Kleiderwahl: Statement fürs Außen oder Innen?

Shownotes

Warum fühlt sich manche Kleidung sofort „zu viel“ an und andere „nicht passend genug“? Warum überlegen wir, ob wir overdressed oder underdressed sind? Und wer hat eigentlich festgelegt, was überhaupt angemessen gekleidet ist?

Wir sprechen über Kleidung, Rollenbilder, Scham, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, ob unsere Kleidungsfrage wirklich frei ist. Eine Folge, die oberflächlich über Outfits spricht. Und doch über noch so viel mehr.

Shownotes In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

  • Warum Kleidung oft mehr ausdrückt als nur Geschmack
  • Overdressed, underdressed und wer das entscheidet
  • Scham, Sichtbarkeit und die Angst, negativ aufzufallen
  • Die Wirkung von Rollenbildern im Berufs- und Privatleben
  • Wie gesellschaftliche Normen und Standards unsere Entscheidungen beeinflussen

💭 Key Take Away der Folge: Vielleicht müssen wir uns gar nicht an die vermeintliche Norm anpassen. Es lohnt sich in jedem Fall, neugierig zu werden, warum wir es bisher so gemacht haben.

📬 Schreib uns! Feedback, Fragen, Gedanken, Themen, die dich beschäftigen - wir freuen uns über deine Nachricht: info@gefuehlt-gedacht.de

Folge @gefuehlt.gedacht auf Instagram, um nichts zu verpassen.

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:01: Herzlich willkommen zu gefühlt gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches erleben.

00:00:08: Wir sind Julia

00:00:09: und Johanna und sprechen mit viel Herz und Offenheit über das was sonst nur in unseren Gedanken bleibt!

00:00:31: Überleg gerade, wie wir in dieses Thema noch mal reinsteigen.

00:00:34: Wir waren... Und das haben dann gesagt, wir drücken jetzt mal auf und aber weil es einfach super cool war bei dem ganzen Thema was habe ich eigentlich an?

00:00:44: Ja genau nur so diese Optik.

00:00:46: und dann kam ich ja auch zu dem Punkt dass ich quasi meinte als Psychologin, was hat man da eigentlich für Erwartungshaltung?

00:00:53: oder was denkt man eigentlich?

00:00:54: Was also für Erwartungshaltungen im Außen sind die einen dann vielleicht auch abhalten.

00:00:57: Das war glaube ich so der Punkt wo du dann inhibiert hast in unserem Gespräch um die Zuhörerinnen abzuholen.

00:01:03: wir haben gerade ein ausführliches Telefon mit dabei geführt und festgestellt warte mal!

00:01:09: Wir wollten doch eigentlich noch eine Aufnahme machen und da hat das wirklich grade gut reingepasst dieses Thema dass das recht spannend sein.

00:01:16: ja

00:01:18: Ja, vor allen Dingen das ganze Thema Bewertung was wir auch schon vorher hatten und wir sind ja über ich sag mal gendern über die LGBTQ Community auf Bewertungen von Optik gekommen.

00:01:31: Und wir waren über bunte Klamotten.

00:01:35: Ich glaube dass war das wo ich dachte ist eigentlich so cool weil ich sehe so viele da draußen und daher kamen mich manchmal Das Gefühl dass ich auch einem gewissen Standard entsprechen muss.

00:01:47: Und siehst du, das kommt jetzt gerade rein.

00:01:51: Es gab damals auch

00:01:52: in meinem

00:01:54: Ingenieursberuf jemanden der ganz klar diese Kleider machen Leute und natürlich der erste Eindruck zählt.

00:02:03: Ganz krass auf dieses Schubladen auch gegangen ist und der auch richtig ... Der kam immer im Anzug zur Arbeit nicht?

00:02:12: Weil er immer gesagt hat ich kleide mich für den Job, den ich mal haben will.

00:02:15: Nicht für den, den Ich aktuell habe.

00:02:18: Oh, spannend.

00:02:20: Total und das hat auch in mir nachresoniert.

00:02:23: ich habe richtig gemerkt wie ich mir dachte ja okay ich kann auch nichts

00:02:27: für.

00:02:29: also ne ich kann ja nicht den anderen Leuten sagen hey lasst das bitte!

00:02:33: Ich bin viel besser als meine Optik weil das ist halt was uns Menschen irgendwie alle allen in der Anführungsstrichen gegeben sind sondern auf der andern Seite würde ich da schon gerne ein bisschen gegen Rebellieren auch in einer gewissen Form, weil ich auch das Gefühl habe, dass sich dadurch so eingeschränkt bin.

00:02:54: Ja da hattest du ja vorhin erzählt von dieser Millionärin im Hoodie oder sowas glaube ich, gell?

00:03:00: Find' ich mega!

00:03:01: Ja absolut.

00:03:05: Also gerade für mich heißt... Was solltest du?

00:03:08: Nee sag...

00:03:11: Ja was nicht heisst, dass dich dein Klamottenstil nicht ändern darf wenn du mehr Geld hast ne?

00:03:15: Das ist ja doch das Wolle.

00:03:16: Wenn dein Klamottenstil sich ändert, weil die jetzt andere Dinge besser gefallen.

00:03:22: Dann find ich das vollkommen okay.

00:03:24: Aber wenn du dich anziehst um damit irgendwas zu bezwecken dann ist es für mich unauthentisch.

00:03:33: Also vielleicht nicht unauthentlich aber da ist es halt sehr zielgerichtet.

00:03:39: Das ist halt sehr gewollt.

00:03:40: Ich frag mich... Ja, umzu.

00:03:43: Da ist halt wieder dieses Umzu dahinter und... fragt mich dann immer... Also andersherum, ich frage mich nicht für mein Leben.

00:03:50: Ich weiß, für meinen Leben möchte ich das nicht mehr und ich bin mir natürlich sehr gewahr darüber dass Menschen nun mal gewisse Schubladen haben und wenn die mich in einem Hoodie sehen, dass sie potenziell ein anderes Bild von mir bekommen wie wenn Sie mich, ich sag jetzt mal, in der Blue Sun im Anzug sehen

00:04:08: Ja, das habe ich ja vorhin auch erzählt.

00:04:10: Das macht natürlich schon einen Unterschied aus.

00:04:12: Ich hab das ja auch im Patientinnenrahmen wo ich das immer mal wieder erlebe dass es einfach zum Beispiel Personen gibt die in gewissen Bereichen arbeiten wo eben ein gewisser Kleidungsstil meistens fast schon gefordert wird.

00:04:25: Ich denke da jetzt mal ganz spezifisch an Bankerin oder Banker zum Beispiel die ja dann irgendwie auch durch ihre Kleidung in so eine Rolle reinkommen.

00:04:33: Auf der einen Seite und auf der anderen Seite, wenn sie diese mal ausziehen oder mal ich sag jetzt mal in Straßenkleidung was auch immer das ist aber zum Beispiel jetzt irgendwie ein Jeans und halt ein T-Shirt zum Beispiel kommen dass es auch tatsächlich ne ganz andere Wirkung hat.

00:04:48: Und gleichzeitig finde ich es aber und da das war ja auch eigentlich so ein bisschen der Punkt wo wir vorher in unserem Gespräch stehen geblieben sind Ich finde es total schön, wenn es so Menschen gibt die einfach so dieses ... I don't give a fuck.

00:05:01: Das worauf ich gerade Lust hab?

00:05:02: Das mach' ich!

00:05:04: Und da hatte ich tatsächlich auch eine Person mit in unserem Ausbildungskurs drin, die mich da auch sehr inspiriert hat.

00:05:09: Die Person hat sich als männlich identifiziert aber auch weibliche Kleidung getragen.

00:05:15: Nicht immer, aber ab und zu.

00:05:17: Und eben auch total, ich sag jetzt mal Fancy Sachen wie irgendwie einen besonderen Hut der auch obendrauf total so verziert war ähnlich wie man das vielleicht... Ich weiß nicht, ich hab das irgendwie so mit Beerdigung ehrlicherweise oder auch Hochzeiten aus anderen Ländern.

00:05:31: Also ich sag jetzt mal so auf den Filmen assoziiert und genau sowas hat der einfach getragen!

00:05:35: Und ich fand es total cool.

00:05:37: Und ich dachte so wie cool dass da so ne... Es ist mir egal Attitude irgendwie mitschwingt.

00:05:43: Es ist mich egal was du darüber denkst, was ich hier heute an habe.

00:05:46: Ich komme einfach so wie ich bin und worauf ich Lust habe.

00:05:52: Ja die Frage ist ob da wirklich kein Gedanke dran stattgefunden hat?

00:05:57: oder ob der Gedanke stattgefunden hat und das ein- und genau deswegen tue ich es.

00:06:01: Also, das wäre schon auch noch mal

00:06:03: für mich spannend.

00:06:04: So hinterfragen?

00:06:08: Ja!

00:06:09: Das mag natürlich auch sein, klar.

00:06:11: Dass es auch um Polarisieren vielleicht geht und dieses gesehen werden wollen, auffallen wollen, dass es manchen Menschen die sich zum Beispiel recht bunt kleiden, wo das einen Anteil einfach hat in der Entscheidung über die Kleidungswahl zb.

00:06:27: Wie was hier vollkommen okay ist.

00:06:28: Also Lut will nicht sagen, dass das falsch ist.

00:06:31: Das ist mir noch mal ganz wichtig hier eine Stelle auch zu sagen weil es geht ja um die Expression.

00:06:34: für mich und wenn der Expression da ist um damit auch zu zeigen, dass man sich eben zeigt dann ist das Volk also für mich zumindest ist das vollkommen legitim

00:06:48: sehe ich ganz genau.

00:06:49: ich

00:06:49: merke aber wiederum ne auf meiner Seite immer diese Korrekturschleife in meinem Kopf fahre in Anführungsstrichen, ist das jetzt hier angepasst.

00:06:59: Kann ich das anziehen?

00:07:00: Ist es zu viel oder ist es zu wenig?

00:07:03: Falle ich damit raus, falle ich da mit nicht raus... Da... Ich sage mal weder dass eine noch das andere zu machen sondern in so einem... Ich nenne es immer im gelernten Mittelmaß zu sein.

00:07:19: Das ist schon was, was ich in mir spüre und heute immer wieder auch versuche zu sagen okay Muss das sein oder nicht?

00:07:29: Kann ich nicht.

00:07:31: Aber es kommt dann im Nachhinein häufig erst der Gedanke rein, also dieses Okay Ich habe das jetzt mitgemacht und ich hab aber festgestellt Eigentlich hätte ich viel lieber Was gemacht was viel mehr meins gewesen wäre und häufig habe ich aber leider dieses was vielmeins gewesen Wäre gar nicht im Kleiderschrank hängen muss ich gestehen Ja nichts was für mich mich selber richtig ausdrückt.

00:07:59: Ja, das gibt's ja auch.

00:08:01: Das heißt es gibt's beim Einkaufen schon quasi diese Herausforderung.

00:08:06: Ja total!

00:08:08: Ganz häufig ist es so dass ich Sachen anziehe mir denke okay das sieht nicht so aus wie ich das erwartet habe an mir dann wirds nicht mitgenommen oder okay das ist jetzt irgendwie nicht so.

00:08:20: ne auch gerade wo durch häufig sich Sachen auch aussortieren oh das macht mich dick wirklich nicht optisch dicker wirken als ich bin.

00:08:29: Das ist häufig ein Aushorterungsgrund gewesen früher, mittlerweile denke ich mir ja aber ich finde es trotzdem total cool und das ist total mein Style.

00:08:37: und dann ja mein Gott dann trägt's halt drei Zentimeter auf meinen Hüften auf.

00:08:42: Cool!

00:08:42: So what?

00:08:43: Da hast du eine Gelassenheit standen.

00:08:45: Also

00:08:46: damit genau das ist tatsächlich.

00:08:48: also.

00:08:48: nur ich merke auch dass sich das verändert über die Zeit hinweg weil ich auch merke dass ich viel mehr dieses Interesse habe, ich möchte mich auch in meiner Kleidung sehen und auch ausdrücken über Kleidungen.

00:09:06: Ja.

00:09:07: Und ja vielleicht sieht das dann nicht nach dem grau-beschen Anzug aus?

00:09:12: Mhm.

00:09:13: Na?

00:09:15: Vielleicht ist es dann bunt!

00:09:17: Da hattest du ja vorhin deine Tochter so als irgendwie... Inspirationsquelle.

00:09:24: So hast du es genannt, danke!

00:09:27: Das ist halt einfach mega.

00:09:29: Sie macht einfach genau das worauf sie Lust hat und zieht das an was sie will.

00:09:34: Und die macht gar nicht das sozialen Abgleich.

00:09:36: Ist das jetzt heute overdressed?

00:09:38: Ist das heute underdressed?

00:09:39: Müsste ich nicht eigentlich das und das anziehen sondern der ist worauf sich Lust hat.

00:09:43: Und das ist meistens meine Einschätzung nach bunt.

00:09:47: Und eventuell sogar noch Glitzer wird dabei.

00:09:49: Mega cool, Glitzer bin ich auch mit dem Boot.

00:09:50: Am allerbesten

00:09:51: Ja,

00:09:52: also ihre Lieblingsfarbe ist Regenbogen und wenn dann noch Glitzschweiß.

00:09:55: Wow!

00:09:57: Total cool.

00:09:59: Das ist halt.

00:10:00: ich glaube in der Scham Schuld sind ja kultivierte Gefühle und ich glaube irgendwann in unserem Leben lernen wir halt, was angeblich sozial angemessen ist.

00:10:09: Manchmal glaube auch dass wir diese Dinge dann nicht mehr auf dem Prüfstand stellen sondern das die einfach somit übernommen werden.

00:10:15: Das kann durch das familiäre Umfeld geprägt sein, das kann aber auch durch ein Freundeskreis geprägt sein, durch die Gesellschaft in der wir leben und wir hinterfragen das dann manchmal gar nicht mehr und gehen davon aus, dass es so.

00:10:28: Das ist glaube ich aber auch etwas was uns dann manchmal wie in so einem, wie sagst du immer so schön den selbst gemachten goldenen Käfig quasi halten.

00:10:37: Ja und eigentlich dann gar nicht mehr über diese Grenzen vielleicht hin drüber gehen lassen.

00:10:41: also bei meinem Partner zum Beispiel das finde ich jetzt kann man gerade noch mal rein Der hat es ganz häufig, so dieses er möchte auf gar keinen Fall overdressed sein.

00:10:49: Und ich hab in der Vergangenheit weiß ich dass ich häufig zu mir gesagt selber auch und dann auch zu ihm in diesen Kontexten gesagt habe, oh naja lieber overdressed als underdressed!

00:10:56: So...und das ist ja auch ein super spannendes Statement.

00:10:59: was steht denn da eigentlich dahinter?

00:11:02: Also der eine möchte nicht im zu positiven Sinne auffallen ne?

00:11:07: In Anführungsstrichen was auch immer das dann isst und die andere Person in dem Fall ich möchte Underdressed-Moment sozusagen im Negativen vielleicht auffallen.

00:11:18: Aber es kann ja beides auch, je nach Auslegungssache negativ oder vielleicht auch positiv gesehen werden, oder?

00:11:24: Ja!

00:11:25: Das war der Einwurf und da dachte ich mir ist auch interessant das Anderdressed mit Negativ und Overdressed mit Positiv von der Bewertung her ist.

00:11:37: Wer macht eigentlich die

00:11:38: Bewertungen?

00:11:39: Ich will lieber im Opernkleid, ich sage jetzt mal ganz krass... In so einem schnellen Restaurant sitzen oder in einem Hoodie und Jogging-Anzug.

00:11:50: Kannst du für jeden mal dir selber überlegen, welches positiv und was negativ eigentlich ist?

00:11:55: Oder will ich lieber in die Dönerbude gehen?

00:12:00: Vielleicht auch noch einmal einen gewissen... vielleicht würde ich eine Döenerbude anders angezogen gehen wie in ein feines italienisches Restaurant zum Beispiel.

00:12:10: Voll!

00:12:11: Auf der einen Seite gebe ich dir total recht und auf der anderen Seite denke ich mir, warum machen wir das eigentlich vom Anlass abhängig?

00:12:18: Hm.

00:12:19: Weißt du wie ich meine... Von

00:12:20: dem Ort meinst Du?

00:12:21: oder meinst du von dem was da passiert?

00:12:23: Sowohl

00:12:24: als auch!

00:12:25: Ich glaube es sind beide Sachen.

00:12:26: also ich glaube Wir sind uns fast alle einig.

00:12:28: vermute ich jetzt mal dass wenn wir auf eine Hochzeit gehen beispielsweise Dass wir nicht keine Ahnung unseren Schlafanzug anziehen würden Wenn ich auf eine Übernachtungsparty gehe Oder ne Pyjama-Party.

00:12:42: Ist ja

00:12:42: nicht explizit quasi das ein Schlavernzug, eine Schlaernzughochzeit?

00:12:47: Das hast

00:12:47: du recht.

00:12:48: Korrekt!

00:12:49: Aber wo... Also diese sind ja wie so irgendwelche sozialen Geplogenheiten die für uns alle in einem kollektiven Verständnis irgendwie klar sind.

00:13:00: Da machen wir halt nicht so.

00:13:02: Das geht nicht, das macht man nicht außer es wird expliziter nachgefragt.

00:13:08: aber warum eigentlich?

00:13:09: Es gibt schon Tresscodes für gesellschaftliche Aktivitäten, und ich bin jetzt mal Hochzeit unter einigen gesellschaftlichen ... Das sind schon Dresscodes.

00:13:19: Und mir zum Beispiel oder uns damals war das auch wichtig auf unserer Hochzeit dass ein gewisser Dresscode auch geflogen wird oder eingehalten wird in einer gewissen Form?

00:13:32: Deswegen haben wir es drauf geschrieben weil ich persönlich hasse das übrigens wenn nicht weiß was der gewünschte Dresscode ist.

00:13:39: Vor allen Dingen, wenn ich eingeladen bin bei so einer Hochzeit oder sowas ... Ich liebe das, wenn mir jemand dort ganz klar drauf schreibt und das ist der Dresscode!

00:13:47: Dann ist es immer noch mal eine Frage, ne?

00:13:49: Habe ich da noch ein Kleiderschrank?

00:13:51: Ja aber auch sportlich elegant ist.

00:13:53: also eine Auslegungsfrage.

00:13:53: Wie wird's ausgelegt?

00:13:57: Black Tie ist ganz klar definiert,

00:14:00: was das ist.

00:14:01: Einfach white oder so hat man ja auch schon.

00:14:08: Genau.

00:14:08: Das ist relativ... Wobei auch da wieder, ne?

00:14:11: Zieh ich ein weißes, sag jetzt mal, Ballkleid an oder der weiße Jogginganzug.

00:14:17: Es ist beides weiß!

00:14:19: Ja.

00:14:19: Aber was ist da die?

00:14:24: vielleicht auch der Eleganzfaktor?

00:14:27: Auch spannend.

00:14:28: Ja, weil eigentlich.

00:14:29: also du hättest ja den Tresco in beiden Momenten erreicht.

00:14:33: Ja voll

00:14:35: und trotzdem frage ich mich Ja, der Eleganz-Faktor fehlt mir.

00:14:41: Hättest du gerne einen Ballkleid oder hättest ihr gerne den Drogginganzug?

00:14:44: Das ist ja schon auch eine Spanne, sag ich mal dazwischen.

00:14:47: Ja!

00:14:48: Da

00:14:48: kann man noch vielleicht ein Hosenanzug, vielleicht haben wir noch Neudreams, vielleicht hat man noch was Lässigeres... Also da ist ja eine Spannende daz wischen.

00:14:55: Oder kann nicht einfach auch im weißen Dekini kommen?

00:14:59: Oh, auch fein.

00:15:00: Ja,

00:15:00: oder Unterweche.

00:15:02: Oder Schlafanzug.

00:15:06: Auch das Motto erfüllt.

00:15:10: Wahrscheinlich nicht unbedingt in dem Sinne, der jenem Fall bei uns dazu eingeladen hat.

00:15:15: Weiß ich jetzt nicht.

00:15:16: Ich glaube nicht unbedingt.

00:15:17: Wobei es war ne Party am See!

00:15:20: Bei mir kam auch gleich schon wieder so dieses ... Ja aber das würde ja irgendwann kalt werden, das macht man ja nicht.

00:15:23: Also tatsächlich, weil gekauft war gleich schon ein Abschaltwegstern hinfußt.

00:15:29: Und vor allem auch so schön Junge genau das was noch immer wieder mal so auffällt.

00:15:33: Das macht man doch nicht mehr.

00:15:34: ist denn eigentlich dieser Mann, der das nicht macht?

00:15:37: Das passiert auch.

00:15:39: Nee, nee, viel zu kalt, das macht man nicht!

00:15:41: Nee, also... Das ist

00:15:45: ein wilder Gedanke.

00:15:45: Kein normal erwachsener Mensch mit Verstand und all dem keine Ahnung.

00:15:52: Ja?

00:15:53: Aber total cool wäre das eigentlich, ne?

00:15:55: Wenn uns das irgendwie so komplett wurscht wäre.

00:15:58: Und wenn ich jetzt heute an dem Tag irgendwie keine Ahnung Hitzeballung hab weil ich meine Periode habe oder was auch immer mich gerade stresst.

00:16:05: wie cool wäre es eigentlich, wär' ich einfach im Bikini irgendwie zu arbeiten können.

00:16:10: und da haben wir das aber gerade zur Arbeit und das ist doch Stichwort wo wir ja vorhin auch ein bisschen eingestiegen sind so dieses oh jetzt könnten wir eigentlich auf Aufnahme drücken.

00:16:18: Das ist tatsächlich etwas was Ich in mir spüre dass Es Wie eine vermeintliche Verantwortung plus einen vermeintlichen Anspruch gibt an die Rolle, an das Berufsbild eines Psychologen einer Psychologin.

00:16:33: Ich weiß nicht ob du das kennst du das bei dir?

00:16:35: Kennst es vielleicht aus dem Ingenieursbereich aber im Coaching-Bereich gibt's das da auch.

00:16:39: oder kennst Du das generell auch so von Dir?

00:16:45: Ja kurze Antwort also aus einem Ingenieur Bereich kannte ich es damals noch viel mehr definitiv vor allen Dingen.

00:16:53: da kam natürlich dann auch noch Das ganze Thema Frau Mann mit ein bisschen rein, ehrlicherweise.

00:16:59: Wenn du zu viel Ausschnitt an hattest oder ähnliches... Wie ernst wirst du dann noch genommen?

00:17:07: Es gab auch Kommentare von naja das hast du ja nur geschafft weil du eine Frau bist oder weil du so aussiehst.

00:17:12: also ich wurde teilweise schon auf Optik reduziert.

00:17:18: Wodurch natürlich das Thema für mich nochmal an mehr Dimensionen angenommen hat und nicht vielleicht noch bewusster Dinge vermeidet habe auch anzuziehen.

00:17:28: Gerade am Anfang irgendwann dachte ich mir dann so, äh wenn das dein also ne?

00:17:33: Wenn du mich darauf reduzieren musst,

00:17:37: dann

00:17:38: ja musst du das wohl tun.

00:17:40: Also ich hab da schon irgendwann gemerkt dass sich da auch eine Änderung reinkam aber gerade so frisch nach dem Studium und auch im Studium.

00:17:47: Es gab schon einen Grund warum ich Zeiten hatte wo ich auch viele Weiteklamotten angezogen habe damals sehr bewusst, um nicht so viel Körper zu zeigen.

00:18:00: Und dann habe ich wieder die Gegenphase gehabt.

00:18:02: So dieses ist mir doch verdammt egal ne?

00:18:04: Das ist ich und ich sehe gut aus und dafür kann ich nichts und das kann ich auch zeigen.

00:18:09: und wenn du da mit ein Problem hast Dann ist es dein Problem und ich nutze das weil warum soll ich's nicht nutzen?

00:18:15: Wenn mir schon unterstellt wird dass sichs nutzt dann warum nicht auch Nutzen?

00:18:20: So in der Richtung Genau, also es wandelt sich immer wieder ehrlicherweise so.

00:18:29: Und jetzt im Coaching-Kontext... Ich habe am Anfang das Gefühl gehabt ich müsste da eine gewisse Optik für mich besitzen.

00:18:45: Auch ich hab immer geguckt dass ich irgendwie ne Kette auch anhab und ein schöneres T-Shirt vielleicht und blüßchen Also was Schickeres in Anführungsstrichen.

00:18:59: Und mittlerweile denke ich mir so, nein.

00:19:04: Ich will mich wohl fühlen!

00:19:06: Ich bin auch wichtig bei uns in dem Prozess und was immer noch so ist zum Beispiel ist dass ich ja... also ich würde jetzt nicht aufstehen und mich dahin setzen so vollkommen aus dem Bett raus sondern ich muss schon aufwachen.

00:19:29: Ich habe auch den Anspruch an mich Irgendwie Wimpern-Tasche drauf zu haben, meine Augenbrauen gemacht zu haben und so ein bisschen ... mein Gesicht auch hergerichtet zu haben.

00:19:37: Den Anspruch hab ich schon an mich.

00:19:40: Einfach auch weil ich mich dann damit wohler fühle?

00:19:44: Das ist nicht für den anderen sondern das ist wirklich für mich!

00:19:47: Ja...

00:19:49: Und ja mittlerweile sitze ich tatsächlich auch im Hoodie.

00:19:56: Ich habe keine abgeranzten Klamotten sowieso nicht.

00:19:58: von daher ist es so'n bisschen ...

00:20:00: aber ich will nicht echt sieht aus.

00:20:02: also

00:20:02: ich gehe mich nicht.

00:20:03: Ja, aber ich gehe mich nicht explizit umziehen.

00:20:05: Ich glaube das ist darauf fällig hinaus.

00:20:07: Wenn ich heute ein Coaching habe, gehe ich mich nicht explicitly dafür umziehen mehr.

00:20:13: Ah okay!

00:20:14: Ja siehst du?

00:20:15: Das ist bei mir insofern doch schon gegeben dass ich mich umziehe.

00:20:20: tatsächlich also wenn ich jetzt eine Online-Sitzung habe und ich weiß den Vormittag über bin ich zu Hause dann hab ich zum Beispiel kein BH an und dann wenn ich dann eine Online Sitzung wahrnehme dann habe Ich meine, man sieht das wahrscheinlich nicht mehr.

00:20:34: Aber trotzdem ist es irgendwie auch so verankert.

00:20:38: Das wäre mir unangenehm, wenn da jetzt dann... Wenn man da was sehen könnte, dass es kein BH an ist zum Beispiel.

00:20:46: Eigentlich auch sowas.

00:20:48: Wo limitieren wir uns eigentlich in unserem Alltag immer wieder?

00:20:51: In diesen vermeintlichen Rollenverpflichtungen oder auch in diesem vermeintliche Grenzen des?

00:20:58: Was kann ich dem anderen auch zumuten

00:21:01: und

00:21:02: Da gibt's ja also, ich weiß nicht wie das dir geht aber ehrlicherweise gibts da bei mir auch zwei Seiten wenn ich das bei anderen sehe.

00:21:07: Also es gibt einmal so diese Seite die das total feiert und so dieses wow richtig cool dass du einfach genau das machst und anziehst worauf du gerade Lust hast oder womit du auf was bezwecken willst.

00:21:16: was auch immer dein Hintergrund ist aber ist auf jeden Fall mutig und gewagt.

00:21:19: Und dann gibt´s schon auch manchmal so diesen anderen Anteil der so sagt wo muss das jetzt auch in dem Maß?

00:21:29: Für mich eher auch altgeprägten Anteil gibt es schon auch.

00:21:32: Hat ich dir ja auch vorhin erzählt, dass ich da etwas auch kräftigere Frau gesehen habe die wirklich sehr freizügig mit allem war und wo schon auch so ein kurzer leider abwertender Gedanke Teil meines Bewusstseins war?

00:21:49: Wo ich dann gemerkt hab ne wie blöd eigentlich das ich das so denke!

00:21:51: Ich finde es eigentlich doch im Grundkern total gut.

00:21:55: Wenn ich da manchmal genauer hinschaue, stelle ich fest das ist eigentlich wie so eine Art von... Das beneide ich.

00:22:00: Da bewunder ich dass das andere können weil ich mir das selbst eben nicht erlaube.

00:22:05: Nicht in jedem Moment aber auch grundsätzlich eher nicht.

00:22:08: Weil ich da wieso schon noch ne gewisse Inhibierung in mir merke mich zurücknehmen zu müssen, um nicht negativ aufzufallen.

00:22:18: Und tatsächlich meine Assoziation, deswegen hatte das vorhin auch dieses positiv-negativ mit Jogginghose oder lieber overdressed und und dressmäßig ... Das hatte genau damit zu tun weil das ist so eine grundsätzliche innere Haltung gewesen die immer mehr in Zwangten kommt dass overdressed gut ist und und und dressed ist negativ.

00:22:42: So oder schlechter?

00:22:44: Weil das eine sozusagen wertet dich auf, das andere wertete ich ab.

00:22:49: Und das ist ja eigentlich absoluter Irrsinn!

00:22:52: Das ist absoluter Käse, den ich mir da jahrelang erzählt habe und nachdem ich auch immer noch teilweise lebe...

00:23:00: Ich glaube psychologisch gesehen macht das schon auch Sinn, ne?

00:23:04: Also das ist genau dieses der... Genau der wahrgenommene Wert.

00:23:13: Ja, einfach verändert sich je nachdem wie auch ich sage jetzt mal die Umgebung ist.

00:23:19: Das heißt wenn und wir wissen das... Da gibt es psychologische Studien, dass wenn

00:23:28: du

00:23:28: deine Optik, Trace to Impress nicht umsonst ist das so?

00:23:32: Das heißt, wenn deine Opti, wenn du in einem, ich sag jetzt mal einen schwarzen Business Outfit oder in so einem... Wie nennt's sich das denn in diesem Cocktail Dress?

00:23:41: Ja genau irgendwie sowas etwas verkauft und das Gleiche sagst in der gleichen Ton, in der gleichen Weise alles gleich außer dein.

00:23:52: Außer deine Optik kriegst du mehr Vertrauen hast potenziell mehr Kunden und Käufer.

00:23:59: Der Grund warum Banker eben immer noch auf diesen Dresscode zu achten als jemand der ich sage jetzt mal im Stab im Jogging Anzug vor dir steht.

00:24:10: Und einfach weil Du automatisch der Person, die erfolgreicher aussieht und Erfolg ist immer noch geknüpft an auch eine gewisse Klamotte.

00:24:22: An auch ne gewisse Optik.

00:24:25: Das sind so die Mechanismen, die dahinter stecken Und da bin ich voll bei dir Ich will mir nicht sicher wenn wir die weiter.

00:24:32: Naja jedes System das wir weiter bedienen Unterstützen wir ob wir wollen oder nicht.

00:24:38: Und natürlich sind wir Teil des Systems in dem Moment, wo wir sagen okay ich zieh mich auch lieber besser an wie schlechter.

00:24:45: Aber will ich jetzt schlechter bewertet werden nur weil ich das System sprengen will?

00:24:50: Das sind dann so diese... Ja.

00:24:52: Mir im Kopf macht ich mir so dieses Okay!

00:24:54: Ich mag das System nicht unterstützen aber ich mag auch irgendwie nicht in Anführungszeichen die Leid tragen sein weil ich es das System mich unterstützen möchte.

00:25:04: Ja, und dann kommt so eine Spannungsnostalt.

00:25:06: Und was denn nun?

00:25:07: Was

00:25:08: mache ich dann?

00:25:11: Also du hast natürlich vorkommen recht dieses... dass Menschen, die attraktiv sind und das kann auch zum Beispiel durch Kleidung natürlich verändert werden in der Wahrnehmung.

00:25:20: Dass denen ganz viele positive Eigenschaften auch zugeschrieben werden

00:25:23: z.B.,

00:25:24: finde ich ja auch total krass.

00:25:25: Also wenn jetzt jemand zum Bewerbungsgespräch kommt und von dem Interviewer der Interviewerin als attraktif wahrgenommen wird dann wird sie automatisch als Kompetenter, die Person aus Automatisch als kompetent hat zum Beispiel eingeschätzt.

00:25:38: also das macht schon echt auch was aus und gleichzeitig macht es ja... Da gibt's doch dieses auch aus der Ecke, also Akzeptanz und Commitment Therapie.

00:25:46: Nimm dir einen Geldschein, halt ihn dir vor die Augen, keine Ahnung was hast du da jetzt in zehn Euro, zwanzig Euro, fünfzig Euro gut Geldschein?

00:25:54: Und den kchaust du dir jetzt an!

00:25:56: Wie viel ist der Wert?

00:25:57: Dann wird jeder wahrscheinlich genauer diesen Wert sagen, der irgendwie drauf steht.

00:26:01: Keine Ahnung bleiben wir bei zwanziger Euro.

00:26:03: Jetzt kannst Du den ja nehmen und Du kannst ihn im Umschlag packen und kannst dich fragen wieviel es da jetzt wert.

00:26:18: Das heißt im Grundkehren ändert es ja nichts an der Wertigkeit, dass Menschen hinter der Kleidung, hinter der Fassade, hinter...

00:26:26: ...der

00:26:27: Aufmachung möchte ich jetzt mal in allen Formen sozusagen steht nennen.

00:26:31: Das macht ja kein Unterschied im Prinzip!

00:26:35: Aber in der Wahrnehmung eben schon, in diesem Perceived-Ding.

00:26:38: Das heißt wenn ich jetzt mich selber sozusagen entsprechend dem was eventuell zum Ausdruck bringen möchte Kleider und das abweichend ist von dem was ich aber eigentlich gerne anziehen würde muss ich mich ja anfangen zu entscheiden was es mir wichtiger.

00:26:54: Nehme ich das was ich eigentlich gerne einziehen würde?

00:26:57: Und so, wie ich mich dann eigentlich auch gerne damit nach außen bringen würde.

00:27:01: Oder das, wie mich eventuell die perceived, also die wahrgenommene Bewertung oder dass im Außen sozusagen was von mir erwarten würde?

00:27:11: Das heißt, ich hab da so die Schublaut

00:27:12: nicht gern gehören möchte.

00:27:14: Ja, ja.

00:27:16: Oder halt auf diese Angst vor Negativkritik.

00:27:18: Ich meine es hatten wir ja vorher auch.

00:27:20: Dieses Angst, was passiert denn dann?

00:27:23: Also ich kann über mich sagen auch da gehe ich noch mal in die Selbstöffnung.

00:27:26: Ich bin potenziell jemand und trage nicht ohne Grundrecht häufig Scharls.

00:27:29: Man sieht das auf unsere Bild sogar im Podcast-Bild habe ich mir die Person ausgesucht mit einem Schal.

00:27:36: Ich ziehe häufig eigentlich eher hoch geschlossen an.

00:27:40: Wenn es etwas ausgeschnittener ist immer ein Schal drüber damit wenn ich mich nach vorne beuge kein Pustansatz sichtbar wird.

00:27:48: Und ich hab dieses Experiment ja selber innerhalb unserer Familie mal gemacht.

00:27:52: Was passiert eigentlich, wenn ich mir meinen Kleid anziehe was recht weit?

00:27:56: Gerade für meine Verhältnisse gefühlt bis zum Bauch nachfällt war es nicht aber trotzdem hat das sich so angefühlt ausgeschnitten ist und es war ganz unangenehm.

00:28:06: Obwohl ich mich eigentlich in diesem Kleid ganz gut gefühlen habe wurde es in dem Moment wo ich in Gesellschaft gegangen bin unangenergenehm.

00:28:14: Das ist ja auch also super spannend.

00:28:17: Aber das ist sehr glaube ich in dem Moment, wo du was Neues machst.

00:28:23: Es ist für mich schon fast erwartbar ... dass es sich unangenehm anfühlt.

00:28:29: Ja weil's halt so ungewohnt ist ne?

00:28:31: Das macht sehr komisch!

00:28:33: Weil es nun mal genau und wenn dann vielleicht auch noch Reaktionen kommen die wie auch immer geartet sind, sobald glaub ich Reaktionen kommen in den Moment.

00:28:45: Genau.

00:28:46: Also generell das da ein High Alert ja

00:28:49: genau Weil du eh schon, oh Gott, ich mach was Neues.

00:28:52: Was passiert jetzt hier?

00:28:53: Wie reagieren die anderen darauf?

00:28:55: Weil du ja eigentlich im Abgleich bist ist das okay.

00:28:59: Genau!

00:29:00: Ich glaube dass Schöne es eigentlich wenn dieser Abgleich ist das ok gar nicht stattfindet.

00:29:07: Das zu meinen.

00:29:09: Ja, das wäre natürlich das Idealbild

00:29:12: irgendwo genau.

00:29:17: Bei mir kann ich ganz klar sagen, das passiert natürlich automatisch.

00:29:20: Ich kann da schon versuchen auch dagegen zu wirken oder mich davon versuchen freizusprechen so dieses selbst wenn es negativ bewertet wird.

00:29:28: Auch dass wäre in Ordnung.

00:29:29: wichtig ist was ich über mich denke.

00:29:31: Mir sind diese Mechanismen auch jetzt sage ich mal kognitiv zum Beispiel dagegenzuhalten Oder mich dann auch emotional zu regulieren Wenn ich merke ich werde unsicher Das ist mir durchaus bewusst.

00:29:42: und gleichzeitig Und das ist ja das was auch viele wahrscheinlich kennen, die auch an sich schon gearbeitet haben.

00:29:48: Ist das ja nicht da dadurch mehr?

00:29:50: Das ist ja nicht einfach weg!

00:29:53: Dass diese menschlichen Prozesse dann in dem Moment in Gang getreten werden, weil ich will ja was damit überprüfen.

00:29:59: Ich mache ja in den Experimenten etwas zu überprüfern.

00:30:01: Das heißt automatisch lege ich natürlich einen gewissen Fokus auch darauf, zu überprüfen, was passiert denn Vor allem, wenn vorher da irgendwie eine Erwartung war, dass dann irgendwas Unangenehmes Negatives in Rückmeldungen, in der Rückkopplung vielleicht passiert.

00:30:17: Das heißt es ist ja eigentlich bei einem Experiment.

00:30:20: beobachten wäre auch ganz genau was passiert denn jetzt?

00:30:23: In diesem Experiment.

00:30:24: das ist also vielleicht auch das Ziel eigentlich dieser Sache ein Experiment zu machen.

00:30:29: Ja

00:30:31: aber im Normalfall bewährt... Also normalerweise beobachtest du neutral und nicht schon mit der Primon Das was Unangenehmes passiert, oder?

00:30:42: Als ein Experiment.

00:30:43: Im besten Fall aber sein wir da mal ehrlich.

00:30:45: also ich weiß jetzt nicht wie das so ist bei den Forschenden und Forscher ja Forschende in Person die ich so kenne.

00:30:51: Häufig haben die Hypothesen im Kopf Und Die Haben auch schon eine Idee Wie diese Hypothese zu beantworten wäre.

00:30:58: Oder Diese Frage Forschungsfrage Zu Beantworten mit wäre Mit der hypothese und demnach Suchen sie natürlich auch

00:31:04: schon unbewusst

00:31:06: Ich lass es mal bei unbewusst vielleicht noch

00:31:08: mal nach Bestätigung.

00:31:09: Nach

00:31:10: Bestätigung, auch wenn das eigentlich umgedreht sein sollte, ne?

00:31:13: Im Regelfall sollten wir ja eigentlich genau das Gegenteil von dem Testnuchvon überzeugt sind.

00:31:18: Das... Ja

00:31:21: ich hatte Messtechnik im Studium als Fach.

00:31:24: Oh komm bring's rein!

00:31:27: Und der Outkampf für uns alle aus diesem Semester-Messtechnik war glaube keiner Messung in dem Fall.

00:31:38: Aber klar war eigentlich keiner Studie, die du nicht selber gefälscht

00:31:41: hast.

00:31:42: Weil du kannst... Der Klassiker?

00:31:43: ...messwerte durch Interpretation zu deinen Gunsten.

00:31:50: Ja das war ein Ausreißer.

00:31:53: Du kannst und das ist genau das was du ja aussagst.

00:31:56: Wenn du willst kannst du dir so hin verargumentieren dass das rauskommt was du testen wolltest.

00:32:04: Dass das raus kommt was du sehen wolltest

00:32:07: Also ich sag mal du kannst, kommt natürlich drauf an wenn du sie in dem persönlichen Setting sage ich jetzt mal testest dann auf jeden Fall.

00:32:16: Dann hat auch deine Erwartungshaltung mega Einfluss.

00:32:19: deswegen macht man das ja mit diesen verdeckten Testen die nicht wissen was soll hier eigentlich getestet werden und so weiter.

00:32:26: worauf soll die Studie eigentlich raus?

00:32:28: Eine Gruppe bin ich jetzt gerade, wenn ich Treatment als Usual.

00:32:31: Also das wird einfach so weiter behandelt wie sonst auch.

00:32:33: oder bin ich hier in einer Placebo-Gruppe wo eigentlich gar kein Wirkstoff ist und so weiter?

00:32:38: also dieses Blinded Testen macht total Sinn.

00:32:43: Wenn es jetzt ein Online-Test ist, habe ich weniger verfälschbar dadurch.

00:32:46: Ich hab ja in meiner Masterarbeit und auch jetzt in meiner Promotionsstudie eher das Online-Setting oder nur das Online Setting tatsächlich durchgeführt – und das ist wenig verfälsparer.

00:32:56: Aber natürlich kannst du Ausreißer rausrechnen wenn du das möchtest!

00:33:02: Du kannst dann sagen naja aber die verfälschen und schau mal hier sie haben so viel Einfluss auf den und den Faktor gehabt.

00:33:08: Und wenn wir das rauslassen würden würde sich der Effekt bestimmt nämlich doch zeigen Und ich meine, da brauchen wir gar nicht bei eigenen Forschungen anfangen.

00:33:15: Jetzt können wir mal überlegen wenn wir jetzt keine Ahnung Bachelor Arbeit Masterarbeit oder auch irgendeine Arbeit für die Schule schreiben und wir sollen irgendwas herausfinden.

00:33:23: es gibt halt immer Für-und Wiederargumentationen.

00:33:24: du findest auch für jede Studie Die etwas für etwas herausgefunden hat Auch eine andere Studie die gegen das gleiche Thema was gefunden hat.

00:33:34: Das macht es halt super schwierig, weil du kannst theoretisch ein Thema nehmen und du kannst es in zwei ganz verschiedene Richtungen schreiben.

00:33:40: Und findest dazu auch Studien die du damit reinbringen kannst?

00:33:43: Die das angeblich belegen was du da gerade vor dir von dir gibst.

00:33:47: Ja... Es gibt keine ultimative Wahrheit.

00:33:52: Iiiiih!

00:33:52: Das müsste ja ganz eklig in deinem System sein

00:33:54: oder?!

00:33:57: Ich lerne damit umzugehen und ich lerne dass.. Auch Menschen, die vermeintliche Wahrheit sprechen nur Meinung sprechen eigentlich.

00:34:07: Ja

00:34:07: und das ist vor allen Dingen dann schwierig wenn es sich um Wissenschaft handelt.

00:34:13: Wobei auch da ist es ja so dass Wissenschaft eigentlich nur Wissen erschafft.

00:34:26: Das ja wiederum in einem Spektrum existieren darf.

00:34:33: Ich glaube, so möchte ich es gerne sagen und dass es gar nie diese eine Wahrheit gibt.

00:34:38: und ich habe dazu letztens was total cooles auch gesehen und zwar Was gibt eins plus eins?

00:34:48: Naja, ich würde mal sagen zwei nach dem was man gelernt hat.

00:34:52: genau ist das immer so.

00:34:58: meine Annahme noch würde ich jetzt mal sagen Ja, weil das wurde immer als richtig bewertet wenn ich das auf das Blatt Papier geschrieben habe.

00:35:08: So ne?

00:35:09: Genau.

00:35:11: Und dann ja und eine Wolke und eine Wolf ist gleich vielleicht eine Wolk oder einer Wolke.

00:35:22: Oder eine Wolken wenn sie zusammen fusionieren.

00:35:25: Richtig!

00:35:27: Oder ein Wäscheberg und noch ein Wäscheberg ergibt meist Einen größeren Wäscheberg.

00:35:34: Und keinen zweiten Wäschel, ne?

00:35:36: So!

00:35:38: Ja es ist schön, sehr

00:35:42: gut.

00:35:42: Es kommt halt auch drauf an ob man sie separiert voneinander hält oder ob Sie verschmelzen.

00:35:47: Also das eins plus eins heißt ja nicht dass das nebeneinander liegen bleiben muss, klassisch Wolker, klassische Wächeberg sondern das kann ja tatsächlich sein... Das wäre ja.. Es kann ja auch eins plus Eins drei ergeben im Sinne von Kinder kriegen.

00:36:05: Also Mutter gibt was rein, Vater gibt etwas rein und es entstehen drei Personen da draus quasi.

00:36:13: Total du könntest das mit den Wäschebergen genauso machen ne?

00:36:15: Du hast einen Wäscheverg und hast den nächsten Wächeberg und die schmeißt du zusammen und teilst sie dann in drei.

00:36:19: Dann hast du auf drei Wäseberge da liegen und nicht mehr nur...

00:36:23: Ja also hat eins plus eins dann im Endeffekt drei ergeben.

00:36:26: Genau!

00:36:28: Aber auch nur weil wir sie halt nochmal durch drei geteilt haben.

00:36:30: Okay jetzt wird's

00:36:31: rührend.

00:36:34: Naja, guck mal.

00:36:34: Ich hole unseren Wäscheberg, hol den Wäscherberg meiner Kinder, der nämlich woanders ist, das sind zwei Wächeberge und dann hier treile ich es im Normalfall in drei verschiedene Bergen, nämlich an weiß, schwarz und bunt.

00:36:44: Ja!

00:36:45: Und vor allem hättest du denn ja eigentlich ursprünglich mal zwei Wäscherberge gehabt und hast die durch drei geteilt?

00:36:52: Dass da jetzt drei rauskommt würde ja mathematisch gar keinen Sinn machen.

00:36:57: Also genau.

00:37:01: Okay, wow!

00:37:02: Jetzt wird abgeschriftet.

00:37:03: Aber geil.

00:37:04: Ja?

00:37:05: Dieses Wahrheit, dieses Gefühl von... Das muss doch immer so sein.

00:37:09: Ich glaube das ist das was auch mich immer mal wieder wo ich mittlerweile anfänge oder anfange wenn mein System solche Generalisierungen hochkommen dass zu der Moment wo ich jetzt hellhörig werde Immer,

00:37:32: alles

00:37:33: muss ist gleich.

00:37:36: Kann man doch nicht!

00:37:39: Ja auch kann man noch nichts.

00:37:42: Wer macht denn sowas?

00:37:47: Das sind so die Momente wo ich wirklich hellhörig werde wenn ich... Spannend wir kommen in den Generalisierungsbereich.

00:37:53: Das ist immer potenziell ein Indiz für, hier ist eine Schublade vorhanden.

00:37:58: Die okay ist ne?

00:37:59: Ich sag mal wir haben Schubladen ja aus gewissen und guten Gründen die unterstützen uns Menschen eben schnell einzuschätzen.

00:38:08: Die Frage is nur wie flexibel bin ich menschen auch aus dieser Schublada wieder raus zu lassen?

00:38:12: und das ist genau das mit den Klamotten!

00:38:13: Ich glaube schon dass der erste Eindruck so aufgrund dessen in eine Schublade gehörst.

00:38:20: Und die Schublada sagt halt für diese Person, für das was sie sagt, dem glaube ich mehr als das, was eine andere Person sagt.

00:38:29: und Ich glaube schon dass wir dieses schublade Insofern denn Die menschen die diese schubladen haben flexibel genug sind auch wieder verlassen können Dass sie sich von etwas anderem überzeugen lassen.

00:38:42: Es ist nur schwer es ist nur schwere wie wenn nicht gleich in der richtigen schubladelander?

00:38:52: ja Ja, dann halt wieder die Frage.

00:38:54: Ich weiß das diese Gesetzmäßigkeit ist auch geil!

00:38:57: Das hat mal jemand herausgefunden dass das so ist und wir akzeptieren aktuell noch alle dass es Gesetzmäßigkeiten sind.

00:39:03: aber wenn wir uns dagegen alle auflehnen würden wäre das keine Gesetzmäßkeit mehr

00:39:09: was ja teilweise auch schon ein bisschen passiert.

00:39:12: also in der Gesellschaft finde ich werden ja viele Ich grade jetzt auch, wenn es um das Thema Beauty, Schönheit, Aussehen, Optik und so weiter geht.

00:39:24: Da wird ja mittlerweile viel hinterfragt immer mehr Frauen die ich auch in den sozialen Medien sehe, die zum Beispiel bewusst aus sagen, ich rasier mich nicht mehr!

00:39:32: Ich hab da eigentlich gar keine Lust drauf und ich krieg übrigens rasiert Pickelchen und das finde ich super unangenehm.

00:39:36: und nur damit ist keine Ahnung irgendeinem sozialen Anspruch oder einem Schönheitsideal von keine Ahnung wann entspricht... Habe ich keine Lust mehr drauf, lass dich jetzt sein.

00:39:46: Wenn du dich an meinen Axelhaaren oder Beinhaaren störst, darfst du das tun?

00:39:50: Aber dann hat das nichts mit mir zu tun!

00:39:53: Diese Bewegung, die mittlerweile innerhalb unserer Gesellschaft entsteht und da merke ich, da habe ich auf jeden Fall noch Entwicklungspotenzial.

00:39:59: Auf jeden Fall.

00:40:01: Ich glaube, da bin ich in vielen Punkten nicht so abgegrenzt von dem was ich denke, was von mir erwartet wird.

00:40:07: Beispielen... Ich glaube ich hätte ein ganz großes Problem damit.

00:40:11: aktuell noch, vielleicht wird sich das irgendwann verändern.

00:40:16: Aber wenn jetzt ich eine Person, die ich irgendwie aus dem psychotherapeutischen Rahmen vielleicht kenne, also wo ich quasi die Therapeuten bin und Patientin-Patient sehe ich außerhalb des Therapierraums an einem gammeligen Sonntag, wo ich vielleicht in absoluter Flodderklamotte ... was auch immer das dann schon wieder ist ne?

00:40:35: Das ist auch interessant dass man das so benennt oder dass ich das so nenne aber sag ich jetzt mal in irgendeiner zerrissenen Schlafhose.

00:40:43: Das wird schon schwieriger, aber bleiben wir bei diesem Gedankenbeispiel, dass sich in der Schlaf-Hose und im Halbschlafanzug irgendwie noch komplett unfertig gemacht mit dem Hund draußen bin und der Person entgegen laufe?

00:40:56: Das würde sich für mich bis heute noch unangenehm anfühlen.

00:40:58: und tatsächlich auch merke ich da gibt es sowas wie eine Scham in mir Und ich glaube, dass es aus zwei Komponenten heraus entstehen.

00:41:07: Das ist einmal... Ich bin dann nicht in der Rolle und hier vermischen sich Rollen.

00:41:12: Hier gibt's sowas wie Rollendiffusion.

00:41:14: auf einmal vermischt sich eine private Rolle mit einer professionellen Rolle.

00:41:19: Und das glaube ich wäre das Eine was es was es unangenehm macht und was aber Scham auslöst ist so dieses.. Ich möchte so nicht gesehen werden!

00:41:34: Von wem eigentlich?

00:41:35: Geht es tatsächlich nur um Patienten?

00:41:36: Nee, es geht auch generell.

00:41:37: Also auch da merke ich... Auch wenn ich jetzt zur Bäckersfrau gehen würde und mir Sonntags morgens Brötchen holen würde ... Ich würde nicht gerne komplett unfertig gemacht.

00:41:48: Dann würde ich meinen Partner schicken.

00:41:52: Kannst du die Brötche holen?

00:41:54: Ich will nicht gesehen werden!

00:41:56: So.

00:41:56: Also ich würde schon so im Auto mitfahren aber ich wollte nicht selber gesehen werden.

00:42:01: Das ist ganz interessant.

00:42:02: also ich habe da echt noch ein Learning To do.

00:42:08: Ist es mir nicht egal?

00:42:09: Interessant!

00:42:10: Ja, aber... Warte kurz, ich sortier mal.

00:42:17: Muss es dir dann egal werden?

00:42:18: Also ist denn... Ich hinn da Frage gerade auch so für mich ein bisschen.

00:42:25: Ist das nicht okay, dass es dir nicht egal.

00:42:26: Also ist es dir hier nicht ok, dass... Wir sind satt.

00:42:30: Guck, ich muss es sortieren.

00:42:32: Ich weiß was du meinst.

00:42:33: Da

00:42:33: laufen grad zu viele Sachen parallel

00:42:35: in meinem Kopf.

00:42:37: Aber

00:42:38: die Frage, die ich eigentlich meinte war ist es denn nicht okay dass du das für dich nicht ok findest?

00:42:47: Dass ich für mich nicht ok finde oder dass es mir einfach wichtig ist?

00:42:50: meinst du, ne so?

00:42:52: Ja!

00:42:53: Ist das nicht ok, dass's mir einfach richtig ist?

00:42:55: So ja dem würde ich zustimmen... Absolut okay.

00:43:00: Ich hab mich dann auch gerade schon gefragt, geht es so in diese Richtung?

00:43:03: Ich möchte halt für mich einfach mich wohl in mir fühlen und das ist es auch!

00:43:08: Und ich glaube wenn ich in einer Gesellschaft leben würde, in der es total normal wäre genauso wie ich das eben beschrieben habe rumzulaufen.

00:43:18: Aus dem Bett raus keine Zähne geputzt, keine Haare gekämmt kein Make-up drauf Nicht einfach mit einem Schlafanzug raus.

00:43:26: Wenn ich in einer solchen Gesellschaft leben würde, glaube ich, würde ich das tun und ich glaube dann würde ich mich damit auch wohlfühlen.

00:43:33: Okay interessant.

00:43:35: Das ist aber...

00:43:37: Also, ich glaub mit Zähne geputzt und so.

00:43:39: Da gibt's dann schon ein paar Punkte, die sich wahrscheinlich nicht gut anfühlen würden.

00:43:42: Aber wenn das absolut normal wäre, hätte ich das auch nie hinterfragt.

00:43:49: Und würde mich keine Ahnung der eklige Morgengeschmack in meinem Mund vielleicht doch auch nicht so sehr stören?

00:43:55: Weil an denen hab' ich mich ja eh schon keine Ahnung wie alt ich es dann halt wäre.

00:43:58: Treißig Jahre meines Lebens eben auch schon dran gewöhnt!

00:44:01: Dass der halt morgens da ist... ...und dass er irgendwie mit dazugehört zum Leben also whatever

00:44:08: Ich weiß es nicht.

00:44:11: Ich kann dir für mich sagen, bei mir hat sich ... Und ich habe in einem Land ja gelebt, indem es normal ist, in Jogginghose rumzulaufen.

00:44:21: Teilweise gehen die Kinder an Jogglinghose zur Schule.

00:44:23: Nicht nur teilweise, sondern in Schlafanzukose teilweise sogar gefühlt und wo Pyjama-Partys quasi.

00:44:31: es gibt Tage, an denen wird im Pyjamas in die Schule gegangen Auch die Leggings...

00:44:38: Die kann er auch erlebt.

00:44:38: Eine Outfit ist!

00:44:40: Genau, so.

00:44:42: Und ich habe aber gemerkt dass gewisse Standards für mich nicht gebrochen haben.

00:44:48: Am Anfang ... Ich hab das ausprobiert.

00:44:50: Also ich habe am Anfang auch diese Leggins dann angehabt und bin aber am Ende wieder zurückgekommen zu ... Nee, ich mag meine Jeanshose okay?

00:44:58: Ich mag meine Weidejeanshse, ich mach dies, also ich bin schon ... Ne, ich hab es ausprobieren Und ich habe für mich festgestellt, nee das finde ich irgendwie nicht cool.

00:45:10: Deswegen kann ich für mich sagen auch im Land in dem es potenziell anders vorgelebt wird hab' ich mich daran nicht angepasst sondern war eher ein okay.

00:45:22: hier bin ich vielleicht die komische aber mir gefällt so.

00:45:28: Okay ja spannend Ja Ich glaube wenn du dort aufgewachsen wärst hätte das auch anders sein können Weiß ich nicht

00:45:38: Kann gut sein.

00:45:39: Eine

00:45:39: Prothese, was für uns normal ist.

00:45:42: Das wäre übrigens ein Wunsch von mir auch einer der nächsten Folgen.

00:45:46: Was ist eigentlich normal?

00:45:48: Wir sprechen ja immer mal wieder über diesen Begriff normal und was macht das aus?

00:45:52: Irgendwie hatte ich auf dieses Thema sehr viel Lust.

00:45:54: Wollte ich noch einmal so angemerkt haben.

00:45:57: Sehr gut!

00:45:58: Dann nehmen wir das auf.

00:46:00: Ich glaube also dass dieser ... dieses vermeintliche Norm dieses vermeintliche Normentsprechen-Wollenthema, vielleicht auch im Bezug auf die Kleidung reicht.

00:46:16: Ich kann mich gut nämlich daran erinnern in Kanada zum Beispiel wo das viele auch genauso wie du es beschrieben hast mit Leggings und gerade sage ich jetzt mal auch viele Sporthosen und dann auch beim Pitcher am Hatz zur Schule weil wir da PJ Day gehabt haben dass ich fand das mega.

00:46:30: Ich fand es auch damals schon super, super cool und ich wollte das auch unbedingt mitmachen.

00:46:36: was ich interessant finde jetzt wo ich nochmal so in der Retrospective drüber nachdenke das ist mir nie aufgefallen.

00:46:40: aber selbst da war's so.

00:46:42: zwar Natürlich dann einer der besten Pyjamas, der dann angezogen wurde.

00:46:46: Das war jetzt nicht irgendwie keine Ahnung die heiß geliebte Hose, die aber schon zwei Löcher hat.

00:46:51: Sondern das war halt irgendwie ein Anführungsstrichen vorzeigbarer was auch immer das.

00:46:56: So in meiner Welt nicht kaputter, nicht ausgewaschender und nicht dreckiger Schlafanzug Und der wurde dann natürlich aber auch gestylt, ne?

00:47:04: Also da gab es dann Ehrringe dazu.

00:47:07: Da gab's dann auch die passenden Hausschuhe natürlich dazu und dann gab's auch ein Schal.

00:47:10: übrigens ja!

00:47:11: Es gab auch einen Schal dazu, auch damals schon!

00:47:19: Der wurde dann auch gestylt!

00:47:20: Ich kann mich gut daran erinnern... also ich wollte das unbedingt.

00:47:23: Ich fand es mega cool mit diesen Pajamas zur Schule zu gehen Aber ich wollte den auch stylen.

00:47:27: Das hätte mir jetzt... Ich glaube es wäre mir schwer gefallen ohne dieses Trumrum hinzugehen.

00:47:34: Und einfach nur mit der Pijama, mit dem ich wirklich morgens aufgestanden bin?

00:47:38: Ja.

00:47:41: Interessant, ganz spannend!

00:47:43: Ich hatte auch für eine Business-Veranstaltung letztes Jahr, auf der ich war, ein Abend-Event hieß Pyjama Night und es wurde aber auch Dresscoach standen, Pyjamas dabei Warte kurz, wir reden hier über Businessfrauen und zwar den Highclass-Event.

00:48:05: Und so habe ich tatsächlich vorher mir noch was gekauft extra dafür auch mit einem Mantel und sowas wo ich mir dachte okay damit kann ich mich wohl fühlen es ist eine Nachtwäsche in Anführungsstrichen.

00:48:21: Aber das ist jetzt halt nicht der Pyjama den ich jeden Tag anziehe.

00:48:30: Das wäre auch der Dresscode gewesen der quasi da womit nicht aufgefallen wäre.

00:48:35: Ich sag's mal so, wo ich schön im Mittelmaß mitgeschwommen wäre.

00:48:39: Wenn du das angezogen hättest was du eigentlich zu Hause auch anziehst meinst du?

00:48:42: Nee, nee, nein, rein!

00:48:45: Damit wär' ich definitiv

00:48:47: unaddressed.

00:48:48: Vielleicht... Das weiß ich nicht.

00:48:50: Damit wär', ich auf jeden Fall nicht im Standard gewesen.

00:48:53: Okay.

00:48:53: Dann fang mir das mal so rum.

00:48:55: So wenn du die gaussische Glockenverteilung anschaust, wäre ich eher in den Reis vor links, wo auch immer auf rechts oder links da.

00:49:02: jetzt war da hingestellt.

00:49:03: Aber irgendwo rechts und links gewesen in dem ...

00:49:06: Du weißt nicht in den mittleren Freizeitprozenten?

00:49:09: Nein!

00:49:10: Nie im Leben.

00:49:12: Aber vielleicht geht's genau darum wie es ist.

00:49:16: Vielleicht gibt's für manche Menschen darum, in der gauschen Glockenkurve in der Mitte anzukommen... Und ich hab ganz häufig festgestellt das

00:49:24: für mich

00:49:26: Und ich glaube, das ist die Dissonanz, die auch manchmal merke in meinen Klamotten.

00:49:34: Irgendwie habe ich das Gefühl... Ich muss da mit schwimmen in der Mitte und irgendwie denke ich mir, ja aber irgendwie hab' ich auch keinen Bock damit zu schwimmen an der Mitte.

00:49:45: Also bei mir sagt du musst dann nicht schwimmen!

00:49:50: Es gibt auch Tage, da es völlig in Ordnung anders zu sein, dann gibt's andere Tage, dann wärs für mich... nicht in Ordnung, Anadress zu sein.

00:49:58: Aber ich möchte lieber Overdressed sein und möchte da lieber rausstechen im Anfang Strichen.

00:50:03: Also das ist schon auch ... Ich find' dich Tagesformer eigentlich?

00:50:08: Ja!

00:50:08: Herr Motto unterstützt's schon auch also bei mir auch.

00:50:11: Vor allem mich auch an ein Event auf dem ich war und dann hab ich wirklich was angehabt wo ich mich super gut drin fühle aber halt supergut auch im Sinne von der neuen Identität die ich in den Moment auch annehmen wollte.

00:50:27: Der Abend war total gut und ich war gefühlt voll in mir.

00:50:31: Und am nächsten Morgen kam ... ein Schamkater!

00:50:38: Da hatte ich mir krass, ne?

00:50:39: Ich hab nicht getrunken gehabt oder sowas aber ich habe mich gefühelt... Wie kennst du das wenn du so besoffen warst dass er dich an nichts mehr so richtig gut erinnern kannst und dir überlegt oh mein Gott was hast du ja gestern Abend gemacht?

00:50:50: Oh mein Gott wie hast du dich denn verhalten?

00:50:53: So dieses Am Morgen danach dieses Fra, also eigentlich dieses Aufwachen und so denken.

00:50:58: Oh

00:50:58: Gott!

00:50:58: Geldgefühl, dieses Schamefühl, Schuld.

00:51:02: Genau.

00:51:04: Ach

00:51:04: krass.

00:51:05: In Bezug auf deine Kleidung?

00:51:07: Nein in Bezug mit meinen Verhaltenen, in Bezugs mich, inbezugs die Personen, die ich in dem Moment dann quasi dort vor Ort gewesen bin weil ich eben ja einfach was Neues ausprobiert habe an Führungsstrichen auch Identitäts... Das hat es für ein bisschen komisch an, ne?

00:51:27: Aber weil ich einfach weniger maskiert habe.

00:51:31: Weil ich weniger unterdrückt habe.

00:51:35: Ohne zu wissen dass das war was ich gemacht habe, reflektiv betrachtet weiß ich das jetzt.

00:51:38: Dass ich halt viel mehr auch von mir da gezeigt habe und auch Dinge gemacht habe wo ich sonst gesagt hätte, nee stelle dich nicht so einen Vordergrund... Wo halt in die Bierungen, nennst du das immer so schön, in meinem System vorhanden gewesen wären, geschafft habe, auszuschalten.

00:51:58: Auch auf Basis dessen dass ich mich einfach in meiner Klamotte sowohl gefühlt habe und das unterstützt wurde dadurch.

00:52:07: Ich habe gerade gedacht, wenn wir aufmerksame Zuhörende haben dann stellen Sie vielleicht fest dass der Prozess der da angegangen ist glaube ich im Nachhinein hier schon mal benannt wurde dieses After Event Reprocessing.

00:52:18: Also nach dem Event Reprozessieren was ist da eigentlich passiert?

00:52:22: wie hab' ich mich verhalten?

00:52:24: Ist ja ganz klassisch etwas das auch in solchen sozialen Unsicherheitsmomenten wenn wir auch etwas Neues übrigens ausprobieren ganz häufig mit ihr mit passiert.

00:52:33: Noch mal wie so eine Nachevaluation, was ist da eigentlich gewesen?

00:52:38: Sehr menschlich sehr nachvollziehbar.

00:52:40: Ja und für mich in dem Moment war es auch so... Also ich fand's nicht nicht nicht nachvollzieber sondern das war eher mehr so.

00:52:48: ach wie interessant dass alles die ganze Scham, die ich an dem Abend übergangen bin in einer gewissen Form hat sich halt am Morgen danach einfach mal komplett entladen.

00:53:01: So hab' ichs mir erklärt.

00:53:03: Ah okay!

00:53:04: Erspannend.

00:53:05: Ja, siehst du?

00:53:06: Meine Hypothese wäre anders gewesen.

00:53:07: Meine Hypothese wäre nicht gewesen, dass du an dem Abend keine Scham... Dass du die übergangen hast, sondern das du an den Abend keine Charme empfunden hast.

00:53:15: Weil du präsent warst in dem Moment, wo sich in dem moment gut angefühlt hat so für dich mit deiner neuen Identität, mit der Kleidung, mit all dem was du dann warst und das dann eher der Abgleich am nächsten Morgen mit dem quasi was von dir gewöhnt ist, so vielleicht zu formulieren.

00:53:34: Dass das dann die unangenehmen Gefühle erbracht hat, die am Vorabend gar nicht vorhanden waren.

00:53:39: Also dass das nicht übergangen wurde am Vorhaben sondern es tatsächlich gar nicht da war.

00:53:42: Das war meine Hypothese.

00:53:48: Ich bin mir nicht sicher ob Es nicht vor handen war also ich hab's nicht willentlich unterdrückt.

00:53:59: Ich formulier's mal so rum.

00:54:01: Ja

00:54:02: vermute dass dieser Teil der Teil ist ja irgendwo in mir von daher war er schon da aber er war halt nicht so groß aktiv.

00:54:09: Ich habe mich also sicher gefühlt, mich so zeigen zu können an dem Abend.

00:54:17: Und am nächsten Morgen kam dann erst dieser ... ich sag mal vielleicht auch der Einbruch und... Also andersherum das von dem wie ich das auch häufig erklärt bekommen habe.

00:54:30: deswegen hat es für mich auch so viel Sinn gemacht ne?

00:54:33: Du hast eine Expression, also eine Vergrößerung Und dann hast du erst mal wieder einen Zusammenziehen des Systems.

00:54:40: Sicherheit herstellen, dann kannst du wieder ein bisschen größer werden und dann ziehst Du Dich aber immer wieder automatisch zusammen.

00:54:46: Deswegen haben wir ganz häufig wenn wir neue Dinge ausprobieren ist erstmal wieder so ein kleiner Rückzug und Dann machen wir neue dinge.

00:54:52: das ist eigentlich ziemlich normal für mich sogar für Entwicklung mittlerweile.

00:54:57: Dass ich merke ich probiere was neues aus und an.

00:55:00: oh nein okay das war ein bisschen zu viel.

00:55:01: wir müssen kurz wieder zurück zur Sicherheit.

00:55:03: Okay hier fühlt sich sicher an und dann ok jetzt können wir es wieder ausprobiert.

00:55:07: Das ist so dieser ...

00:55:09: Schön, ja.

00:55:11: Ich weiß, was du meinst?

00:55:11: Der Gummi, den ich immer ein bisschen mehr weite dadurch, dass ich ihn immer wieder auseinander und wieder zusammengehen lasse.

00:55:17: Und am Ende sei halt doch ein bisschen ausgeleiert.

00:55:19: So!

00:55:19: Und fühlt sich dann auch... Also ne?

00:55:22: Fühlt sich da nicht mehr so gespannt im wahrsten Sinne in der Tat vergesprochen an.

00:55:25: Ja.

00:55:27: Sondern vielleicht angenehm gedehnt.

00:55:29: Ja, spannend.

00:55:33: Ja ich hab jetzt eben auch schon für mich gleich ein bisschen weiter auch noch überlegt Was würde ich jetzt aus dieser heutigen Folge für mich irgendwie mit rausnehmen?

00:55:41: Was kann ich konservieren.

00:55:42: Ich glaube, was mir irgendwie gerade noch am meisten nachgeht ist so ein bisschen diese Differenz zwischen...was mache ich eigentlich weil sie es tatsächlich für mich gut anfühlt?

00:55:53: und was mache ich um doch im Außen einem vermeintlichen Anspruch gerecht zu werden?

00:56:02: will ich mir auf jeden Fall weiterhin genau anschauen.

00:56:04: Und ich glaube, sie ist gar nicht so einfach zu trennen wie ich gedacht hab.

00:56:08: Weil irgendwie so ein Grundkern hätte ich gesagt ja, ich mach das halt vor allem für mich und desto mehr wir aber drüber gesprochen haben lässt du merke ich ne, nee, nee!

00:56:14: Ich glaube es ist schon auch wir vom Außen abhängig und gar nicht mal so selbstbestimmt wie ich das vielleicht manchmal gerne glauben würde oder mir auch vielleicht selber erzählt habe.

00:56:25: Ich glaub dass ist so ein bisschen das was mir gerade noch so hängen bleibt und wo ich gespannt bin.

00:56:29: Vielleicht... finden wir irgendwann noch mal eine Update Folge, wo ich dann vielleicht mehr erzählen kann.

00:56:34: Wenn ich dann mehr weiß.

00:56:35: War's schon?

00:56:37: Ja.

00:56:38: Gibt es was für dich?

00:56:40: Ich habe das vorhin... Ich glaube, für mich ist dieses Experiment, wo auch bei dir dachte du hast mal etwas anderes angezogen und ich glaube da noch mehr rein zu gehen in ziehe mal das an, geh mal raus und guck mal wie sich das anfühlt!

00:56:57: Und mach mal dies und guckt mal wie es sich anfühle.

00:56:59: Das gibt ihr mittlerweile jetzt Seht das immer wieder auf Instagram.

00:57:03: Leute, die malen sich dann die Augenbrauen total dick und gehen damit auf die Straße um... ...sicht Expositionstherapie quasi zu machen.

00:57:10: Und mit den Blicken, die dann andere Leute haben, umzugehen.

00:57:15: Weil dir mein Strich quer übers Gesicht und guck mal wie Leute dich anschauen?

00:57:19: Ich habe wirklich so eigentlich... ich glaube es ist ein spannendes Selbstexperiment da mehr auch sich zu erlauben.

00:57:31: Ich glaub, für mich geht's mehr um finden als um erlauben ehrlicherweise.

00:57:34: Ich hab noch nicht so das für mich gefunden was ich gut finde.

00:57:39: also es gibt ein paar Sachen die finde ich ziemlich gut.

00:57:42: aber so richtig mir fällt es wirklich schwer Sachen zu finden die ich gut finde.

00:57:47: dass merke ich immer mehr

00:57:48: spannend.

00:57:51: wie gesagt wir hatten das am Anfang warum gibts eigentlich keine huddies in t-shirt format?

00:57:58: Also wer sich jetzt hier angeschaut und fühlt, macht doch mal.

00:58:02: Wir hätten auf jeden Fall schon eine Käuferin, Julia!

00:58:07: Ich werde das jetzt machen... ich habe in meinem Schrank geguckt, ich hab' einen alten Hoodie den ich aktuell nicht mehr anziehe Und ich glaube wirklich, ich werde dem jetzt die Ärmel abschneiden und werde mal gucken ob ich dann die Bündchen wieder oben annähe oder in welcher Länge ich da die Ärmel mache.

00:58:23: oder bist du so ein Dreiviertel?

00:58:24: Jetzt mein Hoodie mit kurzen Ärmeln selber machen.

00:58:30: Ja, sehr schön!

00:58:32: Und dann ein Foto bitte wenn er bereit ist irgendwann und übrigens fühlt euch ganz herzlich eingeladen mit uns mal so selbst Experimente zu machen falls ihr Lust habt auch selber jetzt hier nach dieser Folge mal zu sagen ich probiere jetzt einfach mal das und dass und das aus Wenn dich etwas aus dieser Folge berührt hat.

00:59:08: Wenn du Gedanken, Fragen oder auch Themenwünsche mit uns teilen möchtest dann schreib uns doch einfach!

00:59:27: Und jetzt noch ein Aufruf in eigener Sache.

00:59:29: Wir sind noch ein junger Podcast und freuen uns deshalb riesig über alles, was uns hilft weiter zu wachsen!

00:59:35: Über Feedback, über Nachrichten, über geteilte Folgen mit all den Personen die es vielleicht aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis interessieren könnte – über einen Follow auf Instagram und natürlich auch über eine Bewertung auf der Plattform, auf der du uns

00:59:49: hörst.

00:59:49: All das hilft uns dabei, zu wachsen und größer zu werden.

00:59:52: Danke

00:59:53: dass Du heute dabei warst dass du mitgefühlt, mitgedacht und mitgehört hast.

01:00:00: Bis zum nächsten Mal bei Gefühl gedacht, deinem Podcast rund um Menschliches erleben!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.