche Schritte geht eine Therapeutin? Welche Möglicherkeiten hat sie?

Doch der professionelle Rahmen ist nur der Einstieg.
Wir sprechen über unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Thema, über Verantwortung und darüber, warum es so wichtig ist, Suizidalität nicht zu verschweigen.

Wenn dich nichts mehr am Leben hält, ist Reden der erste Schritt raus.

Brauchen wir jetzt alle eine Therapie?

Brauchen wir jetzt alle eine Therapie?

‧ 68m 26s

Wann ist ein Mensch psychisch krank und wann ist er einfach anders?

Wir sprechen über Diagnosen, gesellschaftliche Normen und die manchmal ziemlich schmale Grenze zwischen Anderssein und psychischer Erkrankung.
Darüber, warum „normal“ keine so objektive Kategorie ist, wie wir vielleicht denken, und warum das, was heute als krank gilt, nicht immer schon so bewertet wurde und nicht überall so bewertet wird.

Wir sprechen über Neurodivergenz, über Leidensdruck und Beeinträchtigung, über kulturelle Unterschiede und darüber, warum auch eine Diagnose nicht in Stein gemeißelt ist.

Und am Ende landen wir bei einer vielleicht noch wichtigeren Frage: Was brauchen wir eigentlich, um psychisch...

Neuer Ort, neues Ich? Was Kontext mit Veränderung zu tun hat

Neuer Ort, neues Ich? Was Kontext mit Veränderung zu tun hat

‧ 43m 54s

Manchmal ist Veränderung gar nicht so schwer.
Besonders dann, wenn wir uns in einer neuen Umgebung befinden. Plötzlich fällt es uns leichter, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und Dinge anders zu machen.
Warum das so ist, warum wir uns trotzdem immer selbst mitnehmen, weshalb alte Muster auch an einem neuen Ort wieder auftauchen können und was das alles mit dem Phantom der Oper zu tun hat, darüber sprechen wir in dieser Folge.