Was bleibt, wenn es ‘die richtige Entscheidung’ nicht gibt?
Shownotes
Auf der Suche nach der Wahrheit und sich selbst
Was wäre, wenn es die richtige Entscheidung gar nicht gibt?
Julia bringt heute ein Thema mit, das sich noch nicht ganz geformt hat und genau das macht diese Folge besonders. Zwischen Gedanken, Zweifeln und neuen Perspektiven öffnet sich eine Frage, die ganz schön ins Wanken bringen kann: Was passiert, wenn unser Gehirn im Nachhinein sowieso alles erklärt, alles in Sinn verwandelt und jede Entscheidung irgendwie stimmig macht? Wenn das so ist, was ist dann überhaupt noch wahr? Und wozu dann noch die Wahrheit suchen?
Ein Gespräch über kognitive Dissonanz, das Wackeln von Fundamenten und die Frage, ob die jahrelange Suche nach der eigenen Wahrheit vielleicht gar nicht die Voraussetzung für gute Entscheidungen ist, sondern einfach nur das Entscheiden selbst.
In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:
- Kognitive Dissonanz – warum unser Gehirn im Nachhinein alles erklärt und in Sinn verwandelt und was das über Wahrheit und Entscheidungen verrät
- Die große Frage dahinter: Wenn ich alles im Nachhinein erklären kann, was ist dann überhaupt noch wahr?
- Muss ich mich erst kennen, bevor ich entscheide oder reicht es, einfach zu entscheiden?
- Der Grizzlybär der Angst – wie Vermeidung Angst wachsen lässt und was stattdessen hilft
- Was bleibt vom Wesenskern, wenn wir uns erlauben, uns jeden Tag neu zu erfinden?
💬 Key Takeaway der Folge: Vielleicht ist die Wahrheitssuche gar nicht der Weg, sondern das Vertrauen, dass neue Erfahrungen uns weiterbringen. Nicht wissen müssen, sondern machen dürfen. Mit der Angst, mit dem Zweifel, mit der Unwissenheit und im besten Fall mit Neugierde. Einfach machen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu Gefühlt Gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches Erleben.
00:00:08: Wir sind Julia
00:00:09: und Johanna!
00:00:10: Und sprechen mit viel Herz und Offenheit über das was sonst nur in unseren Gedanken bleibt.
00:00:28: Ich
00:00:32: bin schon ganz gespannt.
00:00:34: Die habe ich auch noch nicht gesagt?
00:00:36: Nee!
00:00:38: Und ja, ich überlege die ganze Zeit... Ne, ich schaffe mittlerweile und du wahrscheinlich auch, dank unserer ganzen tollen Ausbildung und Weiterbildung und ähnlichen Drum und Dran.
00:00:52: Uns in einer gewissen Form die Dinge ja auch positiv zu frame'n.
00:00:57: Das heißt selbst wenn irgendwas nicht gut funktioniert hat kann ich sagen Ja aber daraus hab ich ja gelernt.
00:01:03: oder wenn ich sage mal irgendwie was ist, wo ich eigentlich das Gefühl habe mich im Kreis zu drehen.
00:01:13: Dann kann ich ja sagen aber vielleicht braucht euch da dieses Kreis drehen damit ich gesehen habe, damit ich einen Ausgang finden konnte und es ist ja... Was in letzter Zeit in meinem Kopf so ein bisschen abgeht, ist dieses Jahr, weil wenn das alles so isst dann kann ich doch eigentlich machen, was sich will in Anführungsstrichen mit meinem Leben.
00:01:34: Ich ahne worauf es hinausläuft.
00:01:38: Oder da wäre ich ja jetzt schon gespannt, was das ist.
00:01:41: aber wenn ich so dieses... Dann kann ich da eigentlich alles machen und mein Gehirn erzählt mir im Nachhinein dass das richtig gewesen ist weil das ist sowieso das was unser Gehirnen immer wieder tut.
00:01:54: unserer Gehirnt Versucht im Nachhinein, ja das alles irgendwie sinnvoll uns zu erklären.
00:02:00: Stichwort kognitive Dessolanz?
00:02:02: Ja!
00:02:07: Ich steig da genauer ein, erklär ich.
00:02:10: Sehr gerne!
00:02:11: Also wenn wir uns in einem Dissonanten also da passt was nicht zusammen Zustand befinden dann ist das für uns sehr unangenehm und wir versuchen dann Erklärmöglichkeiten zu finden.
00:02:19: Das kennt man aus der Entscheidungspsychologie zum Beispiel.
00:02:22: Also beispielsweise wir haben zwei Optionen und wir entscheiden uns für eine von diesen beiden Optionen.
00:02:27: automatisch passiert etwas dass ein Abwertungsprozess in Gange geht für die andere Option Auch wenn wir uns sehr viel Zeit für diesen Entscheidungsprozess genommen haben und auch, wenn wir sehr bewusst abgewegt haben und schon die andere Option eigentlich interessant fanden.
00:02:42: Versuchen wir dann, wenn Wir uns entschieden haben, die andere option abzuwerten um zu legitimieren dass wir uns jetzt eben Für diese eine option entschieden haben.
00:02:50: das ist so dieses phänomen der kognitiven dissonanz.
00:02:52: ja also
00:02:54: ich habe das mal erklärt bekommen.
00:02:56: das fällt mir jetzt gerade dazu ein wo du sagst und ich glaube darauf basiert nämlich auch dieses ganze Theorie, die gerade in meinem Kopf irgendwo so ein bisschen oder diese Frage, die sich noch nicht ganz geformt hat.
00:03:07: Deswegen habe ich es hier mit reingebracht, weil ich weiß dass wenn ich mich mit dir unterhalte wird er immer nochmal irgendwie weiterkommen und ich vielleicht aus diesem... meinem eigenen Denkprozess vielleicht nochmal woanders heute hinkommen?
00:03:20: Oder auch nicht?
00:03:21: ne?
00:03:21: Gucken wir mal!
00:03:22: Und
00:03:24: was
00:03:24: ich mal da... Ja muss ja nicht aber damit hast du ja auch nichts zu tun sondern das ist ja mein System wie bereit es auch dafür ist Selbst das, was du sagst neu zu hören vielleicht und auch neu noch mal woanders landen zu lassen.
00:03:39: Das ist nicht immer nur... Also da ist immer so ein zweischneidiges Schwert finde ich mit diesem Du-Hasta-Druck.
00:03:49: Wenn ich es nicht aufnehmen kann kannst du dich abarbeiten und ich werde's nicht auf nehmen können.
00:03:53: Einhundert Prozent und ich glaub, dass nur Pressure war tatsächlich auch an uns beide gerichtet.
00:03:58: Also ich glaube... Genau!
00:03:59: Es muss gar nicht in irgendeine Richtung wirken.
00:04:02: aber ich habe schon häufig den Eindruck das du das für dich nutzbar machen kannst und das liegt ja natürlich in deinen Händen so.
00:04:09: Das hattest du mir irgendwann mal so schön rückgemeldet.
00:04:11: Das fand ich ganz toll.
00:04:12: da sagst du es ist nur so wie du's betrachtest.
00:04:15: also da hatte ich auch irgendwie ich glaube Dankbarkeit geäußert und gesagt ach das war jetzt so schön das war so ein schöner Moment.
00:04:20: und dann sagst Das ist, weil du das so siehst.
00:04:24: Weil du das als gewinnbringend erleben kannst und hat es mir quasi auch wieder zurückgespielt diesen Ballen So kann ich das jetzt hier in dem Fall auch wieder zurückspielen.
00:04:32: ja
00:04:33: Ja exakt ja.
00:04:36: und dass wir Genau das ist eigentlich unser Kopf sowieso im Nachhinein.
00:04:43: Und das Beispiel was mir damals jemand mal gesagt hatte was bei mir extrem hängen geblieben ist
00:04:49: Du
00:04:50: vor allen Dingen wenn du eine Beziehung hast oder einen Partner wie ich das jetzt mal gerade auch verheiratet bist.
00:04:56: Dann ist in dem Moment, wo diese Person heirates, ist dein Leben auf diese Personen ausgerichtet und das ist das Beste was dir passieren konnte und es natürlich die richtige Entscheidung.
00:05:05: Woin gegen ganz häufig etwas passiert am Ende von der Beziehung durch diesen Ablöseprozess auch so ein bisschen kriegt auch der Anfang so eine Färbung, ne?
00:05:15: So dieses A, dass waren die Zeichen hier, dass du am Anfang schon sehen können und und und Und das ist so dieses... Ich glaube das ist was du eben beschrieben hast mit der kognitiven Dissonanz, dass auf einmal ich mich aus dieser Beziehung rausentwickelt habe und feststelle ah!
00:05:31: Der Partner war ja nichts für mich.
00:05:33: Und dann muss mein Kopf das Alte auch neu bewerten um es wieder in einen Einklang also eine Konkurrenz zu bringen?
00:05:48: Ja
00:05:50: Und wenn ich das jetzt nehme und es weiterdenke, weil genau das ist das Thema.
00:05:53: Wenn ich das auch jetzt weiternehme und mir denke okay, das heißt eigentlich, dass es wurscht in meinem Leben.
00:06:01: Ich bin immer davon ausgegangen, ich muss nur mich genug selber finden und je mehr ich mit mir in Kontakt bin, je mehr Coherenz ... Also je mehr im Einklang ich mit meinem fühlen Handeln denken bin, je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto einfacher fällt es mir Lebensentscheidungen zu treffen.
00:06:25: Zu wissen wo ist mein Wohnort?
00:06:28: Wo will ich leben wie will ich Leben was ist mein Beruf Was ist meine Berufung?
00:06:32: auch solche Geschichten.
00:06:33: Ich habe immer irgendwie dieses Gefühl gehabt wenn ich doch wüsste wer ich Bin Wenn nicht mehr mit mir in Verbindungen bin dann müssten diese Themen leichter werden
00:06:41: Verstanden.
00:06:42: ja Das war so wie ein Name.
00:06:44: Ich muss mich nur gut kennen!
00:06:46: Genau, jetzt kommt aber langsam rein und es ist so.
00:06:48: das wo ich merke gerade das sind wie so ein Schiff passiert dass wir denken ja aber wenn eh mein Gehirn mir alles und nicht nur meinen Gehirnen weil mein Gehörn überzeugt dann auch mich selber und meinen ganzen Körper und meine Emotionen und und und das ist auch irgendwie alles mit dabei.
00:07:03: Wenn das da jetzt aber reinkommt und ich diesen Gedanken mal zulasse und damit spiele Ja Dann stimmt ja meine Grundannahme jetzt nicht mehr, dass ich mich nur selbst genug kennen muss.
00:07:16: Sondern es ist eigentlich das Thema, ich muss nur eine Entscheidung treffen!
00:07:22: Oh, ja.
00:07:23: Spannende Hypothese.
00:07:26: Und wie platt eigentlich?
00:07:27: So weg von?
00:07:27: ich muss irgendwas entdecken und erkennen...
00:07:31: Der Forscher!
00:07:32: Ich muss einfach was entscheiden.
00:07:36: Ja, so simple as that.
00:07:38: Also es hört sich ein bisschen blöd an weil es vielleicht und da kenne ich dich auch ganz gut.
00:07:42: Ich hoffe das ist in Ordnung dass ich das im Rahmen mit reinbringe dieses Thema der Wahrheit.
00:07:47: Was ist denn eigentlich die Wahrheit?
00:07:48: Was ist dann meine Wahrheit?
00:07:52: Den gibt es da ja dann vielleicht gar nicht.
00:07:54: Das heißt, ich kann beides als eine Wahrheit definieren und das kann beidos auch passend und stimmig sein!
00:08:03: Vielleicht, vielleicht nicht für die Person.
00:08:05: Nicht für die einzelne Person und korrigiere mich dann natürlich auch gerne wenn ich da jetzt was Falsches gesagt habe, was dich da gar nicht so richtig abbildet in deinem Erleben dieses Streben nach Wahrheit.
00:08:14: Was ist denn der richtige?
00:08:15: Und was is' denn der falsche Weg?
00:08:16: Es ist ja ganz häufig so bei Entscheidungsprozessen auch das was dann viele lähmt diese Entscheidung überhaupt zu treffen weil die Sorge so groß ist Wenn ich mich jetzt für den richtigen oder falschen Weg beziehungsweise meistens eher den falschen weg entscheide Dann passiert vielleicht etwas ganz furchtbares und schlimmes.
00:08:30: Und das, was du jetzt ansprichst, geht eigentlich darüber hinaus und sagt naja egal welchen Weg wir gehen.
00:08:34: Wir werden eine Erfahrung machen, wir werden danach.
00:08:37: Das passt so gut zu der Folge davor die wir hatten.
00:08:41: Die da in diese Richtung ja auch ging... Eigentlich geht es darum so die Erfahrung zu machen und dann vielleicht festzustellen Jetzt bin ich über ne Grenze drüber gegangen.
00:08:49: Jetzt ist es vielleicht nicht mehr stimmig für mich!
00:08:51: Dann haben wir eine Erfahrung gemacht, die uns dann auch auf Schluss gibt über unseren Weg.
00:08:57: aber wir können's vorher gar nicht wissen.
00:09:01: Ja, also hatte das das für dich mit der Wahrheit abgebildet?
00:09:04: Da möchte ich noch mal nachfragen und einchecken.
00:09:06: Das gerade für dich ist Wasser an der Stelle sehr ruhig und verhalten und hast keine Zustimmung gegeben!
00:09:14: Ich habe aber auch nichts zu dagegen gesagt, ich hab's wirken lassen tatsächlich.
00:09:18: Also ich habe einfach zugehört und hab es wirkenlassen und im Normalfall wenn bei mir was reinkommt und ich merke dass funktioniert nicht für mein System dann ist so eine... Dann merke ich so eine Anspannung, oder was weiß ich?
00:09:32: Wie so ne ... Ja.
00:09:33: Eine Anspannung tatsächlich.
00:09:34: Ich merken wie sich alles ein bisschen anspannt und da hab ich drauf einfach ... Ich habe zugehört offen und das kam nicht.
00:09:40: von daher hab ich jetzt auch das laufen lassen.
00:09:43: Und vielleicht ist es genau das, vielleicht ist das aktuell so dass meine Grenze in meinem Kopf oder auch mein normal Mein Standard ist immer nach der Wahrheit zu suchen.
00:09:56: Und vielleicht passiert genau gerade das, ne Meta-Ebene jetzt grade für mich, Metaebene?
00:10:02: Vielleicht passiert in mir intern gerade genau das, dass ich eröffne hey was es wenn diese Wahrheitssuche gar nicht wahr is?
00:10:12: Also verstehst du was ich meine.
00:10:13: also wenn sie ja nicht... Wenn das es gar nicht braucht um glücklich zu sein im Leben, wenn es das gar nicht für mich auch ein Lebenssinn vielleicht in einer gewissen Form zu haben.
00:10:29: Und vielleicht ist das nur eine Art von, ich sag's jetzt mal ganz plakativ und krass ohne es diagnostiziert zu haben ne?
00:10:39: Eine Art von Traumareaktion gewesen ist dass sich immer nach dieser Wahrheit gestrebt habe weil ich einfach gar nichts anderes kannte vielleicht auch oder weil das das ist was mich irgendwo festgehalten hat.
00:10:49: und jetzt lockere ich das und lasse eine andere Erklärungsmöglichkeit eigentlich schon fast rein.
00:11:02: Ja, stelle ich mir tatsächlich sehr befreiend vorherrlicherweise.
00:11:05: Wenn ich dir so zuhörte, denke ich so auch wie schön und ich weiß aber nicht ob es sich so anfühlt weil natürlich dieses Konstrukt von Wahrheit wahrscheinlich ja auch etwas ist was vielleicht Sicherheit vermittelt oder?
00:11:15: Das ist die andere Seite.
00:11:16: also wenn ich dann nur diese eine Wahrheit gefunden habe und nach der dann auch lebe dann das ist da ganz viel Erwartung und ganz viel vielleicht auf Sicherheit die somit einher geht mit dieser Option verbunden.
00:11:28: Und wenn jetzt diese Option plötzlich gar nicht mehr so verfügbar ist oder wir feststellen, die gibt es vielleicht sogar nicht.
00:11:33: Vielleicht war meine Prämisse irgendwie ... nicht pressend und ich merke gerade, ich darf diese Prämise hinterfragen, dann kann ja auch ganz viel Unsicherheit entstehen.
00:11:41: So okay!
00:11:42: Was denn jetzt?
00:11:43: Wenn das gar nicht der Weg ist den ich mir ausgedacht habe dass er funktionieren würde... Okay was mache ich denn
00:11:50: jetzt?!
00:11:50: Es wackelt!
00:11:51: Ja!
00:11:51: Exakt!
00:11:52: Das Fundament, die Basis auf dem eigentlich Und du hast es gesagt, das ist ja immer so mein Grundgedanke will ich jetzt gar nicht sagen.
00:12:02: Aber immer bei mir war drunter was ist denn wahr?
00:12:05: Was ist die Wahrheit?
00:12:06: Was is richtig und falsch?
00:12:07: Ich hab irgendwann gelernt, dass Rechte und Falsch nur auf mich zu beziehen.
00:12:11: Was ist mein richtig und was ist mein falsch?
00:12:13: Das definitiv!
00:12:14: Wenn das jetzt aber wegfällt oder ich Raum mache, dass sich das verändern darf... Also ich merke, dass da ... ne?
00:12:26: Es ist ja reingekommen weil deine Neugierde da ist.
00:12:29: Weil der Potenzial und auch Kapazität in meinem System da ist das weiß ich da.
00:12:35: Darauf vertraue ich auch, dass es so ist.
00:12:37: Und ich merk aber parallel als du gesagt hast zu dieses Ja, da stelle ich mir total Freiheit nicht.
00:12:41: Ich dachte mir aktuell Dadurch dass es halt so richtig am Fundament wackeln ist fühlt sich jetzt... und ich noch nicht fertig bin, ne?
00:12:51: Ich bin halt mitten in diesem Prozess gerade drin da für mich meine neue Wahrheit zu finden.
00:13:01: Aber ich merke, das Alte funktioniert nicht mehr aber das Neue ist noch nicht da.
00:13:07: Ja, das verstehe ich ja.
00:13:08: Ich glaube, dass es gerade so dieser Entwicklungsschritt und da sind wir bei diesem Thema wieder... Das Erumbruch?
00:13:15: Und Entwicklung und Wachstum und Umbruch ist ja auch nicht angenehm.
00:13:19: Also, das ist ja auch erst mal was, was komisch ist und vielleicht auch betrohlich wirken kann.
00:13:23: Auch wenn es eine gute Entwicklung ist – das kennen ja viele, die an sich selber arbeiten inklusive Meda fasse ich mir wieder einmal mit an die eigene Nase -, dass wir in diesen Entwicklungsprozessen gerade drin sind, dass das dann gar nicht so erfüllend und angenehm ist, währenddessen anfühlt, sondern durchaus sehr herausfordernd anfühlen können.
00:13:40: Und erst wenn's dann sich wieder neu sortiert hat, das ganze System, dass du grade beschreibst, es sortiert sich noch neu und es ist noch nicht dort angekommen Und wenn es dann wieder neu sortiert ist und angekommen ist, kann es erst wieder zur Komfortzone werden.
00:13:56: Kennst du diese Übung mit den Betenden Händen?
00:13:59: Ich liebe die tatsächlich total.
00:14:02: Wo man so die Hände zum Beten faltet, kennst du die und dann quasi guckt welcher Zeigefinger liegt vorne?
00:14:08: also für die jetzt zuhören und die Übungen vielleicht nicht kennen.
00:14:10: Ihr seid herzlich eingeladen mal kurz mitzumachen!
00:14:13: Wir alle haben eine Position wie wir da unsere Hände dann zum Betenfalten und da gibt es einen Zeige Finger der vorne liegt.
00:14:19: das kann jetzt der linke oder der rechte sein bei mir ist automatisch immer der Rechte und jetzt kann tatsächlich mal bewusst umzugreifen dass der linke Zeigefinger vorne liegt, die anderen Finger verschieben sich auch alle mit.
00:14:29: Das kann manchmal koordinativ tatsächlich auch herausfordernd sein habe ich immer außen dann immer wieder mal so beobachten dürfen und das jetzt mal reinzufühlen.
00:14:36: Das fühlt sich ganz komisch an!
00:14:38: Und es gibt da ja kein richtig und falsch.
00:14:40: man kann ja nicht auf die eine Art und Weise nur die Hände falten sondern eben quasi auch auf die andere.
00:14:46: Trotzdem fühlt sich aber das eine stimmige an im Vergleich zu dem anderen.
00:14:50: Wenn wir jetzt also wieder in die Ausgangsposition gehen, dann merken wir, ah ja da entspannt das ganze System und das finde ich so symbolisch für das was du eigentlich gerade beschreibst.
00:14:58: ne?
00:14:58: Es sortiert sich neu es ist weder richtig noch falsch es ist einfach nur ungewohnt und ungewohlend fühlt dich erst mal vielleicht komisch an na du machst ... würdest du nicht ganz zustimmen?
00:15:08: Also in meinem system ich merke schon dass... Und deswegen habe Das eine ist okay, jetzt habe ich einfach woanders hingelegt.
00:15:20: Ja das fühlt sich ein bisschen ungewohnt an und dann muss ich vielleicht auch noch mal ein bisschen hin- und herwackeln um vielleicht auch ne Position... Ich sag mal bei mir sind die beiden unten zusammen zu finden wo es dann angenehmer wird vielleicht sogar.
00:15:34: Und ich merke dass was jetzt gerade in meinem Kopf ist, dass das irgendwie viel ... für mich natürlich tiefer geht, ehrlicherweise Luxurerweise in Hände nur zu falten.
00:15:55: Und das ist ne ganz amtes... weil das ja auch der Filter durch den ich die Welt sehe.
00:16:01: Ja!
00:16:01: Das ist sowas ganz unser Metalles?
00:16:04: Ja genau und es ist nichts wo ich natürlich auch vorsichtig bin in einer gewissen Form oder ich also andersrum.
00:16:12: Es gibt mehrere.
00:16:14: Ich bin auch irgendwie dankbar, dass ich überhaupt an diesem Punkt ankommen kann.
00:16:18: Das jetzt hinterfragen zu können und das auch bewusst hinterfragend zu können.
00:16:22: Das finde ich gerade total mega!
00:16:25: Und ja... Auch der Teil existiert?
00:16:31: Und ich merke aber, dass der andere da ist, der so sagt Ja, wie ist es dann?
00:16:36: Ja.
00:16:36: So ein
00:16:39: Lösungsfordernder
00:16:40: Anteil auch da ist, der sagt aber wie ist es denn dann?
00:16:43: Wenn das nicht richtig ist... Aber wenn wir das jetzt
00:16:46: auf dem Prüfstand
00:16:48: stellen... Richtig!
00:16:51: Wie ist es dann?
00:16:52: Dann habe ich gestern echt mich in so einem Loop gefunden und mir gedacht okay, aber wenn's wirklich so einfach ist dass ich nur eine Entscheidung treffen muss was ist mein Thema eigentlich?
00:17:03: Was hält mich denn dann auf eine Entscheidung zu treffen?
00:17:09: Also tatsächlich, ich bin auch angekommen bei einem.
00:17:10: Kann es wirklich so einfach sein?
00:17:12: Warum machen wir uns dann alle übrigens schöne Verallgemeinerung da im nächsten Schritt gewesen.
00:17:17: Warum machen Wir uns das dann alle so schwer wenn es denn so einfach seien könnte?
00:17:21: weißt du So?
00:17:22: ja kommst.
00:17:23: ich merke richtig dass dieses Nimmensystemen willst irgendwie nicht reinlassen aber so Es ist schon halb da Aber es ist noch nicht ganz da also hat sich noch nicht gebildet.
00:17:31: und Ja das ist auf jeden Fall
00:17:34: spannend total spannender Prozess.
00:17:37: Und wenn ich jetzt so von außen zu höre, kann das darf das so einfach sein?
00:17:41: Warte mal!
00:17:42: Das kann doch gar nicht sein dass es so einfach funktioniert.
00:17:45: auf eine Verwunderung darüber und gleichzeitig, ich glaube, wenn ich auch in mich rein fühle... Ich weiß ja auch quasi um welche Entscheidung ist wahrscheinlich gerade euer Leben sozusagen geht oder was da vielleicht diese Entscheidungsprozesse vor dem du dich in der letzten Zeit irgendwie befunden hast.
00:18:02: dann stelle ich mir schon vor ist so meine Haltung glaube ich, dass diese Impulse überhaupt eine Entscheidung zu treffen in diese Richtung nicht ohne Grund kommen.
00:18:15: Also das heißt es gibt Gute Gründe, warum wir jetzt denken.
00:18:19: Wir wollten gerne unser Leben verändern?
00:18:20: Wir würden gerne, weiß ich nicht, unseren Wohnort verändern oder wir möchten gerne unsere Aussehen verändern mit einer Manche die dann zum Friseur gehen wollen oder sowas.
00:18:30: Ich glaube nicht dass das etwas ist was einfach ohne Grund bei uns in den Kopf kommt sondern dass es schon gute Gründe gibt.
00:18:36: und diese Gründe?
00:18:38: Das ist immer die Frage.
00:18:39: Da ist, glaube ich auch jeder so ein bisschen unterschiedlich.
00:18:42: Muss ich das wissen welche Gründe das sind?
00:18:45: Manche würden einfach sagen, ne man muss sich nicht, es ist mir egal!
00:18:47: Ich habe jetzt einfach Lust drauf deswegen mach' ich's.
00:18:49: und andere sind da vielleicht ein bisschen rationaler und sagen naja ja ich will da schon nochmal auch verstehen weswegen mich das jetzt eigentlich bewegt und warum ich da jetzt eigentlich diesen Weg überhaupt in meinen Kopf gerade bekommen habe.
00:19:01: Dann glaube ich, wenn wir da so ein bisschen rationaler ran treten und das verstehen wollen, könnten wir eventuell auch zu dem Punkt kommen wo wir uns dann fragen ja was ist denn jetzt eigentlich die Wahrheit?
00:19:10: Also zum Beispiel versuche ich jetzt wenn ich mein Wohnort wechseln will oder wenn ich meine Haarfarbe ändern will oder sowas.
00:19:16: Versuche ich gerade etwas Neues zu erschaffen.
00:19:19: und warum will ich denn dieses neue erschaffen?
00:19:22: Wille ich da vielleicht vor was Altem weglaufen oder so?
00:19:25: Will ich eine neue Identität annehmen mit einer neuen Frisur oder sowahs?
00:19:29: Ich glaube dass ist schon etwas, was bestimmt vielen auch so geht.
00:19:33: Die dann eben so in diesen Rationalisierungsprozess kommen und ich bin... Und das ist aber glaube ich meine Grundveranlagung als Mensch.
00:19:40: ne?
00:19:40: Das hat jetzt wenig Therapeutisches sondern da geh' ich jetzt sehr in die Selbstöffnung.
00:19:44: Da denke ich auch gerade an dieses Bild, was du mir mal geschickt hattest zum Thema Sternzeichen und wie unterschiedlich die Dinge angehen.
00:19:52: Da passt das ja... Was du so beschreibst total zu dem, was dich jetzt auch gerade beschäftigt.
00:19:57: und bei mir ist es so Ich bin ein totaler Bauchentscheider.
00:20:00: Wenn sie es jetzt gerade passend und stimmig anfühlt.
00:20:03: Und wenn ich jetzt gerade darauf Lust habe, dann ist es so... dass ich mir das erlaube, dass ich so eine innere Sicherheit habe.
00:20:11: Ja dann mach' ich's jetzt mal!
00:20:12: Und wenn sich die nächste Woche wieder anders anfühlt... also da bin ich sehr sprunghaft, möchte ich sagen... ...dann darf sich auch das nächste Wochen anders anfüllen und dann darf ich das nächste Woche auch wieder rückgängig machen oder dann darf mich das nächste woche nochmal wieder blöd finden und abbrechen.
00:20:24: Das macht es insofern aber manchmal schwierig weil dann Menschen von außen das Gefühl haben Ich bin vielleicht in diesen Punkten nicht so konsistent, nicht so greifbar.
00:20:32: Ich hab nicht jedes Mal die gleiche Meinung zu irgendetwas.
00:20:35: Das kann sein, dass das die Woche so ist und es auch nächste Woche sich schon verändert haben.
00:20:40: Manchmal nicht ganz so schnell lebe ich aber im Grundkehren.
00:20:43: Und ich glaube da hast du vielleicht mehr Bedürfnis nach einem Stringenteren sein?
00:20:50: Ist das so?
00:20:51: Weiß ich nicht!
00:20:52: Da kam mir gerade vielleicht eher die Frage auf...
00:20:56: Nee also ich würde mich jetzt nicht als Stringen bezeichnen Gerade als du so gesagt hast, das könnte bei mir auch so sein.
00:21:05: Auch die Dinge sich entwickeln.
00:21:07: Ich entwickle mich schnell.
00:21:10: Das ist genau dass ich in der Frage halt auch wirklich viele Dinge einfach und nehme nicht mehr ganz so viele Sachen als gegeben hin.
00:21:19: Lasst sie auch hinterfragen teilweise vom Außen?
00:21:21: Als wenn meine Kinder sind ein hervorragendes Übungsfeld.
00:21:23: Die fragen sieben und dreißig mal warum.
00:21:25: Und ich nehm das sehr dankend auf und denke mir ja stammt warum eigentlich!
00:21:30: Und ich glaube, das ist was.
00:21:32: Wenn du ... Was ich so festgestellt hab, ich bin irgendwann mal in diesen Prozess eingestiegen die Dinge zu hinterfragen und gefühlt ist es mein Normal- und meinen Standard.
00:21:41: Jetzt ist quasi vielleicht sogar... Die Entwicklung, die gerade passieren möchte im System.
00:21:48: Genau dieses, dass jetzt wieder ein bisschen zu begrenzen auch, ne?
00:21:52: Und zu sagen hey aber Du hast dich jetzt auf siebenund dreißig warum's und bist in alle möglichen Rabbitholes gelaufen.
00:22:00: Was ist denn jetzt die Quintessenz eigentlich so daraus?
00:22:03: Was hat dir das jetzt gebracht, vielleicht ist auch das ein bisschen ... Wenn ich da so reinspüre und als tutes Thema Rationalisierung gebracht, das dachte ich mir ja.
00:22:13: Das kann schon auch gut sein, dass es vorher bei mir immer dieser Grund ... Ich hab mich halt immer daran festgehalten, dass ich einen irgendwie gearteten vorbestimmten Lebensweg habe.
00:22:30: So, das ist so mein fester Glaube gewesen.
00:22:32: Mein Glaube ist gewesen und da kannst du jetzt sagen ich kann mich auf Human Design verlassen?
00:22:38: Ich kann mich auch Astrologie zurücklehnen!
00:22:39: Ich kann mir auf Seelen planen, auf all die spirituellen Sachen gehen und sagen okay... Da isst irgendwas wo ich einen, ich sag mal einen Higher Calling irgendwie empfinde.
00:22:57: und darauf habe ich mich eigentlich verlassen.
00:23:01: Gut genug mit mir verbindet, dann höre ich das auch.
00:23:03: Ja
00:23:05: und ich glaube was so langsam in mein System reinkommt ist so dieses ja okay.
00:23:09: vielleicht hört sich das für mich ganz anders an wie für andere?
00:23:12: Vielleicht höre Ich das gar nicht sondern ich darf einfach genau diesen Impulsen mehr folgen und die zulassen Nennt sich glaub ich bin schon weiterhin auf meiner Wahrheit suchen.
00:23:22: nur dass meine Wahrheit vielleicht eine ganze andere Wahrheit ist wie sie bisher gewesen ist, nicht so sehr im Außen sondern viel mehr innen und auch noch vielmehr meins als das was transportierbar gewesen also was irgendwie erklär war.
00:23:42: Was ich für mich auch erklären kann?
00:23:46: Ne vielleicht darf ich es erstmal nicht wissen und genau das ist ja das was vielleicht auch noch so damit rein spielt.
00:23:51: Vielleicht darf ich's erst mal nicht wissen.
00:23:53: Vielleicht ist es okay dass sichs nicht weiß und ich darf jetzt gerade lernen mit diesem Nichtwissen zu sein.
00:24:02: Du meinst das nicht?
00:24:03: wissen darüber, ob dass der passende Weg ist?
00:24:07: Ja oder nicht wissen über alles.
00:24:09: also vielleicht darf ich genau das weil ich bin ja schon jemanden der sonst sehr auf Antworten und sehr auf Wissen und sowas auch schon wert legt oder es ist schon wichtig für mich Rationalisierung und ähnliches und vielleicht ist jetzt gerade der Punkt wo's einfach mal okay ist oder wo genau das quasi das Lernfeld ist in einer gewissen Form zu sagen, okay kann ich damit sein dass sich es gerade noch nicht weiß.
00:24:35: Und darf ich es sich entwickeln lassen?
00:24:37: Darf ich von außen zusehen ohne es kontrollieren zu müssen, ohne irgendwie eingreifen zu müssen und es in irgendeine Richtung bewegen zu müssen.
00:24:44: Ohne damit irgendwie irgendwas machen zu müssen!
00:24:51: Darf es einfach sein... Ohne eine Form.
00:24:54: Weißt du, ohne eine Form zu haben?
00:24:56: Ja
00:24:56: ich habe gerade dieses Bild vor mir gehabt irgendwie wie so auf einem Fluss, auf dem man sich treiben lässt und auch gar nicht ganz genau weiß wie wird dieser Fluss verlaufen.
00:25:04: wo komme ich da eigentlich genau hin?
00:25:06: das ist noch ein bisschen undefiniert.
00:25:08: trotzdem aber dieses Vertrauen zu haben um diesen Boot auf diesem Fluss zu treiben So in die Richtung.
00:25:15: Ich hab mich grade als Du das Bild gesagt hast, dass ich mir noch nicht mal sicher bin ob ich weiß dass es ein Fluss ist.
00:25:20: Ach ja.
00:25:20: Also ich bewege mich aber hin, oder wo drauf eigentlich?
00:25:23: Ja,
00:25:24: exakt.
00:25:25: Ich glaube es ist ... Es ist tatsächlich.
00:25:27: für mich fühlt es sich gerade so an dass eigentlich das Einzige was ich habe quasi ich selbst bin.
00:25:36: Was ja schon mal gut ist und ich bin relativ.
00:25:40: also ich fühle mich in mir safe und stabil Und das ist gut!
00:25:43: Das weiß ich.
00:25:45: Und ich glaub übrigens das ist auch die Voraussetzung dafür gewesen, dass du an diesen Punkt gekommen bist.
00:25:49: Ja.
00:25:50: Also voll Okay, hundert Prozent.
00:25:53: Ja!
00:25:55: Also dieses Sicherheitsgefühl, egal wie jetzt der Weg und egal worauf ich hier eigentlich mich bewege und so, wo ich überhaupt gerade mich verorte ... Und egal ob ich das Ziel kenne oder nicht... Ich hab' mich und ich geh diesen Weg und ich vertraue da drauf auf mich.
00:26:11: Nicht auf den Weg, nicht auf das Ziel.
00:26:13: Auf mich?
00:26:16: Ja, definitiv.
00:26:17: Also je mehr Unsicherheit im Außen existiert und existent wird, und sichtbar wird, desto mehr Sicherheit brauche ich eben in meinem Inneren um das wieder ausgleichen zu können.
00:26:33: Definitiv!
00:26:33: Und nicht normal?
00:26:34: Ja genau.
00:26:36: Ich bin mir ziemlich sicher dass der Grund warum mich jetzt überhaupt auch diese Gedanken haben kann, der ist dass ich genügend Sicherheit und Stabilität in mir habe um das überhaupt zuzulassen.
00:26:47: wie gesagt ich rücke da ja an einem Fundament rum was so eine Basis von meinem von meiner Weltanschauung ist.
00:26:56: Das ist jetzt kein ... Ja, das ist jetzt keinen Glaubenssatz mehr, ne?
00:27:04: An dem ich darum mache, dass es schon noch mal eine andere Schicht ehrlicherweise...
00:27:09: Ja!
00:27:10: Es ist so was ganz manifestes, sowas essentielles.
00:27:14: Ich hab gerade überlegt ein bisschen so etwas wie als würde ich dir sagen und auf einmal bist du Polygamen.
00:27:18: So, ich glaube man könnte es vielleicht nicht ... Du glaubst an die Monogamie.
00:27:23: Und jetzt sag ich dir, okay und jetzt wirst du polygamen bitte.
00:27:26: So, das ist so was Fundamentales bei ganz vielen dieses... Nein, nein, Monogamie!
00:27:31: Ähn nicht mal, wenn ich
00:27:32: dachte, das könnte ich doch gar nicht.
00:27:34: Genau, ich habe eine offene Beziehung.
00:27:35: Ich glaube, gerade mir als Vergleich eingefallen, weil das irgendwie um es ein bisschen greifbarer zu machen von welcher Art von
00:27:48: tiefere Struktur?
00:27:50: Genau, von welchen Strukturen, von welche Tiefe ich da auch spreche.
00:27:55: Ja.
00:27:55: Das ist sowas ganz überlebensnotwendiges, vielleicht sogar auch wahr?
00:28:00: Grundlegen das!
00:28:03: Und jetzt, wenn das natürlich ins Wanken kommt diese Unsicherheit und das ist so das Schöne dass du wieder beides sehen kannst.
00:28:09: Das ist mir ja auch so das Wichtige Du kannst sehen hey ich bin da hier gerade in einem Entwicklungsprozess und irgendwie ist es auch cool und gleichzeitig spüre ich aber auch Es bringt mich ins wanken glaube ich hattest du's gesagt oder?
00:28:20: Ist das Wangen so was wackelt so irgendwie ist noch genaues ist noch so instabil und das darf auch beides da sein.
00:28:27: also ich glaube Das muss gar nicht nur das eine oder das andere sein, sondern es dürfen zwei Emotionen und zwei Gefühle sein, die da nebeneinander bestehen.
00:28:36: Oder Eintrüppe vielleicht auch, die danebeneinander bestehn'.
00:28:39: Und so... Ich weiß nicht was du von der Erfahrung gemacht hast in der Vergangenheit?
00:28:42: Wie war das so wenn du solche Prozesse aus so fundamentale Veränderungsprozesse in der vergangenheit schon durchgemacht hast?
00:28:50: Wann wurde das wieder angenehmer für dich?
00:28:56: Kannst du das so in der Retrospektive?
00:28:57: Weil ich glaube, währenddessen können wir das wahrscheinlich schwierig sagen.
00:28:59: Aber in der Rhetrospektiv vielleicht...
00:29:02: Ich habe gerade überlegt ob es schon mal was gab, was ähnlich war.
00:29:16: Weiß ich gar nicht, ob's schon mal... Also natürlich definitiv so wie sich jetzt anfühlt hat sich noch nicht vorher angefühlt.
00:29:22: Kann das man nicht auf jeden Fall schonmal sagen.
00:29:24: Das hat aber auch viel damit zu tun weil ich ist jetzt als Ich fühle mir Sicherheit und Stabilität, das fühlt sich wirklich anders an.
00:29:30: Dadurch kann ich dieses Wackeln wahrnehmen, merke aber dass es mich nicht um so einen Einbruch bringt?
00:29:38: Ja genau!
00:29:39: Und das letzte Mal als ich das so empfunden habe, hab' ich schon das Gefühl gehabt, dass ich alles zum Einbruchs gebracht habe.
00:29:48: Aber auch willendlich, denn ich hab's auch zugelassen... Art
00:29:51: von Vermeidung.
00:29:53: Es muss jetzt auch neu aufgebaut werden.
00:29:55: Also es war tatsächlich ein, ich habe das beschrieben mit... Wir haben jetzt gerade mal das Haus eingerissen und wir bauen jetzt Stein für Stein wieder auf.
00:30:00: Das war schon so.
00:30:04: Und jetzt grade merke ich dass es wackelt und eigentlich im Wackeln aber irgendwie noch verbunden ist und eine neue Struktur sucht.
00:30:12: In meinem Kopf sind die Steine irgendwie miteinander verfassend wie in der Chemie diese Diese Kohlenstoffketten, die sich erst dann lösen.
00:30:19: Wenn ein Neues angeknüpft ist in einer gewissen Form?
00:30:24: Das ist aktuell meine Vorstellung von dem Bild.
00:30:26: Weil die Sicherheit ist quasi da aber es verschieben sich ganz viele Dinge.
00:30:31: Es ist nur noch nicht gefunden wo sie hin müssen.
00:30:34: Das ist das was ich mit diesen neuen Sortieren eigentlich auch ein Stück weit mannte wenn es sich neu sortiert hat und dann im System wieder stabil sozusagen wird.
00:30:42: ja Ich glaube das ist ein schönes Bild was du dafür genutzt hast.
00:30:47: Die anfängliche Frage war ja, glaube ich, wenn ich so zurück überlege.
00:30:52: Ist das tatsächlich so?
00:30:53: Es ist tatsächlich so, dass wir einfach nur irgendeine Entscheidung treffen dürfen und durch dieses Entscheidungstreffen quasi eigentlich... Also dass wir eh im Nachhinein uns alles Schönreden.
00:31:05: Ich glaube übrigens, dass das nicht so ist?
00:31:07: Ich glaube nicht, dass es so ist, dass wir uns dann immer schön reden weil das hast du auch noch mal schön angesprochen mit diesem... wenn wir uns da trennen Sondern dass wir dann halt eine Erfahrung machen und diese Erfahrung bringt uns irgendwo hin Und durch diese Erfahrung sind wir danach.
00:31:19: Man möge es vielleicht weisern nennen.
00:31:21: Also wir wissen eben einfach mehr was quasi in der Vergangenheit war jetzt hilfreich Was war vielleicht aber auch nicht hilfreich an dem Weg den ich gegangen bin und können das dann wieder in eine neue Perspektive stellen.
00:31:32: Und es kann auch sein, dass wir einen Weg gegangen sind und an Entscheidungen getroffen haben und im Nachhinein sagen, mit dem heutigen Wissen würde ich dir vielleicht anders gehen.
00:31:40: Es würde auch Menschen geben, die sagen könnten jetzt bereue ich das?
00:31:43: Ich hätte das damals anders machen müssen!
00:31:47: Da möchte ich ihn hiebieren und möchte sagen ja, das konntest du ja gar nicht vorher wissen... Also ist mein Credo, meine persönliche Haltung, auch da an der Stelle wieder bevor wir es nicht probieren werden, wird es nie wissen.
00:32:00: Das heißt, die Wege eben auch zu gehen und sie auszuprobieren bewegt uns dann eben auch.
00:32:05: Zu wissen ob sie passend für uns waren?
00:32:07: Ich glaube nämlich nicht dass es richtig und falsch gibt.
00:32:09: ich glaube nur das ist passend oder weniger passend gehabt Und was können wir halt auch mal erst dann feststellen wenn wir die Erfahrung gemacht haben.
00:32:18: Ja dafür muss ich mir halt also dafür muss Ich mehr erlauben die Erfahrungen zu machen.
00:32:22: ja und es ist genau.
00:32:24: Denn natürlich das war sich in letzter Zeit ganz ganz häufig auch feststelle Ist das wenn ich sage Okay, vielleicht ist es eine doofe Idee.
00:32:32: Aber das kann ich erst sagen nachdem ich es gemacht habe, dass es ne doofe idee war.
00:32:37: Oder ich stelle in letzter Zeit fest, dass sich gewisse Dinge... Dass ich denke, das muss so und so ablaufen oder das und das wird passieren?
00:32:45: Und dann das mache!
00:32:47: Und dann merke, nee, war ja ganz anders.
00:32:51: Ich glaube mittlerweile ist auch surprise.
00:32:55: Ja genau tatsächlich da schon so viel auch in mir passiert, dass wenn ich die Sachen im Außen mache Einfach vielleicht auch noch ein falsches Weltbild teilweise habe.
00:33:05: Und mir dann denke ich, das müsste doch passieren und es passiert nicht!
00:33:08: Ich hab aber so viel Angst davor gehabt, dass es passiert... ...und dann passiert's nicht.
00:33:11: und ich denk mir, ah!
00:33:13: Warum hab' ich mir vorhin so eine riesen Platte gemacht?
00:33:16: Anstelle es erst einmal auszuprobieren und von daher ist ja schon der Weg vielleicht jetzt zumindestens für mich in dem Moment zu sagen okay egal was mein Kopf mehr erzählt, egal ob ich Dann mach ich's halt mit der Angst, dann mach ich es halt mit dem Zweifel.
00:33:31: Dann mach' ich's mit der Unwissenheit, dann mache ichs mit dem Allen... Aber ich mach's!
00:33:36: Weil nur dann kann ich wissen ob's gut war oder nicht.
00:33:42: Ja, in dem Moment.
00:33:43: Kann ich nur total erweichen... Ja!
00:33:46: Genau das ist es!
00:33:49: Ich wäre so froh wenn das mehr Menschen immer auch so betrachten könnten, dieses Erlebnisoffener.
00:33:55: Es geht nur um das Erlebnismachen und nicht darum zu wissen ob es vorher gut wird oder ob dann der richtige passende Stimmige oder Nichtstimmige Weg war sondern einfach nur dieses.
00:34:04: ich mache es mit der Angst Aber da ist doch Angst.
00:34:09: Ich lasse mich davon aufhalten und limitieren, das ist auch das, was du aus deinem Umfeld wahrnimmst.
00:34:13: Wenn irgendwelche kritischen Stimmen von außen kommen und das dann kritisch hinterfragen.
00:34:18: Bist du dir sicher, dass du das so machen willst?
00:34:21: Was willst du damit erreichen?
00:34:23: Das könnte ja auch so und so ... Das ist im Grunde deren Angst, die sie projizieren.
00:34:28: Du bist eine Art der Projektionsfläche für Sie, wo sie ihre eigenen Ängste reinpojizien können.
00:34:34: Das passiert mir übrigens nur jetzt mit ... Ich habe eben gesagt, das ist mein Weltbild wie ich es sehe und jetzt kann es auch passieren dass ich gerade projiziere auf dich so hey oder übertrage.
00:34:43: Hey ja macht das genau so weil so finde ich das sinnig und so fände ich das irgendwie stimmig für mich persönlich.
00:34:50: Das ist ja also was ganz automatisch passiert Also auch nichts Falsches ist oder auch nichts Abwägiges, oder nichts auch Negativgemeintes.
00:34:59: Ich glaube ganz wichtig ist dann halt immer zu prüfen was mein eigenes Wertesystem?
00:35:03: Was ist meine eigene innere Überzeugung?
00:35:05: Wonach möchte ich leben?
00:35:07: und meine innere Haltung meines wertes System sagt mir Neugierder über Angst Das ist aber das
00:35:15: ist ja auch die antidote.
00:35:17: also dass gegenmittel für mich ist wenn du es schaffst wenn du angst hast einen Punkt zu finden, der dich neugierig gestaltet.
00:35:25: Dann kannst du quasi dich aus der Angst rausziehen und die Neugierde dich führen lassen.
00:35:29: also tatsächlich wenn du Zugang zu beiden hast das ist mega cool!
00:35:32: Das weiß ich ja auch...
00:35:33: Und das hattet ihr ja auch?
00:35:35: Genau und das hab' ich ja auf.
00:35:36: und trotzdem ist es so dass emotional gesehen Wenn ich in der angst drin bin Der zugang zur neugierte manchmal nicht so leichtes.
00:35:46: Das
00:35:46: blockiert sich dann auch manchmal, ne?
00:35:47: Ja, genau.
00:35:49: Verstehe ich absolut.
00:35:51: Also uns ist ja
00:35:52: Ja.
00:35:53: Und?
00:35:54: Nee, sprich erst mal weiter!
00:35:55: Was mir eben noch eingefallen ist, weil du gesagt hast dieses Jahr und kriegst so die Stimmen vom Außen was bei mir dann häufig oder was jetzt eben nochmal reingekommen ist auch so als Gedanke war ja das sind zwar Stimme im Außen aber die machen ja mit mir wieder etwas und machen sie vielleicht mit mir etwas weil etwas in mir ist was diese Stimme eben auch beinhaltet.
00:36:16: weißt ich meine es ist ja nicht eine Stimme von außen.
00:36:18: Sie würde mich da nicht berühren wenn ich nicht auch ein Teil
00:36:20: in der hätte.
00:36:21: Exakt,
00:36:22: danke.
00:36:22: Das war das Wort genau!
00:36:23: Ja also weiß ich nicht.
00:36:25: wenn ich dir sagen würde du hast pinke Haare aber du hast keine pinken Haare dann würde gar nichts bei dir passieren und du die Halse denken die habe ich halt nicht.
00:36:31: so da würde auch emotional kaum Regung kommen.
00:36:34: wenn ich aber irgendwas sage was mit ihren Resonanz geht dann bewegt es etwas das stimmt.
00:36:39: Es ist, glaube ich, diese Angstanteil.
00:36:42: Das sind ja logischerweise wenn wir eine weitreichende Entscheidung treffen oder ein Lebensverändernde Entscheidung treffen zumindest wenn sie uns so vorkommt.
00:36:50: natürlich gehen dann Ängste mit einem Herr und natürlich gehen auch Gedanken an was könnte passieren wenn es schiefläuft.
00:36:58: wie kann ich dann sicher sein?
00:37:00: Wie kann ich überleben?
00:37:04: So erleben das ja auch viele Menschen, die in solchen Entscheidungsprozessen sind.
00:37:07: Kann ich dann auch mit der Schuld leben?
00:37:09: Die ich mir da aufwürde, die ich da vielleicht vermeintlich trage für die Konsequenzen, die Ich vielleicht hätte bedenken können dürfen sollen müssen und
00:37:21: Thema Verantwortung.
00:37:25: Ja, bin ich mir der Konsequenzen und Verantwortung dieser Konsequentin bewusst gewesen.
00:37:30: Und habe ich sie trotzdem billigend in Kauf genommen?
00:37:32: Würde man ja vielleicht auch gerichtsprachlich so folien.
00:37:34: Sorry
00:37:35: aber alleine dieses ist für mich schon was wo ich mir denke.
00:37:40: Aber das macht ja alles an Neugiere kaputt.
00:37:44: Richtig!
00:37:45: Hat sich das Kind gefragt beim Erforschen, wo er Hosant gegessen hat ob das jetzt irgendwie im Wagen lernt?
00:37:51: oder beim Laufen lernen,
00:37:53: ob das können wird.
00:37:54: Oder ob es funktionieren wird?
00:37:57: Ich bin mir manchmal nicht sicher, weil du hast auch vorhin so gesagt, ich bin mir mal nicht mehr sicher, ob unsere erwachsenden Gesellschaften Anführungsstrichen überhaupt zulässt, dass sich ausprobieren darf und danach entscheiden darf, ob ich's gut oder schlecht finde.
00:38:14: Also ich glaube schon, dass dieses Konstrukt von...
00:38:17: I try and I roll!
00:38:19: Ja!
00:38:21: zumindest meine Wahrnehmung schon ist.
00:38:24: Vielleicht ist das aber auch nur mein Weltbild, was etwas ist, was im erwachsenen Leben häufig eher als negativ bewertet wird.
00:38:35: oder du hast keine Ahnung, was du tust?
00:38:38: Du
00:38:38: kennst dich noch nicht genug.
00:38:41: Guck mal!
00:38:43: Da haben wir den Rückschluss.
00:38:44: Hab ich jetzt gerade gedacht, oder?
00:38:45: Das bringt uns doch eigentlich wieder so mit den Gedanken zu dem ... Wo du gestartet
00:38:50: hast.
00:38:51: Genau, aber das ist der Kreis!
00:38:52: Daher kommt es.
00:38:53: Ja... Du müsstest dich doch jetzt kennen?
00:38:55: Du bist doch jetzt Ermachsen.
00:38:57: Dann musst du das doch jetzt also auch wissen, da brauchst du das noch nicht ausprobieren.
00:39:01: Das hast du doch jetzt aber schon hinter dir gelassen.
00:39:03: Und bleib bitte gleich die nächsten zwanzig Jahre damit ihr immer schön weißt was da ist und damit du immer alle Antworten parat hast.
00:39:10: Ich wünsche dir auch zum Geburtstag dass du so bleibst wie du bist.
00:39:13: Und man kann das System schreit bei diesem Satz ehrlich verweisen.
00:39:18: So gar nicht für mich.
00:39:19: Nein, es auch!
00:39:21: Sehr gut.
00:39:21: Dann gehen wir auch mal... Kann ich dir wünschen dass du dich bloß so verändert wie du sein möchtest und
00:39:26: das Behält
00:39:26: was
00:39:27: du haben
00:39:27: möchtes und dass alles besser wird als du denkst?
00:39:29: Genau Ja,
00:39:30: oder auch so dieses ... Wann kommst du denn endlich an?
00:39:34: Das war ja eine Frage die mich immer mal wieder eingeholt hat aus dem Außen.
00:39:37: Und ich dachte
00:39:37: nie,
00:39:38: ankomm!
00:39:38: Was ist denn dieses Wort?
00:39:40: Das ist für dich vielleicht ein angenehmes Wort.
00:39:42: Für mich ist das ein ... Ich will gar nicht ankommen.
00:39:45: Wer will denn
00:39:45: ankommen?!
00:39:47: In mir bin ich angekommen aber beim Außen will ich nicht an kommen und ich will doch viel erleben.
00:39:53: Und zu unterschiedlich Daten sein.
00:39:54: Ich glaub, deswegen ist dieses eigene Wertesystem und das zu überprüfen so.
00:39:59: es darf auch Menschen geben die der Überzeugung sind hey Angst ist für mich vor Neugierde und ich möchte mich durch meine Angst leiten lassen im Leben dem würde ich jetzt persönlich für mich würde denken wenn ich so leben würde könnte ich mir das gut am Ende des Lebens vorwerfen.
00:40:16: das ist so meine persönliche Haltung hier gegenüber Und ich hab damit auch, ehrlich gesagt, Schwierigkeiten in meinem privaten Umfeld zu akzeptieren.
00:40:24: Wenn Menschen sich gänzlich von Angst leiten lassen.
00:40:28: Dann bin ich da schon so, dass ich ein bisschen pushy werde und sage ... So können wir dann noch mal drüber reden?
00:40:35: Warum machst du das eigentlich nicht?
00:40:36: Aha!
00:40:36: Angst und so.
00:40:41: In meiner therapeutischen Haltung ist es aber auch so, Dass sie schon akzeptiert kann, dass es einfach Momente gibt dass wir uns fürchten.
00:40:48: Und das ist auch legitim, es sich zu fürchten und deswegen vielleicht jetzt Schritte nicht zu gehen.
00:40:53: Und trotzdem ist in meiner therapeutischen Haltung übrigens dieser Anteil wo ich sage wenn wir nur uns von Angst bestimmen lassen... Das ist ja auch das was wir lernen so an der Ausbildungszeit.
00:41:04: Angst neigt dazu sich zu vergeneralisieren, zu globalisieren heißt?
00:41:09: Wenn ich also keine korrektiven Lernerfahrung machen korrigierende Lernerfahrungen mache dann lerne ich also auch gar nicht, dass alles was ich als gedanklich bedrohlich empfinde eigentlich gar nicht so wirklich bedrohlig ist.
00:41:20: das was du jetzt übrigens gerade als Erfahrung machst und ein Stück weit auch.
00:41:24: Dass es vielleicht gar nicht schlimm eigentlich ist und dadurch wird sich mein Bewegungsradius auch immer weiter einengen weil sich die Angst immer weiter ausbreitet wie so ein Bärchen in uns, wie so einen Tierchen was immer größer und übermächtiger wird.
00:41:36: Kinder erklären das dann auch.
00:41:38: Ja, mit so einem kleinen Bär, der irgendwann ganz niedlich ist und Kuschelbär, den uns beschützen soll.
00:41:43: Und jedes Mal wenn wir vermeiden aus der Angst heraus wird dieses Bärchen ein kleines bisschen größer.
00:41:47: Wenn man das ganz oft machen kann, ist es eine ausgewachsene Krisli-Bär.
00:41:51: Die fühlt sich überwältigend an dieser Angst... ...und lähmt in unserer Handlungskompetenz.
00:41:59: Spannend!
00:42:00: Also ich finde das Bild gut.
00:42:05: Ich merke, dass ich das Bild schön finde.
00:42:08: Und gleichzeitig merke ich, dass da dieses ... in mir ist, wo ich mir denke ja... Aber ich kann es trotzdem immer wieder weiter mit der Angst machen, egal wie groß die ist.
00:42:16: Ob das jetzt der Grizzie-Voll ist?
00:42:18: Mit dem wird's vielleicht schwieriger sein neben mich zu stellen aber ich glaube wenn ich anfange, sei mal dahingestellt, wie groß das Ding jetzt ist.
00:42:25: Wenn ich anfangen, dann ist es mitteinfach und wir hatten das im Letzte.
00:42:30: Wir sind zusammen im Auto gefahren.
00:42:32: Das war einfach sehr emotional.
00:42:33: Wir haben die Emotion einfach da sein lassen, weil sie Teil des menschlichen Erlebens ist und Gefühle gehören halt nun mal zum Leben dazu wie deine Gedanken auch.
00:42:43: wir haben nur irgendwie gelernt uns über Gedanken mehr auszudrücken und so erhalten wir über Gefühlen und Emotionen.
00:42:48: aber per se gehört halt alles einfach zu unserem erleben als Menschen.
00:42:52: dazufindig ja und das auch entsprechend einfach als normal und gegeben in den Gespräch mit reinzubringen finde ich schon auch, ja oder dabei ist mir dann egal ob es ein Grizzly ist.
00:43:08: Oder ob's
00:43:10: ein Kuschel ist für Pappy.
00:43:11: Ja genau,
00:43:12: eine Welpe oder sowas ist ne?
00:43:16: Macht natürlich von meinem System definitiven Unterschied und da bin ich glaube, dass intensitätsmäßig bin ich dabei dir
00:43:24: Die Bedrohungslage gefühlt sich halt größer an.
00:43:26: Das ist jetzt, was du auch vorhin meintest mit diesen, dass das so ein grundsätzliches Thema jetzt ist, an dem du irgendwie da dran bist und deswegen die Bedrohnung wahrscheinlich ... würde ich jetzt mal hypothetisieren, weiß ich nicht ob es so ist, aber wahrscheinlich sich viel größer anfühlt als bei einer simplen Entscheidung wie welche Eissorte nehme ich heute zum Essen.
00:43:46: Weil die Angstteil einfach auch größer ist.
00:43:48: Und du hast aber vollkommen recht, wir können mit diesem Grisli Bären genauso den Weg laufen und übrigens wird dieser Grislibär dann kleiner wenn wir gemeinsam mit ihm laufen.
00:43:56: Das ist ja das Schöne, das habe ich selber gemacht, die Erfahrung.
00:43:59: Angst wird weniger Wenn wir mit der Angst gemeinsam Dinge ausprobieren und gute Erfahrungen machen.
00:44:09: Ja, ganz spannend
00:44:12: Was nimmst Du für heute für Dich?
00:44:19: Mehr Entscheidungen Also noch mehr darauf zu vertrauen, dass einfach Entscheidungen getroffen werden dürfen und das einfach... Ich glaube was bei mir passiert aktuell ist.
00:44:31: ich versuche es zu... Nee, ich weiß es gar nicht eiligerweise.
00:44:39: Ich wollte jetzt gerade sagen zur Verrationalisierung aber ich bin mir da gar nicht so sicher weil ich glaube es mein Prozess mit den Themen umzugehen und das dann in eine Schublade zu stecken der Rationalisierung fühlt sich grade nicht richtig an weil das ist mein Prozess quasi einen Umgang auch damit zu finden und ich weiß, dass diese ganzen Informationen für mich ja auch einen Ausgang irgendwie darstellen.
00:45:03: Und ich bin mir nicht mehr so sicher.
00:45:05: Ich habe gedacht es ist... Ich glaube die Frage, die immer dahinter gesteckt hat war gar nicht so sehr willig ausziehen, willig umziehen oder nicht umziehen sondern das war tatsächlich eher so okay wer will ich sein?
00:45:19: Wenn ich jeden Tag aufs Neue entscheiden kann wer ich sein will warum mache ich das dann nicht?
00:45:27: Woran bleibe ich dann hängen?
00:45:28: Und das ist definitiv immer Angst auf irgendeiner Form.
00:45:35: Sehr nachvollziehbar!
00:45:37: Genau.
00:45:37: und da aber zu sagen okay, die Angst ist ja auch was... Die kann ja auf Basis von alten Erfahrungen bzw.
00:45:45: wahrscheinlich ist sie vollständig auf Basiss von alten Erfahrungen.
00:45:48: und erlaube Ich mir und ich glaube dass es der Punkt den ich jetzt so rausnehme Dass sich die neuen Erfahrungen, die ich gemacht habe Alle ganz anders waren wie das, dass ich da noch mal mehr den Fokus drauf lege.
00:46:04: Dass sich schon neue Erfahrungen gemacht habe, dass sie neuen Erfahrungen auch anders sind... ...dass ich mir erlaube neue Erfahrung weiterhin zu machen weil ich ja gelernt habe, noch am Lernen bin aber im Mittelprozess drin ist es zu lernen, dass diese neuen Erfahrenden ganz anders sind als das was mir meine Angst in dem Moment verkaufen will oder mein Kopf mir erzählt, dass so ist.
00:46:28: Ich bin gerade auch ganz interessant, weil du jetzt sozusagen schon diesen Shift spürst und übrigens dieses Bild sozusagen von dieser Veränderung ja auch schon so klar vor dir siehst.
00:46:43: Und die Frage bekanne ich jeden Tag jemand anderes sein?
00:46:47: Dann wäre ja für jeden Tag eine neue Wahrheit gültig.
00:46:52: Übrigens oder?
00:46:54: Also stelle ich es mir zumindest vor.
00:46:56: in eine neue Identität, in Anführungsstrichen einen Teil in mir mehr noch lebe.
00:47:04: Dann kann ja die Wahrheit sich auch verändern.
00:47:05: das passt ein bisschen zu dem was ich vorhin über mich gesagt habe dass dann sprunghafter wird und dann bleibt aber auch die Frage zurück Ja was ist denn jetzt Wahrheit wenn ich das heute so sehe und morgen so sehe?
00:47:16: Und wer bin da nicht überhaupt...
00:47:18: Was ist der Wesenskern wenn du so willst?
00:47:20: Was ist tatsächlich die Essenz...?
00:47:25: Ja, genau.
00:47:25: Was bleibt, wenn ich alles immer wieder mir erlaube zu verändern?
00:47:29: Oh!
00:47:30: Philosophische Frage... Und ich würde sagen ein Tausend Sasser!
00:47:37: Auch schön!
00:47:38: Ja!
00:47:39: Ein Tausendsasser!
00:47:41: Ein Mensch der einfach neugierig und begeisterungsfähig ist und so im Vertrauen mit sich und in der Sicherheit mit sich ist, sich mitnehmen zu lassen – in all das was das Leben an Fülle- und Erfahrungsreichtum bietet.
00:47:54: So
00:47:56: Schön.
00:47:58: Vielen Dank, das ist ein sehr schöner Abschluss!
00:48:01: Freuen diese Folge!
00:48:04: Sehr schön.
00:48:05: ich danke euch, ich danke dir fürs Öffnen und ich danke Euch für's Zuhören und ich freue mich schon auf die nächste Folge.
00:48:11: Ich bin schon wieder ganz kribbelig weil ich weiß wir werden wieder coole Themen haben Und vielen vielen dank dass du heute dein ganz persönliches Thema mit reingebracht hast.
00:48:19: Ich fand es total schön.
00:48:21: Ja Danke fürs drauf Einlassen Auf dieses.
00:48:24: Wir gucken mal wo es hingeht
00:48:26: Ab ins kalte Wasser.
00:48:27: Ja, genau!
00:48:28: Aber das ist ja genau da.
00:48:30: ich so finde es immer ganz nett von der.
00:48:33: vielen Dank fürs zuhören.
00:48:34: Ich hoffe es hat euch gefallen und wir hören uns beim nächsten Mal
00:48:38: Tschüss.
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