Du bist gut genug und darfst dich trotzdem verändern
Shownotes
In dieser Folge erfährst du:
- warum Selbstakzeptanz Veränderung nicht verhindert
- weshalb der innere Kritiker nicht dein einziger Motor ist
- wie Motivation aus Sinn statt aus Druck entstehen kann
- was Generationen voneinander lernen können
- warum persönliches Wachstum auch ohne Selbstoptimierung möglich ist
Eine Folge über Selbstannahme, innere Motivation und die Freiheit, sich weiterzuentwickeln ohne sich erst beweisen zu müssen.
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Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:01: Herzlich willkommen zu gefühlt gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches erleben.
00:00:08: Wir sind Julia
00:00:09: und Johanna und sprechen mit viel Herz und Offenheit über das was sonst nur in unseren Gedanken bleibt!
00:00:22: Hallöchen!
00:00:25: Und du bist total eager rein zu jumpen, richtig?
00:00:28: Ich bin gerade richtig unter Strom.
00:00:29: Wir hatten gerade noch mal... I'm ready to take off.
00:00:35: Richtig reinzuspringen.
00:00:36: Ich habe ganz viele Gedanken merke ich gerade die eigentlich alle gleichzeitig raus wollen und dann bin ich jetzt gespannt wie gut mir das gelingt die alle zu sortieren und einigermaßen nachvollziehbar vielleicht auch noch nach außen zu bringen.
00:00:47: Die letzte Folge Vermeidung hat bei mir ganz viel aufgeworfen.
00:00:52: Und wir waren jetzt ja auch gerade schon im Vorfeld noch mal im Gespräch dazu.
00:00:55: und die eine Frage, die glaube ich ganz zentral ist und vielleicht so ein bisschen pixie ist, ist die Frage naja wenn ich mit Vermeiding immer irgendwas vermeide?
00:01:07: Na ja dann kann ich das einfach so hinnehmen.
00:01:10: Also dann ist es doch... Ja!
00:01:12: Dann kann ich es ja auch einfach so akzeptieren, dass das so ist.
00:01:15: Und dann ist das gut und braucht nichts zu verändern.
00:01:19: Ich glaube ... Wir hatten das Thema gerade im anderen Kontext dieses Selbstmitgefühl oder Selbstmitleid.
00:01:27: Wenn ich selbst mit Gefühl bin, brauche ich nichts mehr zu verhindern.
00:01:31: Ich hab da an Patientinnen und Patienten gedacht.
00:01:32: Ich sag, ich habe ganz viele Gedanken.
00:01:34: Ich bringe jetzt mal ganz viele rein, die auf das gleiche Thema zurückgehen.
00:01:40: die dann zum Beispiel, wenn es ums Thema Akzeptanz gehen sagen.
00:01:43: Naja, wenn ich akzeptiere, ist das ja eigentlich als würde ich
00:01:46: ausgeben.".
00:01:48: Das heißt im Grundkern ist irgendwie im Kopf die Annahme bei vielen inklusive mir manchmal auch... Wenn ich also einfach etwas hinnehme, wenn was akzeptieren, wenn den Druck vielleicht rausnehme und mich dem hingebe sozusagen, dann veränder' ich nichts mehr.
00:02:07: Dann ist eigentlich Stillstand!
00:02:09: Und dazu habe ich gestern noch ein Video gesehen.
00:02:11: Wie gesagt, viele Gedanken!
00:02:12: Dazu habe ich Gestern noch einen Video gesehen dieses Du bist gut genug.
00:02:16: Geht es ja gerade übelster Trend?
00:02:18: Ich weiß nicht ob der dir auch schon begegnet ist läuft ja bis in andere Länder hinein.
00:02:23: Und da gab's dann ein Video zu, ich musste sehr schmunzeln drüber.
00:02:26: Dann sagte sie, singen Sangerna auch für einen kurzen Moment diesen Ausschnitt und sagte so... ...und jetzt komm' ich und sag euch ne ihr seid eben nicht gut genug weil wer schon gut genug ist der bräuchte sich nicht weiter verändern.
00:02:38: und ich sage euch alle wir brauchen weiterhin Veränderung.
00:02:40: Da dachte ich mir, eben gerade in diesem Kontext wieder super spannend!
00:02:45: Das bedeutet also auch wieder die Annahme von Ich bin gut genug würde auch bedeuten ich muss nichts mehr verändern Das ist so.
00:02:53: Also ganz häufig, irgendwie in unsm Köpfen?
00:02:57: Ich habe noch keine finale Meinung dazu das möchte ich vorweg sagen.
00:03:02: Mhm.
00:03:04: Ich merke dass sich da auch den Struggle habe.
00:03:09: dass ich von der einen Seite komme nämlich dieses du bist nicht gut genug ist definitiv einer meiner Grundannahmen wie
00:03:15: wir
00:03:15: bereits wissen und ich weiß als ein Riesenmotivator auch immer in meinem Leben war.
00:03:26: Und ich
00:03:27: Coaching-Stunden um Coachingstunden darum gemacht habe diesen Motivator, also andersherum die Verknüpfung dass das meine Motivation ist loszulassen.
00:03:41: Mein... Das was ich daraus gelernt habe ist, meine Motivaion ist übrigens heute noch da nur kommt sie woanders her, nur fühlt sich nicht mehr ganz so... Also das was du auch mit Druck beschrieben hast.
00:03:56: Ich glaube und es ist super cool passend genau zu dieser anderen Folge ich glaube häufig ist einfach das was wir gesellschaftlich auch lernen dass was bei ganz vielen auch immer noch Standard ist über Druck, über Angst, über negative Aufladung in einer gewissen Form Ergebnisse zu erzielen Weil das ist ja das worum es geht.
00:04:25: Und wir unterstellen damit, dass wenn wir dieses Negative nicht hätten, dass wir dann nichts tun würden.
00:04:32: Stagnieren würden quasi!
00:04:36: kommt mir sehr bekannt vor auch aus der Chemotherapie, wenn ich mit Patientinnen chemotherapeutisch zum Beispiel arbeite und übrigens auch mit mir selbst in der Selbsterfahrung ist mir das auch so gegangen.
00:04:44: Da bin ich selber in die gleiche Falle getappt nämlich dem inneren Kritiker.
00:04:48: Wenn wir uns anfangen mit dem Inneren Kritik also da gibt es ja in der Chematherapie gehen wir davon aus dass wir alle verschiedene Anteile in uns haben die mal lauter mal leiser sind Und es gibt eben den inneren kritika und es gibt auch den gesunden erwachsenen Anteil und manchmal streiten sie sich dann auch ein bisschen.
00:05:03: Und die, der innere Kritiker ist so in der Überzeugung der Chemotherapie ganz häufig geprägt von unseren alten Schematar.
00:05:10: Von unseren alten Überzeugungen auch Glaubenssätzen, die da mit reingehen und von den alten Prägungen könnte man sagen?
00:05:18: Mit denen verschmelzen wir natürlich auf eine gewisse Art und Weise.
00:05:21: also das heißt gerade was du gesagt hast deswegen kam ich drauf dieses Du bist nicht gut genug sozusagen als ein Grundschema oder auch Ich muss mich aufopfern um anderen zum Beispiel zu... ist ein Schema, nachdem wir vielleicht arbeiten und gelebt haben.
00:05:35: Und eine Denken!
00:05:37: Wenn wir jetzt also ganz stark mit unserem inneren Kritiker der dann auch so was sagt du bist nicht gut genug komm du musst dich jetzt einfach mal mehr anstrengen jetzt reiste ich doch mal zusammen du bist schon wieder so weichei ja und schon wieder hast es nicht richtig gemacht oder sowas.
00:05:50: solche Gedankenprozesse dann aufkommen dass man dann sagt naja wenn ich den inneren kritiker jetzt aussperren würde Oder war es in der letzten Folge?
00:06:00: Ich vermischte vielleicht unsere Gespräche hier miteinander.
00:06:03: Aber mit so einer stillen Treppe mal irgendwie, glaub ich, angesprochen gehabt ... Das ist nicht ... Es
00:06:06: war mein Reel!
00:06:07: Ja,
00:06:07: das ist mir auch geil was ich gemacht habe.
00:06:12: Okay wow... Das Mean Girl auf die Stille treffe zu setzen.
00:06:17: Das war's!
00:06:18: Leute checkt das aus.
00:06:19: Auch an der Stelle.
00:06:20: Checkt das out, checkt this out.
00:06:22: Da gab es gerade wieder diese Sabine im Kopf.
00:06:24: Genau okay also stille Treppe genau den einen inneren Kritiker auf die stille Treppe sozusagen zu setzen oder auszusperren und zu sagen, nein der soll keine Entscheidungsgewalt mehr haben.
00:06:35: Der soll nicht mehr so viel Einfluss auf mich nehmen.
00:06:38: bei ganz vielen inklusive mir innerhalb der ich sage jetzt mal Begegnung mit dem inneren kritiker ja aber wenn ich den aussperre dann Da geht ja ein ganz wichtiger Anteil in mir verloren, der mich motiviert besser zu werden.
00:06:54: Dann bin ich ja nur noch im Nichts und akzeptieren und alles hinnehmen und alles ist fein.
00:07:03: Ich veränder mich gar nicht mehr und komme gar nicht voran!
00:07:07: Das ist ja auch super spannend weil das passt genau zu dem was du gerade gesagt hast.
00:07:10: Du hast Motivation gezogen aus diesem Satz heraus Und für mich war dann die irgendwie... Mein Blowing-Erkenntnis in der Selbsterfahrung und auch in der Arbeit mit den PatientInnen.
00:07:24: dass eigentlich auch der gesunde Erwachsenen-Anteil das übernehmen kann.
00:07:27: Der spricht halt nur anders, er macht uns nicht fertig und er best uns nicht.
00:07:31: Boah du bist so scheiße kommen!
00:07:32: Du musst dich jetzt mal noch mehr zusammenreißen mein Gott hast du schon wieder verschissen.
00:07:36: sondern der sagt halt boah guck mal du hast das schon richtig gut gemacht.
00:07:39: wenn du das nächste Mal noch das und das vielleicht dazu machen könntest dann glaube ich würde sich es für dich noch besser anfühlen.
00:07:45: aber ich bin schon richtig stolz auf dich was du da jetzt heute geschafft hast zum Beispiel der kann auch kritische Punkte anmerken.
00:07:52: Der gesunde Erwachsenenanteil ist nicht nur der, der nur verstärkt und sagt toll, toll.
00:07:56: Sondern er kann auch sagen ich glaube in dem Punkt können wir sogar noch über uns hinaus wachsen Und ich sehe du hast schon richtig viel getan.
00:08:04: Das ist halt.
00:08:05: das ist halt vielleicht.
00:08:06: der wichtige punkt daran zumindest war dass das was ja aus der selbsterfahrung für mich auch mitgenommen habe Du hast aber gerade so ein bisschen gemacht.
00:08:13: erzähl was kam hoch oder wenn du möchtest sprich gerne Was da an deinen gedanken passiert
00:08:22: ist.
00:08:24: Zum einen ist das, was ich auch genau für mich als Erfahrung mitgenommen habe.
00:08:32: Ist diese Verschmelzung von denen Schematabitus genannt hast?
00:08:40: Mit uns als Person.
00:08:42: Das ist die Frage, wer bin ich eigentlich?
00:08:45: Was ist die Persönlichkeit?
00:08:46: Was is' Erfahrung?
00:08:48: Was i's prägung?
00:08:52: Ich muss schon sagen... dass, wenn ich das von außen betrachte und die äußeren Ritmiken im Sinne von
00:09:01: Erfolg
00:09:03: heißt vielleicht ein riesengroßes Bankkonto zu haben.
00:09:06: Und ein total geiles Auto zu fahren, ein großes Haus zu haben.
00:09:10: also wenn ich, wenn Ich das als Erfolg ansetze und schaue wie viel ich davon erreicht habe seitdem ich die Motivation woanders herziehe dann Falle ich aktuell zumindest noch hinten runter.
00:09:27: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es anders... Also das später mal anders sein wird und ich bin mir sehr sicher, daß alles kommt!
00:09:35: Ich bin aber gerade immer noch dabei Und Das in mir selber umzutrehen also im prinzip dadurch, dass ich halt so viele dinge auch gewöhnt gewesen bin die mit diesem schema zu tun hatten und Mit ganz vielen anderen die in derselbe kategorie reinschlagen.
00:09:52: dieses liebe gegenleistung ist übrigens auch eines davon.
00:09:57: Immer du musst was tun damit.
00:10:02: Und ich muss mich verändern, damit ist leider übrigens auch eins davon.
00:10:10: Ich bin noch nicht gut genug heißt ich muss sich noch verändern.
00:10:15: Das ist das, was ganz häufig dahinter steckt.
00:10:19: Ganz oft steckt hinter Ambitionen.
00:10:22: Nicht immer, ganz oft ein Teil von ich muss irgend wem beweisen dass
00:10:30: Und da geht es ums Außenbild.
00:10:32: Gar nicht so, dass Bild sich selber etwas zeigen oder symbolisieren zu wollen sondern tatsächlich im Außen.
00:10:39: Ja weil Ambition im Inneren wenn du mal.
00:10:42: also zumindest ist meine Wahrheit die ich jetzt hier teile.
00:10:48: Wenn das resoniert dann resoniert das ansonsten wegschmeißen.
00:10:54: Wenn ich mich nämlich im inneren an mich richte Dann geht es um ganz andere Dinge, dann geht's nicht darum ob ich viel Geld verdiene sondern was sich mit meiner Zeit mache.
00:11:06: Wie präsent ich war.
00:11:09: Und mir wird das gerade so bewusst
00:11:11: durch unseren
00:11:11: Wandel hier wie oft ich gefragt werde ja wie gehts dir denn jetzt damit?
00:11:16: So als würde ist jetzt schon wir sind mitten im Kisten einpacken und wir sind mittendem... Ja wie fühlt sich das denn jetzt anders?
00:11:22: je geht?
00:11:25: weiß ich nicht, ich bin am Kistenpacken.
00:11:26: Ich kann dir sagen wie sich das für mich anfühlt, Kisten zu packen aber ich bin ja noch nicht weg, weißt du?
00:11:31: Ich meine ich bin noch nicht irgendwo... Wie soll ich dir denn jetzt sagen wie es sich das potenziell in einem halben Jahr anfühlen?
00:11:37: Ich kann mir sagen wie sie Kisten packen anfühle heute hier und
00:11:42: dass er
00:11:43: aufbruchssich
00:11:43: anfühlte vielleicht auch
00:11:46: Ja wenn ich den nur wenn ich mir Zeit dafür nehme das Gefühl
00:11:51: zu
00:11:51: fühlen in Anführungsstrecke Es sind noch sieben und neunzehn Millionen Dinge zu erledigen.
00:11:56: Ich bin gerade im Abarbeitungsmodus.
00:12:01: Und das ist, dass auch ich habe lange Zeit bis genau aufgrund dieses, ich bin nicht gut genug immer noch mehr gemacht.
00:12:14: Da kamen wie gesagt auch noch andere Dinge rein.
00:12:15: Da kann man auch Liebe gegen Leistung rein da kommen noch andere.
00:12:18: Ich sag mal diese Stemata wie du sie genannt hast rein.
00:12:21: Diese Grundannahmen, diese Glaubenssätze die sich ja alle darum Kreisen in einer gewissen Form und ich habe ganz lange oberhalb und außerhalb meiner eigenen Kapazität, meine eigenen Grenzen agiert.
00:12:39: Und das mit Motivationen verwechselt.
00:12:45: Ich hab jetzt gerade so als Bild wo du so gesprochen hast ein bisschen wie... Wie sagt man, der Esel, der die Karotte vor der Nase hat.
00:12:54: Und immer noch mehr und schneller auf diese Karotte zu rennen.
00:12:58: Gibt sie mir doch jetzt endlich!
00:13:00: Ich sage dir, wenn die eine Karotte nicht mehr funktioniert, habe ich sie nur gegen die nächste Karotte ausgetauscht.
00:13:04: Exakt
00:13:06: das.
00:13:07: Und ist dann Motivation genannt?
00:13:08: am Ende?
00:13:08: Das ist ja der Witz bei der ganzen Geschichte.
00:13:11: Manchmal hilft es da total, diesen Step back zu machen.
00:13:14: Also diesen Schritt zurückzumachen und noch mal so draufzugucken was mache ich hier eigentlich?
00:13:18: Ich glaube das ist das was bei dir passiert oder?
00:13:20: So hört es sich von außen an.
00:13:21: Worum geht's im Leben?
00:13:22: Ja genau worum gehts eigentlich wirklich?
00:13:24: Ist das wirklich dass?
00:13:25: Genau worum wird es mir in meinem leben?
00:13:32: Ich habe da auf meiner Psychotherapie Jungseite, auf Instagram gestern nach einem Video reposted was ich gesehen hatte.
00:13:39: Was ich ganz toll fand.
00:13:40: Da war eine etwas ältere Frau die so außer als hätte sie auf jeden Fall auch sehr viel Lebenserfahrung und ich weiß nicht ob es ja aus dem psychotherapeutischen Rahmen kommt Sie sprach auf jeden fall schon auch sehr in die Richtung.
00:13:52: Sie sagte nämlich dass quasi früher die Kinder und Jugendliche eigentlich alle davon geträumt haben, so erfolgreich zu werden und Geld zu haben.
00:14:02: Und große Autos zu fahren um ein Haus zu haben und eine Familie zu haben.
00:14:06: das ist ja auch so.
00:14:07: ein bisschen der Glaubenssatz war nachdem die Eltern der Elterngeneration sozusagen erzogen haben wenn du dich nur anstrengst, wenn du Dich genug bemüßt dann wirst Du das alles erreichen können.
00:14:16: und dann hat sie gesagt und manchmal findet Sie das so schade dass über die jungen Generation heute so geschimpft wird Dass sie nicht mehr so leistungsfähig sein oder Ich gebe es jetzt mit meinen Worten wieder, sie hat es noch schöner ausgedrückt.
00:14:29: Und dass die junge Generation heute eben nicht mehr unbedingt diesen Anspruch hat nach Leistung zu streben und nach Erfolg und nach Geld sondern das die junge generation jetzt ganz andere wünscher hat.
00:14:41: Dass die generation die neue generation wünscher hat wie dass wir uns für klimaschutz einsetzen, dass wir schauen dass wir den planeten irgendwie retten, dass werden, dass
00:14:51: wir zufrieden
00:14:52: sind.
00:14:53: Dass wir einen Sinn in unserem Leben finden mit uns selbst zufriedenzusein und das findet sie eigentlich sehr bewundernswert.
00:15:02: Und sie wünscht eigentlich jedem, dass er genau das findet.
00:15:05: und da dachte ich so wie schön diese Sichtweise mal weil, ah klicke ich die Gänsehaut gerade wenn ich das nochmal sage!
00:15:13: Genau das ist es.
00:15:14: Es hat sich halt die Wertigkeit verschoben von den Dingen, die irgendwann vielleicht mal für die anderen Generationen wichtig waren und...
00:15:22: Anders?
00:15:23: Ja
00:15:24: anders?
00:15:26: Ich bin da voll bei ihr und das ist was ich so spüre und das is genau danach richtig ja mein Leben aus.
00:15:34: Das was mir mittlerweile oder was für mich die Basis dessen ist alle Generation vor uns haben dafür gesorgt dass wir dahin kommen konnten, das jetzt Sinn unser größter Antreiber wird.
00:15:51: Und wenn man sich die Bedürfnispyramide anschaut...
00:15:55: Masslaufschild-Bedürfnispyramide hab ich auch keine
00:15:57: Kopf
00:15:57: gehabt!
00:15:57: Ja so ist es!
00:15:58: Exakt
00:15:58: das und darum ging aber genau das ist wichtig zu verstehen Ohne die Generationen vor uns, ohne dass sie uns als Basis gegeben hätten.
00:16:08: Wären wir nicht dort oben?
00:16:09: Weil ich sage mal ... Ich glaube, Sinn ist das letzte Dreieck auf der massloftischen Bedürfnispyramide, wenn ich es richtig weiß.
00:16:15: Also
00:16:16: Persönlichkeitsentwicklung und Zinsstiftung und ja all diese... So!
00:16:20: Ohne das die Generation von vor uns.
00:16:23: Die anderen Grundstöcke, die anderen Fundamente.
00:16:31: Mir feite wieder.
00:16:32: Natürlich, gelegt
00:16:33: hätten wären wir nicht dort oben und ich finde das so schade und ich sehe es übrigens genauso.
00:16:42: Ich würde sogar noch einen drauf setzen die können heute Grenzen setzen die wir uns noch nicht mal intern erlauben zu setzen.
00:16:50: Ja
00:16:51: Das ist meine Perspektive.
00:16:52: wenn ich immer mitkriege dieses auf dieses ja wenn du mir das nicht gibst dann gehe ich halt eben So, das ist meine Konsequenz.
00:16:59: Die Macht tut mir übrigens nicht weh sondern ich weiß... Ich bin gut genug in mir dass sich was anderes finde.
00:17:04: Ja jetzt Job bezogen zum Beispiel!
00:17:07: Ja genau.
00:17:10: Ich weiß nicht wieviel Menschen ich kenne die im Konzern sitzen und sich überlegen wie sie ihre acht Stunden irgendwie rumkriegen weil daß der sicherer Job ist obwohl sie auf den schon lange keinen Bock mehr haben die in einem Leben festhängen ganz krass formuliert fest hängen worauf sie kein Bock mehr habe.
00:17:28: Was vermeiden Sie übrigens?
00:17:31: Zu dem Punkt zurückzukehren.
00:17:32: Ja, genau.
00:17:37: Wie schön!
00:17:39: Und das erlebe ich ja auch, wenn ich dann mit Patientinnen und Patienten auf das Leben draufschauen darf.
00:17:44: Ich bin da immer ganz beseelt auch zu sehen was denn so die Erkenntnisse sind?
00:17:48: Ich habe auch manche Patientinnen- und Patienten, die im Rentenalter angekommen sind und die ihr ganzes Leben lang zum Beispiel in einer Firma in einem Unternehmen gearbeitet haben und eigentlich über Jahrzehnte nicht glücklich waren dabei aber irgendwie sie hat etwas festhalten lassen an der vielleicht auch Ja mich will jetzt auch kein anderer mehr zu alt oder auch ...
00:18:10: Die Ausreden sind, also die aus.
00:18:13: Das hört sich gemein an.
00:18:14: Die Begründung
00:18:14: im Intrins.
00:18:15: Aber danke genau!
00:18:17: Die Vermeidung?
00:18:18: Letztlich ist es nichts anderes wie ich verschiebe meinen Zahnarzttermin.
00:18:22: Es war das Beispiel was wir aus der vorherigen Folge hatten.
00:18:26: Ich will mich damit nicht auseinandersetzen.
00:18:27: Also verschieb' ich meinen Zahnhardstermin weil der Zahn tut weh mein Gott.
00:18:33: Ich will nicht kündigen.
00:18:35: Ja, weil ich kriege jetzt eh keinen Job.
00:18:36: Die Ökonomie ist gerade nicht gut.
00:18:38: Jetzt bin ich zu alt.
00:18:39: Ich weiß auch gar nicht,
00:18:40: ob ich das schaffen würde mich neu umzustellen und vielleicht ist es da auch
00:18:44: wirklich stressig.
00:18:44: Aber ich will auch nicht mehr bei... ...ich will auch nichts mehr am Anfang anfangen?
00:18:47: Ja genau!
00:18:48: Und dann krieg ich vielleicht schlechteres Geld auch.
00:18:50: Oh
00:18:51: ja, das ist auch ein großes Thema.
00:18:55: Ja, und was denken dann auch die anderen?
00:18:57: Das kann auch noch mal wieder so ein Thema sein.
00:19:01: Gerade dann auch Elterngenerationen übrigens.
00:19:03: Und ich kenne schon auch die Aussagen ... Ah ja, die Jungen von heute kriegt nichts mehr hin!
00:19:09: Die schmeißen alles so schnell weg!
00:19:11: Die sind ja unmotiviert... Die kriegen dein Fuß mehr vorn an!
00:19:18: Deswegen fand ich dieses Video so toll!
00:19:22: Das ist genau das, was ich sehe.
00:19:24: Und wenn wir da noch mal hinleuchten ... Wir hatten das eben in dem Privatgespräch vorher.
00:19:30: Es kommt halt immer drauf an mit welcher Brille wir auf Dinge gucken.
00:19:33: Wir können immer defizitorientiert draufschauen oder auch Ressourcen.
00:19:40: Vielleicht dürft es ab und zu beides sein!
00:19:42: Ich will nicht entweder Oder sagen an der Stelle.
00:19:44: Aber ich glaube, es ist halt auch eine Wahl.
00:19:47: Es ist auch eine Entscheidungsfrage Möchte ich eher die Brille häufiger nutzen oder möchte ich eher.
00:19:53: Die andere Prilla häufiger nutzten?
00:19:55: und ich sehe so viele tolle Entwicklungen in unserer jungen Generation, wo ich sage wie cool seid ihr eigentlich
00:20:03: sein wirklich unterstreicht ist und ich find's so schade.
00:20:07: Ich hatte das letzte auch mit einer freunde am Telefon.
00:20:10: dann sagt sie was sondern kommen so leute und erzählen wir dann Ja, die Jugend von heute.
00:20:15: Und dann sag ich, was du da antworten musst?
00:20:17: Ja und die Alten von gestern also... Was
00:20:20: ist das eigentlich
00:20:20: für ein Spruch?
00:20:21: Die Jugend von Heute!
00:20:22: Was willst du denn damit sagen?
00:20:24: Weißt du, dass auch schon wieder dieses Implizite drin, wenn du dann mal anfängst?
00:20:30: Das, was ich mittlerweile mache, ist die Dinge mal sehr wörtlich zu nehmen um mir zu denken ja aber was konkret Willst Du damit
00:20:39: sagen?!
00:20:42: Was steckt denn dahinter?
00:20:43: Möchtest du mir jetzt erzählen, dass du das schlecht bewertest oder dass du findest, dass mein Verhalten in diesem Moment nicht adäquat genug gewesen ist aus deiner Perspektive heraus.
00:20:53: Du wo du nicht an meinen Ton steckst.
00:20:58: Das hinterfragen ist glaube ich ein ganz wichtiger Aspekt.
00:21:01: manchmal vielleicht meins ist auch anders Ich glaube nicht.
00:21:03: aber vielleicht wird auch durch diese Frage allein schon bewusst dass das halt manchmal vielleicht auch etwas kurz gegriffen ist.
00:21:11: Und wenn ich jetzt so an, weiß ich nicht mal, unsere Oma zurückdenke... Ich bin mir fast sicher!
00:21:16: Ich weiß es nicht aber ich bin mir fass sicher, ...dass die Generationen vor meiner Oma auch über die Generation meiner OMA dann gesagt haben nach den Jugend von heute.
00:21:25: Oh Gott, das ist ja alles wie sie sich entwickeln und so.
00:21:28: Also Und ich glaube, dass das auch daraus resultiert.
00:21:31: Dass einfach ganz unterschiedliche Perspektiven auf Leben in den Generationen entstanden sind und wir könnten es jetzt wieder an der Maslowischen Bedürfnispyramide mit verankern was du so toll auch herausgearbeitet hast.
00:21:44: genau darum geht.
00:21:44: sie waren auch in unterschiedlichen Stufen und in auch ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten wie gesagt diese Realität die unsere Eltern erlebt haben, wenn ich nur genug leiste.
00:21:54: Wenn ich mich nur genug bemühe, dann kann
00:21:56: ich.".
00:21:56: Die stimmt halt für heute gar nicht mehr!
00:21:59: Also ganz ehrlich ist es gibt einige Menschen die reißen sich echt den Arsch auf und werden sich trotzdem nie nun Eigenheim leisten können.
00:22:04: Weil das einfach verdammt noch mal zu teuer geworden ist?
00:22:07: Was sich ja auch... Und das ist ja das was sich extrem heute verändert ist dieses ganze Thema.
00:22:11: Wissen is Macht.
00:22:13: Ja, KI macht da ganz viel
00:22:15: dass es ja was, was heute einfach nicht mehr existent ist.
00:22:19: Wissenist halt einfach nicht macht und das macht ja auch ganz viel mit dem wie wir Arbeit und wie wir unser Leben auch angehen.
00:22:31: der dumme kann heute viel ich sag jetzt mal erfolgreicher sein.
00:22:35: wenn mir die Definition von Erfolg euch immer noch um.
00:22:37: man kann Dinge im außen zeigen wenn wir diese stehen lassen Dann kann heute einen dummer mensch in anführungsstrichen dumm.
00:22:46: Einen unstudierter ich sage jetzt mal, na auch da wieder schön shoplade auf der dummen mensche ist der der keine ausbildung gemacht hat der nicht studiert hat der nix quasi
00:22:56: keinen schulabschluss auf
00:22:57: die kette gekriegt hat in anführungsstrichen der unmotiviert war vielleicht sogar faul.
00:23:02: Der kann heute übrigens erfolgreicher sein als der, der sich das ganze Leben lang n Arsch aufgerissen hat.
00:23:12: Ich arbeite gerade sehr bewusst schön mit diesen Schubladen.
00:23:17: Der studiert hat, der dies gemacht hat und alles eigentlich richtig gemacht hat.
00:23:23: Absolut
00:23:26: am Ende
00:23:28: geht der Erfolg heraus, der viel entspannter ist.
00:23:32: Wie könnte man so schon sagen, dass sich die Eier geschaukelt hat?
00:23:37: Ja, und ich verstehe dass das Frust weckt.
00:23:41: Ich verstehe, dass dieses Lebenskonzept was ja auch vertreten wird in einer gewissen Form dadurch.
00:23:47: Das ist genau das was passiert.
00:23:49: die Bewertungsschublade funktioniert da in dem Moment nicht mehr wenn ich auf so einen Menschen treffe der potenziell sich anders verhält als es in meinen Schubladensystem passt.
00:24:01: Was dann passiert übrigens?
00:24:02: Ist eine Dissonanz ne kognitive Dissonance.
00:24:06: Das ist exakt das, was das Problem darstellt.
00:24:08: Und was mache ich wenn ich eine kognitive Dessonanz habe?
00:24:11: Ich will sie korrigieren!
00:24:12: Das ist der Grund warum Menschen etwas sagen müssen...
00:24:15: Ihr Lieben, erinnert ihr euch noch?
00:24:17: Ich glaube das war Folge eins oder Folge zwei oder so was.
00:24:20: Ja, Kognitive ist das und wir hatten das Stichwort schon.
00:24:23: Genau!
00:24:23: Das macht so ein ganz unbehagliches Gefühl von.
00:24:26: dass passt doch nicht zusammen.
00:24:28: wie kann es sein?
00:24:29: Und ich glaube übrigens jetzt gerade wo du das so gesagt hast dass bei Influenzern übrigens ganz häufig der Fall ist Weswegen auch manchmal eine Abwertung von Influenzern gegenüber entsteht.
00:24:38: Ich weiß nicht ob das nur mir so vorkommt gerade auch manchmal in den Medien, dass da dann auch so ... Die arbeiten ja nichts und verdienen aber viel Geld.
00:24:49: Ja, übrigens
00:24:49: nur jemand sagen, das man nicht selber gemacht hat kann dir aus meiner heutigen Perspektive sagen?
00:24:54: Ich
00:24:54: hätte es genau gut, dass du's jetzt schon sagst, weil du kannst es natürlich auch aus eigener Erfahrung wirklich noch mal viel besser sagen als ich.
00:25:00: Und ich hab mich ein bisschen versucht, ich bringe mich mal mehr in die sozialen Medien ein.
00:25:05: Das kam jetzt grade im Rahmen der Petition und all dem was da so war, für die Psychotherapie sozusagen, also für mein berufliches Dasein in Anführungsstrichen eröffnet habe.
00:25:16: Weil ich nicht wollte, dass das alles über meinen privaten Account läuft hat einfach auch diesen Aspekt und hab festgestellt, ich wollte die Menschen eigentlich alle in diesem Praxisaufbau mitnehmen.
00:25:25: Ich dachte so, das wird bestimmt voll cool!
00:25:26: Ich mach da das Video und das Video... Und dann film' ich mich dabei wie hier diese Wand, ne?
00:25:31: Ich hab so eine Gips-Steinenwand gesetzt, so Stein für Stein und dann film', ich mich bei und mache da so ein Zeitraffer draus?
00:25:40: Ja,
00:25:41: genau.
00:25:42: Richtig!
00:25:42: Ich hatte richtig coole Ideen.
00:25:44: Habe ich was davon umgesetzt?
00:25:45: Nein, warum?
00:25:46: Ist super anstrengend.
00:25:47: Dieser Wechsel zwischen ... Ich will jetzt hier was machen.
00:25:50: Ich habe Aktionspotenzial in der Praxis loszulegen und eine voranzukommen.
00:25:55: Aber gleichzeitig noch Handypositionierung.
00:25:57: Wie stelle ich das auf?
00:25:58: Das hat mir viel zu viel Zeit in Anspruch genommen, mich damit auseinanderzusetzen, dass ich es im Endeffekt nicht gemacht hab.
00:26:07: wenn Meilensteine erreicht wurden sozusagen.
00:26:11: Das wird auch irgendwann kommen, aber die Vorstellung von ich nehme die Menschen da jetzt mit in diesem Prozess habe ich irgendwann im Laufe des Prozesses über Bord geworfen weil ich gemerkt hab boah das ist mir irgendwie zu anstrengend.
00:26:21: Der hat hier oh ja scheiße ich war eigentlich gerade im Baumarkt fuck ich hätte ja eigentlich mal eine Story machen können dass ich grade im Baummarkt war.
00:26:27: Ich hatte eigentlich mal ein Bildchen davon machen können was ich jetzt hier gerade gekauft habe und was ich alles geholt habe und wie es jetzt gerade in der Praxis der Zustand ist.
00:26:34: und jetzt hätte ich grad meine Story machen kann was überhaupt nicht funktioniert.
00:26:37: Das kam alles erst im Nachhinein.
00:26:39: Ich hab in dem Moment gar nicht geschaltet und es wär mir zu anstrengend gewesen, ehrlicherweise.
00:26:43: Also von wegen, man tut da nichts und so ... ich finde, da steckt sehr viel Arbeit drin.
00:26:48: Und ich glaube, dass diese Kognitive Dessonanz dieses Da macht jemand angeblich nichts!
00:26:52: Ja das war's ja auch schon mal ... gerade bei Influenzern noch mal ein Riesenfragezeichen ist ob das nicht einfach nur ein Trugschluss isst aber der kriegt dafür auch noch viel Geld.
00:27:02: Das macht ganz, ganz viel in den Menschen.
00:27:04: weil glaube ich, meine Hypothese.
00:27:08: Ich habe so viel machen müssen und kriege nicht mal ansatzweise das
00:27:11: heraus.".
00:27:11: Das ist doch ungerecht!
00:27:14: Und?
00:27:15: Wir sind eine Leistungsgesellschaft.
00:27:17: Ja... Die Leistung müsste doch honoriert werden.
00:27:20: Ja genau.
00:27:21: Das ist das Konzept meines Erachtens nach was damit zunichte gemacht wird.
00:27:29: Weil der am meisten leistet, kriegt am meisten Geld.
00:27:34: Nein Und ehrlicherweise, wenn ich möchte, dass du denkst, dass ich den ganzen Tag im Schaukelstuhl setze.
00:27:39: Da mach' ich immer nur Bilder von mir am Schaukelschuhl sitzen und gebe dir das Bild, dass sich den ganzen tag nur ums Schaukeschuhll sitze.
00:27:44: Korrekt!
00:27:45: Ja...
00:27:45: Ne?
00:27:46: Nur mal ganz voll.
00:27:47: Das ist... Du hast so einen Validen- also bei dir ist nochmal dadurch, dass Du neu damit anfängst.
00:27:53: Jetzt sag mal der Influencer wächst ja auch da rein.
00:27:56: Jeder wächst in seinen Job rein.
00:27:58: Hört sich so blöd an.
00:27:58: aber ne, am Anfang von deiner therapeutischen Ausbildung Du hast ja auch gedacht, oh mein Gott was mache ich da fünfzehn Minuten mit einem Klienten?
00:28:06: Was so?
00:28:07: wie helfe ich dem überhaupt.
00:28:10: Und das ist das was häufig oder ich immer mal das Gefühl habe des Missverstanden wird auch dass es einfach ein Beruf den also eine Arbeitsweise die du dir aneignen darfst.
00:28:21: Daran vielleicht auch zu denken wenn du das vorher nicht gemacht hast und... Das entwickelt sich.
00:28:28: Kann ich heute mit ein bisschen Erfahrung sagen Kennt ihr diese Zweifel, die du da gerade hattest?
00:28:34: Auch weil die hatte ich auch am Anfang.
00:28:35: Nur um das zu reframe.
00:28:38: Weil ... Ich hatte nicht mal einen Social Media Account bevor ich mich selbstständig gemacht habe.
00:28:42: Ich hab meinen Social Media account gegründet, weil ich mich Selbstständig gemacht habe.
00:28:47: Mhm.
00:28:50: Weil ich vorher nicht aktiv war in sozialen Medien.
00:28:52: Ja!
00:28:53: Punkt.
00:28:56: Na so.
00:28:56: Interessant, dass du das sagst, weil jetzt grad überlegt dich mit dem.
00:28:59: Fotografie ist ja irgendwann ein ausgedehntes Hobby geworden bei mir und tatsächlich Der erste Account, den ich angelegt habe war ... Nee?
00:29:08: Stimmt nicht.
00:29:09: Ich hatte ein Privat-Account.
00:29:10: Nee!
00:29:11: Alles gut.
00:29:11: Also, ich nehme es wieder zurück.
00:29:13: Ich hab gedacht das wäre's gewesen aber jetzt grad merke ich, nee, das war gar nicht so.
00:29:16: Aber das war dann der zweite Account.
00:29:18: also da hab' ich auch für meine Fotografie Seite eine Instagram-Seite angelegt und auch ne Facebookseite und hab' auch gemerkt wie krass dadurch Kundenbindung funktioniert.
00:29:27: Also Kundenbindungen und Kundengewinnung vor allem.
00:29:31: Das ist wirklich eine Superwerbefläche gerade für Fotografien
00:29:34: Das glaube ich.
00:29:35: Wir sind damit aber auch nicht groß geworden, ehrlicherweise.
00:29:37: Es hört sich so ein bisschen... Na das ist jetzt so... Ich will das nicht als Begründung benutzen.
00:29:44: Ich denke da sind Menschen früher auf den Zug aufgesprungen sozialer Plattform und ähnliches als ich definitiv.
00:29:50: Vielleicht ist das der Grund warum ich mir heute denke okay, dass.. Ich will nicht, dass mir das nochmal passiert deswegen ich AI gegenüber irgendwie offener bin.
00:29:56: vielleicht auch deswegen weil ich zur Zeit wo er AI groß kam in Amerika war Und die da einfach... gefühlt schnell übernommen haben und dann nicht ganz so viel Zweifel und Ängste gegenüber hatten, wie das was ich so in Deutschland wahrnehme ehrlicherweise.
00:30:15: Doch wenn ich so überlege... Ich bin mit ICQ groß geworden.
00:30:20: Ja.
00:30:20: Ich weiß noch wie sich ein Modem anhört, wenn ich mich ins Internet eingewählt habe.
00:30:23: Oh ja!
00:30:24: Und ich bin auch groß geworden übrigens ohne Internet, ne?
00:30:27: So.
00:30:27: Ich hab noch CDs gebrannt.
00:30:31: Oder Kassetten, Rekord gedrückt
00:30:34: mit
00:30:35: im Radio.
00:30:37: Wir haben uns Frosradio gesetzt, haben die Kassette reingelegt und auf Record gedrückte um dann das nächste Mal dieses Lied was jetzt im Radio kam.
00:30:44: hoffentlich dass der Moderator nicht reingquatscht damit wir das hören konnten.
00:30:50: Und dann mit einem Stift wenn es hier Salat gab quasi weil das auf der Kassete rausgesprungen ist und dann wird die Stifte einfach wieder reingetreten.
00:30:59: Das war auch eine wilde Zeit.
00:31:03: Das
00:31:03: ist ja ne ganz andere Basis und darum geht es mir eigentlich das zu sagen, wenn ich jetzt gucke meine Kinder die kennen das gar nicht Die wissen nicht, wie Musik woher Musik kommt.
00:31:16: Wenn sie nicht von Spotify oder Amazon kommt wenn ich nicht immer mein Lied wählen darf was ich haben will und überlegt mal Wie frei das eigentlich ist?
00:31:26: Das ist das was Ich mir überlege.
00:31:27: ja die sind Ja schon so daran gewöhnt auch eigene Entscheidungen Oder Nicht nur eigene Entscheidung sondern einfach zu sagen dass will ich jetzt hören weil Sie können ja kleinigkeiten die in ihrem Leben so normal sind, die halt für uns überhaupt nicht normal sind.
00:31:43: Ich sitze bis heute manchmal da und denk mir okay ich merk' ich will Musik hören aber mir fällt gar nicht ein was ich hören will eventuell ne?
00:31:51: Das ist eine Hypothese vielleicht auch dadurch geprägt dass ich früher einfach einen Radio angemacht hab.
00:31:55: Da lief das und daran musste ich mich halt... Ne das war einfach das was ich noch musste weil das nur mal das war was im Radio lief.
00:32:00: Ja!
00:32:01: Das heißt dieser Kanal in meinem Gehirn Dass ich quasi Musikwünsche habe.
00:32:07: Er isst gar nicht so Ausgeprägt
00:32:10: sozusagen.
00:32:11: Genau, so
00:32:13: wie der jetzt
00:32:15: bei unseren... Bei meinen Kindern ist.
00:32:17: und wenn ich das jetzt wieder zurück... Jetzt sind wir vorgesprungen von mir aus gesehen.
00:32:23: Wenn ich das ins Rückwärts mache und gucke, wie ich sage mal unsere Mutter zum Beispiel groß geworden ist, da werden ja auch ganz andere Dinge, ich sag mal, da gab es keine Autos mit Automatikgetriebe z.B.. Da war es auch nicht normal, dass jeder ein Auto hatte oder zwei Autos hatte.
00:32:40: Sondern da ist man vielleicht noch viel gelaufen und viel Fahrrad gefahren und viel Bus werden überhaupt gefahren.
00:32:45: Und da war's auch gar nicht so selbstverständlich, dass man den Berg mit dem Auto dann wenn man mal einen Zartiger hochkommt.
00:32:50: Erinnere ich mich immer an die eine Story von der Mama... Ja!
00:32:54: Oder das man irgendwie Telefon verfügbar hat, dauerhaft.
00:32:58: Nein, auf gar
00:32:59: keinen Fall.
00:32:59: Die mussten sich in der Schule verabreden oder haben sie sich am nächsten Tag wieder gesehen?
00:33:04: Und ich glaube, wenn man das
00:33:06: so
00:33:07: ein bisschen immer mit bedenkt.
00:33:11: In welcher Zeit sind Menschen groß geworden und was ist dort normal?
00:33:15: Was ist da der Standard gewesen?
00:33:17: Dann kann man, dann finde ich es immer viel nachvollziehbarer, warum gewisse Dinge so sind wie sie heute sind und warum die Alten auf die Jungen schimpfen, wenn die sich selber davon angegriffen fühlen.
00:33:32: Das ist ja immer das was passiert.
00:33:36: Und ich glaube, was natürlich auch so ein Punkt ist, wenn wir andere abwerten gibt es ja unbewusst bei vielen Menschen den Hintergrund dass wir uns eigentlich innen drin aufwerten wollen und jetzt könnte man das ja auch erreichen.
00:33:50: das hast du vorhin zum Beispiel so schön gemacht.
00:33:52: nur durch die Generation vorher konnten wir überhaupt erreichen dort jetzt hin gekommen zu sein.
00:33:58: das ist doch eine Selbstaufwertung.
00:34:00: zu sagen, wir haben die Basis.
00:34:02: Wir haben den Grundstein gelegt dafür das jetzt die neue Generation?
00:34:06: Die junge Generation sich um genau diese Punkte gedanklich bemühen kann oder auch emotional bemüht kann, um die sie sich jetzt eben bemühn und dass sie sich so verhalten wie Sie sich verhalten.
00:34:16: also Das könnte ja auch für mich die
00:34:18: Ressourcen.
00:34:19: Also da haben wir das wieder.
00:34:21: Ich finde es schön weil... Ja!
00:34:22: Jetzt ist genau das der Anschluss daran.
00:34:25: du kannst das entweder sehen mit den Jungen die machen alles Anders als wir und du kannst anders natürlich als schlechter als wir formulieren oder besser, vielleicht nicht besser aber einfach anders in Sinne von sie machen es anders.
00:34:42: Und wir haben dazu beigetragen dass Sie das heute überhaupt so anders machen können weil das ist so.
00:34:47: also für mich in meiner Lebensrealität ist es einfach so.
00:34:51: In meiner auch.
00:34:52: Definitiv würde ich genauso unterschreiben.
00:34:54: Und dann, wenn wir mit dieser Prille auf dieses Du bist gut genug und müssen jetzt das Glauben sozusagen oder andersrum dürfen wir das nicht dauben um uns noch entwickeln zu dürfen?
00:35:05: Oder zu können?
00:35:06: Würde ja auch bedeuten, wenn ich jetzt mit diesem Positivfilter oder mit der Prille darauf schaue die das Ganze eher sehr ressourcenorientiert sieht.
00:35:14: Nein es ist gut wenn ich aus dem du bist gut genug ziehe dass sich mit mir zufrieden sein kann Auch wenn ich vielleicht habe, an den ich weiter arbeiten möchte.
00:35:23: Das eine schließt das andere nicht auch so.
00:35:25: Hast du es irgendwann mal in einem Real gesagt gehabt?
00:35:28: Ich muss ja nicht um etwas zu verändern und zufrieden sein prinzipiell!
00:35:31: Natürlich kann das eine Motivation sein und manchmal ist es der Schuh, der besonders stark drücken muss damit wir wirklich auch eine Veränderung schaffen.
00:35:39: Es kann aber auch einfach sein, ich möchte... Das hatten wir ja auch in einem anderen Podcast tatsächlich.
00:35:44: Wo ich dann auch gesagt habe der Schumen muss halt manchmal auch richtig drücken damit wir sie verändern wollen und gleichzeitig kann es aber auch einfacher sein Ich möchte mich weiterentwickeln.
00:35:52: Ich möchte nach meinen Werten leben und deswegen bewege ich mich nicht aus nem Leidensdruck heraus, nicht aus dem Schuh der Drückt heraus sondern aus einer inneren Motivation noch Veränderungen herbeiführen zu wollen in welcher Richtung auch immer.
00:36:07: also zum Beispiel mehr
00:36:09: von
00:36:10: mehr von meiner eigentlichen Einstellung zu leben.
00:36:15: Ich kann das bei mir ganz konkret machen, Thema Veganismus, Vegetarismus, Omnivore essen... Für mich ist die Haltung im Grundkehren da dass ich Tierschutz super finde und dass es die Ausbeutung von Tieren Schlimm finde.
00:36:32: So, das ist meine ganz Klischee-Halt ne?
00:36:34: Also so ich sag jetzt mal eine Schublade auf.
00:36:37: Ein Tierschutz super!
00:36:39: Tierausbeutung schlecht... Schubladen zu.
00:36:41: Das sind meine Haltungen.
00:36:43: Lebe ich danach leider nicht in jedem Moment.
00:36:46: Leider nicht so häufig wie ich gerne würde.
00:36:48: und mich dem mehr anzunähern Das hat nichts mit einem Leidensdruck zu tun.
00:36:53: Es ist nicht so, dass es mein Schuh irgendwie unbequem ist oder so in dem ich laufe ganz im Gegenteil.
00:36:57: andersrum ist sogar das Punkt der Punkt.
00:36:59: Ehrlicherweise lebt sich's ganz bequem einfach zum Beispiel weiterhin tierische Produkte zu konsumieren und nicht darauf zu achten was jetzt halt vielleicht ein Dämen- oder Demtrenner ist.
00:37:07: Das ist relativ bequeme eigentlich.
00:37:08: wenn ich quasi so weiterleben würde würde ich sogar bequemer leben.
00:37:11: aber es gibt einen intrinsischen Wunsch mehr nach meinen... Werten zu leben, wodurch ich auch bereit bin das zu verändern.
00:37:19: Und trotzdem kann ich über mich selber sagen... Ich kann mich auch akzeptieren und ich bin trotzdem gut genug Auch wenn ich jetzt gerade noch nicht ganz meinem Wert dahingehend lebe und ich möchte trotzdem weiter daran arbeiten dass sich mein meinem Wertesystem da näherkomme.
00:37:34: Ich hoffe damit wird es verständlich was ich meine.
00:37:37: Das eine schließt das andere nicht aus.
00:37:39: Mein Gefühl was gerade reinkam ist sich dieses Thema, ich brauche einen Druck um in eine Veränderung zu kommen durch den Sinngedanken verschiebt.
00:37:55: ... habe das Gefühl, dass ist so das was ich jetzt eben gerade so ein bisschen auch für mich.
00:38:01: Weil ich bin auch... Ich bin irgendwann mal gestartet und ich hatte diese von weg, weg von Motivation nennst du es immer ne?
00:38:07: Der Druck daraus der Leidensdruck war hoch.
00:38:09: den hatte ich früher mal.
00:38:10: heute habe ich das nicht mehr sondern heute ist es so, dass ich akzeptiere wo ich bin Und trotzdem einen Zielbild vor Augen habe
00:38:21: Ja
00:38:24: Das aber getrieben ist von einem all dem, was ich jetzt eh schon angefangen habe zu machen.
00:38:31: Und... Ich weiß dass das sich entwickeln wird allein schon deswegen weil ich alle Schritte vorher getan habe.
00:38:38: also es kommt auch so eine Entspannung da rein, weil ich merke, dass der Ball rollt.
00:38:41: Ja ja guter Punkt und
00:38:44: ich bin mir manchmal nicht sicher ob dieser Druck benötigt wird um diese Anfangsenergie zu generieren und ob er gesellschaftlich bedingt.
00:38:57: Dadurch ist das eben von Generation zu Generation, da so viele andere Themen waren, dass eigentlich gar kein Fokus auf Sinnstiftung, auf Werte und ähnliches... Da hat es einfach nicht für gereicht!
00:39:12: Ja ganz genau.
00:39:13: Man musste
00:39:14: sich so sehr fokussieren irgendwie zu überleben.
00:39:17: Überleben sicherzustellen in jeglicher Hinsicht, dass es überhaupt gar nicht die Frage gab Möchte was denn überhaupt meine Werte?
00:39:26: Möcht ich nach meinen Werten leben?
00:39:27: und wenn ich mich jetzt entscheiden könnte, dass sich alles werden möchte in dieser Welt.
00:39:30: Was möchte ich denn dann werden?
00:39:31: Das sind natürlich Fragen die sich unsere Großeltern nie gestellt haben sondern... Nee!
00:39:36: Die haben das Planke über Leben gefürchtet.
00:39:38: So.
00:39:39: Und das ist das was ich meine.
00:39:41: Ich glaube man musste auch einfach mal die Perspektive und sich mit anschauen.
00:39:47: Total.
00:39:48: Den Kontext
00:39:49: Kontext, da war es wieder.
00:39:52: Es ist eine Frage von Kontext!
00:39:54: Das ist wirklich ne Frage vom Kontext absolut.
00:39:57: und was ich jetzt eben auch so schön fand in deiner vorhin schon und auch jetzt noch mal wieder... ...es baut halt auch aufeinander auf und da darf also auch ganz viel Dankbarkeit in uns, also ich sag ganz bewusst darf das darf auch jeder selber für sich entscheiden.
00:40:12: In mir gibt's dir auf jeden Fall für das was die Generationen vor uns ermöglicht haben welche Weichen sie auch gestellt haben, damit wir heute an diesem Punkt sein können.
00:40:25: Und neben dieser Dankbarkeit muss es nicht bedeuten – das ist mir vielleicht auch wichtig noch anzumerken, weil ich habe jetzt schon Stimmen in meinem Kopf, die von außen kommen könnten und sagen, da hab' ich ja auch nicht alles richtig gemacht!
00:40:39: Das ist richtig?
00:40:41: Man kann gar nichts richtig machen.
00:40:43: Ich glaube ... viele Dinge, die sie so gemacht haben auch da wieder in dem Kontext zu betrachten sind und wir es einfach alle immer nicht besser wissen.
00:40:52: Das bedeutet auch Es kann sein dass wir feststellen Wir leben jetzt Die neue Generation lebt jetzt mit all dem was Sie eben so Leben wie sich verhalten und so weiter.
00:41:02: Und wir stellen vielleicht in hundert Jahren fest wenn wir zurückschauen Oh man Da haben aber nicht das und das passend gemacht weil das hat uns nämlich jetzt da und dahin geführt So, dann kann das die nächste Generation wieder als neues Learning mitnehmen.
00:41:16: Und ich glaube, dass ist eigentlich so ein bisschen das Geschenk.
00:41:19: Wir hatten das in deiner Biofolge auch schon mal mit diesem achtsam Morden da wurde es ja auch schonmal gesagt heißt eigentlich die Dinge, die uns bewusst werden Auch durch die Dinge die vielleicht nicht optimal gelaufen sind können wir ja Dinge dann auch wieder versuchen zu verändern.
00:41:34: Das heißt auch da steckt wieder ein totales Geschenkt drin und von daher bei mir volle Dankbarkeit auch für alle Dinge Die vielleicht schwierig waren Auch sogar in meinem eigenen Leben.
00:41:43: In den eigenen Prägungen, in Kontakten mit Familie, Freunden, Bekannten, Lehrerinnen und Co.
00:41:56: Das hat sich jetzt fast wie eine angefühlt, wie ne Predigt das Wort zum Sonntag.
00:42:02: Ja ...
00:42:04: Ich habe schon auch die Stimme in mir hochkommen hören, die ich bin ... Ne?
00:42:10: So, glaub' ich muss das nicht mehr ausdrücken, dass ich diese Perspektive definitiv habe.
00:42:16: Und ich habe schon auch manchmal das Gefühl, dass ich mir diese Perspektive einfach von mehr Menschen wünschen würde.
00:42:30: Ich merke jetzt nicht auf die alte Generationen irgendwie auf denen will ich nicht rum hacken.
00:42:39: Darum geht es nicht sondern lediglich ein Ja.
00:42:42: und wenn alles was ihr gemacht habt okay ist.
00:42:46: Da haben wir das wieder!
00:42:47: Es ist gut genug.
00:42:47: Wenn all das, was ihr gemacht habt gut genug gewesen ist.
00:42:50: Könnt ihr dann uns zuhören und einfach akzeptieren dass wir es jetzt trotzdem vielleicht anders machen wollen?
00:42:58: Und ich... Dass das was sich so schön fand also das was bei mir eben so reinkam Ich glaube Wir verändern uns eh immer weiter!
00:43:06: Ich glaube Veränderung und Wachstum ob wir wollen oder nicht liegt in unserer DNA In jedem Menschen weil sonst würden wir damit nicht anfangen zu laufen.
00:43:15: Es ist immer so.
00:43:16: mein Lieblingsbeispiel Es ist immer, warum laufen wir als Kinder?
00:43:20: Warum fangen wir an zu laufen?
00:43:22: oder warum fangen weh an uns überhaupt so entwickeln.
00:43:25: Wenn nicht Entwicklung und Wachstum und Fortschritt also inherent wären für uns Menschen.
00:43:37: Und du kannst das vermeiden
00:43:39: übrigens.
00:43:41: Passt mal auf hier kommt die hier kommt ein Superdreh.
00:43:43: Du kannst es vermeiden Indem du immer mehr, weil das was mal Vermeidung ja häufig macht ist Frust.
00:43:51: Und wenn du lange vermeidest dich damit auseinanderzusetzen, was sich wirklich in dir beschäftigt, was dich wirklich bewegt, wirst du immer frustrierter werden?
00:43:59: Das sind die Leute, die dann mit fünfzig auf der Arbeit sitzen und total frustriert sind von ihrer Arbeit!
00:44:03: Die haben ganz lange vermieden sich damit aueinanderzusetzten, was in ihnen gerade am Vorgehen ist.
00:44:10: Hypothese ne?
00:44:11: Aber für mich macht sie grade ... sehr viel Sinne in meinem Kopf.
00:44:15: Deswegen bringe ich sie hier so und jetzt habe ich den Faden verloren.
00:44:27: Vermeidung für zu Frustration?
00:44:30: Ja, ich überlege wo ich davor war.
00:44:31: Vermedung für zur Frustation.
00:44:32: damit waren wir.
00:44:33: Und genau ich glaube wenn wir einfach öfter mal darauf vertrauen würden dass es gut ist und das wir uns darauf verlassen können dass der Wachstum der passiert gut is.
00:44:48: Ich glaube dann könnten wir alle miteinander viel entspannter umgehen.
00:44:53: Oh ja, hundert Prozent.
00:44:56: Das war der Punkt den ich machen wollte.
00:44:58: Wenn wir davon ausgehen das es gut war was wir gemacht haben und den anderen unterstellen dass sie's auch gut machen wollen schaffen wir es dann irgendwie eine Basis zu finden
00:45:10: und uns wieder anzunähern.
00:45:12: Also als Bild vielleicht, das ist auch so... Ich habe ja ganz am Anfang viele Fragen gestellt, Hypothesen, Erstgeschichten und so, da waren viele Gedanken.
00:45:20: Und warum das jetzt trotzdem irgendwie alles wieder hier passt an der Stelle?
00:45:24: Auch wenn wir vermeintlich ganz viele weitere Ausflüge gemacht haben über irgendwie Gesellschaftsentwicklung
00:45:29: usw.,
00:45:31: ist eigentlich für mich diese Grundvorstellung, kennst du Fingerfallen?
00:45:36: Das ist das Bild was ich gerade noch vermitteln möchte.
00:45:37: Ja, kennest du die für alle dies vielleicht nicht kennen.
00:45:42: Das sind so...das ist wie ein Stab quasi, wie so einen Röhrchen kann man sagen.
00:45:46: da steckt man an beiden Enden in dieses Röhren die Zeigefinger oder auch andere Fingerteoretisch rein jeweils eine auf einer Seite.
00:45:54: und wenn man dann zieht, zieht sich dieses Rörchen enger zusammen und man kommt nicht raus.
00:45:57: deswegen Fingerfalle weil die Finger dann wie in einer Falle sitzen Und die Lösung für diese Fingerfalle ist nicht zu ziehen, also nicht mehr Druck aufzubauen sondern aufeinander zuzugehen.
00:46:10: Das heißt... die Finger, die Fingerspitzen aufeinander zuzubewegen.
00:46:14: Weil dann wird dieses Röhrchen quasi weiter, das wird dann geweitet und dadurch funktioniert es dass wir die Finger wieder rausbekommen.
00:46:21: Und das ist für mich so ein schönes Sinnbild für eigentlich alles was wir gerade hier hatten.
00:46:26: ob das ist mit dem du bist gut genug, ob das isst mit dem Generationsthema, ob des ist mit den vermeiden... Eigentlich alles braucht loslassen Akzeptanz
00:46:37: usw.,
00:46:38: heißt da stagnation?
00:46:39: Nein!
00:46:40: Es heißt nur, ich gehe von der anderen Seite dran.
00:46:43: Ich gehe von einer wohlwollenderen Seite
00:46:44: dran.".
00:46:45: Ich lade mich auf!
00:46:47: Ja.
00:46:47: Also, ich geh einen Schritt darauf zu?
00:46:51: Für mich hat das immer ganz viel mit... ...ich fülle meinen Tank bevor ich Gas geben kann.
00:47:03: Das ist auch schön,
00:47:05: ja?
00:47:05: Wenn mein Sicherheits-Tank leer ist und das ist Vermeidung.
00:47:08: Schutzmuster, Schutzprogramme, Vermeiden passiert weil nicht genug Sicherheit da ist, um es ganz runter zu brechen.
00:47:16: Und wenn mein Sicherheits-Tank leer ist muss ich den erst aufladen, um Gas geben zu können.
00:47:25: Ja!
00:47:26: Um dann auch vielleicht wirklich eine gute Erfahrung zu machen und neue korrigierende Lernerfahrung schaffen zu können die dann auch die Angst bewältigt und sich sicher anfühlt.
00:47:39: Das fand ich ein schönes Bild mit dieser Fingerfalle.
00:47:44: Cool, dass es dir gefällt.
00:47:45: Ich hab immer wieder dran gedacht das einzubringen schon den letzten Podcast in der letzten Podcast-Folge und hab's dann immer wieder ... Nein jetzt passt das grad noch nicht!
00:47:52: Und ich dachte zum Ende dieser Folge.
00:47:53: hau' ichs noch raus ist mir egal jetzt.
00:47:57: Damit sind wir am Ende von dieser Folge von Gefühltgedacht angekommen.
00:48:03: Wenn dich etwas aus dieser Folge berührt hat Wenn du Gedanken, Fragen oder auch Themenwünsche mit uns teilen möchtest dann schreib uns doch einfach.
00:48:25: Und jetzt noch ein Aufruf in eigener Sache!
00:48:33: über Feedback, über Nachrichten, über geteilte Folgen mit all den Personen die es vielleicht aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis interessieren könnte.
00:48:41: Über ein Follow auf Instagram!
00:48:42: Und natürlich auch über eine Bewertung auf der Plattform, auf der du uns
00:48:47: hörst.
00:48:47: All das hilft uns dabei zu wachsen und größer zu werden.
00:48:50: Danke dass Du heute dabei warst, dass Du mitgefühlt, mitgedacht und mitgehört hast.
00:48:57: bis zum nächsten Mal bei gefühlt gedacht Deinem Podcast rund um Menschliches erleben.
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