Vermeidung können wir nicht vermeiden
Shownotes
In dieser Folge erfährst du:
- warum Vermeidung immer einen guten Grund hat
- weshalb wir Vermeidung nicht vermeiden können
- wie Angst und Schutzmechanismen unser Verhalten steuern
- warum Druck selten zu nachhaltiger Veränderung führt
- wie bewusste Entscheidungen an die Stelle automatischer Reaktionen treten können
Eine Folge über den Unterschied zwischen Selbstschutz, Selbstsabotage und darüber, warum Selbstakzeptanz oft der erste Schritt aus der Vermeidung ist.
📬 Schreib uns! Feedback, Fragen, Gedanken, Themen, die dich beschäftigen - wir freuen uns über deine Nachricht: info@gefuehlt-gedacht.de
Folge @gefuehlt.gedacht auf Instagram, um nichts zu verpassen.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:01: Herzlich willkommen zu Gefühlt Gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches Erleben.
00:00:08: Wir sind Julia
00:00:09: und Johanna und sprechen mit viel Herz und Offenheit über das was sonst nur in unseren Gedanken bleibt!
00:00:17: Damit herzlich Willkommen zur einer neuen Folge... Hi!
00:00:22: Hallo!
00:00:23: Schön dass ihr wieder dabei seid.
00:00:24: schön dass du da bist Jule.
00:00:26: Thema Vermeidung.
00:00:27: haben wir jetzt uns rausgesucht für die heutige Folge.
00:00:31: Ich freu mich, bin ganz gespannt.
00:00:32: Du hattest ja auch gesagt du hast dich schon so ein bisschen beschäftigt mit dem Thema weil du es jetzt in letzter Zeit auch in deinen Reals oder in Instagram generell aufgegriffen hast?
00:00:43: Ja!
00:00:45: Was hast du denn vielleicht ... Kannst du benennen was du so ein bißchen auch herausfinden konntest?
00:00:50: zum Thema Vermeidung?
00:00:52: für Dich und auch als Definition glaube ich hattess du Dich ja auch ein bisschen damit beschäftigt?
00:00:56: Kannst Du das noch mal wiedergeben...
00:01:00: Es war, also angestoßen.
00:01:02: ist das Ganze oder das ganze wurde so rum möchte ich es gerne formulieren.
00:01:07: Das Ganze wurde angestoßend beim Gespräch in der Schule die mir dann sagten naja wir wollen halt nicht dass ihre Tochter vermeidet und Ich weiß dass ich auch immer wieder so diesen Gedanken im Kopf habe oh er misst.
00:01:24: jetzt vermeide ich also gar nicht über jemand anderen, sondern wirklich auch in Momenten wo ich was nicht tun möchte dass mein System mir sagt oh man das machst du nur weil du ja jetzt vermeidest.
00:01:37: Und dieser Gedanke macht mich ganz schön sauer häufig und aggressiv auch weil ich mir denke ne ich kann jetzt gerade gar nicht anders.
00:01:45: also da ist so ein Zwiespalt auch in mir merk ich.
00:01:48: d.h.
00:01:49: Vermeidung war bei mir immer schon so ein Red Flag Thema gewesen Und da kam es natürlich meiner Tochter gegenüber und das war für mich dann noch krasser irgendwo.
00:02:04: Deswegen habe ich mich auf die Suche begeben, was ganz spannend ist ... Vermeidung hat immer etwas mit einer Angst zu tun.
00:02:13: Also, vermeidung ist ein Mechanismus der ausgelöst wird, wenn eine Angst dahinter steckt.
00:02:18: Das erst mal so, dass ich als Definition rausgesucht habe.
00:02:23: D.h.,
00:02:24: die Person, die entscheiden kann ob es Vermeiden oder nicht.
00:02:29: ist eigentlich nur die Person selbst, die es hat.
00:02:32: Von außen kann es nämlich sein dass das aussieht wie Vermeidung und es einfach eine Entscheidung dagegen ist.
00:02:41: Ja, richtig!
00:02:43: Also sehr spannend.
00:02:44: du bringst jetzt auch gleich in Zusammenhang mit Angst und ganz häufig Das Lohnenswert, Vermeidungsverhalten in Bezug auf Angst zum Beispiel zu zeigen ist ja erstmal auch etwas sehr Nachvollziehbares.
00:02:57: Also bleiben wir mal bei einem keine Ahnung anderen Beispiel.
00:03:00: ich habe Angst zum zahnarzt zu gehen oder so.
00:03:04: also das kann ja vielleicht manche Menschen von sich und dann sag ich vielleicht den Zahnarzttermin ab.
00:03:09: Kurzfristig ist es etwas sehr Entlastendes, wenn ich das erst mal nicht machen muss und da jetzt nicht hin muss oder keine Schmerzen aushalten muss.
00:03:17: Das fühlt sich erstmal entlastend an.
00:03:18: Meistens macht sich dann Erleichterung breit.
00:03:21: Und kurzfristig isst es also wie so ein Selbstverstärker weil es lohnt sich halt eben für uns zu vermeiden.
00:03:28: Langfristig kann es aber auch negative Punkte mit sich bringen nämlich dass die Angst vielleicht dann nicht adressiert wird, das nicht eine neue Lernerfahrung gemacht wird.
00:03:37: Das ist das Spannende übrigens beim Thema Angst.
00:03:40: wenn wir relativ lange uns von Angst leiten lassen und tatsächlich in der Vermeidung aufgrund von Angst gehen wird die Angst potentiell sogar stärker.
00:03:50: also die baut sich eigentlich auf die Erwartungsangst.
00:03:53: die Angst vor der Angst wie man sie ja auch so schön nennt wird tatsächlich immer größer oder nicht immer.
00:03:58: Immer ist ein Wort, was ich an der Stelle streichen würde aber wird potenziell größer vielleicht so und das ist ja dann in der Langfristigkeit also eigentlich keine sinnvolle Strategie.
00:04:07: von daher verstehe ich voll dass bei dir im intern auch so aufkam er.
00:04:11: ich darf vielleicht nicht vermeiden und Vermeidung ist nicht gut.
00:04:14: jetzt machst du aber noch mal einen spannenden Aspekt auf nämlich du sagst naja im außen kann es ja auch manchmal aussehen wie vermeidung aber vielleicht ist es das gar nicht sondern vielleicht ist eine ganz bewusste Entscheidung und dann kannst ihr auch etwas mit Selbstschutz zu tun haben.
00:04:26: Hätte ich theoretisch sogar auch noch ein anderes Beispiel, was sich damit reinbringen könnte von einer Patientin?
00:04:31: Wir wollten eigentlich traumatherapeutisch arbeiten, hat tatsächlich eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung.
00:04:37: Viele viele Belastungen aus der Kindheit, wirklich auch hochraumatische Erlebnisse die sie in Kindheit und Jugend erlebt haben.
00:04:43: Und wir wollten da dran, die Patientin ist aber auch MS erkrankt.
00:04:47: Die Patientin hat gemerkt dass sich ihre MS in dem Moment wo wir daran gearbeitet haben an den traumatischen Erlehnissen und wo wir die durchgesprochen haben das sich die MS Symptomatik verschlechtert hat.
00:05:00: Jetzt kann man ja sagen, wir sind natürlich genau an dem richtigen Punkt und am wichtigen Punkt.
00:05:05: Da eigentlich weiter dran zu bleiben, weil es scheint einen Einfluss zu haben auch vielleicht das Trauma auf die MS-Symptomatik Und da wäre ich übrigens gleich auf deine Perspektive super gespannt mit dem Somatic Experiencing was du dazu denkst.
00:05:19: Die Patientin hat dann aber gesagt Ich möchte gerade nicht daran weiterarbeiten jetzt kann man von außen sagen ist Vermeidung.
00:05:26: Sie hat sich entschieden dazu, letztendlich nicht diesen Weg jetzt weiterzugehen und die Traumatherapie fortführen zu wollen.
00:05:34: Sondern sie hat gesagt ich möchte lieber so einzelne Momente vielleicht rausgreifen, die mich besonders belasten aber immer gucken dass es für mich noch gut aushaltbar ist und Nicht zu viel nicht jedes mal wenn ich komme quasi Traumaterapien machen völlig nachvollziehbar Und wir haben das dann auch als eine Art von ich sage jetzt Mal Selbstschutz definiert Auch wenn es natürlich einen Vermeidungsaspekt hat.
00:05:58: Und das ist so ein bisschen auch die Komponente, oder?
00:06:00: Wir hatten das mal im anderen Podcasts und jetzt kann man sich alles irgendwo schönreden.
00:06:04: Also, wenn mein Gehirn mir sowieso um Nachhinein das irgendwie schön redet ... Was ist dann überhaupt noch wahr?
00:06:09: Das ist vielleicht auch die interessante Frage hier an der Stelle.
00:06:13: Hat sie vermieden?
00:06:15: Ist es Selbstschutz?
00:06:16: Ist nicht einfach beides?
00:06:18: Es darf okay sein, dass sie eine Entscheidung für sich getroffen hat!
00:06:22: Und wie gehen wir damit jetzt vielleicht auch auf der therapeutischen Seite um?
00:06:25: Oder, wie gehst du damit vielleicht jetzt auch um.
00:06:27: Wenn du das hättest, würdest du sie dann versuchen drüber zu pushen im Coaching?
00:06:33: Ich habe es für mich nicht getan, weil ich einfach sehe gut, da hat sich jemand für sich entschieden und das akzeptiere ich.
00:06:39: Auch wenn ich sehe dass ist eine Vermeidungskomponente mit
00:06:41: beinhaltet.".
00:06:55: Es ist das Gleiche.
00:06:57: Vermeidung ist für mich ein anderes oder eine andere Perspektive, es ist aber das gleiche vom Grundsatz her wie Selbstschutz.
00:07:09: Weil ich vermeide und da kommt vielleicht genau das was du ja auch gefragt hast rein.
00:07:15: Ich vermeide weil ich mich noch nicht, ich sag jetzt mal stark genug fühle Gewappnet genug, bereit genug.
00:07:25: Danke genau!
00:07:26: Bereit genug fühle mich dem zu stellen was auch immer das ist der Angst dem den potenziellen Outcome dass was ich erwarte was passieren wird.
00:07:37: Ich habe noch nicht
00:07:38: genug
00:07:39: Genau ich habe noch Nicht Genug Was auch immer ich brauche getankt um Das Zu Zu bewältigen Und ich finde, das ist ein ganz wichtiger Hinweis von unserem System.
00:07:55: Es ist ein Schutz hin!
00:07:56: Also es ist ja ein Schutz... und?
00:08:01: Ich glaube dieser Punkt, diese feine Linie die du angesprochen hast Das ist immer das Entscheidende.
00:08:10: Wann fange ich an es mir schön zu reden?
00:08:15: also Ja's ist gar nicht so schlimm.
00:08:18: Das sind für mich schönredende Perspektiven.
00:08:20: Die sagen, es ist ja gar nicht so schlimm und das wird dann auch vielleicht so und so ... Ach guck mal, wenn die Zahnschmerzen ganz toll sind?
00:08:27: Ja ich kann da einfach ein bisschen Betäubungsmittel drauf schmieren, aber es ist auch gar nicht mehr so schlimm usw.
00:08:34: Ich kann wirklich Dinge unternehmen um es weiter zu vermeiden oder in der Sprache zu bleiben weiterhin aktiv zu halten.
00:08:59: Für mich hilfreich heute ist, zu gucken was braucht es um der Person... Also was muss sie tanken?
00:09:06: Um in dem Bild zu bleiben.
00:09:09: Was ist das, was die Personen vielleicht imaginär manchmal?
00:09:17: Wolltest du die Coaching-Richtung wissen dazu?
00:09:19: Das wäre also mein Vorgehen wäre potenziell Zwei Richtungen.
00:09:24: Ich würde erst mal schauen, was sind denn die MS-Symptome, die kommen?
00:09:28: Weil manchmal ... um Bezug auf deine MS-Patientin zu nehmen, weil manchmal sind Symptomatiken etwas, das als schlecht definiert ist in unserem System und unserer Interpretation dessen, was der Körper macht.
00:09:45: Voll!
00:09:45: Ja.
00:09:46: Es ist aber eigentlich eine Entladung.
00:09:49: Mhm.
00:09:51: Zum Beispiel wenn du ... Genau, wenn du mit Schock ... Menschen arbeitest den Schock hatten zum Beispiel.
00:09:56: Die fangen ja irgendwann an, denen durch Zittern zu entladen und dieses Zitern ist unkontrollierbar.
00:10:02: was für jemanden potenziell als falsch.
00:10:06: auch wenn du ich sag jetzt mal draußen anfängst dich zu schütteln oder ähnliches dann werden dich menschen angucken und werden von dir denken hey warum schütelst du dich jetzt dabei?
00:10:15: ist das eine Entladung die gewünscht ist wenn wir an Themen arbeiten?
00:10:23: Deswegen habe ich gemeint, ne?
00:10:24: Ich würde da... ...ich denke dann auch eine Klientin die dann einen Jucken zum Beispiel im Gesicht kriegt oder so ein Bitzeln oder ähnliches und das empfindet sie als super.
00:10:34: Das ist super unangenehm für Sie!
00:10:38: Und es ist Teil der Lösung.
00:10:43: Ja, es ist nach Reaktion des Körpers wie er versucht natürlich auch einen Spannungszustand vielleicht, der sich intern emotional präsentiert über den Körper abzuleiten.
00:10:55: Absolut.
00:10:56: So, das ... Weit mal die eine Seite zu gucken?
00:10:59: Was sind denn diese Symptomatiken und wie kann man eventuell durch genau das das zu erklären nicht es übergehen sondern vielleicht für sie manchmal ist es so hab ich festgestellt dass wenn ein anderes Verständnis auf das was einem oder das was dem Körper passiert weil der Körper gerade irgendwas tut was er nicht vermeintlich nicht tun soll Dass wenn da ne neue Perspektive drauf kommt Haltbarer ist für die Klienten.
00:11:27: Also im Prinzip damit, um nicht halt... also haltbarer im Sinne von es ist okay dass das passiert.
00:11:33: Das ist so eine andere Sichtweise auf einmal drauf.
00:11:36: Ja, so ein Reframing, so ne Neubewertung auch.
00:11:39: Das darf sein und das ist vielleicht sogar gut, dass
00:11:41: das so ist?
00:11:42: Genau!
00:11:45: Und wenn es natürlich schmerzhaft und unangenehm ist dann muss es super super super dosiert sein.
00:11:51: Das ist sowieso die kleine Schritte.
00:11:53: Aber das ist genau das, was ihr macht eigentlich.
00:11:56: Ja, aber das ist so cool!
00:11:58: Guck mal wie schön sie da auch gesagt hat... Ich brauche es nicht jedes Mal.
00:12:03: Mega-cool
00:12:04: Selbst wirklich nicht nur selbst Schutz, sondern auch für sich selber so einzustehen und zu sagen das ist das was ich brauche.
00:12:09: Und dass es das was Ich nicht braucht finde ich total gigantisch
00:12:13: absolut und ich meine wir dürfen ja nicht vergessen.
00:12:15: Wir sprechen jetzt hier von Traumatisierung.
00:12:17: Das heißt eine Person hat in ihrem Leben schon häufiger die Erfahrung gemacht dass über ihre eigenen Grenzen drübergegangen wird.
00:12:23: wenn ich Jetzt also therapeutisch genau dieses model wieder mit bedienen würde Also ist mir egal ob sie sagen Sie wollen das nicht aber vermeidung ist schlecht und deswegen müssen wir jetzt Aber ob sie das jetzt gut oder nicht gut finden, ob sie mir eine Grenze zeigen.
00:12:36: Ob Sie jetzt Nein sagen?
00:12:37: Das ist mir ganz egal!
00:12:38: Weil therapeutisch ist es an der Zeit das zu tun.
00:12:41: Das wäre genau das Muster, was ich bedient hätte, sie über ihre eigene Grenze drüberzubringen und ihre Grenze zum missachten.
00:12:48: Genau das, was sie in der Kindheit und Jugend immer wieder als Erfahrung gemacht hat.
00:12:52: Von daher ist dieses Grenzenwahn im Rahmen von Traumatisierung für mich zumindest als ganz zentral.
00:13:01: So
00:13:01: gut... Dass du das hier mit reinprängst, weil das ist so ein wichtiger Aspekt.
00:13:06: Als ich dazugehörte, dachte ich mir jetzt, yes!
00:13:08: Balsam für meine Seele.
00:13:09: Das ist genau das was so wichtig ist eben mal das stehen zu lassen.
00:13:17: Ich glaube dass es auch der Grund warum Vermeidung bei mir so einen... Weil es rückt sofort in eine negative Ecke.
00:13:22: Weißt du?
00:13:22: Es rückt direkt in die Bewertung.
00:13:24: Sofort in dieses Du willst es nicht tun.
00:13:26: Da ist kein... Es gibt einen Grund warum du das nicht tun Kannst, ne?
00:13:30: Das ist kein Du kannst nicht.
00:13:31: Nein, du willst nicht!
00:13:32: Vermeidung ist bei mir sofort ein... Vielleicht ist es genau dieser Punkt, dieses Vermeiden hat immer diese negative Konnotation.
00:13:43: Du machst das nicht weil du nicht fähig bist.
00:13:49: Ich will nicht wohnt in der ich kann nicht Straße.
00:13:51: Nee andersherum.
00:13:52: Ich kann nicht wohn, denn da ich will nicht Straße so um.
00:13:54: Ja,
00:13:55: ja.
00:13:57: Da ist er Sehr gut.
00:14:01: Da ist der Punkt bei mir zumindestens.
00:14:02: Ja, ich hab jetzt grad... geschmunzelt, weil also vom Prinzip her das was du ja auch vorher gesagt hast so dieses vielleicht braucht es ja auch erst noch mehr Sicherheit.
00:14:11: Vielleicht braucht es erst noch etwas im Inneren um das überhaupt dann angehen zu können und aus der Vermeidung rauskommen zu können.
00:14:16: Und ich werde da total bei dir.
00:14:18: und gleichzeitig geht das ja von derselben Hypothese aus.
00:14:21: Dir fehlt noch etwas Du bist noch nicht gut genug in Anführungsstrichen Ich mach's jetzt ganz plakativ Aber dir fehlt noch Etwas.
00:14:27: Du hast noch eine Inkompetenz und die musst du erst überwinden und dann kannst du Und da denke ich jetzt gerade so, also es fällt mir jetzt gerade erst auf.
00:14:35: Wenn du das jetzt so angesprochen hast, denk ich jetzt grad so ... Aber das ist ja eigentlich auch nicht unbedingt das was ich vermitteln möchte.
00:14:42: Also das ist jetzt auch nicht meine Haltung im Grundkehren.
00:14:44: Also schon irgendwo.
00:14:46: aber das ist eigentlich nicht die Haltung wie ich leben möchte.
00:14:49: Es ist sicherlich eine alte geprägte Überzeugung in mir die das sagt, da braucht es dann erst noch mehr.
00:14:55: Da musst du dann erst doch dich weiterentwickeln und dann kannst Du!
00:14:58: Und irgendwo ist natürlich auch ein Anteil richtig davon.
00:15:01: Ich glaube ich hatte dir das mal erzählt...
00:15:04: Was ist?
00:15:05: Krätisch gerne
00:15:06: rein.
00:15:06: Genau bevor wir weitermachen und du den nächsten Schwenk machst was ist denn die Haltung, die du vertreten
00:15:11: willst?!
00:15:12: Dass es okay ist, egal in welche Richtung.
00:15:14: Und dass das nicht mehr oder weniger von irgendetwas braucht, sondern dass die Person ganz eigenmächtig und selbstständig entscheiden kann was sie eben tun möchte oder nicht tun möchte ohne da eine Hypothese zu haben ja wenn Sie das aber mehr hätten dann Wobei und da merke ich jetzt gerade wenn ich während ich das ausspreche merke Ich gerade in mir da fängt etwas an zu rebellieren weil unter hat er das wieder Verhaltenstherapeutisch werden wir dahingehend ausgebildete das vermeidung Potenziell etwas ist, was eine Störung nicht nur aufrecht erhält.
00:15:45: Sondern sie im schlechtesten Fall sogar verstärkt.
00:15:47: Das heißt
00:15:49: wir akzeptieren den Krankheitswert, eventuell sogar Leidensdruck und das steht bei mir so einen Gegensatz dazu.
00:15:58: Da merke ich so ein richtig inneres ...
00:16:02: Ich will doch aber,
00:16:03: dass es für Sie besser wird!
00:16:05: Ich will auch aber einen Fortschritt erbringen.
00:16:08: Ich möchte damit irgendwie was hilfreich tun.
00:16:13: Dann gibt es aber diesen anderen Anteil, der in mir sagt nö.
00:16:16: Wenn die Person das doch aber nicht möchte dann will ich genau diese Haltung eigentlich auch leben.
00:16:21: dass ist okay ist wenn sie das halt nicht möchte Punkt fertig aus
00:16:28: zwei Punkte dazu.
00:16:28: Ich habe das Gefühl dass dein ich sag mal den menschsein Anteil da so ein bisschen dem gegenüber steht was du gelernt hast.
00:16:38: und Die Menschen kommen ja zu dir.
00:16:41: Ich glaube, da ist es wichtig zu trennen was mein persönliches und professionelles.
00:16:46: Weil die Menschen kommen jetzt zu dir?
00:16:49: Ja
00:16:49: genau weil sie Hilfe wollen dabei
00:16:51: eben.
00:16:52: Also du hast ganz konkret den Auftrag sie aus der Vermeidung rauszuholen.
00:16:58: Und manche kommen ja auch nicht.
00:16:59: Weil
00:16:59: sie alleine nicht kommen.
00:17:00: Genau sagen wir auch ich will lernen mit der Angst anders umzugehen so.
00:17:06: Das ist eine ganz andere Perspektive als ich bei meinem Kind zu Hause habe.
00:17:10: Die hat mir nicht den auf.
00:17:12: Natürlich, ich bin Mutter und damit habe ich irgendwo den Auftrag wenn auch nicht so ausdrücklich aufgeschrieben.
00:17:23: aber ich habe den Auftakt meinem Kind beizubringen wie Leben funktioniert in einer gewissen Form
00:17:31: Und wie wir vielleicht auch unseren Gefühlen begegnen können.
00:17:33: Ja Genau, das fällt für mich da alles mit rein.
00:17:39: Wie leben als Mensch mit all den Gefühlen und Dingen die ich nun mal so habe und wahrnehme und die mir so täglich passieren wie ich damit umgehen kann?
00:17:51: Und natürlich möchte ich dann nicht dass mein Kind in Vermeidungen hängen bleibt!
00:18:00: Ja...und
00:18:04: ich möchte auch nicht dass weil ich immer Druck von außen ausgeübt habe, sie lernt das Vermeidung überlebt oder die Brücke, die sie bilden muss.
00:18:15: Weil das ist im Prinzip das was fehlt.
00:18:17: Du stehst auf der einen Seite vom Fluss und weißt du wirst es auf der anderen Seite aber du siehst keinen Weg ums mal ganz abstrakt zu machen.
00:18:26: Um mal das ganze Emotionsding rauszumachen.
00:18:29: Aber du sieest keinen Weg.
00:18:30: Der Fluss keine Ahnung.
00:18:32: Im Zweifel siehst du, dass da Wasser drin ist.
00:18:34: Du weißt nicht wie tiefer es ist und was für Fische da dran sind.
00:18:36: Und das ist keine Brücke in der Nähe.
00:18:38: Oh, da
00:18:39: sind noch von Angst hinter Krokodile, die dich betrohen?
00:18:42: Oder vielleicht siehst Du Piranhas Hochspringen!
00:18:44: Ja genau.
00:18:45: Das Bild
00:18:45: kann
00:18:47: dimensionsmäßig erweitert werden... ...und wenn du's jetzt nochmal ganz krass machen willst mit dem Zahnarztermin, der ansteht, ist es so, dass von hinten quasi eine Wand kommt, die Dich irgendwann in den Fluss rein drücken würde außer du Findest du einen Weg über den Fluss drüber oder ...?
00:19:04: Über die Wand.
00:19:06: Oder du löscht's halt die Wand, dann nehmt ihr den Arzttermin ab, um bei dem Bild zu bleiben.
00:19:10: Ja, stimmt!
00:19:14: Und eigentlich geht es doch darum für mich als Mutter zumindestens zu sagen okay was braucht sie, um den Weg für sich zu finden und zwar so selbstständig wie möglich von mir unterstützt.
00:19:27: ja Aber ich sag ihr doch nicht, ob diese ja jetzt eine Mauertreppe drüber bauen muss.
00:19:32: Ob sie sich ein Boot bauen muss?
00:19:34: Ob's die sich einen Taucheranzug leisten muss?
00:19:36: Verstehst du was ich meine?
00:19:37: Ja!
00:19:39: Wenn ich aber Druck ausübe... ...was ja wieder diese Wand da im Hintergrund wäre... ...provoziere ich ne Entscheidung und vielleicht einfach ne Entscheidung, die heißt okay dann schwamm ich dadurch.
00:19:52: Aber das ist nicht etwas, was sie dann ohne Druck beim nächsten Mal wiederholen kann.
00:19:56: Also ich weiß nicht, ob das irgendwo Sinn macht.
00:19:58: Aber für mich ist es so eine... Das ist keine gute Lernerfahrung?
00:20:02: Genau!
00:20:02: Das wollte
00:20:03: ich gerade sagen.
00:20:04: Okay dann bitte.
00:20:06: Nee, darfst gerne fortführen.
00:20:09: Das war genau mein Gedanke dieses... Es ist keine Gute-Lern-Erfahrungen die wir ja eigentlich schaffen wollen im Sinne von.
00:20:17: Ich habe jetzt für mich eine Selbstwirksamkeit kreieren können.
00:20:22: Ich konnte etwas mit meinen eigenen Fähigkeiten lösen und eine gute Erfahrung machen, sondern das ist ein.
00:20:27: ich wurde da jetzt irgendwie zugezwungen.
00:20:29: Ich habe zwar eine Erfahrung gemacht und ich hab auch die Erfahrung gemacht dass ich überlebt habe oder ne?
00:20:33: Das ist einigermaßen gut vielleicht ausgegangen ist aber es wäre sehr unangenehm.
00:20:37: eigentlich werde ich auch in diesem moment nicht gerne gewesen wenn ich's mir jetzt noch mal in der rückschau aussuchen könnte und das haben ja tatsächlich Gar nicht mal so selten auch Kinder, die getränkt werden sich etwas zu stellen.
00:20:51: Sie haben danach schon das Erfolgserlebnis?
00:20:53: Ja ich hab's geschafft!
00:20:54: Das ist natürlich etwas sehr Verstärkendes im Sinne von ah okay Ich kann mich meiner Angst also auch stellen, braucht sie nicht unbedingt vermeiden und kann mich danach stolz zum Beispiel fühlen Und gleichzeitig kann sich der Weg während wir nicht vermieden haben Also dass Aushalten der Angst trotzdem sehr unangenehm angefühlt haben.
00:21:13: Fällen.
00:21:13: Also auch mit Druck oder ohne Druck, also wenn es selbstbestimmt ist kann es sich potenziell unangenehm anfühlen in den Momenten?
00:21:20: Ich glaube aber dass die Abspeicherung sozusagen im Gehirn besser funktioniert, wenn das etwas Selbstgewähltes war als wenn es etwas fremdauferlegtes war.
00:21:29: Das ist meine Hypothese, das könnte ich jetzt nicht mal belegen, aber das ist irgendwie so für mich mein Eindruck aus meinen Erfahrungen und in Begleitung, aber auch mit mir selber ehrlicherweise.
00:21:39: Ja,
00:21:39: ja!
00:21:42: ziemlich verankert in mir habe, ehrlicherweise.
00:21:44: Jetzt wurde es so... Also ich merke das mein Inneres nickt und das ist die Hypothese, die auch anlege Und Es geht gar nicht darum für mich zumindestens weil du ja auch noch gesagt hast ne?
00:21:59: Das ist beides unangenehm!
00:22:00: Es ist eine andere.
00:22:01: also Ja Ist Beides Unangenehmen An unterschiedlichen Stellen und Mir persönlich Geht's Gar Nicht Darum Das Unangenehme immer zu vermeiden.
00:22:09: Da haben wir auch wieder, vermeiden ne?
00:22:10: Ja
00:22:11: genau!
00:22:12: Aber witzig ich wollte genau diese Worte in der Kombination wie du sie gerade genannt hast.
00:22:16: Natürlich!
00:22:20: Wie manifestiert das auch ist es echt Wahnsinn.
00:22:25: Ich denke auch dass das was ist was wir beide jetzt sicherlich gelernt haben oder wahrscheinlich nicht nur wir sondern dass Menschen das über auch die Erfahrungen die sie in ihrer Kindheit machen definitiv auch erlernen, wie man mit Vermeidung umgeht und wie man die Dinge angeht in Anführungsstrichen.
00:22:46: Ich denke das ist definitiv etwas was man genau in solchen Situationen der Kindheit wie ich die jetzt mit meiner Tochter zum Beispiel habe, die man dort lernt.
00:22:56: Absolut!
00:22:56: Ich weiß nicht ob es das in dir auch gibt in mir zum Beispiel gerade um das Thema Vermeiden oder auch Umgang mit Angst.
00:23:03: Ich hab früher ganz häufig Angst gar nicht zulassen wollen, also gerade so in der Jugendphase.
00:23:09: In der Kindheitsphase glaube ich war das noch anders?
00:23:11: Ich denke wenn man da jetzt unsere Eltern fragen würde, würde man wahrscheinlich schon oder könnten wir wahrscheinlich auch hören doch da war Angst und so und so.
00:23:21: In die Jugendphase weiß ich dass sich ganz häufig ganz bewusst das wie versucht habe auszublenden!
00:23:27: Ich mach mal ein Beispiel Wir waren gemeinsam mit einer Freundesgruppe unterwegs gewesen und waren dann irgendwann abends quasi bei einer Freundin zu Hause angekommen, die hatte Sturm frei.
00:23:38: Und da war eine riesengroße Spinner!
00:23:42: Riesengroß in Anführungsstrichen, das war halt so.
00:23:44: wie heißen diese Winkelspinnen glaube ich?
00:23:46: Also schon größere Spinner und die auch relativ schnell unterwegs war.
00:23:50: Und grad die ganzen Mädels... Spitter und Angst.
00:23:55: Und ah, kann das jemand wegmachen?
00:23:56: Kann das jemand
00:23:56: weggmachen?".
00:23:57: Ich weiß ich habe es auch in mir empfunden.
00:23:59: Ich hab auch Ekel und ich hab auch Angst in mir entfunden aber ich wollte cool sein.
00:24:04: Und ich wollte diejenige sein, die auf gar keinen Fall diese Angst nach außen zeigt.
00:24:08: Auf gar keinen fall weil ich habe keine Angst.
00:24:11: Ich doch nicht!
00:24:13: ganz beherzt in diese Ecke reingelaufen, auf diese Spinne zu und habt die wirklich mit der blanken Hand versucht anzufassen.
00:24:20: Sie ist weggekrabbelt, also schneller als
00:24:22: ich!
00:24:23: Aber ich war voll mutig, sie einzufangen – mit der Hand.
00:24:29: Wohl bemerkt ohne Konsum von Alkohol.
00:24:31: Also ohne Konsuum jeglicher ... Ich sag jetzt mal vielleicht auch Angstlösen der Mittel oder sowas?
00:24:36: Ganz interessant.
00:24:37: Das heißt, ich hab versucht besonders stark nach außen hinzuwirken aber ich weiß In drinnen hat sich alles zusammengezogen und wollte auch fliehen.
00:24:47: Und wollte genauso reagieren wie die anderen, hab mir das aber selber nicht erlaubt.
00:24:52: Weil ich stark sein wollte.
00:24:54: Weil mich als cool angesehen werden wollte.
00:24:56: Schau mal die ... Jo, die kann das!
00:24:58: Die hat keine Angst.
00:25:00: Also diesen Zugang zu Angst?
00:25:02: Jaa...
00:25:03: Und zur Vermeidung dass ich das spüre und dass ich es wieder zulasse und authentisch mit mir werde, habe ich erst wieder lernen dürfen kam tatsächlich bei mir erst im Rahmen dann auch der, ich sag jetzt mal des Studiums.
00:25:17: Kam das mehr und mehr?
00:25:20: Und dann nochmal in der Konfrontation mit den Inhalten in der Ausbildung, der psychotherapeutischen Ausbildung wo ich für mich auch noch einmal draufgeleuchtet habe und gemerkt hab ach ja spannend.
00:25:30: Ja Angst ist eine Emotion zu der ich mir den Zugang ganz häufig verboten habe nach außen zumindest auszuleben.
00:25:44: Du warst gefragt, was bei mir auch so ist.
00:25:46: Ja, definitiv und ... Deine Geschichte lauschend ist mir aufgefallen, dass du es ja trotzdem geschafft hast?
00:26:01: Na egal!
00:26:02: Warte ganz kurz ich sortiere mich gerade einmal, was ich sagen möchte.
00:26:06: Kenne ich.
00:26:07: Angst is ne sehr lebende Emotion kann eine sehr lebenden Emotion sein.
00:26:12: das heißt in dir muss es irgendwo einen Zugang gegeben haben zu genug Ressource um die Brücke wiederzunehmen.
00:26:18: als Beispiel.
00:26:19: Das heißt, du hattest irgendwo eine Brücke ... Um für diesen Moment sie aufzupusten und sie über den Fluss zu machen?
00:26:27: D.h.,
00:26:27: diese Kompetenz besitzt du irgendwo in dir.
00:26:31: Der Zugang zur Angst sei mal ne?
00:26:33: Ja okay!
00:26:35: Der ist vielleicht in dem Moment ... In den Hintergrund geraten... Und vielleicht war das die Brücken.
00:26:45: Also ich glaube dass worauf ich hinaus will Ich versuche oder andersrum, ich verstehe mittlerweile ganz häufig Ja, Angst ist bei uns beiden jetzt.
00:26:54: Vielleicht auch in unserer Familie.
00:26:55: Das ist zu weitgegriffen aber definitiv bei uns Beiden.
00:27:00: Ich saß ... ich weiß nicht, es war in irgendeiner Ausbildung die ich gemacht habe?
00:27:10: Genau da ging's um die Grenze zwischen Therapie und Coaching Und da war auch die Frage wovor hast du eigentlich Angst?
00:27:16: Mhm!
00:27:17: Und ich saß in diesem Raum und alle haben so erzählt ja davor dass mein Kind stirbt alle möglichen Sachen.
00:27:26: Und ich hab mir das so angehört und hab das versucht auf mich zu übertragen, und habe gemerkt ... Ich hab keine Angst!
00:27:38: Und ich habe dann auch ... Ich habe dich zur Scheiße gefühlt in dem Moment oder hast du ein bisschen gesagt, okay irgendwas ist hier komisch, Moment kurz, ich komme auf keiner ... Also, ne?
00:27:46: Und ihr habt dann genau das formuliert als ich dran war und ich hab gesagt, mein erster Impuls ist ich hab keine angst.
00:27:53: Ich vermute ich hab schon Angst.
00:27:54: aber also wenn du mich jetzt so Point-Planck, also
00:28:01: fragst.
00:28:02: Wir genauso unvermittelt fragst einfach so wovor hast du Angst sag ich dir?
00:28:06: Nix!
00:28:10: Ja
00:28:11: spannend.
00:28:12: Auch ich hab mir diesen Zugang erst erarbeiten müssen auch einfach weil und das ist dann sowas was nach hinein kommt wie bei dir die Geschichte mit der Spinne kommt kommen bei mir im Nachhinein auch so Geschichten wo ich bin denke okay das stimmt eigentlich nicht gerade so um dunkel nachts nach Hause laufen.
00:28:27: meine Fresse hat mir Angst gemacht, heute mittlerweile wirklich nicht mehr.
00:28:33: Oder andersrum weil ich die Angst bewusst wahrnehmen kann und das okay für mich ist dass sie mit mir läuft.
00:28:37: Und ich weiß, dass durch die Angst ich einfach ein bisschen bewusster mit meiner Umgebung umgehe.
00:28:42: aber früher war es so, dass ich mich nach jedem Knacken umgedreht habe Auch wenn ich nur erzähle, reißen sich meine Augen auf übrigens.
00:28:53: Also ich war wirklich hyperfokus auf jegliches Geräusch und Interpretation von allem in meiner Umgebung.
00:28:59: Und also für mich nachts alleine irgendwo lang zu laufen war eine Riesenherausforderung.
00:29:08: Kann ich gut nachempfinden?
00:29:09: Ich denke das kennen ... Also vermute ich jetzt mal gerade auch viele weibliche Personen.
00:29:16: dieses Gefühl von Unsicherheit.
00:29:18: Ich glaube, das ist ja auch was, was wir ganz häufig geprägt kriegen von zu Hause und so.
00:29:23: Das passt auf dich auch.
00:29:24: Natürlich,
00:29:24: wenn passieren Überfälle.
00:29:25: Genau!
00:29:26: Nachts in der dunklen Gasse und andere Gewaltverbrechen oder auch sexuell motivierte Verbrechen Ja.
00:29:34: Und dann gab es diesen Moment wo ich über den Parkplatz damals noch bei der Audi bin und das war gerade... ...das Licht.
00:29:43: Es war Abenddämmerung, es war im Winter und nicht Abenddämmerungswahl.
00:29:47: Abend, ne?
00:29:47: Ich glaube halb sieben oder sieben und da ist es im Winter nun mal schon dunkel.
00:29:52: Und aufgrund von der Baustelle waren die Lichter, die sonst immer anwahren aus.
00:29:56: Und ich bin über diesen Parkplatz und irgendwann kam mein Chef eine Woche später oder so... ...und ich bin immer wieder über den Parkplatz, habe immer wieder Angst gehabt!
00:30:03: Eine Woche später hat mein Chef dann gefragt, eine Umfrage gemacht ob's denn jemanden gibt, der sich davon gestört fühlt dass dort kein Licht ist.
00:30:09: Das ist eine Umfrage, die von der Audi kam.
00:30:11: Wow!
00:30:12: Dann fand ich auch cool, dann hab' ich mich gemeldet und hab gesagt, dass ich mich unwohl fühle da über den Parkplatz nachzuleihen zu gehen.
00:30:18: Und anstatt er so sagt, ah okay nehmt mich mit.
00:30:19: Danke für die Infosachde.
00:30:22: Ja fragt doch das nächste Mal ob ein Kollege mit dir mitläuft oder nimm noch eine Taschenlampe.
00:30:26: oder also schlimm ist es doch gar nicht.
00:30:28: Also es war... Genau!
00:30:30: Und ich glaub... ja und das ist so.
00:30:33: die Erfahrung glaube ich, die ich häufig gemacht habe wenn ich Angst geteilt habe, ist, dass man mir Lösungen vorgeschlagen hat Und ehrlicherweise in der Taschenlampe zu nehmen, hat es für mich nicht besser gemacht.
00:30:44: Ich sag's mal so platt wie das ist und dieses vielen Dank für die Information.
00:30:48: Das hab ich auch schon probiert!
00:30:50: Meine Handy-Taschenfunzel ist aber absolut nicht hilfreich... ...und damals die Idee nur einen männlichen Kollegen zu fragen ob bei mir zu meinem Auto begleitet?
00:31:03: Boah krass
00:31:03: ne?!
00:31:04: Wie sehr will ich denn hier damm...?
00:31:07: Damsel in Distress, wie nennt sich das denn?
00:31:11: Reden des kleines Mäuschen.
00:31:13: Wie sehr will ich der dieses Bild bitte noch...
00:31:16: Ja
00:31:17: Dann bin ich komplett unten, also das war so die Überlegung.
00:31:20: oder diese Spannte dann
00:31:21: bin ich Komplett unten durch, ne?
00:31:23: Dann nimmt man mich nicht mehr ernst und entlang nicht mehr vervoll Wenn ich das zulasse dass ich quasi so dieses typisch weiblich, ne Die hat vor allem Angst die muss begleitet werden wenn ich diese Frauenrolle Wenn ich dann das nächste Mal irgendetwas sage, nimmt mich keiner mehr ernst.
00:31:39: Ja... Das ist auch interessant!
00:31:43: Also wenn ich Angst quasi nach außen zeige, dann bin ich nicht mehr stark, dann werde ich nicht ernst genommen, dann werd' ich in meiner Kompetenz vielleicht auch nicht gesehen.
00:31:50: Dann bin ja das kleine Mäuschen was irgendwie versorgt werden muss.
00:31:55: Ja super!
00:31:57: Und was
00:31:57: da übrigens
00:31:58: kommt?
00:31:59: Gar gespannt!
00:32:01: Weißt du was wir vermieden haben?
00:32:04: Hilfe anzunehmen
00:32:08: Exakt, also im Prinzip war die Angst vor der Sache nicht so schlimm wie die Angst davor.
00:32:14: ... bloßgestellt zu sein oder sich in seiner eigenen Verletzlichkeit zu zeigen.
00:32:21: Oder sich zu zeigen, in seine Angst.
00:32:23: Das
00:32:23: ist auch spannend!
00:32:24: Ja es hat eigentlich ein soziales Thema gerade, ne?
00:32:26: Also wenn das so mehr wir jetzt da reingehen, dann ist die Soziale was bei meiner Anekdote eigentlich auch so und bei deiner auch gerade.
00:32:33: Da waren ja total die Ebenen wo's sich doch wieder überschnitten hat nämlich... Was denken denn jetzt eigentlich die anderen, wenn ich...?
00:32:40: Und wie will ich im Aussen... Welche
00:32:42: Identität will ich darstellen?
00:32:43: Ja, genau!
00:32:44: Ich die Starke!
00:32:46: die starken.
00:32:48: Die Kompetenten, die selbstsicheren, die kein Problem damit haben.
00:32:51: Ja
00:32:52: und es ist interessant auch da das Vermeidung eigentlich drin.
00:32:56: Super lustig!
00:32:56: Das hatten wir doch
00:32:57: schon
00:32:57: mal Jule.
00:32:58: Wir haben doch auch schonmal festgestellt dass wir eigentlich immer selbst wenn... Vermeiden?
00:33:02: Genau.
00:33:03: Selbst wenn wir irgendwas sozusagen nicht vermeiden, vermeiden wir automatisch etwas anderes.
00:33:07: Das ist ja die Crux eigentlich an der Geschichte.
00:33:10: also wenn ich jetzt zum Beispiel besonders harmoniebedürftig bin dann vermeide ich vielleicht ein Konflikt.
00:33:14: Oder umgedreht, wenn ich jetzt besonders konflikt ... Wie hat meine damalige in der Supervision gesagt?
00:33:21: Sehr streitbar bin, glaube ich.
00:33:23: Streitbar hatte sie für Erwendet als Wort.
00:33:24: Wenn ich sehr streitba bin, dann vermeidte ich Harmonie!
00:33:28: Also ...
00:33:30: Das
00:33:31: ist doch super spannend.
00:33:32: Also wir vermeiden immer irgendwo irgendwas und das ist ja jetzt dann also auch vielleicht die Frage, was es dann vielleicht weniger schmerzvoll eigentlich auch für uns zu vermeiden?
00:33:40: Das eine scheint ja weniger schmärtsvoll zu sein als das andere.
00:33:43: Es scheint also weniger Schmerz voll zu sein sich durch die Angst auf dem dunklen Parkplatz durchzudrücken, sich durch der Angst durch diese Spinne durchzutrücken statt Die Angst anzugehen, die soziale Unsicherheit aufkommen könnte wenn ich mich ängstlich zeige in Bezug auf diese Situation auszuhalten.
00:34:04: Es ist also ein Abwägen.
00:34:07: Welche Komponente ist unangenehmer sozusagen?
00:34:12: Und therapeutisch wäre es ja jetzt dann eigentlich spannend nicht zu sagen okay jetzt musst du halt über den Parkplatz laufen und dich da sicher fühlen sondern ok dann zeig dich doch mal authentisch in der schlimmsten Angst nämlich in dem Fall exponiert in deiner Unsicherkeit vor anderen.
00:34:26: Hilfe
00:34:27: Ja, im Hilfe annehmen.
00:34:28: Im Nicht-jenige sein, die alles selber lösen kann?
00:34:32: Richtig!
00:34:33: Super spannend!
00:34:34: Es bringt sich jetzt auf eine ganz andere Ebene.
00:34:36: Das heißt manchmal sind quasi die Dinge, die wir denken und die wir da vermeiden eigentlich vielleicht auch Ausdrücke oder andersrum.
00:34:48: Wenn uns Dinge ängstigten und wir sie aber trotzdem manchmal tun, vermeiden mir damit etwas anderes was uns eigentlich viel mehr ängztigt.
00:35:00: Ja, let that sink in.
00:35:01: Das hab ich auch gerade gesagt so wow okay das macht auch grad bei mir noch mal so ein ... Das hab' ich noch nie gedacht!
00:35:07: Das ist grade wirklich ein Erhabenerlebnis für mich.
00:35:15: Super spannend.
00:35:17: Ich war noch bei diesem Punkt den du eben gesagt hast mit dem wir vermeiden eigentlich immer was.
00:35:29: und hier kommt natürlich meine Wahrheit wieder rein weil was ist denn dann wahr wenn wir eigentlich immer etwas vermeiden?
00:35:39: Jetzt stellt doch nicht solche Fragen, die ich
00:35:41: nicht beantworten
00:35:42: kann, Julia.
00:35:44: Ja vielleicht ist es auch manchmal das?
00:35:45: Wieso willst du denn vermeiden dass du darauf keine Antwort hast?
00:35:49: Ja ja super spannend.
00:35:50: deswegen habe ich's ausgesprochen was ich gedacht hab in dem Moment.
00:35:53: Äh ja auch das wieder ne?
00:35:55: Es geht auch wieder um die Außenwahrnehmung.
00:35:57: also auch da.
00:35:57: Balos!
00:35:57: Hallo!
00:35:59: Aber die Frage ist doch... Ich versuche so ein bisschen für mich so einen Griff dran zu kriegen worums dann eigentlich geht.
00:36:15: vielleicht eine, also das wäre jetzt mein Gedanke dazu, eine Flexibilität zu bekommen.
00:36:19: Also erst mal einen Bewusstsein zu bekommen, ne?
00:36:23: Zu sehen okay ich vermeide gerade.
00:36:25: was genau vermeide ich eigentlich grade.
00:36:27: Also auch da weil das haben wir ja gerade festgestellt dass es manchmal gar nicht unbedingt um die Vermeidung geht wie wir eigentlich denken um dies geht sondern vielleicht auch eine andere Vermeindung im Hintergrund steht und so weiter.
00:36:36: Also das man ganz bewusst quasi hinschaut Und dann flexibel wird zu sagen Ich möchte heute Jetzt hier in diesem Moment, die und die Vermeidung angehen.
00:36:51: Ich möchte mich genau bewusst dieser Vermeidung stellen... ...und vielleicht morgen auch nach anderen.
00:36:56: Und vielleicht auch akzeptieren, dass es heute okay ist, dass ich mich diese anderen Vermeindungen, der ich mich vielleicht morgenstellen möchte oder übermorgen, heute nicht schneller da auch weich mit sich zu bleiben.
00:37:09: Vielleicht das?
00:37:10: Ich merke das bei mir Vermeiden immer noch echt
00:37:12: dieses.
00:37:13: Ich merke, dass alleine das Wort Vermeidung bei mir so einen ... Auslöst.
00:37:18: So ein
00:37:20: Ö darf ich nicht?
00:37:21: Oder so ein ö bödes Wort dafür oder was kannst du es genauer?
00:37:25: Warum überhaupt?
00:37:28: Also ich glaube, Vermeindungen ist für mich so ein negatives
00:37:31: Label
00:37:33: für Verhalten.
00:37:35: Ja.
00:37:36: Warum überhaupt, warum... Überhauptes Vermeitungen nennen.
00:37:40: Warum kann ich nicht sagen okay, das ist das, was ich aktuell mache.
00:37:43: Sie haben mal dahingestellt, wie es sich interpretieren lässt.
00:37:46: Weil es ist eine Interpretation
00:37:48: immer!
00:37:50: Ja wenn wir das jetzt ganz nett
00:37:50: und freundlich selbst schützen.
00:37:54: Und
00:37:56: was passiert, wenn ich jetzt einfach mal etwas anderes probiere?
00:38:03: Bei dir mal nicht reinzugehen und zu sagen Ich bin die starke Kuhle... ...die euch alle beschützen kann.
00:38:13: Und bei mir ja okay, ich bin die, die nach Hilfe fragt, die Schutz braucht Die bitte jemanden hätte, der sie begleitet.
00:38:19: Ja!
00:38:22: Das wäre so das andere Tun gewesen.
00:38:24: und vielleicht... ja ich weiß nicht Ich vermeide immer irgendwas.
00:38:33: Okay wenn ich das eine vermeide, vermeide ich das andere.
00:38:36: Wo ist die
00:38:37: Linie?
00:38:39: Und wer entscheidet es?
00:38:40: Wenn du dir jetzt Hilfe quasi suchst, vermeidest du ja selber alleine diese Angst auszuhalten.
00:38:46: Genauso umgedreht, wenn ich auch gesagt hätte wie alle anderen Mädels, ah Hilfe kann
00:38:50: jemand bitte die Spinner wegmachen.
00:38:52: Dann hätte ich vermieden diesen Kontakt zu forcieren und mir vielleicht auch die Erfahrung zu ermöglichen.
00:39:00: Guck mal!
00:39:01: Ich kann das doch eigentlich mit der Spinne auch mit der Angst.
00:39:04: Also ja, wir hätten auch da wieder vermieden.
00:39:09: Und vielleicht ist das auch okay?
00:39:12: Vielleicht wie gesagt ... Das war was ich meinte mit Flexibilität.
00:39:15: Vielleicht darf es in dem einen Moment die Vermeidung sein und im anderen Moment die Vermeidung oder andersrum.
00:39:21: Darf es in den Moment der eine Selbstschutz sein und in einem anderen Moment der andere Selbstschutze sein.
00:39:26: Und das bringt mich gerade noch mal gedanklich zum Anfang zurück.
00:39:31: Vielleicht kann ich einfach schauen, wie viele Ressourcen habe ich gerade in diesem Moment?
00:39:38: Wo stehe ich gerade mit meiner Patientin?
00:39:40: Wie geht's mir grade?
00:39:41: und da vielleicht davon ist auch abhängig machen.
00:39:44: Ja, okay Das muss
00:39:47: daraus schon nehmen.
00:39:50: ja Ja
00:39:53: das glaube ich schön.
00:39:55: vermeidung Vermeidung ist für mich immer ein Auftrag.
00:40:02: Ich muss damit etwas tun.
00:40:06: Ich muss das verändern.
00:40:07: ich muss Vermeidung is Schlecht, Böse muss sich ändern.
00:40:14: Das ist in meinem Kopf oder in meinem System so gewesen immer und das ist auch glaube ich das was diese Schule gemacht hat.
00:40:20: die haben gesagt wir wollen nicht dass ihr Kind vermeiden lernt.
00:40:28: Die haben genau in dieses Vermeidung es schlecht.
00:40:30: vermeidung muss verhindert werden reingeschossen in Anführungsstrichen Und vielleicht ist es genau das?
00:40:37: Vielleicht darf ich akzeptieren Und auch lernen, dass Vermeidung existent ist und das sich mit ihr nichts machen muss.
00:40:51: Sondern, dass etwas passieren wird, sobald mein System genug Kapazität hat um etwas damit zu tun.
00:41:00: Ja sehr schön.
00:41:03: So mal Summarum quasi.
00:41:04: Vermeiden können wir nicht vermeiden?
00:41:09: Das finde ich ein sehr schöner Schluss!
00:41:14: Und vielleicht ist das auch völlig in
00:41:15: Ordnung.
00:41:16: Vielleicht ist es gar nicht negativ, sondern es hat auch was sehr schützendes.
00:41:22: Gerade jetzt im Bezug auf deine Tochter habe ich gedacht ... Darf ich quasi auch nennen?
00:41:29: Worum es ging und welche Vermeidung konkret gemeint war oder lieber nicht?
00:41:36: Ja!
00:41:36: Mach mal, sonst schreien wir's raus im schlechtesten Fall.
00:41:40: Also ich meinte jetzt ... Wenn sie jetzt vermeidet in die Schule zu gehen?
00:41:46: Das hat Sie ja gar nicht vermieden!
00:41:48: Das war ja nur das... Sie hat ja den Konflikt der in der Schule nicht geklärt gewesen ist für Mieden.
00:41:53: Ja
00:41:55: okay, also sie vermeidet den Konfekt an der Schule so und wenn sie ihn jetzt nicht vermeiden würde was macht sie denn dann?
00:42:03: Was vermeidet sie denn da?
00:42:04: Dann vermeidet sich auf sich selbst zu hören.
00:42:07: Dann vermeidet sie, sich selbst den Raum zu geben mit all dem Gefühl was da ist und sie geht vielleicht über eine innere Grenze drüber vielleicht auch aus der sozialen Anpassung übrigens heraus.
00:42:24: und vermeidet haben wir wieder das Thema.
00:42:27: ne?
00:42:27: Eine soziale Abwertung, eine vermeintliche sozialer Abwertungen also es wäre auch ein Vermeiden.
00:42:40: Ich glaube, du kannst alles so drehen, dass du irgendwas vermeidest.
00:42:43: Das ist genau das was du sagst ne?
00:42:44: Wenn ich möchte wenn ich dir Vermeidung unterstellen möchte Dann bekomme ich das hin und wenn ich... das ist glaub' ich auch das was mich so geärgert hat in diesem Gespräch letzten Endes Dass Vermeiden als Totschlagargument genutzt würde Warum es wichtig ist in die Schule zu gehen anstatt mal zu sehen.
00:43:03: Was hat denn das ausgelöst?
00:43:05: warum will sie dann nicht mehr zur Schule gehen?
00:43:07: Ja Sie vermeidet den Konflikt Weil, und das ist genau der Punkt, der nicht gesehen wurde.
00:43:12: Weil sie versucht hat ihn zu klären und ihr nicht geholfen wurde?
00:43:15: Weil sie um Hilfe gebildet hat und sie ignoriert wurde weil sie gesagt hat ich möchte das bitte klären Und sie weggeschickt wurde.
00:43:21: Sie hat an drei verschiedenen Stellen mit drei verschiedenen Erwachsenen gesagt da gibt es einen Konflikt und Ich möchte diesen gerne geklärt haben und wurde weg geschickt.
00:43:32: Dass sich dann kein Bock habt noch zu einer vierten fünften siebten Person zu rennen
00:43:36: sehr nachvollziehbar
00:43:38: Ich finde ich auch ehrlicherweise so, aber das hat keiner gesehen.
00:43:41: Sondern es war ein Nein.
00:43:43: sie vermeidet dass sie also Sie vermeidet Das zu lösen das noch mal anzusprechen und geht deswegen nicht in die schule.
00:43:52: Ja
00:43:55: Wo vermeidet ihr jetzt gerade hinzusehen?
00:43:57: ja ja auch spannend ja genau Ich würde Ehrlicher Weise total gerne weil ich habe doch so viele Gedanken zu dem thema Vermeidung Warum ist es jetzt therapeutisch überhaupt sinnvoll, Expositionstherapie zum Beispiel zu machen?
00:44:12: Wenn wir doch eh mal hochverweiden.
00:44:15: Das nehmen wir gleich auf!
00:44:16: Die Folge hier ist rund aber das nehmen wir jetzt gleich dann auf.
00:44:19: als nächstes für euch Zuhörende darauf die Woche.
00:44:23: Genau, sehr gut.
00:44:25: Damit sind wir am Ende von dieser Folge von gefühlt gedacht angekommen.
00:44:31: wenn dich etwas aus der Folge berührt hat Wenn du Gedanken, Fragen oder auch Themenwünsche mit uns teilen möchtest dann schreib uns doch einfach!
00:44:53: Und jetzt noch ein Aufruf in eigener Sache.
00:44:55: Wir sind noch ein junger Podcast und freuen uns deshalb riesig über alles, was uns hilft weiter zu wachsen!
00:45:01: Über Feedback, über Nachrichten, über geteilte Folgen mit all den Personen die es vielleicht aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis interessieren könnte – über einen Follow auf Instagram und natürlich auch über eine Bewertung auf der Plattform, auf der du uns
00:45:15: hörst.
00:45:15: All das hilft uns dabei, zu wachsen und größer zu werden.
00:45:18: Danke dass Du heute dabei warst dass du mitgefühlt, mitgedacht und mitgehört hast.
00:45:25: Bis zum nächsten Mal bei Gefühl gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches erleben!
Neuer Kommentar