Suizidalität: Das Thema, das viele gern verschweigen und warum genau das gefährlich ist
Shownotes
In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:
- Was passiert, wenn jemand nicht mehr leben möchte?
- Welche Schritte gehen Therapeut:innen in einer solchen Situation?
- Passive Todeswünsche und Suizidalität wo liegt der Unterschied?
- Was können Angehörige und Freund:innen tun, wenn jemand Suizidgedanken äußert
- Unsere persönlichen Erfahrungen mit Suizidalität
- Warum wir über Suizidalität sprechen müssen, statt sie zu verschweigen
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Weitere Informationen zu dem Thema: Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention - Informationen zu Depression, Suizidgedanken, Warnsignalen und Hilfsmöglichkeiten: https://www.deutsche-depressionshilfe.de
Diese Folge ersetzt keine therapeutische, ärztliche oder kriseninterventive Unterstützung.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:01: Herzlich willkommen zu Gefühlt Gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches Erleben.
00:00:08: Wir sind Julia
00:00:09: und Johanna und sprechen mit viel Herz und Offenheit über das was sonst nur in unseren Gedanken bleibt.
00:00:17: Hallo!
00:00:18: Willkommen zu unserer nächsten Folge.
00:00:23: Und bevor wir nun starten In dieser Folge geht es um Suizidalität und suizidale Krisen.
00:00:29: Das ist ein Thema, über das selten offen gesprochen wird.
00:00:32: Aber viele von uns kennen es im eigenen Umfeld oder vielleicht ja sogar aus eigener Erfahrung und falls du merkst dass dich das beim hören mitnimmt dann ist das okay.
00:00:43: eine emotionale reaktion ist ein zeichen dafür dass du lebst und fühlst und du darfst natürlich jederzeit pausieren rausgehen oder dir selbst raum geben.
00:00:53: Und falls du merkst, dass da mehr in dir angestoßen wird als nur eine Reaktion auf diese Folge dann sei die Person, die sich Hilfe holt.
00:01:01: Das ist keine Schwäche!
00:01:03: Das ist Verantwortung für dich selbst oder andere Betroffene.
00:01:07: Anlaufstellen findest Du übrigens an den Show notes und wir behandeln dieses Thema hier bewusst offen weil wir glauben weggucken hilft niemanden Hinschauen jedoch schon
00:01:21: passiert ist, wo du auch schon mal hängen geblieben wirst als Therapeutin?
00:01:26: Ja voll gerne.
00:01:26: Ich hatte dir erzählt gehabt dass ich auch in der Therapie für mich erlebt habe im Moment wenn zum Beispiel Einweisung im Raum stand also Einweisungen eine Klinik aufgrund dessen das es einer Patientinnen einem Patienten nicht so gut ging Dass sich unangenehm anfühlen kann vielleicht da auch dann ein bisschen mehr direktiver zu werden und zu sagen okay aber hier geht jetzt gerade kein anderer Weg Als die klinik vielleicht auch für mich da festzustellen, dass es in der therapeutischen Haltung gar nicht immer nur darum geht dem Wunsch des Patienten oder der Patientin vollständig zu entsprechen sondern auch ganz klar eine professionelle Haltung zu formulieren und diese dann eben auch ja ich sage jetzt mal durchzubringen.
00:02:10: Auch wenn das dann vielleicht ... push the boundaries mit den Patientinnen und Patienten machen kann.
00:02:14: Und das sind auch so, das sind so Spannungsmomente, ne?
00:02:17: Auch innerhalb der Therapie.
00:02:18: ja sich erinnert mich da zum Beispiel auch an mein allererstes Mal wo ich wirklich auch eine Zwangseinweisung durchgeführt habe... ...und die Patientin das nicht wollte!
00:02:28: Und ganz klare Haltung hatte von nee auf gar keinen Fall will ich das jetzt und ich will dann nicht hin und bin da glaube ich gar nicht bereit für und so.
00:02:35: Und natürlich Ich konnte die Aspekte schon auch nachvollziehen, weil sie hat dann auch gut argumentiert und hat zum Beispiel solche Sachen gesagt.
00:02:42: Ja aber wenn ich mich da doch gar nicht drauf einlasse, dann wird mir das ja auch gar nicht helfen.
00:02:46: Und warum muss sich denn da jetzt hin?
00:02:47: Die Suizidalität eben so ausgeprägt war, dass es da einfach keine andere Möglichkeit gab, das Ambulant zu tragen.
00:02:54: Sie konnte mir eben nicht versichern, dass sie sich nichts antun würde bis zur nächsten Sitzung.
00:02:58: Das sind dann so Momente, die natürlich auch therapeutisch besonders herausfordernd sind und wo ich mit meiner... Ich sag jetzt mal auch Verantwortung, sehr bewusst werde.
00:03:09: Es gab sogar einen Moment nach diesem Tag wo ich nach Hause gekommen bin und wo ich zu meinem Partner gesagt habe, hätte ich nicht irgendwie einen leichteren Job auch machen können.
00:03:18: So irgendwo wo ich keine Verantwortung hab, wo ich vielleicht irgendwo an einem Band stehen kann oder ich mache jeden Tag meine Routinearbeit weil ich schon gemerkt habe das bringt mich durchaus über meine Komfortzone.
00:03:29: Ah, das fühlt sich jetzt unangenehm an.
00:03:31: Ich möchte dieser Person nicht mal ein Weg hier so aufdiktieren und ich möchte eigentlich gar nicht über diese Grenze drüber gehen und gleichzeitig möchte ich natürlich auch das Überleben der Person sichern.
00:03:41: Und werde mich ganz, ganz unwohl damit gefühlt, dass weiterzutragen.
00:03:46: Also es ist so ein ganz spannender Zustand zwischen... Ich sehe, was eigentlich notwendig ist und wichtig ist.
00:03:53: Und ich spüre diese Verantwortung jetzt auch ins Handeln zu kommen.
00:03:56: Und gleichzeitig auch so eine Sorge... Was ist wenn ich hier vielleicht übertreibe?
00:04:01: Was ist es dann gar nichts bringt?
00:04:03: Was is' wenn ich die Patientin im Kontakt verliere?
00:04:06: Auch das!
00:04:08: Wenn sie danach kein Bock mehr hat, zu mir zu kommen weil die blöde Frau jung.
00:04:12: Also all diese Sorgen, die dann in diesen Momenten mit hochkommen Wir lernen natürlich vom Ablauf her, wie funktioniert das alles.
00:04:21: So was muss ich tun?
00:04:22: Wo muss ich anrufen?
00:04:23: Ich muss dafür sorgen dass es eine Begleitung gibt.
00:04:25: die Patientin darf nicht alleine nach Hause weil im schlechtesten Fall kommt's ja da dann auch zu Handlungen die wir vermeiden wollen und so weiter.
00:04:32: also die muss vom RTV begleitet werden.
00:04:35: Das ist viel koordinativer organisatorischer Aufwand.
00:04:39: Und in diesem Moment das dann obwohl man das zwar gelernt hat aber noch nie vorher angewendet hat abzurufen.
00:04:45: Es war, also die erste Situation war glaube ich die aller herausforderndste und mit jedem mal wird es dann potenziell ein bisschen einfacher.
00:04:52: Aber ist es trotzdem immer noch... Weil man halt so über diese Grenze von jemandem drüber geht ne?
00:04:56: Ein Stück weit vielleicht auch in manchen Momenten.
00:04:58: Das ist immer noch herausfordernt.
00:05:02: Ja.
00:05:02: Bei mir kam grad das Wort Eigenverantwortung hoch wo ich mich grade denke so wow!
00:05:07: Das ist halt den Eingriff in die Mündigkeit in einer gewissen Form auch.
00:05:13: Voll.
00:05:14: Das finde ich schon.
00:05:16: Also, ich versteh voll, dass du damit ein Problem hast.
00:05:18: Und ich ... bin jetzt gerade auch noch mal so auf der anderen Seite.
00:05:22: Ich kann mir vorstellen, also, ich hätte tatsächlich Angst davon eine Therapie anzufangen, um da hinzukommen, dass jemand mich einweist, weil er die Entscheidungen getroffen hat und ich denke, was ist mit meiner persönlichen Eigenverantwortung und meiner Mündigkeit eigentlich passiert?
00:05:40: Wo hab ich die abgegeben?
00:05:41: Total!
00:05:43: Ja...
00:05:45: Also ich stelle mir das schon auch wirklich schwierig und herausfordernd vor, auf beiden Seiten wohlgemerkt.
00:05:51: Ich glaube sowohl die eine Seite als auch die andere Seite – du hast ja deine Gedanken dazu genannt.
00:05:57: Wenn ich diesen Schritt jetzt gehe bin ich mir dann sicher dass es der richtige Schritt ist, dass so ein bisschen die Frage, die ich dahinter raus gelesen habe und dass ich ihn tragen kann mit all den potenziellen Konsequenzen die da kommen.
00:06:10: Ja, ich glaube hier ist natürlich also mehrere Punkte, die so mit reingehen.
00:06:14: Einmal genau diese Frage!
00:06:16: Das Gute ist natürlich auf der anderen Seite auch zu wissen... Die Ärzten und Ärzte, die in diesen Akutkliniken dann den Erstkontakt übernehmen heißt das erste Aufnahmegespräch mal führen.
00:06:28: Sie schätzen genau das ein und sie machen das tagtäglich.
00:06:32: Die arbeiten in einer Akutsychiatrie wo es genau darum geht solche Dinge relativ schnell auch mit Patientinnen und Patienten herauszuarbeiten.
00:06:40: Und das ist natürlich schon so was, was mir gewisse Sicherheit gibt.
00:06:44: Hader wird es jetzt noch andere professionelle Kräfte geben die damit drauf schauen Und dann zu einer Einschätzung kommen, ob sie die Patientin oder den Patienten tatsächlich da behalten.
00:06:53: Das kommuniziere ich auch genau so.
00:06:55: Also ich sage, ich habe hier den Eindruck und ich würde das gerne jetzt nochmal von einer anderen Fachperson, die in den Akutpsychiatrien arbeitet noch mal mit einschätzen lassen.
00:07:06: Die können das gut überblicken und ob das tatsächlich notwendig ist und auch welches Angebot die ihnen machen können – das werden Ihnen die dort vor Ort sagen können!
00:07:16: und Kommunikation ist natürlich ganz, ganz wichtig in dem Moment.
00:07:19: Es geht immer darum hey wir wollen nichts Böses.
00:07:23: ich sehe ihr ihren Aspekt ich verstehe das total Ich verstehe auch Ihren Grund und ich sehe auch Ihre Besorgnis Und ich sehe ja auch dass es jetzt gerade so ist als hätten sie wirklich eine große körperliche Erkrankung, als hätten Sie gerade frischen Unfall gehabt.
00:07:40: Und es wäre jetzt unverantwortlich wenn ich sie nicht auch dazu aufklären würde und das auch veranlassen würde in die Klinik zu bringen um ihr Leib und Leben zu sichern.
00:07:50: Aber ist schwierig Auch auf Patientenseite weil natürlich gibt ja auch Das Patientenrechte.
00:07:55: System sagt mittlerweile auch wir haben ein Recht auf Krankheit.
00:08:01: Dann ist ja die Frage, haben Sie das wirklich?
00:08:03: Wenn ich da die Einweisung vornehme.
00:08:07: Ich habe das genau gerade gedacht und wir hatten jetzt grad das Thema Suizid und ich weiß dass das ein Thema ist was sehr viel schwerer beinhaltet.
00:08:17: Und trotzdem ist bei mir so dieses Gefühl wenn jemand sich umbringen will dann wird er einen Weg finden also... Ich bin da tatsächlich auch hin- und hergerissen.
00:08:32: Das ist keine fertige Meinung, die ich hier präsentiere.
00:08:34: Ich merke, dass da dieser interne Struggle in mir ist zwischen ... Die Person ist verantwortlich für ihr eigenes Leben.
00:08:41: Und wenn sie dieses Leben nicht mehr haben möchte so schwer es für alle Angehörigen ist.
00:08:45: So traurig... Also so viel Schmerz wie das Thema mit sich bringt.
00:08:51: Wenn diese Person es nicht mehr als lebenswert empfindet, wer bin ich von außen?
00:08:58: diese Person, das zu untersagen.
00:09:00: Das ist eine Perspektive, die ich auch in mir spüre.
00:09:05: und auf der anderen Seite denke ich mir ja aber sollten wir nicht daran arbeiten jedes Leben retten zu wollen?
00:09:13: Das ist so.
00:09:13: dieser andere dieses ... Ich glaub dass dieser Struggle, indem mich grad so ein bisschen befinde, als du geredet hast dachte ich mir Ja, das hört sich alles ganz nice an, aber es ist tatsächlich Soft and the Blow.
00:09:24: So dieses Ich schlag dich, aber ich erzähl dir noch warum ich dich schlage.
00:09:27: also Das ist jetzt sehr übertrieben formuliert gewesen, aber ich hoffe du verstehst was ich weine.
00:09:33: Ich sage das ganz nett und erkläre dir das alles.
00:09:37: Aber... ...ich werde etwas machen, dass du nicht willst!
00:09:40: Ja, ne?
00:09:40: Ich werde mich trotzdem
00:09:44: nicht von diesem Weg hier abbringen lassen, egal mit welcher Argumentation du jetzt für dich kommst.
00:09:48: Und auch wenn du mir dann anfängst zu versichern.
00:09:50: Das ist wirklich auch eine sehr, sehr herausfordernde Situation in der Therapie.
00:10:01: was du auch angesprochen hast, das kann natürlich auch gerade am Therapie anfangen.
00:10:05: Eine totale Herausforderung sein so oh Gott!
00:10:07: Kann ich jetzt hier über meine Gefühle und Gedanken wirklich sprechen?
00:10:10: Weil es kann ja auch schlechte Konsequenzen für mich haben wenn ich jetzt äußere dass ich zum Beispiel Suizidade...
00:10:16: Du meinst aus der klienten Perspektive?
00:10:17: Genau
00:10:18: Ja absolut.
00:10:19: Wenn ich da starte und dann gehe ich dahin und ich soll mich eröffnen und soll ja alles erzählen Und ich werde mit großer Sicherheit innerhalb einer Psychotherapie gleich im ersten Gespräch gefragt werden sehr vorsichtig erstmal und sehr vorbereitend, aber ich werde dort gefragt werden ob ich suizidale Gedanken habe.
00:10:39: Nicht jeder spricht das gleich so ganz konkret aus.
00:10:41: Also meistens starten wir erst mal rein mit, was die mir jetzt alles erzählt haben.
00:10:46: Das hat sich schon ganz schön belastet an.
00:10:47: Gab es da irgendwie in der letzten Zeit auch mal so Momente wo sie gedacht haben Auch wenn ich morgen früh nicht mehr aufwache dann wäre es schon okay Hier geht's also erstmal einen leichten Einstieg zu finden in dieses Thema Passive Ruhrwünsche.
00:10:59: Und dann gehts aber wirklich auch um wie konkret sind denn diese Ideen?
00:11:03: würden Sie sich tatsächlich auch selber etwas antun und nicht nur darauf hoffen dass im Außen irgendwie Ihnen das Leben genommen wird?
00:11:08: Ich wach halt einfach nicht mehr auf und dann geht es richtig tief rein.
00:11:12: Natürlich kann das auch für manche Patientinnen und Patienten so, oh Gott wenn ich jetzt zu viel erzähle was erst mal was denkt die?
00:11:18: Und zweitens auch werde ich hier gleich in die Klinik eingewiesen mit bedeuten weil ich glaube das kennen ja schon dieses Konstrukt dass es das passieren kann, kennen ja die meisten auch.
00:11:31: Was mir nicht bewusst waren ist, ... so einen anderen Touch dem Ganzen gegeben hat ist.
00:11:42: Mir war nicht klar, dass wenn du in die Klinik einweist... ...dass dann dort auch nochmal sich direkt jemand mit der Person auseinandersetzt und ebenfalls noch mal den Assessment quasi macht und sagt okay... ...ist das jetzt was wo wir sagen ok die Person muss wirklich hier bleiben?
00:11:56: Wir machen einen Gewasams ich glaube es hat auch einen speziellen Namen dieser Sicherheitsverwahrung, Sicherheitshalt oder sowas ... für ... ... seventy-Stunden, wenn ich rechtlich informiert
00:12:08: bin.
00:12:09: Manchmal sind es sogar wirklich nur vierundzwanzig!
00:12:11: Ah, sogar.
00:12:12: ah okay das ist auch ein Schei... Ah okay also das heißt, dass gibt da keinen speziellen Wert sondern ... ... auch das wird in der Klinik bei dem Assessment überprüft oder?
00:12:25: festgelegt.
00:12:25: Ja, genau das ist es tatsächlich nicht unbedingt ein Assessment aber ja also in die Richtung könnte man's vielleicht verstehen für jemanden der da reinkommt sozusagen ne?
00:12:34: Also wenn du jetzt auf Patientenseite das Ganze siehst und du wirst dann begleitet von einem RTW also das heißt ich bringe einen Rettungswagen in eine Klinik rein Das ist wirklich wie wenn du gerade nen Unfall hattest.
00:12:46: Du wirst da begleitet bis zu dem Moment wo du den Arzt die Ärztin siehst die da gerade die Aufsicht hat.
00:12:52: dieser Arzt diese Ärztinnen setzt sich sofort mit dir hin bespricht, was passiert ist.
00:12:57: Warum du gerade da bist?
00:12:58: Warum die Therapeutin, mit der es meistens auch schon ein Vorgespräch gegeben hat vielleicht zu dieser Einschätzung kommen konnte und schätzt dann aber auch in diesem Gespräch noch mal ein wie ist das jetzt hier grade?
00:13:08: Wie geht's Ihnen eigentlich gerade?
00:13:10: Was machten das mit ihnen?
00:13:12: Also ehrlicherweise... Es kommt immer so ein bisschen drauf an.
00:13:17: Interessanterweise habe ich relativ häufig schon gehört dass es auch eine Art Entlastung gab ... im Nachhinein, in der Retrospektive betrachtet.
00:13:24: In diesem Moment war das manchmal noch nicht so gleich benennbar.
00:13:26: vielleicht weiß ich nicht... und vielleicht auch noch nicht spürbar?
00:13:29: Auch das weiß ich jetzt nicht genau.
00:13:31: Viele Patientinnen und Patienten oder einige von denen die ich erlebt habe haben danach auch schon gesagt irgendwie war ich dann aber auch entlastet wo ich da war.
00:13:39: Und es war eigentlich ganz angenehm!
00:13:42: Also all das quasi wird auch geprüft in diesem ersten Gespräch.
00:13:46: Wo stehen Sie gerade?
00:13:47: Was brauchen sie gerade?
00:13:49: und natürlich noch mal die Suizidalität, wenn es der Anlass war wegen der Einweisung, wird auch nochmal erhoben und es wird auch noch einmal geguckt wie distanzierungsfähig und absprachefähig ist die Person.
00:14:00: Das sind zwei wichtigen Wörter.
00:14:03: Und vielleicht weil's mir noch ganz arg wichtig ist, dass hier in dieser Folge schon auch zu thematisieren... Erstmal wir sprechen heute über einen Thema, was emotional viel machen kann.
00:14:14: Ich würde deswegen auch... Das würde ich gleich noch mit dir am Ende nochmal machen für den Anfang, dass wir eine Trigger-Warnung rausbringen für diese Folge.
00:14:22: Dass wir auch nochmal auf Hilfestellen hinweisen.
00:14:25: Ich glaube das ist mir auch wichtig und mir es auch nochmal ganz wichtig zu sagen grundsätzlich nicht jeder suizidale Gedanke führt gleich in der Klinik.
00:14:34: also die Vorstellung
00:14:37: Das ist, glaube ich, ein Punkt und den würde ich gerne noch ein bisschen ausführen.
00:14:40: Ja super gern!
00:14:42: Weil Punkt eins wir packen Hilfe-Telefonnummer und ähnliches in die Show Notes rein und in die Beschreibung da können Menschen, jetzt das Gefühl haben auch... Da ist was in mir hochgekommen.
00:14:53: Ich würde da gerne darüber reden
00:14:55: sich hinwenden.
00:14:55: Und bedingt?
00:14:57: Das ist wirklich wichtig und für mich und ich sag mal ich habe natürlich.. Ich bin keine Therapeutin, ich bin ausgebildete Coach.
00:15:08: Ich habe eine Traumatherapeutische, also Somatic Experiencing ist eine traumatherapeutliche Arbeit mit dem Körper.
00:15:18: Ich hab relativ viele Zusatzausbildungen gemacht und wir haben einmal das Thema Suizidalität extrem behandelt oder nicht extrem, aber ich habe einen Modul gemacht zum Thema Suozidalität und es war super, super wichtig!
00:15:29: Ich würde jedem Coach empfehlen so was mal zu machen um auch die Grenze zwischen Therapie- und Coaching sich mal anzuschauen Weil auch in einem Coaching können Menschen sitzen, die und du hast es so schön genannt.
00:15:41: Diese passive Ruhe.
00:15:42: Wie viele Menschen wenn sie Druck empfinden haben erst mal das Gefühl nach passiver Ruhe?
00:15:46: Mütter.
00:15:46: Ja.
00:15:47: Oh Gott hätte ich dieses Kind nicht bekommen.
00:15:49: Ein Beispiel Gedanken!
00:15:51: Auch das und dann ist man ja fühlt man sich ja ganz ganz schlecht dass man diesen Gedanken hat.
00:15:55: dabei ist dieser Gedanke erstmal nur eine Information darüber dass ich gerne einen Ausweg jetzt hätte den ich gerade nicht finden kann ... so sehe ich es eben mit diesem Suizidalitätsgedanken auch.
00:16:09: Was, wenn nicht mehr hier wäre?
00:16:10: Oh dann wär auf einmal alles besser!
00:16:12: Und häufig ist es dieses... ... diese Emotionen, dieses... Dann würde die Last abfallen.
00:16:18: Die da ist dieser Druck, dieses Ständige jemand will was von mir.
00:16:21: Alles is anstrengend, alles is schwer, alles ist... ... unausweichlich.
00:16:27: Das ist dann weg und das ist das was der Gedanke macht.
00:16:30: er gibt's sogar ein bisschen.
00:16:34: Für mich ist der Gedanke mittlerweile eigentlich eine Ressource.
00:16:37: Das heißt etwas stärken, weil er gibt schon mal eine Idee eines Auswegs – kein produktiver Ausweg?
00:16:43: Kein funktionaler Ausweg!
00:16:45: Aber er gibt diese Idee davon dass der Körper und das System den Ausweg suchen.
00:16:51: Ja.
00:16:51: Das heisst du verhasst nicht in deiner Situation was für mich immer ein erster Schritt in eine produktive Richtung ist tatsächlich ... positive Richtung, ne?
00:17:02: Und das ist spannend, dass du das jetzt sagst.
00:17:03: Weil ich erlebte schon so, dass Patientinnen und Patienten die auch in Therapie kommen ganz häufig das zum Anlass haben.
00:17:10: Ich habe dann gemerkt auf einmal hatte ich so Gedanken!
00:17:12: Ich hatte Gedanken, dass ich mir vielleicht hier einfach den Baum aussuche... ...und mal da vorfahre und dann ist es einfach alles gut.
00:17:19: Dann brauche ich mich mit den ganzen Sachen nicht mehr auseinandersetzen.
00:17:22: Das hat mich aber so schockiert, dass sich diesen Gedanken hatte Und dass das wirklich schon so konkret wurde, dass ich gedacht habe, so kann ich das jetzt nicht mehr weitermachen.
00:17:30: Das kann ja nicht weitergehen und das darf auch nicht weiterbleiben... ...und die dann in Therapie kommen.
00:17:34: Also es kann der Anfang von Hilfesuche sein?
00:17:40: Ja!
00:17:42: Ein Wahnsignal ein sehr
00:17:43: deutliches.
00:17:46: Meistens mit sehr viel Leid was vorausgegangen ist.
00:17:51: Absolut.
00:17:52: ...
00:17:55: vielleicht auch in uns drinnen wissen und es wegen kommt halt auch dieses Scham.
00:17:59: Und dieses, oh Gott!
00:18:00: Schock was mach ich da?
00:18:02: Was macht mein Kopf
00:18:03: da?!
00:18:03: Wie weit ist das gekommen mit mir und in meinem Leben... dass dies der einzige Gedanke ist, der mir gerade auch eine Form von Relief oder eine Form auswegbildet.
00:18:22: Ja.
00:18:23: Und jetzt hatten wir ja so ein bisschen noch bei dem Gedanken quasi, wie konkret darf oder muss es denn werden?
00:18:29: Damit das überhaupt zur Einweisung in die Klinik kommt.
00:18:31: Das war ja auch etwas wo wir so ein bisschen an der Frage noch hingen und die glaube ich noch nicht so klar beantwortet wurde.
00:18:37: jetzt hier an dieser Stelle also Es gibt ja verschiedene Wobei sie sind nicht festgelegt ist vielleicht wichtig.
00:18:44: In den meisten Kliniken gibt es sowas wie Suizidalitätstufen.
00:18:48: wenn wir in der Klinik arbeiten als Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, dann lernen wir dort zum Beispiel sehr gut in diesen Stufen einzuschätzen.
00:18:57: Stufe Null wäre zum Beispiel überhaupt gar keine Gedanken.
00:19:00: also jetzt in der klinik wo ich gearbeitet habe die stufen legt jede kliniken bisschen für sich selbst fest.
00:19:04: deswegen sage ich sie sind nicht so festgeschrieben ist aber was was ich mir aus meiner kliniktzeit durchaus mitgedacht oder mitgenommen habe in diesen stufen so ein bisschen zu denken weil die schon irgendwie einen gewissen orientierungswert für mich zumindest auch an meiner ausbildung ermöglicht haben.
00:19:18: Stufe Null ist überhaupt keine Gedanken sich das Leben zu nehmen, Stufe Eins ist so.
00:19:22: passive Ruhewünsche also auch wenn ich morgen früh nicht mehr aufwachen würde ach wenn ich einfach nur erkranken würde und dann einfach sterben dürfte.
00:19:28: ach wenn jetzt einfach einen Unfall hätte und vielleicht dann nicht mehr da wäre dass wär mir auch gerade recht.
00:19:34: ach wenn sich doch nur ein Loch im Boden auftun würde und ich da einfach mal
00:19:39: aber das Ende ist schon immer dass ich sterbe.
00:19:41: es ist nicht ein ach wenn nichts krank wäre hab ich erst mal ein bisschen Ruhe und ... sondern das muss schon immer mit dem Tod in.
00:19:49: Ja,
00:19:50: ja also das würde ja Suizidalität bedeuten ne?
00:19:54: Also es gibt wirklich so diese passiven Ruhewünsche.
00:19:57: Ich würde zwar nichts Aktives tun aber ich möchte Ruhe haben Und auch tatsächlich das Leben So wie ist jetzt.
00:20:04: Es führt sich für mich nicht mehr weiter lebenswert an oder?
00:20:09: Ich möchte raus aus diesem Gefühl was ich in meinem Leben ... tagtäglich vielleicht präsentiert oder häufig präsentiert.
00:20:16: Ja,
00:20:17: also es ist schon... Ich glaube warum ich noch mal genau frage ist, weil tatsächlich passiver Ruhegedanke ... ... kenne ich auch ganz klar, ne?
00:20:25: Dieses ... ... ach, ich hatte einfach gerne mal Ruhe!
00:20:29: Das endet dann aber dort bei mir.
00:20:32: Es ist dieses, oh kann ich mich jetzt einfach mal ins Bett legen und ... ... keiner will was von mir, keiner fragt mich, keiner ruft mich an, keiner macht irgendwie so.
00:20:43: Das ist aber...
00:20:44: Hat nichts mit Südzitalität zu tun.
00:20:47: Das wollte ich gerade wissen, okay also auch dieses.
00:20:50: Ich wünschte, ich würde mir das Bein brechen.
00:20:51: dann habe ich fünf Wochen jetzt mal Krankenhausurlaub und alle müssen sich um mich kümmern Und ich muss mich nicht mehr um andere kümmer.
00:20:57: ist auch kein passiver Ruhrgedanke im Rahmen der Suizidalität?
00:21:00: Im
00:21:00: Rahmen der suizidalität nicht, genau.
00:21:02: Richtig!
00:21:03: Also das könnte man sicherlich auch so formulieren dass es passive Ruhewünsche sind oder generell Ruhewindscher aber das nicht im Rahmen von Suizidarität.
00:21:11: Also wirklich Suizidstufe eins ist immer mit dem Hintergrund.
00:21:14: ich werde dann nicht mehr da also ich müsste das alles nicht mehr aushalten und ich wäre dann wirklich verstorben.
00:21:19: Das ist schon immer so.
00:21:20: der Hintergrund Stufe zwei ist dann schon ein bisschen konkreter.
00:21:24: Stufe Zwei geht dann quasi so in die Richtung, ich würde schon auch erwägen mir aktiv was anzutun selber vielleicht etwas zu tun aber ich weiß noch gar nicht was das konkret sein kann.
00:21:33: also ich habe schon mal darüber nachgedacht es könnte das und dass sein es könnte vielleicht doch die und die Methode sein.
00:21:39: aber ach naja ich glaube nicht dass sich das tun würde.
00:21:42: das glaube ich traue ich mir nicht zu.
00:21:44: da bin also diese Ambivalenzphase ne?
00:21:46: Also ich werde schon konkrete im Sinne von.
00:21:48: Ich mache mal auch konkretere Pläne was ich tun könnt um mein Leben zu beenden.
00:21:53: Würde es aber wahrscheinlich nicht tun, habe da noch keine konkrete fixe Idee, sondern auf die ich mich vielleicht auch schon mehrfach jetzt vorbereitet habe, sondern es bleibt noch so ein bisschen in dem Wagen abwägenden Zustand.
00:22:05: Das kann auch manchmal wenn das so ein bissel die Stufe zwei plus sage ich mal ist also wenn er schon so eine höhere Stufe in der Stufe Zwei ist dann kann das auch sowas sein wie Ich habe schon eine konkretere Vorstellung, was ich tun möchte eigentlich.
00:22:22: Aber ich würde es nicht tun weil ich hab ja noch meine Kinder zum Beispiel und das... Also die Sachen, die ich dafür bräuchte, die habe ich jetzt auch noch nicht gekauft oder das habe ich mir noch gar nicht geschafft oder das würde ich auch nicht tun.
00:22:37: Das wird dann schon konkreter noch.
00:22:38: aber es gibt noch viel, was davor hält Da in
00:22:43: die andere Seite ist noch da.
00:22:44: Die ist noch sichtbar, genau richtig und Stufe drei und da bewegen wir uns jetzt im Punkt wo es tatsächlich sehr kritisch werden kann und wo genaues Zuhören ganz wichtig ist.
00:22:56: Sie wird manchmal aber auch mit Ambulant vertreten.
00:22:59: Auch das ist interessant dass es dann quasi wenn's sehr konkret wird.
00:23:03: also beispielsweise Achtung, jetzt wird es an der Stelle ein bisschen konkreter.
00:23:08: Ich bleibe nicht ganz so wage.
00:23:10: Ich möchte mir das Leben nehmen, in dem ich mich erhänge.
00:23:12: Ich habe mir schon einen Strick rausgesucht und eine Lebensversicherung abgeschlossen.
00:23:19: Ich hab vielleicht auch schon einen Abschiedsbrief formuliert.
00:23:23: Und ich habe dieses Gedanken-Szenario in der Realität mal ... angefangen durchzusetzen, indem ich das mal aufgehangen habe.
00:23:31: In dem ich mich da schon einmal hingestellt habe und in dem ich das schon mal ausprobiert habe.
00:23:37: Und wie gesagt interessant kann sogar ambulant noch vertreten werden teilweise.
00:23:42: Das kommt jetzt wieder sehr auch auf die Einschätzung an absprachefähig und distanzierungsfähig ist.
00:23:48: Die Person heißt, kann mir die Person versichern dass wenn wir jetzt hier ein therapeutisches Bündnis schließen das sie erstens diese Dinge vielleicht zu Hause erstmal wegräumt?
00:23:59: Dass wir genug auch noch Faktoren haben die vielleicht Halt geben, was können wir denn tun?
00:24:04: Vielleicht wenn sie das Seil schon haben.
00:24:06: Was können wir da zu dem Seil dazu legen?
00:24:08: Was hält sie hier noch?
00:24:09: Wenn die Person natürlich so gar nichts benennen kann, was sie noch hält.
00:24:12: Es wäre einfach nur gut, wenn ich weg wäre.
00:24:13: Ich werde dann keine Last mehr für alle meine Menschen in meinem Umfeld oder... Das ist für mich gibt es da keinen anderen Weg.
00:24:20: Für mich gibt's auch nichts mehr, was mich hier hält.
00:24:22: Dann wird es ... dann wird es sehr akut.
00:24:24: Also wenn wir wirklich dieses Gefühl haben, okay hier gibt's eigentlich fast keinerlei Ressourcen mehr... ... und dann geht auch nichts an der Klinik vorbei ehrlicherweise?
00:24:33: Also sehr konkret!
00:24:34: Und nicht
00:24:35: mehr absprachefähig im Sinne von ich kann ihn versichern.
00:24:38: Ich werde da mich erstmal an Hilfe stellen, falls das wieder dazu kommt dass ich das prüfen wollte würde ich mich vorher erst mal bei Ihnen melden, würde mich vorher beim Krisen-Telefon melden würde vorher in der Klineek mich melden usw.
00:24:50: Und damit das nicht wenn mir das nicht ausreichend dargelegt werden kann.
00:24:55: Das sind die Absprachen, die dann getroffen
00:24:57: wurden?
00:24:57: Genau!
00:24:59: Weil ich es gerade bei mir wahrnehme... Ich merke gerade dass da so eine Schwere durch das Thema bringt ist tatsächlich einfach für mich auch immer wieder ein bisschen mit.
00:25:07: von daher würde ich gerne dich und ich habe auch gemerkt, dass dein Frosch im Hals nämlich wieder kommt.
00:25:12: vielleicht können wir ganz kurz nachdem wir das jetzt durchgegangen sind und das ist glaube schon auch wichtig darüber offen zu sprechen.
00:25:17: aber das wird uns alle mal schütteln
00:25:20: Guter Plan.
00:25:20: Dicken, fetten, ein- und aufwachen machen.
00:25:24: Ja ...
00:25:25: uns noch mal strecken!
00:25:26: Bisschen so wie ein Hund, ne?
00:25:29: Ja
00:25:29: genau auch Bewegungen weil das ist so ein Thema was dazu tendiert dass man in eine Überfordung einfriert.
00:25:36: Hallo!
00:25:37: Genau das ist das
00:25:38: Thema der ersten Folge
00:25:42: Und da sind wir wieder.
00:25:43: exakt das
00:25:45: Ich trecke mich jetzt auch nochmal ganz bewusst
00:25:49: wahrnehmen zu können und sagen, okay ich hab das gehört mit dazu.
00:25:53: Ja.
00:25:54: Und da guck mal, wir hatten es eine Regulationsmöglichkeit ist tatsächlich auch dagegen einfach sich zu bewegen das auszuschütteln...
00:26:01: ...und das Auszusprechen!
00:26:03: Also genau das was du gerade getan hast erstmal einfach auch benennen und sagen boah ich merke dass ist grade da Und ich fand, dass ... Ich hab das in einem Seminar gar nicht mal so lange in Entfernung gehabt.
00:26:14: Dass er auch das Thema Suizidalität recht ausführlich besprochen haben und ich stand vorne vor dieser Gruppe an Menschen und ich habe die Gesichter gesehen.
00:26:23: Ich habe gesehen wie sie da sitzen.
00:26:25: Alle waren natürlich total ... Wie bei einem Autounfall ne?
00:26:28: So...
00:26:30: Ja, natürlich.
00:26:32: Du frierst ein!
00:26:33: Das heißt dein Blick wird halt auch starr.
00:26:34: Genau alle so.
00:26:35: wow okay krasses Thema irgendwie hier und das habe ich... Das konnte ich so gut spüren und auch in mir konnte ich es natürlich spülen.
00:26:43: Und genau das habe ich auch gemacht, genau das was du gesagt hast.
00:26:47: Ich merke gerade in mir und ich sehe es euch gefühlt an.
00:26:50: Vielleicht übertrage ich es auch gerade?
00:26:52: Das weiß ich nicht aber gefühelt ist es gerade hier in diesem Raum und die Luft ist zum Schneiden.
00:26:55: und jetzt lasst uns etwas tun und so ein bisschen Aktivierung reinbringen.
00:26:59: wir sind dann tatsächlich erst mal gelaufen und haben gesummt.
00:27:04: Genau also auch Aktivierungen rein.
00:27:06: erstmal was anderes machen.
00:27:08: ja.
00:27:09: Also ist ein schwieriges Thema und ich finde auch, es ist natürlich ein Teil der ich auch besonders aktivierend sein kann in der therapeutischen Arbeit.
00:27:19: Die ersten Mal – ich erinnere mich da noch gut zurück – wo ich so das Thema Suizidalität abklären hatte in den Kliniken.
00:27:25: Ich weiß selber, dass sich da so ein Gefühl von oh Gott!
00:27:29: Ich will da jetzt gar nicht zu tief
00:27:30: rein….
00:27:33: Es ist ja kein... Sorry, dass ich dich da unterbreche.
00:27:36: Es ist kein schwieriges Thema.
00:27:38: Es is eins was mit Schwere kommt!
00:27:41: Also ne das ist für mich zumindest nicht dieses.
00:27:43: Für mich ist das
00:27:44: Thema
00:27:44: per se Nicht schwierig im Sinne von leicht und also nicht schwierig weil das Thema komplex ist.
00:27:53: Ja es ist komplex aber nicht komplexer vielleicht wie alle anderen Themen auch die sich so Mit unserem menschlichen erleben Die da halt somit daher kommen.
00:28:02: Ich finde es schwer, weil da eben dieses ... was wir auch hatten.
00:28:06: Weil da so eine unglaubliche Schwere durch das Thema mitschwingt.
00:28:13: Voll!
00:28:13: Also warum ich mich auch schwierig genommen habe ist glaube ich, weil's ganz gut für mich gepasst hat in diesen Momenten wo ich das erste Mal das erhoben habe.
00:28:23: Also, genau.
00:28:24: Es ist schwierig gewesen das anzusprechen.
00:28:27: Schwierig!
00:28:28: Welche Fragen stelle ich jetzt?
00:28:29: wie?
00:28:30: Ohne dass ich jetzt hier irgendwie... Ihnen erstens was in den Mund lege, ne?
00:28:33: In Anführungsstrichen und auf der anderen Seite vielleicht mache ich damit ja auch etwas auf, was die noch gar nicht durchgedacht haben.
00:28:39: also wie konkret darf ich jetzt eigentlich gerade fragen und mach' ich damit jetzt...
00:28:44: ...bringe ich Sie auf einen Gedanken, den sie vorher gar nicht hat.
00:28:47: Also wenn ich dann auch Sachen frage, haben sie denn schon Medikamente angefangen zu Hause?
00:28:53: Zum Beispiel.
00:28:54: Und dann ist so, ah, Hilfe!
00:28:57: Was wäre das jetzt quasi der auslösende Gedanke
00:29:00: war?!
00:29:00: der dann dazu führt, dass sie das tun.
00:29:02: Also das war ganz am Anfang ganz stark in mir.
00:29:05: mittlerweile ist es deutlich besser geworden und es fällt mir nicht mehr schwierig darüber zu reden ganz im Gegenteil.
00:29:09: ich finde das sehr wichtig weil ich dann eine Sicherheit kriege eine Klarheit und Sicherheit krieg ich.
00:29:14: wo steht die Person eigentlich?
00:29:17: Ich ganz häufig Entlastung auf der anderen Seite merke, oh mein Gott endlich kann ich es mal irgendwo ansprechen.
00:29:23: Irgendwo kann ich jetzt mal diese Gedanken formulieren und die werden nicht gleich verurteilt sondern die werden verstanden und ich merke...
00:29:30: Ernst
00:29:30: genommen auch?
00:29:30: Ja!
00:29:31: Genau.
00:29:32: Auch das wird also.
00:29:34: für mich ist es so und dass ist was was ich eben in diesem Seminar extrem gelernt habe.
00:29:39: nur weil du es ansprichst gibst du der Person keine Ideen die sie nicht sowieso schon hatte Und im Prinzip gehst du in eine Exploration.
00:29:48: Genau!
00:29:48: Nichts anderes, ne?
00:29:50: Das Thema ist schwerer... ...aber das was gemacht wird indem du verschiedenste Fragen stellst, ist du explorierst.
00:29:59: wie ist die Realität?
00:30:00: Wie ist das Weltbild auf dieses Thema von dieser Person?
00:30:05: Ja Ganz genau.
00:30:06: Um es mal extrem auf eine Meterhebende hochzuheben?
00:30:09: Vielleicht ist dieses Thema ja auch noch viel schwerer, wenn wir es gar nicht ansprechen würden beziehungsweise... ...wenn das immer noch was bleibt, was wir alleine tragen.
00:30:18: Immer!
00:30:19: Also für mich ich glaube, dass ist einer der Gründe warum ich Coaching-Therapie so wertvoll finde, weil endlich mal jemand da ist, der im besten Falle neutral unbewertend dem Moment mit mir erstmal das Thema anschaut, was ich da habe.
00:30:45: Und dann kommt dabei der nächste Schritt und das war ja auch so einem Punkt nichts.
00:30:48: Ich hab es am Anfang ein bisschen angesprochen wie überträgt man das Ganze jetzt aufs Coaching?
00:30:52: Weil der Coach per se keine Ausbildung dafür hat um solche Themen auch... ... gut angehen zu können.
00:30:59: Gut angehen meint in dem Sinne, dass eben diese drei Stufenmodell zum Beispiel nicht gelehrt wird... ...dass im Normalfall insofern du dann nicht eine Zusatzausbildung zugemacht hast,... ...du keine Ahnung hast wie du mit jemandem umgehst der vor dir sitzt und sagt,... ..."Ja also ich habe eigentlich, ich möchte eigentlich nicht mehr
00:31:14: leben.".
00:31:17: Und ich finde das unglaublich wichtig, dass wir alle eigentlich wissen.
00:31:20: Ich glaube für mich ist es schon fast eine Gesellschaftsnotwendige Fähigkeit.
00:31:27: Und deswegen finde ich es auch gut, dass wir darüber jetzt sprechen.
00:31:29: Weil ich glaube hier offener wie auch alle lernen darüber zu reden, desto weniger wird das im Dunkeln.
00:31:39: Desto mehr haben vielleicht Menschen auch das Gefühl sich öffnen zu dürfen und auch anderen gegenüber?
00:31:45: Ja!
00:31:46: Das wäre natürlich eine schöne... ... eine schöne Folge dessen, dass wir darüber sprechen und es nicht mehr so stigmatisiert wird.
00:31:53: Dass das nicht mehr ein Tabuthema bleibt sondern... Hey!
00:31:56: Das kann auch zum menschlichen Leben dazugehören.
00:31:58: und ehrlicherweise... Ich würde sagen der überwiegende Teil und das ist jetzt nicht nur von Patientinnen und Patienten gemeint, sondern der überwiegende Teil von Menschen generell.
00:32:07: Auch Menschen ohne psychische Erkrankungen vielleicht zumindest die nicht psychisch behandelt werden oder die nicht in psychotherapeutischer Betreuung sind kennen diesen Eindruck von... Und wenn ich morgens wohl nicht mehr aufwachen würde, wäre es mir auch gerade recht oder
00:32:21: vielleicht ... Wen stürzt.
00:32:22: Ja!
00:32:25: Was ist dann?
00:32:26: Oh mein Gott... Ich hab Ruhe und wen stürzen.
00:32:31: Richtig.
00:32:33: Also von daher
00:32:34: ... Ich glaube auch das es zum menschlichen Erleben dazu gehört ehrlicherweise.
00:32:38: Ich glaube es ist ein Punkt an dem vielleicht nicht jeder ankommt und was sich super wichtig fand dass du das jetzt grade noch mal so rausgearbeitet hast.
00:32:47: Es ist nicht, nur weil du diese Gedanken hast bist du nicht... Wie hast du es so schön gesagt?
00:32:55: Psychisch krank.
00:32:55: Ja!
00:32:59: Also das ist jetzt sehr zusammengefasst.
00:33:02: ich glaube schon dass wir in dem Moment einer hohen psychischen Belastung stehen.
00:33:05: Das ja aber das muss nicht unbedingt heißen, dass wir psychisch kranken sind.
00:33:09: Es ist auch an der Jugendphase.
00:33:11: von da kennst du viele Menschen mit denen ich mich darüber auch schon unterhalten habe.
00:33:16: So dieses diese suizidalen Gedanken, die da auch mal auftreten konnten.
00:33:20: Ich sage mal Stichpunkt erste Trennung oder sowas ja also erster Herzschmerz.
00:33:25: Der kann bei manchen Menschen dazu führen dass dann auch solche Gedanken aufkommen und dann ist das nicht immer nur aufgrund von der psychischen Erkrankung sondern aufgrund einer psychischen Krise in der ich mich gerade befinde.
00:33:40: Ich hatte mal einen Ex-Freund, der hat mich versucht zu erpressen.
00:33:42: Oh!
00:33:43: Der hat dann gesagt ... ich weiß gar nicht, wenn du weg bist, weiß ich gar nicht was mit meinem Leben machen soll.
00:33:48: Ich glaub, ich kann einfach nicht mehr weiterleben.
00:33:51: Und das ist natürlich jetzt sehr harmlos, ne?
00:33:53: Das hat der so Lappie da mal dahin gesagt immer wieder und jetzt aber mit der perspektive Suizidalit.
00:34:00: Also ich hab das damals ehrlicherweise nicht für voll genommen muss ich dir ganz ehrlich sagen.
00:34:03: Ah okay.
00:34:03: Ich war tatsächlich ziemlich jung und es war so ein... Ich habe's grad schon mit Erpressung geframed und in meinem Kopf war eher Das ist dein Versuch, mich bei dir zu behalten.
00:34:12: Ich verstehe es, ich höre dich... ...ich hab damals aber beim besten Willen noch nicht die auch Feinfühligkeit gehabt um zu sagen oh warte Moment Vorsicht!
00:34:24: das könnte in irgendeine Richtung abrutschen.
00:34:29: Aber gut ist natürlich schwierig in der Reflexion zu sagen.
00:34:33: Aber ich hatte nicht das Gefühl dass es so ernst ist.
00:34:36: Weiß
00:34:39: ich nicht.
00:34:40: Aber ich hab tatsächlich damals vielleicht auch eigenschutzbedingt auf, ja okay das ist jetzt sein letzter Weg um irgendwie noch einen Gewicht da reinzuwerfen und mich noch zum Umdenken anzuregen.
00:34:57: so habe ich es damals ein kategorisiert erlebt noch Vielleicht auch das noch mal ganz ... Na ja, ich erzähle so eine Geschichte.
00:35:07: Ich will nur mal sagen...
00:35:08: Ja,
00:35:09: absolut!
00:35:10: Und dass er tatsächlich noch lebt und es ist auch nichts danach passiert nachdem ich mich getrennt habe.
00:35:16: Trotzdem glaub' ich, das war der Punkt auf den ich raus wollte gerade in so Teenager-Jahren oder Adolescence bis zum Jahr vor dem Jahr zu sehen.
00:35:26: Ich glaube, man sagt schon schneller Mal ... so sehr
00:35:31: gefühlt, impulsgeleitete Aussagen.
00:35:34: Genau!
00:35:36: Ich hatte tatsächlich auch bei meinem Ex-Partner, der hat das aber sehr konkret gesagt.
00:35:40: Wenn du Schluss machst, bringe ich mich um.
00:35:43: Oh!
00:35:44: Ja...
00:35:45: Und du damals als Nicht-Ausgebildete, wie hast Du reagiert?
00:35:48: Also ich bin erst mal geblieben.
00:35:50: Logischerweise oder was heißt logischerweise?
00:35:51: ne also für mich war es tatsächlich so dieses oh my god Hilfe.
00:35:56: Das will ich nicht mit verwalten oder verantworten müssen.
00:35:59: Es hat mich auch in der emotionalen Abhängigkeit gehalten.
00:36:03: So dieses Oh hier bin ich jetzt verantwortlich und das kam ein paar Mal häufiger und irgendwann war so für mich der Moment wo ich gesagt habe gut dann ist das so.
00:36:14: Auch das ist total fies, wie sagt man?
00:36:17: Das alterte jetzt nicht so gut.
00:36:19: Aber im Endeffekt
00:36:21: ...
00:36:22: Ich glaube, dieses da drin bleiben und mir immer wieder diese Verantwortungsübernahme wäre ja auch nicht sinnvoll.
00:36:28: Also von daher bin ich auch heute an einem Punkt wo ich sage jeder Mensch hat natürlich eine gewisse Selbstverantwortung Und wenn ich jetzt eine Therapie Ausbildung habe ... bin ich mir sehr darüber bewusst oder... ... versuche, mich auch immer bewusst zu machen.
00:36:46: Wenn es mir nicht bewusst ist,... ... dass da einfach ein anderer Mensch mit einer Eigenverantwortung ist und das das nicht meine Entscheidung wäre.
00:36:53: Beispielsweise wenn ich dich jetzt reize?
00:36:55: Ja, oder wenn ich jetzt versuche dich zu reizen und irgendwie aus der Komfortzone rauszubringen.
00:36:59: Und dir vielleicht auch irgendwie deine Wundenpunkte vielleicht ein bisschen rühre?
00:37:03: Oder keine Ahnung irgendwelche Sachen um den Kopf werfe und du dann aus diesem Gespräch rausgehst und du keine Ahnung jemandem auf der Straße eine Backpfeife gibst Dann ist das nicht.
00:37:13: da bin ich nicht schuld dass es war.
00:37:15: dann das war deine Entscheidung das zu tun.
00:37:17: Du hättest auch anders reagieren können und genauso ist das hier auch.
00:37:23: Heute sehe ich das zumindest so, dass ich da viel zu lange eigentlich in der Verantwortungsübernahme gegangen bin und mich verantwortlich gefühlt habe dafür die andere Person... Ich sag jetzt mal zu Friedenzustellen indem ich bleibe.
00:37:38: Und das... ...ich glaube gerade dieses toxische Beziehungsthema, das kennt man wahrscheinlich jetzt noch sehr ausweiten.
00:37:43: aber Das war gut, dass ich da gegangen bin und irgendwann gesagt habe, dann gehe ich jetzt dieses Risiko ein.
00:37:50: Wenn du meinst das tun zu müssen, dann musst du das tun.
00:37:52: Ich kann hier nicht mehr bleiben.
00:37:53: Punkt!
00:37:55: Ja?
00:37:56: Dann ist es deine Verantwortung.
00:37:57: Und auch wenn du sie mir meinst übergeben wollen zu müssen bleibt es deine.
00:38:03: Und ich mich natürlich auch furchtbar schlecht gefühlt hätte.
00:38:05: Das wäre vielleicht auch noch deswegen ja viele bleiben.
00:38:08: Ich hatte mich natürlich furchтbar schlecht gefeuert, wenn es wirklich dazu gekommen wäre... ...und da auch Fanfekt in Anfangsstrichen lebt natürlich auch noch.
00:38:16: Also, er hat sich nicht das Leben genommen.
00:38:18: Also auch um das aufzulösen an der Stelle.
00:38:21: Ja... also es kamen nie dazu?
00:38:23: Nein!
00:38:24: Sondern es waren vielleicht auch herrliche Gedankenspieler.
00:38:28: Genau ein Hilferuf, ich glaube dass ist das was diese Geschichten alle beinhalten.
00:38:34: Ich weiß nicht wie mein Leben weitergeht wenn es so weiter geht.
00:38:38: Wenn das wirklich eintritt dann weiß ich nicht wie ich weiterleben soll Was ja ein Hilfeveruf ist, was ein Wahnsignal ist
00:38:47: Ja, voll.
00:38:49: Und ich sehe das ja auch zum Beispiel, ich bandele ja auch Kinder und Jugendliche... ...und da ist natürlich auch Suizidalität etwas was manchmal auch eine Funktion hat.
00:38:59: Ich möchte hier nicht sagen, dass das zur Manipulation eingesetzt wird.
00:39:02: Das würde mir fernliegen.
00:39:04: was manchmal leider auch so kommuniziert wird im Kollegenkreisen potenziell etwas weniger
00:39:11: aufmerksam kalt.
00:39:12: Genau die Eltern bei denen das dann manchmal auch so durchscheint ja das sagt sie jetzt nur oder das sagt er jetzt nur um Ja
00:39:21: und was ist daran kalt?
00:39:22: Also für mich ist mittlerweile nicht mehr dieses... Wie schön du dich
00:39:25: aufregst!
00:39:27: Ja,
00:39:27: weil mich ...
00:39:28: Na ja.
00:39:29: Weißt du wie viele Eltern ich habe?
00:39:31: Lass mal das.
00:39:31: Wenn du Kinder hast, dann hast du Eltern in deinem Umfeld
00:39:35: und ...
00:39:37: Und dieses Aufmerksamkeit.
00:39:39: Das machte doch nur auf der Mitte Aufmerksamkeit bekommen.
00:39:41: Ja!
00:39:42: Was ist daran so schief?
00:39:45: Ich bin mittlerweile ... Ich fang gar nicht an gegen dieses Wort Aufmerksamkeit zu gehen, weil ich verstanden hab, dass das irgendwie drin ist in den Köpfen aber... Ich geh weiter und sag dann, ja okay.
00:39:58: Gut dass du das erkannt hast!
00:39:59: Jetzt wo du weißt, dass ihr gerne Aufmerksamkeit hättet ... Was ist das Problem?
00:40:04: Wo ist es fehlerhaft?
00:40:06: Wo is der Fehler?
00:40:07: Daran, dass er Aufmerksamkeit
00:40:08: will.
00:40:09: Ist das nicht ein menschliches Bedürfnis?
00:40:11: Zuneigung, Bindung, Aufmerksamkeit für Sorge gesehen
00:40:14: werden?
00:40:15: ganz genau richtig.
00:40:17: also.
00:40:18: Natürlich hat auch die Äußerung von Suizidalität eine Funktion.
00:40:24: Und wir hatten vorhin die Funktion der Hilflosigkeit, der Überforderungen, der Aussichtslosigkeit und Ausweigslosigkeit bei Patientinnen und Patienten, die vielleicht schon auch erwachsen sind und in ihrem Leben zum Beispiel passive Ruhewünsche haben.
00:40:39: Und in Beziehungen kann auch eine Funktion sein, zum Beispiel zu halten hatten wir ja auch eben.
00:40:46: Also jemanden an mich zu binden – in der Hoffnung, der bleibt dann auch wenn ich diese Aussagen so bringe.
00:40:52: und das heißt aber alles nicht!
00:40:53: Das ist mir das Wichtige hier zu sagen dass diese Gedanken nicht tatsächlich da sind oder dass das nur so gesagt wird um... Ich glaube, das wäre jetzt hier ganz vermessen zu sagen.
00:41:03: Und früher hat man ja auch gesagt, wenn die Person das antroht, dann wird's es nicht machen.
00:41:07: Sonst würde sie es einfach machen und würde es nicht antrohen.
00:41:09: Das stimmt tatsächlich auch nicht.
00:41:10: da gibt es Forschung zu.
00:41:11: mit jedem Suizid Antrogen steigt die Wahrscheinlichkeit tatsächlich auch irgendwann an dem Suizide zu versterben.
00:41:17: von daher bitte immer ernst nehmen heißt aber nicht, dass wir in die Verantwortungsübernahme gehen müssen innerhalb einer Beziehung zum Beispiel.
00:41:25: Und hier würde ich jetzt wieder eine klare Grenze setzen.
00:41:27: zu verstehen und es ernst zu nehmen heisst nicht Verantwortung, Übernahme für die andere Person beziehungsweise für die Handlungen der anderen Personen.
00:41:38: Lass uns das doch mal bitte ganz konkret machen.
00:41:41: Ich sage jetzt mal Fall!
00:41:43: Das ist ein Fall aus meinem Leben.
00:41:45: Es kommt jemand zu mir oder zu dir und sagt Ich find das alles nicht mehr so gut, es belastet mich.
00:41:53: Und ich hab mir schon überlegt... ...ich werde jetzt einen Strick nehmen und der nächste Baum ist
00:41:59: meiner.".
00:42:00: Das wären jetzt zwei Szenarien?
00:42:04: Das war tatsächlich ein reales Szenario was genau so mit passiert ist!
00:42:07: Okay also ich werde mir einen Stricks nehmen und ich werde mit dem Auto.
00:42:12: Also es waren zwei.
00:42:13: Ne, ne!
00:42:14: Der Strick hängt am Baum.
00:42:17: Ah verstanden okay.
00:42:19: Okay, ja.
00:42:21: Ich würde weiter explorieren?
00:42:22: Wie gehe ich
00:42:22: ... Nee, aber jetzt mal nicht aus der therapeutischen
00:42:26: Perspektive,
00:42:26: sondern wie gehe ich als Privatpersonen, die keinen oder vielleicht nur einen ... Vielleicht ein Coaching-Hintergrund hat, vielleicht einen reflektierten Hintergrund hat , vielleicht einen persönlich weitergebildeten Hintergrund haben.
00:42:39: Aber wie gehe je da als Priwatpersonen?
00:42:41: Weil wer grade du so schön gesagt hast und ich bin voll bei dir... Die Verantwortung darf ich da nicht übernehmen!
00:42:47: Aber was mache ich jetzt in dem Moment, wo mir eine Person das offenbart?
00:42:51: Die
00:42:52: Verantwortung für die Handlung vielleicht nur als Ergänzung.
00:42:54: Also das heißt quasi wenn es jetzt im Rahmen einer Beziehung ... Wenn du gehst dann, das ist das, was ich meine also wo es quasi den konkreten Auftrag gibt da bitte nicht die Verantwortung übernehmen.
00:43:04: Das ist gut dass du's nochmal so formuliert hast weil so konnte ich es noch mal klarer machen was ich meinte.
00:43:08: Verantwortung über nehmen.
00:43:09: wenn jemand mir zum Beispiel ja im Freundeskreis oder bekannten Kreis an mich heranträgt hier Ich habe diesen Plan und ich möchte das tun Dann würde ich schon sagen, dass es ganz toll wäre eine Verantwortung auch zu kommen.
00:43:20: Und mein ethischer Anspruch wäre auch das insofern, dass wir das ernst nehmen und dass wir dann aufsagen okay pass auf Du hast mir jetzt da was gesagt.
00:43:28: Das macht natürlich etwas mit mir.
00:43:30: Ich mache mir da auch große Sorgen Ich möchte dich nicht verlieren oder wie auch immer, also emotionale Ansprache wäre so der erste Punkt den ich empfehlen würde und würde sagen auch da je nachdem wie gut man da im Kontakt mit der Person ist.
00:43:41: Das auch anzusprechen was löst das gerade in mir aus mache ich mir Sorgen.
00:43:45: Und dann eben auch zu sagen du ich möchte dass wir Ich möchte dich damit nicht alleine lassen.
00:43:50: Was kann ich tun vielleicht um dich zu unterstützen wenn ich das anbieten kann?
00:43:55: Wenn ich mir wirklich auch große Sorgen mache dürfen auch wir tatsächlich als Privatpersonen einen Rettungsdienst rufen, der sich die Person annimmt oder auch die Polizei rufen.
00:44:06: Das ist wie eine Straftat zu ahnten.
00:44:09: D.h.,
00:44:10: da dürfen wir theoretisch diesen Weg gehen!
00:44:14: ob man den menschlich gehen möchte.
00:44:16: Das ist natürlich die andere Frage, aber gerade weil du auch gefragt hast wenn ich ein Coaching-Hintergrund habe oder so – Ich finde auch Coaches sind da in der Verantwortung.
00:44:23: und was du vorhin gesagt hast ganz wichtig das sollte in jede Coaching Ausbildung mitreien!
00:44:27: Weil wir arbeiten potenziell mit Menschen im psychischen Krisen nicht unbedingt mit psychischen Erkrankungen, sondern bei dem psychischen Kriesen.
00:44:33: Und da kann es zu diesen Phänomen kommen.
00:44:36: und wenn ich da nicht kompetent genug bin einzuschätzen Wo steht die Person gerade und dann auch kompetent genug bin, um vielleicht dann die weiteren Schritte einzuleiten wenn sie notwendig werden?
00:44:45: Da sehe ich eine ganz große Gefahr drin.
00:44:48: Noch mal zurück zu deinem Freundesbeispiel.
00:44:51: Wenn ich jetzt sage, okay, ich fühle mich damit super unwohl, würde ich immer weitere externe Kräfte mit dazu holen?
00:44:57: Ich würde mich fachlich beraten lassen.
00:44:59: Also ich würde selber irgendwo bei einem Krisentelefon anrufen, Telefonseelsorge anrufe und selber fragen, hey, ich hatte hier gerade einen Freund und der hat mir das in das erzählt.
00:45:07: Und ich mir geht es grad ganz schlecht was kann ich denn
00:45:09: tun?".
00:45:09: Und da gibt's immer professionelle Kräfter.
00:45:11: Vierundzwanzig Sieben die einem da auch Hilfe anbieten können und selber Unterstützung bieten können für den... eigenen Gefühlszustand.
00:45:20: Ich glaube, das ist ein super Hinweis weil ich weiß dass damals als es passiert ist in der Situation erst mal überfordert war und meine erste Frage war tatsächlich ne?
00:45:33: Wir lassen uns mal unbewertet, ich sage jetzt einfach was meine erste Reaktion war!
00:45:39: Meine erste Reakktion war warum hast du's noch nicht gemacht?
00:45:43: Paradoxe Intervention.
00:45:45: Aus der heutigen Perspektive würde ich sagen, ich wollte gucken was sie noch hält?
00:45:51: Nein damals war das meine einzige ... weil ich mir dachte dieses Jahr aber also es muss ja irgendwas.
00:45:57: wenn du mir das jetzt alles schon so genau erzählen kannst Was hält dich dann?
00:46:02: Also
00:46:04: Sehr spannend.
00:46:05: Deine Reaktion auf den Bart vielleicht auch viel über, nicht gar nicht unbedingt über dich sondern über das wie du es in dem Moment wahrgenommen hast bei der anderen Person.
00:46:13: also spannend okay aber erzähl bitte erst mal weiter.
00:46:15: jetzt habe ich dich unterbrochen.
00:46:17: Ja und ich glaube was für mich weil's hat schon etwas mit mir gemacht aus diesem Gespräch rausgegangen und habe lange überlegt, hätte ich was machen müssen.
00:46:26: Muss sich vielleicht zwei drei Tage später nochmal nachfragen wie viel auch Verantwortung will Ich übernehmen?
00:46:32: Und du hast es vorhin gesagt die Hilfe die man anbieten auch möchte und ich glaube das ist ein wirklich wichtiger Punkt.
00:46:39: als Privatperson darf ich entscheiden Wie viele Hilfe möchte ich dort geben?
00:46:44: und ich glaub in der Seelsorge und das war mir gar nicht klar dass sie auch das machen Wie gesagt, wir packen das hier in die Beschreibung schräg-schonauts rein.
00:46:54: Sich da zu melden und auch sich selber so ein bisschen abzusichern hey dass sind das ist mir passiert.
00:46:58: wie kann ich jetzt weiter damit umgehen?
00:47:00: Was muss ich oder vielleicht auch du hast gerade... was bin ich auch verpflichtet zu tun?
00:47:06: vielleicht ja gar nicht sogar eine andere Rechnung ne wie sehr stecke ich unterlassen eine Hilfeleistung vielleicht auch drinnen, wenn die Person dann tatsächlich was macht.
00:47:17: Und ich hab's gewusst also nicht nur mal eigenes Schuldgefühl sondern tatsächlich auch ne rechtliche Komponente.
00:47:25: Ich glaube tatsächlich, wenn es nicht im professionellen Rahmen ist... Also das wäre mir zumindest neu.
00:47:29: aber da könnten wir auf jeden Fall nochmal nachgucken finde ich eine spannende Frage.
00:47:32: weil das habe ich mich nicht gefragt bisher wie ist es eigentlich mit einer Privatperson?
00:47:37: Ist es tatsächlich.. Also ich glaube nicht dass die Personen geahndet werden kann.
00:47:42: Ah okay!
00:47:42: Das hat sich eben so angehört.
00:47:43: Also, das trifft tatsächlich nur ... Nein!
00:47:45: Das trifft wirklich
00:47:46: nur den Professionell.
00:47:48: Also wenn ich quasi nicht reagiere und genau... Ja
00:47:53: okay.
00:47:53: Und dann werde ich tatsächlich bestraft in Anführungsstrichen dafür, kann wirklich bis hin zu Approbationsverlust auch gehen, je nachdem wie krass und wie eindeutig das eigentlich war, weil ich da einen groben Fehler gemacht
00:48:04: habe?
00:48:05: Das macht auch Sinn für mich.
00:48:06: Genau, aber ich glaube die Privatperson an sich kann nicht geahnet werden.
00:48:08: Aber man hätte die Möglichkeit auch selber einen RTV oder die Polizei zu verständigen.
00:48:12: Also diese Möglichkeit besteht trotzdem... ...aber wenn man sie nicht ergreift heißt das nicht dass man sich strafbar macht.
00:48:17: Wichtig!
00:48:18: Ja
00:48:19: also so meine ich habe noch nie was anderes gehört sagen wir es so.
00:48:27: Ja, spannendes Thema.
00:48:29: Auch deine Frage ist gar nicht mal so selten.
00:48:32: auch wenn je nachdem wie die Patientinnen und Patienten von etwas berichten dann kann auch manchmal eine paradoxe Intervention total hilfreich sein, also dieses Jahr warum hast du es noch nicht gemacht?
00:48:41: So ein bisschen flapsig zu reagieren kann manchmal, also je nachdem wie die Patientinnen und Patienten selber so gestrickt sind.
00:48:49: Kann das tatsächlich sehr hilfreich sein?
00:48:50: Weil die dann anfangen plötzlich so Irritationen.
00:48:53: was ist das denn für eine Frage?
00:48:54: ich habe jetzt gedacht du hast jetzt irgendwie mitgefühlt mit mir.
00:48:56: und ja also in anderen Kontexten vielleicht würde ich das noch mehr nutzen.
00:49:05: aber auch bei Suizidalität wenn wir jemandem zum Beispiel haben mit einer chronischen Suizidalität wo das schon sehr lange da ist Da kann so eine paradoxe Intervention tatsächlich auch manchmal neue Erkenntnisse bringen.
00:49:19: So im Sinne von, ah ja, ein Moment!
00:49:22: Ja stimmt, das ist schon so lange da und ich habe es trotzdem nicht getan.
00:49:25: Irgendwas hält mich ja auch wenn ich das Gefühl habe, es hält mir eigentlich gar nichts mehr.
00:49:28: aber irgendwas hält mich doch.
00:49:30: Und das ist eigentlich der wichtige Punkt dass würde ich übrigens noch vielleicht als Abschluss für mich hier reingeben wollen Wenn sich jemand offenbart und diese Gedanken mit euch teilt, und ihr euch damit überfordert fühlt.
00:49:41: erstens natürlich sucht euch gerne auch Unterstützung.
00:49:44: Wie ich schon gesagt, Telefonseelsorge, Krisenchat zum Beispiel wenn ihr lieber darüber schreiben wollt sind super Anlaufstellen wo ihr Schnellhilfe bekommt.
00:49:52: Und schaut gerne auch sozusagen wie kann ich vielleicht der Person auch wieder Ressourcen zugänglich machen?
00:49:59: Das kann sein indem ich selber Wenn ich das möchte, rückversichert bin.
00:50:03: Hey du bist mir wichtig!
00:50:05: Ich empfinde dich nicht als Belastung oder so.
00:50:07: was wenn solche Aussagen zum Beispiel kommen und auf der anderen Seite vielleicht auch zu schauen hey was hält denn dich eigentlich am Leben?
00:50:15: Das kann auch hilfreich sein mit einer Person genau darüber zu reden.
00:50:19: Es wird zumindest auch das was wir therapeutisch ja machen.
00:50:21: Ressourcen herausarbeiten.
00:50:23: Wenn es sich stimmig anfühlt.
00:50:25: Genau.
00:50:26: Ich hatte
00:50:28: es zu sehr im Nebensatz gesagt,
00:50:30: ne?
00:50:32: Auch noch mal.
00:50:33: Weil ich kenne mich und wenn ich das hören würde, würde ich mir denken ... Okay, das ist also das was man von mir erwartet.
00:50:41: Und ich würde das dann eventuell machen aber nicht mit einem guten Gefühl und nicht weil ich dahinterstehe.
00:50:45: wie gesagt meine ehrliche Reaktion unausgebildet damals war warum hast du's nicht gemacht?
00:50:51: Das war meine eherliche Reaktionen darauf reagiert hat mit oh ja gut dass du mir das sagst.
00:51:00: also wo das macht?
00:51:02: jetzt richtig?
00:51:03: ich glaube es wäre gespielt und ich bin mir ziemlich sicher dass die andere personen auch wenn sie's nicht formulieren kann dass sie das wahrnimmt auf einem level war nimmt dass das nicht ehrlich ist sondern gespielt ist.
00:51:17: Ich bin immer Freund davon, dass wir uns da keinen Schuh überziehen, der nicht unserer ist.
00:51:21: Hundert pro?
00:51:23: Auch wenn es gesellschaftlich vielleicht adäquat und angepasst wäre.
00:51:27: Absolut!
00:51:27: Also ich geb dir komplett recht bitte immer nur das tun was sich für selber eben auch stimmig anfühlt bis zu einem gewissen Grad.
00:51:34: also ich würde jetzt nicht sagen bitte ermutigt jemanden dazu das zu tun.
00:51:37: Das würde ich jetzt vielleicht selbst wenn ich mir jetzt denken Keine Ahnung.
00:51:42: Wenn ich die Person vielleicht wirklich nicht leiden könnte oder sowas und da dann ... Nee, das würde ich selber nie denken.
00:51:46: Aber falls es jemand daraus geben würde, der dann sagen würde?
00:51:51: Macht das doch!
00:51:53: So, wir sichern uns jetzt in alle Ergebnisse...
00:51:55: Genau, ab geht's, komm hier, ich gebe dir selber den Strick.
00:51:57: Das bitte nicht.
00:51:59: Da würde jetzt meinem ethischen Maß wieder schreben sein zu sagen, dann mach bitte genau das was ich für dich passend anfühlt.
00:52:04: Dann bitte haltet da im Moment einfach bei einer eigenen Meinung raus.
00:52:09: Und ich, genau also
00:52:12: Ich glaube, das ist vielleicht ein guter Abschluss.
00:52:14: Wenn du dir unsicher bist... ...verweist daran dass es Menschen gibt die dabei helfen können.
00:52:20: Vielleicht ist das der für mich so dieses wenn du nicht weißt wie du reagieren sollst was du sagen sollst immer Selbstöffnung dieses.
00:52:33: ich hab gerade das Gefühl es überfordert mich.
00:52:36: Ich habe aber gehört dass es da Hilfstelefone gibt.
00:52:38: wir können da gerne gemeinsam anrufen
00:52:41: Ja sehr schön.
00:52:42: Schön genau sowas.
00:52:45: Ja, da muss man nicht in irgendwas reingehen.
00:52:51: Ich glaube das ist auch eine sichere Komponente also eine sichre Variante in einer gewissen Form die nicht zu viel von mir als Person auch abverlangt in einem Moment der wahrscheinlich eh schon hoch erregtes im emotionalen Sinne total
00:53:09: Hat mich gerade erinnert, dass ich damals auch eine Freundin hatte mit der ich tatsächlich dann auch zur Klinik gefahren bin.
00:53:15: Weil die Suizidal-Gedanken so stark waren und das ist auch so ein Hilfsangebot.
00:53:20: also wenn das sich für euch stimmig anfühlt Auch die Wege zu begleiten kann sehr hilfreich für die betroffene Person sein.
00:53:30: Danke danke dass du dir Zeit genommen hast über dieses ... emotionale und sehr emotional geladene, vielleicht auch so ein bisschen schwere Thema mit mir zu sprechen.
00:53:41: Und wie du da so viel Raum gelassen hast für meine Perspektive... ...und ich hoffe dass wir alle ein bisschen mehr auch über diese Themen sprechen können die sonst als Tabuthemen gelten.
00:53:53: Ich fand es ehrlich gesagt auch an der einen oder anderen Stelle recht leicht spannenderweise den Austausch.
00:53:59: Also vielen Dank dafür!
00:54:02: Ja, sehr gerne.
00:54:03: Das ist...ich find das schön wenn man beides verbinden kann und das, was für mich dieses Gespräch getragen hat.
00:54:10: Wir sind tief, wir sind schwer gewesen aber kam es doch auch wieder ein bisschen hoch in so eine Balance, eine Schwingungsbehaftigkeit.
00:54:21: Vielen Dank für deine ganzen Ausführungen!
00:54:23: Es war super spannend auch für mich.
00:54:25: Auch dahinter die Perspect... hinter die sonst doch... Wie sagen Sie, behind the scenes?
00:54:35: Nein.
00:54:36: Ich habe gerade überlegt, wie sage ich das denn auf Deutsch?
00:54:38: Behind the scenes von dem Therapeuten zu gucken!
00:54:42: Ja wir denken noch ja es fällt uns nicht so einfach und jetzt so funktioniert das bei uns.
00:54:47: Aber auch was diese Gedanken beeinflusst und dass ist gar nicht so ein abgeklärtes Ding sondern dass auch Psychologen oder Therapeutens Menschen sind.
00:55:00: Da auch noch mal, das zeigt sich.
00:55:04: Das hat sich, finde ich schön in diesem Gespräch einfach
00:55:06: gezeigt.".
00:55:09: Damit sind wir am Ende von dieser Folge von Gefühlt gedacht angekommen!
00:55:14: Wenn
00:55:18: du Gedanken, Fragen oder auch Themenwünsche mit uns teilen möchtest dann schreib uns doch einfach.
00:55:36: Und jetzt noch ein Aufruf in eigener Sache!
00:55:42: über
00:55:45: Feedback, über Nachrichten, über geteilte Folgen mit all den Personen die es vielleicht aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis interessieren könnte.
00:55:53: Über ein Follow auf Instagram!
00:55:54: Und natürlich auch über eine Bewertung auf der Plattform, auf der du uns
00:55:59: hörst.
00:55:59: All das hilft uns dabei zu wachsen und größer zu werden.
00:56:02: Danke
00:56:03: dass Du heute dabei warst, dass Du mitgefühlt, mitgedacht und mitgehört hast bis zum nächsten Mal bei gefühlt gedacht Deinem Podcast rund um Menschliches erleben.
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